Ceuta: Wenn Richter sich zu Schleusern machen Migranten überrennen spanische Küstenstadt – und unsere Medien framen dreist

Man kommt nicht mehr hinterher, selbst wenn man nur versucht, die ärgsten Auswüchse des Irrsinns zu beschreiben. Kaum habe ich darüber geschrieben, wie in Leipzig „Aktivisten“ auf die Straße gehen, um gegen die Abschiebung von schwerkriminellen Afghanen in ihre Heimat zu demonstrieren, schon spielt sich in Spanien auf hoher See ähnlich Absurdes ab — nur mit tödlichem Ausgang. Spaniens Oberstes Gericht hat entschieden: Wer schwimmend spanisches Gebiet erreicht, darf nicht mehr sofort zurückgeschickt werden.

Die Folge hätte jeder vernünftige Mensch vorhersagen können, nur die obersten Richter offenbar nicht – wohl, weil für sie Ideologie vor Menschenverstand geht, wie es heute eine Epidemie ist in Europa. Und die logische Folge ließ naturgemäß nicht lange auf sich warten: Innerhalb von Tagen überrannten über 1.500 Migranten die Exklave Ceuta. Vier Tote im Meer, mindestens zwanzig Vermisste, Notstand, das Militär wird angefordert — und Madrids Sozialist Pedro Sánchez erklärt: kein Risiko für den Zivilschutz.

Der Wahnsinn kennt keine Grenzen. Weder geografische noch ideologische. Und auch der mediale.

Mehr als manipulativ

Genauso irre wie das Geschehen ist die Berichterstattung in den deutschen Medien darüber. „Tagesschau“ & Co. berichten zwar. Das ARD-Flagschiff etwa erwähnt in der Textversion keinen einzigen Toten. Im Audiobeitrag nur die früheren, aber keinen einzigen der aktuellen Toten nach dem Urteil.  Das Narrativ: Migranten kommen, Unterkünfte sind voll, Regionalpräsident fordert Militär. Als wäre das Wetter schuld. Das Urteil wird erst im zweiten Teil des Berichts erwähnt, ein Zusammenhang mit dem Ansturm wird nur ganz vage angedeutet.  Wer den Kausalzusammenhang so verschleiert, lügt nicht mit Zahlen — sondern mit Auslassung. Das ist die raffinierteste Form der Propaganda.

Die Frage, die mich umtreibt, und sicher auch viele von Ihnen: Was steckt hinter diesem Wahnsinn? Und warum ist er derart grenzübergreifend?

Die Antwort, die ich für naheliegend halte, ist faszinierend und erschreckend zugleich. Es ist selten Berechnung — es ist echte Überzeugung. Die Unfähigkeit, Entscheidungen mit ihren Konsequenzen zu verbinden, ist kein Fehler im System, sondern dessen Kern: Wer nur die eigene Absicht bewertet, nie das Ergebnis, kann sich permanent als moralisch überlegen fühlen — egal wie viele Leichen vor Ceuta treiben.

Frei nach Hannah Arendt

Das verbindet die rot-grünen Ideologen in Berlin und Madrid, die Aktivisten vor dem Flughafen Leipzig und die obersten Richter in Spanien: Sie alle bewerten ausschließlich ihre eigene Absicht — nie die Konsequenzen. Nie die Leichen. Sie sind in einem regelrechten Moral-Rausch, wie besessen von dem Wunsch, sich selbst als die Guten zu sehen – ohne Rücksicht auf die Folgen, auf Tote und Opfer. Die totale Egozentrik im Schafspelz des vermeintlich Guten.

Hannah Arendt sprach einst von der Banalität des Bösen. Vielleicht ist es Zeit, auch von der Banalität derjenigen zu sprechen, die vor lauter Wahn, Gutes zu tun, Böses bewirken.

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Mein aktuelles Video:  CSD Berlin: Islamist tötet – Medien beschönigen, Linke lügt.

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Bild: Screenshot Youtube

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