Militarisierung im Kinderzimmer:

In einem russischen Fernsehbeitrag präsentiert eine Mutter stolz die Aufrüstung bei ihren Kleinen – die schlafen in Betten, die wie ein Jagdflugzeug und ein Panzer aussehen, und „alles ist militärisch“.

 

ÜBERSETZUNG:
 

MUTTER: „Das haben sich die Kinder selbst ausgesucht. Wir dachten, sie wählen ein Auto oder ein Passagierflugzeug aus. Dann aber sahen sie diese Militärsachen und waren begeistert. Es sind eben Jungs.“

 

ÄLTERER SOHN: „Ich will Polizist werden.“

 

SPRECHERIN: „Und du Jascha?“

 

KLEINER SOHN: „Ich will Terrorist werden. Ich will Flugzeuge entführen.“

 

MUTTER: „Ich sehe darin, dass die Kinder Soldaten werden und das Volk verteidigen wollen, nichts Schlechtes. ich denke sogar, es fehlt momentan generell den Kindern an Mut und Tapferkeit.“

 

 

ÄLTERER SOHN: „Wir wollen Soldaten werden, wir haben sogar einen Armeeschrank….“

 

SPRECHERIN „Warum Soldaten? Warum gefällt dir das?“

 

ÄLTERER SOHN „Da kann ich schießen.“

 

KLEINER SOHN: „Bei uns ist alles miliärisch hier“

 

MUTTER: „Der Schrank ist im Stil der Amerikaner und das ist etwas merkwürdig. Es wäre besser, das wäre auch etwas Russisches.“

 

ÄLTERER SOHN: „Das ist unsere Fahne.“

 

KLEINER SOHN: „Das ist auch unsere Flagge, ´weiß, rot blau. Und das ist unser Panzer, hier ist seine Kanone.“

 

MUTTER: „Für mich ist das einfach eine Raketen-Abschusststation (sie meint das Bett, Anm.d.Ü., die meine Gesellschaft verteidigt. Die sind ursprünglich zur Verteidigung gemacht. Aber war heutzutage in der Politik passiert, was alles passieren kann, das ist die Sache von denjenigen, die auf den atomaren Knopf drücken.“

 

Übersetzung: Beate Berg, Redaktion: Boris Reitschuster

Original-Beitrag: https://www.facebook.com/dmytro.komaroff/videos/1784816885126564/

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