
Der Justiz-Missbrauch Wenn der Staat das Recht zur Waffe macht
Sozialdemokraten im Kaiserreich. Kritische Ärzte bei Corona. „Rollator-Putschisten“ heute – politische Justiz hat eine finstere Tradition. Gastautor Boris Blaha zieht die Linie.

Sozialdemokraten im Kaiserreich. Kritische Ärzte bei Corona. „Rollator-Putschisten“ heute – politische Justiz hat eine finstere Tradition. Gastautor Boris Blaha zieht die Linie.

Ein Tag, ein Irrsinn: Der Kanzler dreht kurz vor der Wahl frei. Im Land herrscht derweil der Ausnahmezustand: Explosion, Schüsse, Tote, eine Swingerparty im Rathaus. Und unsere Politik? Schaut weg.

Sich vor der Justiz verstecken und gleichzeitig vom Staat aushalten lassen? Ein bekannter Anwalt packt aus – und legt ein Regierungs-Versagen offen, das selbst hartgesottene Beobachter fassungslos macht.

Sie wollen vor der AfD warnen – und erklären Millionen Wähler für dumm. Warum dieses Plakat mehr über seine Macher verrät, als ihnen lieb sein kann.

Frieden schaffen ohne Waffen: Wie mein Freund und Fotograf Igor in Schwejk-Manier der Sowjetunion ein ganzes Panzer-Bataillon außer Gefecht setzte.

Beim CSD feiert die Stadt Frivolität und nackte Haut. An einem alten Wiesn-Fahrgeschäft ist der Gleichstellungsstelle dagegen zu viel Bein zu sehen. Eine Abrechnung mit der neuen rot-grünen Prüderie.

Eine polemische Kinderärztin bringt Merz aus der Fassung. Wer bereitet diesen Mann auf solche Termine vor? Und warum schützt ihn keiner vor sich selbst? Der „Focus“ versucht es nachträglich – und liefert ein Eigentor.

Unsere Realität treibt einen in den Wahnsinn: Eine bitterböse Abrechnung mit einer politischen Justiz, die Gewalttäter laufen lässt und greise Reichsbürger mit Waffenfantasien wie Schwerverbrecher wegsperrt.

Ein mutmaßlicher Fahrraddieb attackiert eine Rentnerin, die ihn zur Rede stellt. Keiner hilft ihr. Als der Mann den Spieß umdreht und sie als „Nazi“ beschimpft, kommen Passanten zu Hilfe – dem Mann.

Die „Vergrünung“ unserer Gesellschaft hat zu einer Moralisierung geführt, warnt Tellkamp: „Weniger Wahr und Falsch interessiert, sondern Gut und Böse. Und das ist für mich ein Zeichen von einlaufenden Diktaturen oder von sterbenden Demokratien.“

Der große russische Schriftsteller Wladimir Woinowitsch war nicht nur ein väterlicher Freund: Auch nach seinem Tod ist er für mich Maßstab, Kompass und Leitfigur. Er war ein Leuchtturm des klaren Verstandes.

Gestern das Duell vor der Kamera, heute die Einheitsfront unserer Kampfpresse. Dazwischen liegt ein alter Sowjet-Witz – und der trifft unangenehm genau.

Baerbocks Berufung entlarvt nicht nur sie und ihre Universität – auch unsere „Qualitätsmedien“ liefern Realsatire und blamieren sich bis auf die Knochen. Was diese Professur ihr tatsächlich einbringt, und warum:

Wer nicht ächtet, riskiert seinen „guten Ruf“ – so droht Campact deutschen Unternehmen. Aldi, dm, Sparkasse und viele andere kuschen brav. Die Liste brachte auch für mich persönlich eine Überraschung.

Das Luxushotel wirft eine libertäre Denkfabrik raus – angestachelt von der linken „Abendzeitung“ und einem Denunziations-Artikel hinter Bezahlschranke, der sich als Hütchenspiel entpuppt. Das Ganze hat Methode.

Wer das Konto gekündigt bekommen hat, flieht oft zu Schweizer oder asiatischen Banken. Ein totgeschwiegenes Gesetz macht das jetzt deutlich schwieriger – zu Ihrem „Schutz“. Die Hintertür wird leise zugeschoben.

Niemand kann die GEZ-Journalisten besser entlarven als sie sich selbst. Das belegt ein virales Video. Noch aufschlussreicher als der Streifen selbst ist das Geschrei aus den Anstalten danach – und was es entlarvt.

Flughafen Zürich. Priority-Schlange, wildes Geschrei, Schweißperlen. Ein aggressiver Drängler mit Großfamilie brüllt, er werde diskriminiert. Was dann passierte, zeigt, wie weit unsere Kapitulation schon reicht.

Ein CDU-Lokalpolitiker fordert den Rücktritt von Merz und wählt am 6. September die AfD. Unsere „Qualitätspresse“ will uns das als Einzelfall verkaufen. Dabei steckt viel, viel mehr dahinter.

Mehr als zwei Stunden am Boden im Airbus, in dem zweimal alle Lichter ausgehen. Mitarbeiter, die belehren und lachen statt helfen. Und eine Kabine, die schweigt. Wie meine Reise zur „Weltwoche“ zum Lehrstück wurde.

Früher vertrieben sie den Teufel mit Weihwasser und Spei-Ritualen. Heute jagen D-Prominente die AfD in Sachsen-Anhalt – mit Bustour und „Wahrer Heimatliebe“. Das Ergebnis ist peinlicher, als sie denken.

Er hätte schweigen können. Er tat es nicht. Ein Text über einen Mann, der sein Land mehr liebt als seine Freiheit – und über die Frage, wer hier eigentlich der Verräter ist.

In Dänemark zählt eine linke Regierung nach, was Einwanderer aus welchen Ländern den Staat kosten. Die Zahlen sind erschütternd. Bei uns? Augen und Ohren zu. Eine Grafik, die gerade viral geht, zeigt, warum.

Das unsägliche Spiegel-Cover erntete Kritik weit über die AfD hinaus. Was der Blatt-Chef jetzt zur Rechtfertigung schreibt, ist ebenso entlarvend wie erschreckend.

Zwei Worte. Groß. An der Fassade eines Theaters, das von Steuergeld lebt. Was sich die Volksbühne nach dem geplatzten Hautfarben-Badetag nur für Schwarze leistet, entlarvt eine ganze Kaste.

Mir wurden Chats zugespielt, die es in sich haben: Crew-Mitglieder besprechen, wie man politisch unerwünschte Fluggäste kalt abserviert. Wer gemeint ist – und wie die Lufthansa auf die Vorwürfe reagiert:

„Wir haben ein Korn in die Erde gelegt, der Samen wird noch aufgehen“, sagte Margot Honecker nach dem Ende der linken DDR-Diktatur trotzig. So erschreckend es ist: Sie hatte Recht. Der Geist der DDR ist in Berlin wieder urlebendig.

Drei Millionen Euro, 75.000 Spender, ein Ziel: der AfD schaden. Wer wirklich zahlt, bleibt geheim – während die sonst so wachsamen Aufklärer merkwürdig still sind. Ein Blick hinter den Vorhang.

Wer die Konkurrenz ausschalten will, rettet nicht die Demokratie – er amputiert ihren Kern. Warum im Westen so viele blind in die alte Falle tappen – in bester Absicht.

1973 erschien ein Roman über den Untergang Europas, der sich heute wie eine Reportage liest. Woher kommt die Lust am eigenen Verschwinden? Eine ketzerische These, die ein extremes Tabu berührt – und mit Geschlechterrollen und Kastration zu tun hat.

Ich dachte, ich habe mich nur vertan. Kurz nachgefragt, schnell geklärt, dachte ich. Stattdessen: Belehrungen, Formulare, AGB-Verweise. Und eine Erkenntnis, die unbequemer ist als die Rechnung.

13 Punkte. Ein Lügenvorwurf. Eine Anstandslektion. Eine Generalabrechnung mit meinen Lesern. So antwortet die Frau, die mir einen bissigen Brief zur AfD geschrieben hat, auf meine Gegenrede. Dabei kommt ein Verdacht auf, den ich lieber nicht gehabt hätte.

Eine Sprengstoff-Drohne kreist über ukrainischen Transportmaschinen mitten in Deutschland. Was steckt dahinter? Ein provozierender Gastbeitrag von Klaus Kelle – mit meiner Einordnung als jemand, der in 16 Jahren Moskau zum halben Russen geworden ist.

Eine Leserin glaubt, ich verharmlose die AfD und verteidigt die Brandmauer. Was sie selbst als Tatsache serviert, ist zu einem guten Teil falsch – und millionenfach nachgebetet. Hier sind die Fakten. Zum Lesen, zum Mitnehmen, zum Weitergeben.

Solches Nachtreten über den Tod hinaus ist leider keine Neuigkeit. Was aber kaum einer kennt: wie solche Medienhäuser von innen funktionieren, wer dort Karriere macht – und warum das zu solchen Entscheidungen führt.

1.670 Handys und Tablets für 1,5 Millionen Euro allein 2025. Abgewählte Abgeordnete bestellen noch schnell neue Geräte. Andere gleich neun im Jahr. Das System dahinter hat einen Namen — und eine Logik, die Sie genauso wütend machen wird wie mich.

Hausbesuche mit Kuchen. Eine Delegiertenversammlung. Und die Erkenntnis, die mich nie mehr losgelassen hat: Unser politisches System versagt nicht — das Versagen ist das System. Merkel hat es zur Staatsräson erhoben. Und ich muss Ihnen etwas gestehen: Ich war mal mittendrin. Aber nur kurz. Und vor ihr.

Das Magazin hatte einst fast eine Million Käufer. Heute sind es auf dem Papier noch 192.000 — und es werden weniger. Zufall? Nein. Nach 16 Jahren beim „Focus“ schäme ich mich heute für ihn.

Zehn Jahre Ehrenamt, eine Verdienstnadel, kein einziger Vorfall – und trotzdem wird ein Schiedsrichter zum Aussätzigen. Weil er in der falschen Partei ist. Nicht mal der Verband wollte so weit gehen. Wie kommt es zu diesem Übereifer, zu diesem Hass von unten?
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