Herr Doktor fälscht die Totenscheine Chronik einer Krankheit

Corona macht krank, Corona kann töten.

Corona ist schlimm, verändert die Gesellschaft und das Leben. Darüber berichten wir. Geschichten, die es nicht in die Medien schaffen.
Wir geben Zahlen einen Namen und eine Seele. Die Serie „Kollateralschaden“ basiert auf Berichten Betroffener der Coronapolitik. Damit keiner sagen kann: „Das haben wir nicht gewusst!“

Herr Doktor fälscht die Totenscheine

Von Johanna und Frank Wahlig

Mehrmals fälscht ein Krankenhausarzt, Dr. M., in Bayern auf Anweisung des Chefarztes Totenscheine. Die Patienten waren an Krebs, Herz- oder Kreislaufleiden gestorben. Dr. M. soll den Totenschein auf „Corona“ umschreiben. Nachträglich. Ihn plagt das Gewissen. Dann reicht es ihm. „Das ist Urkundenfälschung!“, sagt er und verweigert diesen Dienst. Leserinnen unserer Kolumne, deren Angehörige in Kliniken mit negativem Coronatest „an oder mit Corona“ verstorben sein sollen, bestätigen diesen Verdacht. Die Frage nach dem „Warum?“ ergibt sich aus der Frage: „Wem nützen die falschen Corona-Toten?“

Provision auf Totenschein

Im Coronajahr 2020 gibt es keine pandemiebedingte Übersterblichkeit. Das bestätigen Bundesämter und Statistiker, wie Göran Kauermann von der LMU München in FOCUS Online bestätigt. „Wir haben bei der Auswertung der Todeszahlen der Vorjahre im Vergleich zum letzten Jahr gesehen, dass es über das ganze Jahr hinweg betrachtet durchschnittlich in ganz Deutschland kaum eine nennenswerte Übersterblichkeit gab.“

Auch die Grippetoten sind „ausgestorben“. Die Gesundheitsämter in Berlin melden für die Grippesaison 2020/21 seit Herbst fünf bestätigte Grippefälle.

Seit 2020 steht „Corona“ im Totenschein.

Ältere Menschen verbringen ihre letzten Tage und Wochen oft in Heimen und Kliniken. Allein. Erhalten die Angehörigen dann Nachricht vom Ableben des Angehörigen ist die Überraschung manchmal groß. Nicht Krebs, Herz-, Kreislaufversagen steht nach langer, bekannter Krankheit im Totenschein: Die Zahl der alten Menschen, bei denen „Corona“ bzw. „Covid-19“ im Totenschein steht ist hoch. Auch nach mehreren negativen Corona-Tests.

Juristin Cornelia aus Bayern, Unternehmerin Iris aus Brandenburg, eine Altenpflegerin aus Berlin: Ihre alten und kranken Angehörigen starben mit vielen Grundleiden trotz negativer Coronatests gemäß Totenschein an „Covid-19“.

Straftat per Totenschein

Das Fälschen von Totenscheinen kann als Ordnungswidrigkeit oder Falschbeurkundung nach §271 StGB angesehen werden. Freiheitsstrafe: drei Monate bis zu fünf Jahre. Die betreffenden Ärzte stehen also mit einem Bein im Gefängnis: Wenn eine Therapie der Covid-19-Erkrankung im Vorfeld nicht stattgefunden hat, weil die Erkrankung möglicherweise gar nicht vorgelegen hat. Dies wäre dann gar als Unterlassung einer entsprechenden Behandlung auszulegen. Und wenn nachträglich eine Provision für eine möglicherweise nicht vorhandene Erkrankung erzielt werden sollte, so wäre dies gar als Betrug nach §263 StGB zu bewerten.

Wem nützen die falschen Corona-Toten?

Das kriminelle Verhalten der Ärzte scheint erwünscht. Die Corona-Todeszahlen hoch zu halten nützt in der allgemeinen pandemischen Lage zum einen den Regierenden und der Politik. Je beeindruckender die Infektions- und Todeszahlen, desto höher ist die Akzeptanz der staatlich verordneten Coronamaßnahmen. Ob beim Gesundheitsamt vor Ort, im Land oder im Bund.

„Möglicherweise möchten sich Ärzte und Kliniken auch bei der Pharmaindustrie beliebt machen“, mutmaßt Dr. M., der Arzt aus Bayern. „Sie tanzen nach der Pfeife der Pharmalobby“, sagt er. Im vorauseilenden Gehorsam.

Der Arzt aus Bayern wurde fünfmal angehalten, Totenscheine nachträglich „auf Corona“ umzuschreiben. Von der Klinikleitung. Dann verweigert er den Dienst dieser „manipulativen Leichenschau“ und rät dem Chefarzt, diese Straftat selbst zu begehen.

Kliniken und Bestatter verdienen mit

Nicht nur die Krankenhausärzte stellten nachträglich Covid-Totenscheine aus, sagt Dr. M. Auch Hausärzte, Klinikleitungen und Gesundheitsämter unterstützen dabei. „Wenn die Totenscheine manipuliert werden, dann stimmen die Infektionszahlen nicht und die Todeszahlen auch nicht“, sagt der Arzt aus Bayern.

Offizielle Anweisungen und Abrechnungen für gefälschte Totenscheine gebe es natürlich nicht, sagt der Krankenhausarzt. Stirbt ein Patient aber an oder mit Corona, erhalten Kliniken, wie etwa die Charité, rückwirkend 40 bis 80 Euro für eine nachträglich erkannte Infektion. Provision per Totenschein. Ob für die nachträglich als „infiziert“ gemeldeten Patienten rückwirkend eine „Corona-Behandlung“ abgerechnet wird? Darüber gibt es keine Auskunft. Ob die nachträglich als „infiziert“ gemeldeten Patienten in die Statistik einfließen wie die „falschen Corona-Toten“? Der Verdacht liegt nahe! Als letztes Glied in der Fälschungskette verdienen auch die Bestatter mit. Die Kosten für die „letzte Reise“ steigen mit jedem „Corona-Totenschein“.

Wer aus seinem beruflichen oder privaten Leben einen „Kollateralschaden“ melden möchte: Vertraulich und persönlich, per E-Mail an [email protected]

 
Johanna Wahlig ist Politologin, Journalistin und Unternehmerin. Frank Wahlig ist Historiker und war 30 Jahre lang ARD-Hauptstadtkorrespondent.
 
Bild: asiandelight/Shutterstock
Text: Johanna und Frank Wahlig
 

 

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Steve Miller
19 Tage zuvor

Ich kann dies bestätigen. Wir wurden gefragt, ob das Pflegeheimleitung auf dem Totenschein Covid-19 eintragen darf. Sie erhalten dann eine Prämie. Hier wird mit Geldprämien die Todeszahlen nach oben geschoben. Das ist kriminell und zutiefst verwerflich. Ich mache dem Pflegeheim keinen Vorwurf. Die wollen selbst nur überleben, aber die, die solche Zahlungen sich ausdenken gehören eingesperrt. Und nur mal so am Rande, weltweit sind ca. 1.9 Millionen Menschen an Covid verstorben. Das sind 0,03% der Weltbevölkerung. 50 Millionen sind an anderen Krankheiten oder durch ihr hohes Alter verstorben. Gleichzeitig gab es auf der Welt 130 Millionen Geburten !! Wir werden also nicht durch Covid aussterben. Covid ist nur ein willkommener Vorwand um Demokratien zu schleifen. Wir Bürger sind aufgefordert dem nun Einhalt zu gebieten. Aber dann setzen die Medien an, die alle dann als Alu-Hut träger usw. beleidigen. Der Bogen wurde bereits überspannt, bin gespannt, wann er bricht.

Paulin
Antwort an  Steve Miller
19 Tage zuvor

@Steve Miller

Guter Beitrag, danke.

Es wird die Zeit kommen, wo man sich um die Medien, Verlagsleitungen, Intendanten und Programmdirektoren kümmern wird.

Es ist sicherlich nicht mehr eine Frage ob, es ist vorauss. nur noch eine Zeitfrage.

Die schmutzigen Mainstream-Medien, die Unwahrheiten, Halbwahrheiten oder gar nicht berichten bzw. nur noch im Regierungsinteresse ihre geistig tieffliegenden Sätze in die Welt husten, müssen terminiert bzw. zum umdenken angehalten werden

Doris
20 Tage zuvor

Das habe ich auch erlebt. Im Bayerischen Wald wurde ein Ehepaar gefragt, ob sie etwas dagegen hätten, wenn auf dem Totenschein der verstorbenen Tanta „Covid 19“ stehen würde. Das Ehepaar – sehr regierungstreu – war tagelang sehr, sehr, sehr verstört und geschockt. Und jeder, dem sie es erzählt haben, hat es nicht geglaubt.

Angie
14 Tage zuvor

Auf FB hat der Faktencheck den Beitrag gleich markiert wegen falscher Aussagen. Irgendwann checkt sich FB selbst weg mit seiner Zensur. Bitte machen Sie weiter Herr Reitschuster. Sie haben meinen größten Respekt für ihre Arbeit. Ohne Menschen wie Sie würden wir der Volksverblödung unterliegen. Alles Gute für Sie.

Fritz
17 Tage zuvor

Da muss ich A.R. Recht geben.

Ohne Quellen kann ich zum Beispiel keinen kritischen Journalismus erkennen.

Was mich auch wundert: Es heißt doch viele Krankenhäuser würden Miese machen, weil sie die Betten für Corona-Patienten freihalten müssen und viele Operationen verschieben müsen. Zum Teil müssen Krankenhäuser in manchen Abteilungen Kurzarbeit machen, während die Intensivstationen total überlastet sind. Wäre es als Chefarzt nicht geschickter, ich verheimliche die Coronatoten, Politik ist zufrieden und ich kann wieder Operationen machen und Geld verdienen?

Oder ist der Chefarzt doof und hat keine Ahnung von Betriebswirtschaft. Die 40-80 Euro machen den Kohl doch nicht fett, wenn mir für jede Operation tausende Euro durch die Lappen gehen.

Irgendwas ist doch komisch an der Geschichte.

Tom
20 Tage zuvor

Einfach mal im § 5 Abs. 3i des Krankenhausentgeltgesetzes schauen. Dort gibt es für jeden Corona Patienten zuschlag. Daher liegt es auch im wirtschaftlichen Interesse der Kliniken möglichst viele Corona Patienten zu deklarieren.

Sandstreuer
Antwort an  Tom
20 Tage zuvor

Auch wenn dabei Urkundenfälschung gemacht wird? Das ist doch eine Straftat oder nicht?

Sandstreuer
Antwort an  Sandstreuer
20 Tage zuvor

Ups falsch formuliert. Man sollte den gelesenen Text auch verstehen. Was ist mit den falschen Corona-Patienten, die man durch fehlerhafte Tests festgestellt hat?

Kömscher Bleier
10 Tage zuvor

POSTIV DENKEN!
Influenza Viren scheinbar ausgestorben!
Todesfälle durch Atemwegserkrangungen fast NULL!
Herzinfarkt stirbt auch aus!
Öffentlich musste ein GA einen Toten von Herizinfarkt auf Covid  auf Anordnung des RKI!!! umbuchen! Begründung: er ist vorl ängerer Zeit POSITIV getestet worden PCR!
Bedeutet: Jeder, der mal positiv-95% werden immer als genesen ausgewiesen-getestet wurde, ist ein künftiger COVID-Toter, egal wann und  woran er starb!!

A.R.
18 Tage zuvor

Die einzige relevante hier genannte Quelle ist ein Arzt, der anonym bleiben will.

Wo bleiben Hintergrundinfos und -recherchen zu den 40-80 Euros (Gebührenodnung für Ärzte usw). Mein Lieblingsabschnitt ist am Ende zu finden:

“ Ob die nachträglich als „infiziert“ gemeldeten Patienten in die Statistik einfließen wie die „falschen Corona-Toten“? Der Verdacht liegt nahe! Als letztes Glied in der Fälschungskette verdienen auch die Bestatter mit. Die Kosten für die „letzte Reise“ steigen mit jedem „Corona-Totenschein“.“

Freue mich auf die Belege zum Punkt, dass Bestatter mitverdienen. Danke!

alt bundschuh
18 Tage zuvor

trainer flick von den bayern hat der junta und besonders dem klabauter bach kräftig eingeschenkt–gegen 8.00 in den MSM noch in voller länge–9.00 nur noch ein kurzer spot! das sagt alles–nur keine kritik zulassen–!!

Kitty
19 Tage zuvor

Bei uns lief im Krankenhaus alles korrekt ab. Bei der 2.Leichenschau im Krematorium wurde von dem Arzt zusätzlich Covid auf den Totenschein geschrieben. Glaube nicht, dass es sich um ein Versehen handelt. Ich kann nur jedem empfehlen, sich die Unterlagen anzufordern.  Man hat als Angehöriger einen rechtlichen Anspruch darauf.

Patrick Mastrandrea
19 Tage zuvor

Was auffällt, dass das gleiche Schema immer wieder angewendet wird, etwas das seit Jahren in jedem Berufsfeld „gut funktioniert“ … in meinem Fall, den ich beurteilen kann, im Bildungs- und Schulwesen
Ersetzt man im 10. und 11. Abschnitt nur die Wörter:

1. Pharmaindustrie durch Schulleitung
2, Arzt durch Lehrer
3. Totenschein durch Noten
4. „auf Corona“ durch „Bestanden“

dann sind alle sind glücklich. Das große Milgram-Experiment. Das  kann man nun beliebig durchspielen.
Das Märchen von Andersen „des Kaisers neue Kleider“ wird immer zur Beschreibung des Ist-Zustandes.