Neuer Biden-Fauxpas – er verwechselt Nationalhymnen Zuvor machte er bereits peinlichen Versprecher

„Wie fit ist er noch? Biden spricht mit Toter … obwohl er erst im August selbst kondoliert hatte“ – unter diesem Titel hatte ich im September über einen neuen Ausfall des greisen US-Präsidenten Joe Biden berichtet. Immer häufiger und heftiger waren schon damals die Zweifel, ob der mit 80 Jahren älteste Präsident der US-Geschichte geistig noch fit genug ist für sein Amt – für das er übrigens noch einmal kandidieren will.

Jetzt hat „Sleepy Joe“ – der „schläfrige Joe“, wie ihn seine Gegner spöttisch nennen, wieder „geliefert“. Und zwar hat er offenbar die amerikanische und die indische Nationalhymne verwechselt – bei einem Treffen mit Indiens Premier Narendra Modi in Washington.

Auf einem Video ist zu sehen, wie der US-Präsident seine Hand zum Herzen hebt, als die Töne der indischen Hymne erklingen. Dabei ist diese symbolische Geste mit der Hand nach amerikanischem Verständnis der eigenen Hymne vorbehalten und soll eine besondere Verbindung mit dieser zeigen – und natürlich auch mit dem eigenen Land.

Erst nach quälend langen 20 Sekunden erkennt Biden mit verstörtem Blick, dass er bei der falschen Melodie angesetzt hat. Schließlich lässt er sichtlich verwirrt seinen Arm sinken, wie das Portal „exxpress.at“ seine Handbewegung interpretiert. Möglich ist aber eine andere Interpretation: Dass Biden versucht, die Hand unauffällig vom Herzen wegzunehmen – was aber das Gegenteil des Beabsichtigten erreicht, nur noch mehr Aufmerksamkeit auf seine Bewegung richtet und die Szene noch peinlicher macht. Das hatte schon etwas von Slapstick und erinnerte an Situationskomik.

Schon kurz vor seinem Treffen mit Modi hatte Biden bei einer Ansprache wieder einen peinlichen Patzer gemacht. Kaum hatte er den Klimawandel strikt nach dem politischen Narrativ seiner Partei zu einer „existenziellen Bedrohung für die Menschheit“ erklärt, versprach er, mit seiner Regierung „bis 2020“ Maßnahmen zu ergreifen.

Na dann!!!

Biden liefert Fehltritte im Akkord. 2022 hielt er bei einem Treffen mit Vertretern der Windkraftindustrie einen „Spickzettel“ – eine Art „Handlungsanweisung“ – offenbar aus Versehen umgedreht in den Händen, sodass alle Anwesenden und auch die Fernsehzuschauer gar nicht umhin konnten, einen Blick auf die nur für ihn bestimmten Hinweise zu werfen. Details finden Sie hier.

Kurz darauf sagte Biden bei einer Pressekonferenz über ein Dekret zum Schutz von Daten von Frauen und das Abtreibungsrecht: „Repeat the line“, auf Deutsch „Wiederholen Sie die Zeile“. Später sagte er mehrmals „Ende des Zitats“. Der Mann rechts hinter ihm kann sich ein Lachen nur mit Mühe verkneifen.

Ein Autor der Washington Times spottete: „Biden ist so weit weg, dass er buchstäblich alles lesen wird, was auf dem Teleprompter vor ihm liegt.“ Auch Tesla-Chef Elon Musk wiederholte ein altes Bonmot, das er schon vor einiger Zeit in die Welt gesetzt hat: Unter einem Tweet von Greg Price schrieb er „Wer auch immer den Teleprompter kontrolliert, ist der wahre Präsident“.

https://twitter.com/realDailyWire/status/1545443393668616193?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1545443393668616193%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.t-online.de%2Fnachrichten%2Fausland%2Fusa%2Fid_92353854%2Fwirbel-um-angeblichen-versprecher-von-joe-biden.html

Die Liste der Aussetzer ließe sich lange fortsetzen. 2021 saß Biden an einem kleinen Tisch und bekam vor laufenden Kameras einen Zettel zugesteckt, als Vize-Präsidentin Kamala Harris das Wort hatte. Biden studierte die Nachricht, wischte sich dann über sein Kinn und starrte danach eine ganze Weile auf seine Hand. Die er dann zu seinen Lippen führte. Peinlicherweise hielt Biden den Zettel später so, dass ihn die Zuschauer lesen konnten. Darauf stand: „Sir, Sie haben da etwas an Ihrem Kinn.“

Bei einer Trauerfeier für den Senator Bob Dole las der Präsident vom Blatt ab: „Und dann hieß es in der Nachricht: Ende der Nachricht“ („And then the message said, end of message.“). Statt den Fehler zu korrigieren, wiederholt Biden den Text sogar noch einmal (nachzulesen und anzuhören hier).Corona – Angst. Was mit unserer Psyche geschieht."

Biden vergaß auch den Namen des australischen Premierministers, als er diesen traf. Im Wahlkampf 2020 hatte er den amtierenden Präsidenten Trump mit einem seiner Vorgänger verwechselt (offenbar mit George Bush oder seinem Sohn George W. Bush). Er begann einen Satz mit „Was für ein Land werden wir sein? Vier weitere Jahre mit George […]“, woraufhin er sich verhaspelte, erneut den Namen „George“ sagte, den Satz dann abbrach und einen komplett neuen Satz startete – dann allerdings mit dem korrekten Namen des amtierenden Präsidenten. Bei der UN-Klimakonferenz 2021 in Glasgow nickte Biden ein.

Der Autor und Psychiater Wolfgang Meins hat sich wiederholt mit Bidens Gesundheitszustand befasst und geht davon aus, dass der Präsident an Demenz leidet. Die großen Medien berichten gar nicht oder nur auf Sparflamme über die Aussetzer. Kritiker argwöhnen seit langem, dass der greise Biden nicht mehr allein das Sagen habe und in Wirklichkeit seine Umgebung bestimme, wo es lang geht. Als besonders einflussreich gilt dabei sein früherer Chef Barak Obama, dem er als Vizepräsident diente.

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