Warum Schweigen Verrat wäre Der russische Schriftsteller, der mich prägte

Hier mein Nachruf auf meinen großen Lehrmeister, väterlichen Freund und wunderbaren Menschen Wladimir Wojonwitsch aus dem Jahr 2019. Wojnowitsch fehlt in diesen finsteren Tagen mehr denn je.


Es ist zweieinhalb Jahre her, dass mein väterlicher Freund, der große russische Schriftsteller und Satiriker Wladimir Wojnowitsch, gestorben ist. Er war für mich ein moralischer Kompass und ein Leuchtturm des glasklaren Verstandes, des kritischen Hinterfragens und der Freiheit. Er, der als Dissident sein Leben riskierte, den der KGB umbringen wollte und der ausgewiesen wurde, und auch Putin immer heftigst kritisierte, war für mich das Gewissen Russlands. Sein unglaublicher Humor, seine menschliche Wärme und sein durchdringender Intellekt machten jedes unserer Gespräche zu einem Ereignis, zu einer Bereicherung. In seinem Roman „Moskau 2042“ hatte er schon 1986 das Grundprinzip des Systems Putins vorhergesagt – die Eroberung der Macht durch den Geheimdienst.

Nie werde ich unser letztes Treffen im Juni 2018 in Moskau vergessen. Er, 85 Jahre alt und einer der größten lebenden Schriftsteller Russlands, ließ sich nicht davon abbringen, selbst zu mir nach Moskau zu fahren – weil er mir die Anfahrt in den Vorort, in dem er lebte, nicht zumuten wollte. Ich sprach lange mit ihm darüber, wie mich umtreibt, was ich in Deutschland erlebe. Wie ich manches, was ich für Kommunismus- und KGB-Folgen in Russland hielt, in Deutschland wieder erlebe. Wie man angefeindet wird, wenn man auch nur ansatzweise von diesen Sorgen redet, wie einem sofort viele vorwerfen, man würde mit Kritik „dem Feind“ helfen. Ich erzählte ihm von der Welle der Diffamierungen, die ich erlebt habe, nur weil ich einmal über die Ängste einer Frau vor Übergriffen berichtete.

Wojnowitsch hörte mir wie immer sehr lange, aufmerksam und besorgt zu. Er hat einige Jahre in Deutschland gelebt, und vieles von dem, was ich ihm erzählte, war ihm in Ansätzen bekannt. Er ermutigte mich, nicht zu schweigen. „Sie dürfen nur auf Ihr Gewissen hören! Sonst nichts! Man muss tun, was man tun muss, und komme, was wolle“ – das war die Antwort dieses großen alten Mannes – ein alter Dissidenten-Spruch aus Sowjetzeiten. Wir waren uns einig: Es ist unanständig, nur den Kreml zu kritisieren (so notwendig das auch ist), und den Mund zu halten über Missstände im eigenen Land. Egal, welche Folgen das hat. Ich werde mir das zu Herzen nehmen, versprach ich Wojnowitsch, und er sah mich an wie einen Sohn.

Ich hatte in diesem Moment den Eindruck, dass er mir eine Fackel übergibt.

Wir verabschiedeten uns sehr lange, ich winkte ewig seinem Auto hinterher, und er mir aus dem Fenster.

Ein paar Tage darauf gab er mir noch ein Interview für meine russischsprachige Fernsehsendung im Kanal „OstWest“, per Skype. Wir hatten ausgemacht, mehr über sein Leben zu sprechen als über Aktuelles; ich bat ihn, viele von den Geschichten zu erzählen, die er mir privat berichtet hatte, damit sie auch ein breites Publikum erfährt.

Die Sendung sollte am 28. Juli 2018 ausgestrahlt werden. Am 27. Juli 2018, einen Tag davor, starb Wojnowitsch.

Die Todesnachricht traf mich wie ein Schlag.

Es dauerte lange, bis ich wieder zu mir kam.

Erst später erfuhr ich, dass er noch weiter hätten leben können, wenn sich der Krankenwagen nicht verfahren hätte und deswegen nicht viel zu spät gekommen wäre. Zu lange hatte er, schon mit starken Herzschmerzen, abgelehnt, überhaupt einen Krankenwagen zu holen: „Wenn der zu mir kommt, fehlt er anderen, die ihn nötiger haben!“ Seine Bescheidenheit und Demut, die ihn immer auszeichneten, kostete ihm am Ende das Leben.

Mein letztes Interview mit ihm wurde posthum ausgestrahlt.

Ich habe geweint. Und mich nicht dafür geschämt. Ich weine sogar jetzt, wenn ich diese Zeilen schreibe.

Wojnowitschs Körper ist tot. Seine Stimme und seine Gedanken werden für immer am Leben bleiben.

Sein Licht und seine Energie wärmen uns noch heute.

Und obwohl er selbst nicht mehr auf dieser Welt ist, schenkt er uns immer noch Lächeln, Freude und Wärme.

Man muss nur an ihn denken – und ich denke oft an ihn – schon wird es einem warm und sonnig ums Herz, und man hat sofort ein Lächeln auf den Lippen.

Ich schätze mich glücklich, dass ich einem so herausragenden Menschen nahe sein durfte. Unsere Treffen und Gespräche sehe ich als Reichtum. Unsere Freundschaft als Geschenk des Schicksals. Als ein großes Glück. Diese Freundschaft wird für immer in mir leben.

Er fehlt mir sehr! Die Gespräche mit ihm!

So oft möchte ich zum Hörer greifen, seine Stimme hören, mit ihm lachen, ihn nach Ratschlägen fragen.

Regelmäßig lese ich bis heute seine Bücher, und dann ist er wieder da, wieder lebendig; es ist, als würde man sich wieder mit ihm unterhalten.

Obwohl die Themen, über die wir sprachen, meistens ernst und oft traurig waren, verbreitete er immer etwas Fröhliches, Positives. Ich vermisse seine Geistesblitze, seinen brillanten, bissigen, aber nie bösen Humor, seine subtilen, scharfen Bemerkungen, seine Gedanken, seinen Rat.

Nichts kann die Lücke, die sein Tod gerissen hat, füllen.

Wojnowitschs Fußstapfen sind viel zu groß, als dass ich auch nur ansatzweise daran denken könnte, in sie zu treten.

Aber die Fackel, die er mir übergab, die werde ich nicht ausgehen lassen, und sei es nur ein Fäckelchen.

Ich werde nicht den Mund halten.

Ich werde mich nicht nach Applaus richten.

Ich werde nicht schweigen, weil reden angeblich den Falschen nützt (zu Sowjetzeiten „dem Westen“, heute „den Rechten“)

Ich werde aufstehen, wenn Menschen wegen ihrer politischen Meinung ausgegrenzt, diffamiert, entmenschlicht werden.

Wenn Themen tabuisiert werden, die die Menschen bewegen, werde ich sie ansprechen.

Wenn jemand glaubt, die absolute Wahrheit zu kennen und verbreiten zu müssen, werde ich sie lautstark anzweifeln.

So wenig man den Unrechtsstaat Russland mit seinem kriminellen Regime mit der Demokratie in Deutschland vergleichen kann – was bei uns geschieht, erfüllt mich mit tiefster Sorge und ich bin überzeugt, dass die Grundfesten unserer Demokratie und unserer Gesellschaft gerade massiv in Gefahr sind.

Übrigens auch, weil heute in vielem Lenins geistige Großneffen in Politik und Medien das Sagen haben – Ideologen, die sich berufen fühlen, die Gesellschaft nach ihren für absolut befundenen Vorstellungen von oben herab zu formen, und die Menschen zu erziehen bzw. zum Glück zu zwingen.

Diese Zwangsbeglücker, die sich als „Gute“ für über jeden Zweifel erhaben halten, sind resistent gegen störende Fakten; wer sie hinterfragt, ist Teil des „Bösen“ – früher „Volksfeind“ (bzw. noch früher „Ketzer“ oder „Leugner“, heute „Rechter“ oder schon wieder „Leugner“ (siehe mein Artikel hier). Wojnowitsch betrachtete diese Entwicklung mit größter Sorge. Seit seiner Ausbürgerung verzweifelte er schier daran, wie Politiker, Journalisten und Intellektuellen im satten und freien Westen naive Sympathien für den Kommunismus allgemein und das sowjetische System im Besondern hegten – und später nach dem gleichen Muster für Putin.

So wenig sich meine Einstellung zu Putin geändert hat und so lautstark ich ihn auch weiter kritisieren werde – ich bin überzeugt, für unsere Missstände in Deutschland sind wir in erster Linie selbst verantwortlich. Putin gießt zwar massiv Öl ins Feuer – aber dieses Feuer ist hausgemacht.Niemand destabilisiert uns so gut wie wir selbst. Wenn wir die Missstände bei uns verschweigen und verdrängen, im Glauben, damit die Demokratie zu retten, so ist das ein fataler Irrglaube. Genau damit spielen wir den Feinden der Demokratie in die Hände.

Wer nur Kritik am Kreml hören will, und keine Kritik an den Regierenden hierzulande, der ist bei mir an der falschen Adresse.

Ich sehe meine Aufgabe als Journalist darin, die Regierenden zu kritisieren.

Ich würde mich schämen, wenn ich schweigen würde zu Missständen, ganz egal wo.

Und ich würde mich schämen, wenn ich aufhören würde zu hinterfragen und zu zweifeln. In dem Moment wäre ich als denkender Mensch tot. Und als Journalist gleich doppelt.

Mein Motto als Journalist, das sicher ganz im Sinne von Wojnowitsch wäre, soll deshalb sein: „Wenn ich nicht mehr anecke bei den Mächtigen und ihren Lautsprechern, wenn ich nicht mehr gegen den Zeitgeist verstoße, nicht mehr als unbequem betrachtet und nicht mehr beschimpft werde, dann muss ich irgendetwas sehr falsch machen!“

P.S.: Dieser Text beruht auf meinen Erinnerungen an Wladimir Wojnowitsch, die ich für ein Buch zu seinem Andenken mit seinem letzten, unveröffentlichten Texten verfasst habe, das seine Angehörigen im September auf Russisch herausgeben haben. Der Text ist in Teilen eine Rückübersetzung aus dem Russischen.​


Bilder: privat
Text: br


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46 Kommentare zu Warum Schweigen Verrat wäre
    PK
    26 Dec 2020
    21:43
    Kommentar:

    Herr Reitschuster, ich beneide Sie darum, so einen Freund gehabt zu haben. Warum nur scheint es mir, dass sich jeder der heutzutage seinen klugen Ratschlägen folgt, sich öffentlicher Ächtung und Verhöhnung anheimstellt?

    63
    2
      10 Jan 2021
      22:48
      Kommentar:

      Das scheint leider, leider nicht nur Ihnen so. Es sind die alten Unsitten, die wieder umgehen...

      9
      0
    Christoph Steinbock
    26 Dec 2020
    21:42
    Kommentar:

    Sehr geehrter Herr Reitschuster, vielen Dank für diesen Text. Tragen Sie die Fackel weiter, die Sie von Herrn Wojnowitsch übernommen haben. Ich kann hier sonst nicht mehr atmen! Viele Grüße C.Steinbock  

    30
    1
      27 Dec 2020
      16:20
      Kommentar:

      Vielen Dank, das ist sehr lieb! Ich werde mich bemühen, so gut ich kann!

      26
      1
    X
    26 Dec 2020
    21:35
    Kommentar:

    Тоже спасибо. Я его еще не знала, а вроде стоит читать. А статья - актуальная, хотя ей больше года. Демократии в нашей стране лучше не стало.

    13
    0
      X
      27 Dec 2020
      00:29
      Kommentar:

      Vielleicht war es kindisch, hier russisch zu kommentieren. Ich kenne W. Wojnowitsch bisher nicht, aber es scheint sich zu lohnen, ihn kennen zu lernen. Und ich bedanke mich für diesen wieder einmal zutiefst ehrlich klingenden Artikel, der nichts an Aktualität

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      50
      0
        Bella Vo.
        27 Dec 2020
        19:45
        Kommentar:

        Für alle Mitlesenden, Übersetzung des Kommentars: Kommentar (Quellsprache Russisch) "Тоже спасибо. Я его еще не знала, а вроде стоит читать. А статья - актуальная, хотя ей больше года. Демократии в нашей стране лучше не стало." Übersetzung ins Deutsche von Bella

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        6
        0
    Lars Schweitzer
    29 Dec 2020
    23:55
    Kommentar:

    Ein berührender Text, der aktueller ist denn je und der mich mit einen Gefühl von Hochachtung und tiefer Sympathie für beide Protagonisten entlässt. Worte wie "Anstand" und "Charakter" sind leider vielfach entwertet worden, deshalb schreibe ich einfach, bleiben Sie so,

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    15
    0
      3 Jan 2021
      23:07
      Kommentar:

      Ihre Worte haben mich sehr bewegt, sie sind sehr aufbauend und auch motivierend! 1000 Dank! Sind Sie sicher, dass es bei Ihnen Zynismus und nicht Sarkasmus? Ohne den würde ich es auch nicht aushalten!

      9
      0
    Fritz Wunderlich
    26 Dec 2020
    21:49
    Kommentar:

    Das Buch von Lew Kopelew: Aufbewahren für alle Zeit! wurde aus einer ähnlichen Gesinnung heraus geschrieben wie der von ihrem russischen Freund. Es ist beeindruckend, was Menschen mit einer von der Mehrheit abweichenden Meinung wagen, besonders wenn man sich hier

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    Das Buch von Lew Kopelew: Aufbewahren für alle Zeit! wurde aus einer ähnlichen Gesinnung heraus geschrieben wie der von ihrem russischen Freund. Es ist beeindruckend, was Menschen mit einer von der Mehrheit abweichenden Meinung wagen, besonders wenn man sich hier in Deutschland und Österreich umsieht.

    34
    1
    Veky M.
    26 Dec 2020
    22:21
    Kommentar:

    Zwei Menschen aus dem gleichen Holz geschnitten. Sie haben viel von Ihrem "zweiten" Vater - so wie Sie ihn beschreiben. Weil Sie die Fackel weitertragen, erhellen Sie vielen die Wege, und so lebt ein Teil von ihm in Ihnen weiter.

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    60
    1
    A. Spahic
    26 Dec 2020
    22:31
    Kommentar:

    Wir brauchen aufrichtige Kämpfertypen mit Grips, die wissen, von welcher Seite man dieses elende Pack, das uns unterjochen will, anpacken muss. Danke Herr Reitschuster.

    46
    1
    Kim Wald
    26 Dec 2020
    22:31
    Kommentar:

    Toll beschrieben, Boris Reitschuster. Wenn jemand Nahes stirbt, wird er von einer äußeren zu einer inneren Person. Ich kannte Herrn Wojnowitsch nicht, aber nun habe ich Lust, ihn kennenzulernen.

    34
    0
    F.H.
    26 Dec 2020
    22:32
    Kommentar:

    Das Porträt eines uns zuvor Fremden gerät Ihnen, lieber Herr Reitschuster, unversehens auch zu einem ihrer Selbst - als Person, als Mensch. So erfahren wir in diesem Text ein wenig mehr über einen, den wir bislang nur als Journalisten par

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    44
    0
      26 Dec 2020
      22:37
      Kommentar:

      Kurze Anmerkung: Da dieser Artikel sich im Zuge des Umzugs meiner Webseite leider doppelt auf dieselbe geschlichen hat, musste ich alles neu anpassen, und alle Kommentare wurden auf die Zeit von heute, 26. Dezember 2020 gesetzt – auch diejenigen, die

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      24
      1
        Diana
        27 Dec 2020
        18:14
        Kommentar:

        Der Artikel ist knapp 1,5 Jahre später = heute aktueller denn je! Leider.

        10
        0
          3 Jan 2021
          23:07
          Kommentar:

          Genau so ist es. Leider, da kann ich mich nur anschließen!

          5
          0
    C. Matthes
    26 Dec 2020
    22:33
    Kommentar:

    Danke Herr Reitschuster für diesen, wie für viele andere Ihrer Texte! Danke, dass Sie so vollkommen authentisch sind, das sie sich nicht scheuen, Ihre wahren Gefühle auszudrücken! Ich kann sehr gut nachvollziehen wie viel ihnen ihr großes Vorbild gegeben hat.

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    42
    0
      X
      27 Dec 2020
      00:19
      Kommentar:

      Das haben Sie schön formuliert. Ja, Boris Reitschusters Texte finde ich auch besonders durch diese menschliche Nähe und die Begabung, Gefühle auszudrücken ohne Kitsch, mit einem Tatsch Humor. Man hat fast immer den Eindruck, dabei zu sein und mitreden (-denken)

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      32
      0
        27 Dec 2020
        02:26
        Kommentar:

        @X Was für ein tolles Experiment! Da werde ich ja ganz rot! Freut mich sehr und ist sehr motivierend!

        17
        1
          X
          27 Dec 2020
          14:24
          Kommentar:

          Danke. Obwohl Sie und ich, vermutlich, eine unterschiedliche "Haltung" (welch Unwort mittlerweile) zum Putinrussland haben. Aber es macht nichts. Im Gegenteil. Es wäre (theoretisch) sehr spannend, mit Ihnen über russische Politik, Gesellschaft, Geschichte zu diskutieren, weil ich den Eindruck habe,

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          9
          0
    Dirk Limmer
    26 Dec 2020
    22:33
    Kommentar:

    Es ist einfach schön zu erleben, dass es noch solche Menschen wie sie gibt. Ein Mann der als Journalist seinen Beruf so ausübt, wie man es leider von keinem anderen Journalist der staatlich vereinnahmten Trollen unserer Merkelchen Medien noch erlebt.

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    40
    0
    Norbert Brausse
    26 Dec 2020
    23:05
    Kommentar:

    Herr Reitschuster, ich weiß, es ist schwer, vergleichen und gleichsetzen auseinander zu halten, aber man muss Deutschland mit Russland und anderen Ländern vergleichen dürfen (natürlich nicht gleichsetzen), denn so kann man leichter Fehlentwicklungen erkennen. - P.S.: Ich habe übrigens früher

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    16
    0
    Frank Daarsten
    27 Dec 2020
    00:53
    Kommentar:

    Lieber Herr Reitschuster, als Leser der ersten Stunde bin ich glücklich und dankbar, dass Sie mich nun schon über ein Jahr begleiten. Man kann uns vielleicht das Feuerwerk verbieten, aber keiner auf dieser Welt schafft es, die Fackel zu löschen,

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    43
    1
      27 Dec 2020
      02:29
      Kommentar:

      Lieber Herr Daarsten, was für bewegende Worte! Vielen herzlichen Dank! Alles wäre nicht möglich ohne Leser wie Sie, die so viel beisteuern – Sie ja ganz besonders mit Ihren unermüdlichen Hinweisen und Themen-Tipss, die überaus wertvoll sind! Ich bin es,

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      22
      1
    Frank Daarsten
    27 Dec 2020
    07:01
    Kommentar:

    Vielleicht noch ein kleiner Nachtrag, der gut zu dem Artikel über Wladimir Wojnowitsch und Boris Reitschuster paßt: Heilig Abend um kurz vor 18 Uhr saß ich auf dem Balkon um eine zu rauchen. Ich sah ein Auto zum Waldrand hochfahren,

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    49
    0
      Konrad Kugler
      27 Dec 2020
      14:58
      Kommentar:

      Bei uns war die Mette um 19.30 Uhr auf dem Marktplatz. Aber als alter Mann habe ich so meine Probleme mit meinen Beinen, wenn die von oben bis unten kalt werden. Ich habe mich gedrückt, aber den Gedanken durchgespielt, dort

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      11
      0
    Silva
    27 Dec 2020
    07:47
    Kommentar:

    Frank Daarsten; Schön, dass Sie uns diese wunderschöne Geschichte hier mitteilen.  Fantastisch.

    27
    0
      Silva
      27 Dec 2020
      07:55
      Kommentar:

      ... er ist ein Held, ein wahrer -, der einen Orden verdient. Ehre, wem Ehre gebührt.

      18
      0
      Ilanit
      27 Dec 2020
      11:16
      Kommentar:

      Auch mein Dank geht an Herrn Daarsten für seine Schilderung dieses mich sehr berührenden Erlebnisses. Ich wünsche uns allen ein besseres und erfolgreiches Jahr 2021. Möge der Irrsinn ein Ende finden!  

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      0
    Indigoartshop
    27 Dec 2020
    08:51
    Kommentar:

    Sehr schönes Portrait und eine Sprache, die einem sehr nahe geht.  Boris Reitschuster ist eine absolute Ausnahme.

    25
    0
    Joachim Mierwald
    27 Dec 2020
    11:13
    Kommentar:

    In dieser Zeit, in der die Welt aus deb Fugen zu geraten scheint, ist es heilend für die Seele, sich auf das zu beziehen, was hier zu diesem russischen Literaten berichtet wird. Vielen Dank, Herr Reitschuster, für das, was Sie

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    21
    0
    Bernd Eck
    27 Dec 2020
    13:00
    Kommentar:

    Danke für diese Schilderung einer Freundschaft, die Ihr Engagement und den Hintergrund Ihres Handelns für Ihre Leser ein wenig verständlicher macht. Meine Hochachtung...

    17
    0
    Charlotte
    27 Dec 2020
    15:46
    Kommentar:

    Sie sind ein außergewöhnlicher Mensch - Gott segne Sie   Nur die Liebe und wärme vergangener Tage - hilft mir - das ich nicht verzage

    12
    0
      Frank Daarsten
      4 Jan 2021
      00:58
      Kommentar:

      Sie haben so recht, Charlotte. Nur aus einem außergewöhnlichen Menschen kann auch ein außergewöhnlicher Journalist hervorgehen.

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      0
    lex
    3 Jan 2021
    10:57
    Kommentar:

    Hallo Herr Reitschuster, ich muss Ihnen sagen, dasss ich früher dachte sie seien nur eine Marionette des Westens (wie andere) und würden deswegen Putin unentwegt kritisieren. Durch Ihre Kritik an Merkel und den anderen zeigen sie deutlich, dass sie einfach

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    0
      3 Jan 2021
      23:06
      Kommentar:

      Danke für diese freundliche Zeilen! Und dass Sie Ihre Meinung korrigiert haben! Dazu gehört Mut und Stärke! Und Sie sehen es genau richtig: Ich hätte mich geschämt, wenn ich Putin nicht irisiert hätte, solange ich für Russland zuständig war (obwohl

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        Niccolo Gor
        12 Jan 2021
        01:07
        Kommentar:

        Sehr geehrter Herr Reitschuster, ja, ich nahm Sie früher ähnlich wahr wie Lex und bin sehr angenehm überrascht davon, dass Sie offenbar ein echter Journalist sind mit den Idealen, die Sie vertreten und die den sowjetischen Dissidenten zu eigen waren.

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        3
        0
          12 Jan 2021
          01:28
          Kommentar:

          Was für ein toller Kommentar! Und was für ein tolles, tiefes Verständnis von Russland! Hut ab! Und 1000 Dank! Darf ich Ihnen spontan "Russki extrem" schenken? Und gerne auch "Putins Demokratur"? Einfach kurze Mail an [email protected] Und hier ein Beitrag

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          0
    Angela Busch
    4 Jan 2021
    22:09
    Kommentar:

    Es gibt Menschen,  die jede Träne wert sind, die man um sie weint, und dann braucht man sich auch nicht deswegen zu schämen,  im Gegenteil. Und dass Sie jetzt die journalistische Fackel Ihres geistigen  Ziehvaters in unsere sich momentan verdunkelnden

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    6
    0
    Maren Müller
    7 Jan 2021
    03:51
    Kommentar:

    Wladimir Wojnowitsch wäre sicher sehr stolz auf Sie! Es sprach sehr viel Gefühl und Achtung aus ihren Worten, das konnte man richtig spüren. Es ist schön, dass es noch empathische, verantwortungsvolle Journalisten wie Sie gibt - ich würde sonst wirklich

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    Dr No
    10 Jan 2021
    10:31
    Kommentar:

    Lieber Herr Reitschuster, ihr Artikel hat mich zutiefst bewegt! Und zu Tränen gerührt. Ich danke Ihnen sehr, dass Sie die Fackel weiterhin hochhalten werden.

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    0
      10 Jan 2021
      22:47
      Kommentar:

      Vielen herzlichen Dank! Das ist sehr bewegend, so eine Reaktion!!! Und sehr motivierend!

      3
      0
    S
    20 Jan 2021
    11:44
    Kommentar:

    ich bin erst seit Kurzem Leser ihrer Artikel. Mit den Meisten gehe ich konform. Dieser hat mich persönlich sehr angesprochen, sogar mir aus dem Herzen gesprochen. Auf die darauf folgenden Kommentare haben sie nur wenig Einfluß. Die , die ich

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    Irene Werthmann
    23 Jan 2021
    01:14
    Kommentar:

    Herr Reitschuster, ich kenne Sie noch nicht sooooo lange... verfolge aber seit dem genau Ihre Inhalte. Sie schreiben - pathetisch ausgedrückt -  für Herz und Verstand. Das ist eine geniale Kombination, denn Emotion und klares Denken gehen Hand in Hand.

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