Gute Impfung, schlechte Impfung Antigen-Erfinder Stöcker im Kreuzfeuer

Es gibt eine Alternative zu den gängigen Impfstoffen – das beteuert Professor Winfried Stöcker, der Erfinder des sogenannten „Antigens“. Er selbst glaubt, dass die Politik im Schulterschluss mit der Pharmaindustrie sein Mittel ausbremst, das er ohne Profitabsicht zur Verfügung stellt. Am Wochenende kam es am Flughafen Lübeck, der dem Unternehmer und Arzt gehört, zu einer großangelegten Polizeiaktion. Auslöser war eine Impfaktion von Ärzten, die dort das Stöckersche Antigen verabreichten, wie die Polizeidirektion Lübeck am Samstagabend mitteilte. Offenbar hatten Augenzeugen die Polizei verständigt. Laut Stöcker waren mehrere Hundert Menschen gekommen, die sich das Antigen spritzen lassen wollten. „Es besteht der Verdacht, dass der Impfstoff nicht zugelassen ist und damit eine Straftat nach dem Arzneimittelgesetz darstellt“, schreibt die Polizei. Stöcker weist das zurück: Alles sei legal gewesen, Ärzte dürften individuell im Rahmen ihrer Therapiefreiheit das Antigen verabreichen. Ich habe Stöcker selbst im Video-Interview nach der Aktion am Wochenende befragt – und ebenso nach seinen Ansichten zur Impfkampagne und den Hintergründen der massiven Kampagne gegen ihn. Außerdem wollte ich von ihm wissen, was Leser, die gerne sein Antigen verabreicht bekommen möchten, tun können. Wegen der massiven Zensur auf Youtube musste ich sogar das kurze Hinweis-Video auf das Interview mit Stöcker dort selbst kürzen – soviel zum Thema Meinungsfreiheit. Bereits mein letztes Interview mit Stöcker wurde zensiert und ich dafür gesperrt. Sehen Sie sich hier das neue Interview im zensurfreien Internet auf Rumble an. Und lesen Sie unten nochmal, was das Haus von Gesundheitsminister Jens Spahn zu dem Antigen sagte, als ich seinen Sprecher dazu befragte.

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Bundespressekonferenz am 17.3.2021:

Ich fragte den Sprecher des Ministers: „Ich habe eine Frage an Herrn Kautz zu dem sogenannten Antigen von Prof. Stöcker. Ist das dem Ministerium bekannt und wie steht das Ministerium dazu?“

„Das ist wieder eine Frage“, antwortete Kautz und schüttelte den Kopf, um dann fortzufahren: „Nein, die Frage kann ich Ihnen nicht beantworten. Das weiß ich nicht. Sie müssten auf das Ministerium zugehen. Dann könnte ich vielleicht die Fachleute dazu befragen und Ihnen dann eine Antwort geben.“

Ich hakte nach: „Gab es Gespräche mit Herrn Prof. Stöcker oder sind die geplant? Würde sich der Minister mit ihm treffen?“

Darauf Kautz: „Ich kenne die Umstände nicht. Ich kann Ihnen dazu keine Angaben machen.“

Ich finde dieses Schweigen bemerkenswert, da die Causa Stöcker seit Wochen breit in den Medien behandelt wird und es auch viele Vorwürfe gegen das Paul-Ehrlich-Institut gibt in der Sache. Das Institut wiederum untersteht als oberste Bundesbehörde direkt dem Gesundheitsministerium. Insofern hatte ich auf eine etwas ergiebigere Auskunft gehofft.

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Text: br
 

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