Ich bin dann mal #teamreitschuster Alexander Wallasch ab 1. August exklusiv für reitschuster.de

Von Alexander Wallasch

Die Welt verändert sich immer rasanter und diese Veränderung ist menschengemacht. Aber nicht alles, was verschwindet, lohnt, darüber Tränen zu vergießen: Angela Merkel tritt nicht mehr an, gut so. Noch besteht Hoffnung, dass sie nach der Bundestagswahl auch zeitnah verschwindet. Hätte es ein anderer Kanzler aus den Reihen der Etablierten in der Zeit besser gemacht? Wir wissen nicht präzise, welche äußeren Einflüsse eine Rolle spielten. Was wir wissen ist, dass es heute einen tiefen Graben quer durch die Gesellschaft gibt, der vor Merkel so nicht existierte. Und diese Verwerfungen sind Richtschnur der rückblickenden Beurteilung der Amtszeit der Bundeskanzlerin.

In der Rückschau war für mich von besonderer Bedeutung, was Welt-Autor Robin Alexander in seinem Bestseller „Die Getriebenen“ zusammengefasst hat. Niemand konnte ahnen, dass diese für Deutschland so prägende Verantwortungslosigkeit der Bundesregierung schon fünf Jahre später von der Corona-Pandemie überrollt werden würde, bevor andere Probleme zum Wohle des Landes beantwortet wurden. Es fehlte schlicht die Zeit.

Vor 2015 schrieb ich hunderte von Kolumnen, viele davon meistgelesen, für das Online-Portal TheEuropean. Meine letzten drei Artikel erschienen dort im Juli 2015: Am 13. Juli „Die Mär von der neuen Rechten“ mit dem Intro: „Die Warnungen vor einer ,Neuen Rechten‘ sind unbegründet. Der wahre Feind Europas sind die europäischen Institutionen selbst….“. Am 20. Juli erschien „Verschwörungstheorien in der Politik“ mit der Frage: „Was ist das Wesen einer Verschwörungstheorie?“, und mein letzter Artikel für das Portal war am 27. Juli eine Buchrezension von Mirna Funks wunderbarem Debütroman „Winternähe“ mit dem Titel „Zwischen den Welten“.

Sechs Jahre später gibt es für mich erneut einen allerletzten Artikel für ein Portal, dieses Mal bei Tichys Einblick, und gewissermaßen als i-Tüpfelchen einer – ich staune selber am meisten – ziemlich gigantischen Strecke von viel mehr als 1.500 Artikeln, von denen etliche mit zu den meistgelesenen Texten online wurden – viele auch veröffentlicht unter „Redaktion“.

Zuletzt hatte ich (26. und 28. Juli 2021) bei Tichys Einblick den mutigen Auftritt der Sängerin Nena erzählt. Der Artikel „Nena revoltiert gegen Hygiene-Konzept: ,Ich habe die Schnauze voll davon’“ wurde besonders häufig gelesen und gehört bei Tichys Einblick zwischen 2016 und 2021 mutmaßlich zu meinen zehn meistgelesenen Artikeln überhaupt.

Grinsend könnte ich jetzt fragen: Aber was sollte nach Nena noch für mich kommen? Kann es überhaupt noch ein publizistisches Leben nach Nena geben? Na klar, die Sorge ums Dasein – wer Kinder hat, spürt es noch mehr – bleibt ja. Ebenso, wie eine unbändige Neugierde Fluch und Segen sein kann. Fluch, weil sie verantwortlich dafür ist, dass man nie zur Ruhe kommt. Und Segen, weil man so nie zur Ruhe kommt.

Und da kommt auch schon Boris Reitschuster ins Spiel: Als der gebürtige Augsburger sein Portal in kürzester Zeit zu einem der meistgelesenen neuen Online-Portale der Republik machte, hatte der Ausnahme-Journalist schon eine beachtliche Karriere hinter sich, war 15 Jahre Büroleiter für den Focus in Moskau und zeitweilig auch in Berlin. Er hat mehrere Bestseller geschrieben.

Aber vor allem hat Boris Reitschuster von der ersten Minute seines Online-Eroberungsfeldzuges an eine fast magische Kraft, Menschen zu begeistern, indem er ihnen in einer für sie als schwer empfundenen Zeit einen Identifikationsort voll Hoffnung gibt.
Ist es dieses faszinierende passive Charisma des Namensgebers? Oder ein ausgeprägt offensives Gerechtigkeitsgefühl und diese in seiner Zeit in Moskau feingetunten Sensoren samt Alarmsirenen, wenn Regierungen auf Abwege kommen? Sicher von allem ein bisschen. Und obendrauf noch die seltene journalistische Fähigkeit, das allerletzte Geheimnis für die nächste Geschichte zurückhalten zu können.

Reitschuster.de ist die innovative moderne Art der Informationsgewinnung an einem Ort für Leser, an dem er sich sicher fühlen darf. Boris Reitschuster ist omnipräsent. Er rockt die Bundespressekonferenz und ergreift nicht sofort die Flucht, wenn ihm ein weiblicher Fan während einer seiner meistgeschauten Livestreams zuruft (verbürgte Begebenheit!): „Boris, ich will ein Kind von Dir!“

Tichys Einblick ist auch ein Kind von mir. Ich war zwar nicht unmittelbar beim Zeugungsakt dabei, aber meine Art zu denken, auf die Dinge zu schauen und sie zu bewerten, ist ganz sicher Teil der DNA dieses erfolgreichen Portals geworden.

Vieles, was dort angestoßen wurde, war bald etabliert: Angefangen von den erfolgreichen Talkshow-Besprechungen bis hin zu einer kritischen Analyse regierungsnaher privater Studien, etlichen Interviews zum Zeitgeschehen und investigativen Artikeln rund um die zweifelhafte Arbeit von Nichtregierungsorganisationen haben wir bei TE Maßstäbe gesetzt, was Dokumentation und Analyse angeht.

So kann ich sagen, dass meine Arbeit Anteil daran hat, dass Tichys Einblick heute jenes Portal ist, das in seinen Archiven eine Chronologie der Ereignisse rund um diese illegalen Massenzuwanderung in die Bundesrepublik bereithält wie wohl kaum ein anderes ernstzunehmendes Online-Medium.

Wer heute und in Zukunft diese Düsternis und die Verwerfungen der Ära der Merkel-Regierungen verstehen will, der sollte, nein, der muss Tichys Einblick lesen. Tichys Einblick hat sich verdient gemacht als Speerspitze der Kritik der Merkel-Ära – Bravo.

Spannende Frage: Wie werden wir in fünf oder zehn Jahren zurückblicken auf die Zeit, die jetzt kommt? Was und wer wird sie prägen? Es mutet surreal an, anzunehmen, es könnte noch einmal zu solchen Verwerfungen und Spaltungen kommen, wie sie diese Merkel-Ära hervorgebracht hat. Möglicherweise ist es so, dass Angela Merkel als Kanzlerin der Preis der Wiedervereinigung war. Die Rechnung ist geschrieben und es ist monströs teurer geworden, als sowieso schon befürchtet. Nun müssen nachfolgende Generationen daran arbeiten, eine Insolvenz abzuwehren.

Ab August 2021 beginnt für mich persönlich eine neue Ära: Das Portal von Boris Reitschuster ist für die kommenden Jahre bestens aufgestellt. Hier mitzuschreiben heißt zunächst, eine hohe Wertschätzung für die eigene Arbeit zu erfahren. Und Teil von #teamreitschuster zu sein, bedeutet weiter, von der ersten Zeile an auch mit den Lesern der Seite in Gemeinschaft zu stehen: Das ist ganz neu, das ist modern, das ist Reitschuster.de – eine vierte Gewalt mit der Abrissbirne an den Ruinen der etablierten Elfenbeintürme.

Ganz besonders freut es mich, dass auch mein kleines Team im Hintergrund den Umzug mitmacht. Auch wenn ihm die Scheinwerfer eher unangehm sind, muss Gregor Leip hier erwähnt werden. Als Rechercheur ist er insbesondere für die Hintergrund-Artikel zuständig, ohne sein Zutun wäre alles nichts. Danke Gregor!

Bitte bleiben Sie kritisch, bleiben Sie mir bitte gewogen und folgen Sie mir auf Reitschuster.de – entdecken Sie mit mir zusammen ein modernes Medium für Menschen, die wieder lesen wollen, was ist, die teilhaben möchten an Prozessen der Wahrheitsfindung: Kein Online-Medium ist heute so nah am Leser – hohe dreistellige Kommentarzahlen sind hier eher die Regel als die Ausnahme und die Kommunikation hinüber zu den Machern des Portals ist schnell und nutzt dafür kurze Wege. Reitschuster ist einer von uns. #teamreitschuster.

Herzlich Alexander Wallasch

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Alexander Wallasch ist gebürtiger Braunschweiger und betreibt den Blog alexander-wallasch.de. Er schrieb schon früh und regelmäßig Kolumnen für Szene-Magazine. Wallasch war 14 Jahre als Texter für eine Agentur für Automotive tätig – zuletzt u. a. als Cheftexter für ein Volkswagen-Magazin. Über „Deutscher Sohn“, den Afghanistan-Heimkehrerroman von Alexander Wallasch (mit Ingo Niermann) schrieb die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: „Das Ergebnis ist eine streng gefügte Prosa, die das kosmopolitische Erbe der Klassik neu durchdenkt. Ein glasklarer Antihysterisierungsroman, unterwegs im deutschen Verdrängten.“ Seit August ist Wallasch im „Team Reitschuster.“

Bild: Rawpixel.com/Shutterstock
Text: wal

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