Unsere Corona-Politik wird im globalen Süden viele Menschen töten Kaum beachtete Perspektive

Ein Gastbeitrag von Sönke Paulsen.

Es ist nicht nett, das zu schreiben. Aber es ist eine Realität in unserer globalisierten Welt, dass durch unsere rigiden Einschränkungen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens in Afrika mehr Menschen sterben werden. Dabei wird es vor allem Kinder treffen. Warnungen gibt es derzeit genug, aber wir diskutieren nicht über die Kollateralschäden unserer Politik im globalen Süden. Stattdessen moralisieren wir, aber nur in Bezug auf unsere (ältere) Bevölkerung.

Die Schließung von Bekleidungs-Discountern vor Weihnachten wird in Bangladesh Arbeitsplätze vernichten und Familien in materielle Not stürzen.

„Die 47 ärmsten Länder der Welt werden in diesem Jahr die schwächste Wirtschaftsleistung seit 30 Jahren durchleiden. Die Arbeitslosigkeit steigt, die Einkommen schwinden. 1,6 Milliarden Menschen in fragilen Arbeitsverhältnissen haben schon heute 60 Prozent oder mehr ihres Einkommens verloren“, schreibt die Katholische Tagespost.

Hervorgehoben werden die fallenden Rohstoffpreise (davon leben viele afrikanische Länder), der ausbleibende Tourismus und die rigiden Shutdowns in afrikanischen Ländern, auch ohne Corona-Fälle (Beispiel Madagaskar). Schließlich werden versiegende oder stark verlangsamte internationale Handelsströme mit Afrika genannt und eine deutliche Abnahme von Rücküberweisungen durch Menschen, die als Migranten in westlichen Ländern arbeiten. Diese Überweisungen machen in einigen Ländern bis zu 10% des Bruttoinlandsproduktes aus. Ganz Afrika hat ein BIP von 2,5 Billionen Dollar, etwa die Hälfte des BIP von Deutschland.

„Die meisten Familien in Simbabwe haben in der Coronakrise ihr Einkommen verloren. Der Kauf von Nahrung hat Vorrang,“ schreibt der Spiegel in einem Artikel über den Mangel an Hygieneartikeln in Afrika, der vor allem Mädchen und Frauen trifft.

‘Stille Rezession‘

Im ZDF schreibt Karsten Meyer über die „stille Rezession“ in Afrika.

Durch die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens und damit auch der Handelsströme in Afrika geraten viele Menschen in Existenznot. Dabei ist die Verschiebung der medizinischen (Impf-) Ressourcen von Malaria, TBC und Ebola auf Corona ein gravierendes Problem.

Die Who warnt: „Covid-19 droht unsere Bemühungen zur Überwindung von Malaria entgleisen zu lassen“, so die WHO-Direktorin für Afrika, Matshidiso Moeti. Gerechnet wird mit bis zu 100.000 weiteren Malaria-Toten durch Covid-19 wegen Mangelversorgung.

Diese Meldungen, die derzeit ziemlich niedrig gehängt werden und kaum in den Mainstream-Medien auftauchen, machen eines deutlich. Unsere restriktive Corona-Politik in Deutschland und Europa ist dabei, in Afrika und dem globalen Süden viele Existenzen zu vernichten.

Bill Gates hat mit seiner Stiftung leider zusätzlich dazu beigetragen, dass viele afrikanische Länder das öffentliche Leben massiv einschränken. Die Ankündigung von möglicherweise 10 Millionen Toten in Afrika hat gewirkt, auch wenn hier Tote durch die Überlastung des Gesundheitssystems eingerechnet wurden und rigide Shutdowns für Afrika ein tödliches Gift sind.

Viele in der WHO sind ausgesprochen unglücklich über diese Entwicklung. Afrika ist ein Kontinent mit einer sehr jungen Bevölkerung und die Bedrohungen durch andere Erkrankungen, Mangelversorgung und soziale Destabilisierung müssen wesentlich höher eingeschätzt werden als bei uns. In ganz Afrika gibt es derzeit noch unter einer Million Corona-Positive Menschen bei global über 70 Millionen Infizierten, aber die Folgen der Pandemie für Afrika sind gewaltig.

Gefährliche Entwicklung für die soziale Stabilität

Ein Teil der Folgen resultiert aus den wirtschaftlichen Einbrüchen, die wir Industrieländer durch unsere Seuchen-Politik verursacht haben, aber auch daraus, dass afrikanische Länder westliche Muster der Pandemie-Begrenzung übernehmen, die für den Kontinent gefährlich sind. Durch Schließungen im Bildungssystem fallen in den ärmsten Ländern der Welt derzeit 25 Millionen junge Menschen aus der Schulbildung heraus. Das ist auch eine mittelfristig gefährliche Entwicklung für die soziale Stabilität im globalen Süden.

Wir Europäer sollten diese globalen Pandemiefolgen auch als Ergebnis unserer Vernetzung mit armen Ländern begreifen und verstehen, dass wir mit übertriebenen Maßnahmen in unseren Ländern auch Afrika in Not bringen.

Extreme Aussagen sprechen bereits von dreißig Millionen Toten, als Kollateralschaden unserer Pandemiebekämpfung, im globalen Süden. Ob das zutrifft, kann hier nicht beurteilt werden. Der Trend allerdings ist deutlich. Je rigider wir unser Wirtschaftssystem wegen der Pandemie herunterfahren, desto mehr Tote verursachen wir in den armen Ländern der Welt. Dort sterben übrigens immer noch in erster Linie die Kinder, während wir hier unsere hochaltrige Bevölkerung mit allen Mitteln schützen.

Es ist nicht nett, das vor Weihnachten zu schreiben, aber es ist eine Realität in unserer stark vernetzten und globalisierten Welt, für die wir mit verantwortlich sind.


Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.


Sönke Paulsen ist freier Blogger und Publizist. Er schreibt auch in seiner eigenen Zeitschrift „Heralt“


Bild: Pixabay
Text: Gast


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74 Kommentare zu Unsere Corona-Politik wird im globalen Süden viele Menschen töten
    Marion
    19 Dec 2020
    10:38
    Kommentar:

    Es ist gut, das zu schreiben, denn dann wachen vielleicht noch ein paar mehr Schlafschafe auf. Aber leider interessiert das die Politiker nicht, Kollateralschaden war durchaus Thema im Bundestag und den Landtagen. Oder ist das Ganze vielleicht sogar gewollt? Stichwort

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      Montem
      19 Dec 2020
      11:11
      Kommentar:

      Hier hat jemand ganz andere Sorgen. Jens Spahn fassungslos: Warum segnet die Kirche Hamster, uns aber nicht? Jens Spahn fassungslos: Warum segnet die Kirche Hamster, uns aber nicht? (philosophia-perennis.com)

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        Onkel Dapte
        19 Dec 2020
        13:00
        Kommentar:

        Ja, warum segnet denn die Kirche ausgerechnet Hamster und nicht die Katze der Nachbarin? Hoffentlich wendet sie der Herr nicht ab von dieser Kirche. Dann müßte sie sich glatt einen neuen Gott suchen.

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          Roswitha Ripke
          19 Dec 2020
          13:50
          Kommentar:

          Den hat sie schon gefunden, den neuen Gott. Unsere Kirchen sind doch auch der Meinung das der Islam zu Deutschland gehört. Also gehört auch Allah dazu. Sieht doch ganz nach Abkehr vom Christentum  aus. Oder? Das Weihnachten keine Messen statt

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            u.h.te.
            19 Dec 2020
            23:37
            Kommentar:

            Sind Isl. Gebete bekannt die vor Covid schützen oder immun machen?? Dann wäre eine Abkehr ja Merkel wünschen wert, nur unsere Mainzer pharmaschaffenden wären dann ja Scharlatane? Lieber Mainzer Cocktail als gen Mecca beten. Überhaupt, auch wenn du nicht betest

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        StefanH
        19 Dec 2020
        18:49
        Kommentar:

        Bin ich eigentlich der Einzige, der bei dieser Meldung sofort an die Geschichte vom "brennenden Hamstergeschoss" denken musste?

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      fragolin
      19 Dec 2020
      11:49
      Kommentar:

      Hier ein interessanter Hinweis aus dem "Focus" auf eine amerikanische Studie: Weltweit werden 1,2 Millionen Kinder durch unsere Lockdowns sterben. Sie regen sich auf wie die Wahnsinnigen, wenn bei Pippi Langstrumpf der "Negerkönig" steht, aber wenn Millionen seiner Kinder in

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      quod natum est ex Deo
      19 Dec 2020
      12:26
      Kommentar:

      Unsere Corona-Politik wird im globalen Süden viele Menschen töten...... Autsch!!! Gut gemeinter Text!!!! BewusstSein wäre aber auch was schönes! Sieht man jetzt wie viel Kinder ackern musste damit die Gier der Menschen befriedigt werden konnte!! Billige Kleidung  wie z.b Kik,

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      • Unsere Corona-Politik wird im globalen Süden viele Menschen töten......
      Autsch!!! Gut gemeinter Text!!!! BewusstSein wäre aber auch was schönes!
      1. Sieht man jetzt wie viel Kinder ackern musste damit die Gier der Menschen befriedigt werden konnte!!
      2. Billige Kleidung  wie z.b Kik, Takko oder wie die Dinger heißen = billige Löhne
      Bei anderen Arbeiten ist es das Gleiche Warum musste erst Corona kommen? Warum haben die Menschen ihren eigenen Wert und somit den Wert der Anderen nicht erkannt? Mit welchem Recht müssen die Inhaber von Firmen Geld fressen können? Mit welchem Recht dürfen eure Politiker so viel verdienen um die reichen noch reicher zu machen??? Und so kann ich nur schreiben: nicht Corona ist schuld!!! Es war schon da...Mensch wollte es nicht sehen... Solange man die Ausbeuter füttert und nicht anfängt deren Produkte liegen zu lassen wird es sich nicht ändern! Die Müllhalde der Menschen.... Das wurde in diese Länder gebracht....Man sieht wie sie im Gift kramen um wertvolle Dinge aus dem Müll zu holen,  damit sie das in Geld wandeln können.  Menschen setzten ihnen den Stempel Abfall zu sein. Der Retter Gates kommt mit Gesundheit.... Ein paar Krümel werden den Menschen durch Pseudoorganisationen ran geschleppt damit sie nach draußen zeigen können: wir tun Gutes.... Ihr Gewissen beruhigen.... Nicht Corona ist schuld...

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        Klaus Schwarz
        19 Dec 2020
        13:20
        Kommentar:

        Stimmt - Corona ist nicht schuld, aber die Aussage ist ja, dass unsere Corona-Politik die Umstände dramatisch verschlimmert. Das - leider Gottes - stimmt auch.

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      Franz Augustin
      19 Dec 2020
      16:58
      Kommentar:

      Natürlich gewollt. Die Klimakatastrophiker möchten den Afrikanern die schlimme Entwickung ersparen, die den Europäern und allen anderen entwickelten Ländern den Aufbau von Industrie und  Landwirtschaft durch  Erzeugung preiswerter Energie aus fossilen Ernergieträgern ermöglicht hat. Die Afrikaner sollen diesen kleinen unbedeutenden

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    Herman
    19 Dec 2020
    10:44
    Kommentar:

    ....mehr menschen sterben....   Aber das ist doch gewollt. wäre es nicht gewollt, würde man im schwach besiedelten afrika den menschen die pille geben, die industrie anschmeissen und auf dem fruchtbaren boden essen anbauen. tut man das?  ich und die

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      Onkel Dapte
      19 Dec 2020
      12:57
      Kommentar:

      Die Zerstörung der westlichen Welt wird in Afrika noch sehr viele Opfer fordern. Kann man die Frage heute schon beantworten, ob der Westen zerstört wird, um die Bevölkerungen in Afrika zu reduzieren? Egal, auf einem übervölkerten Planeten zählen Leben nicht

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    Steffen Rascher
    19 Dec 2020
    10:46
    Kommentar:

    Darauf hab ich schon öfter hingewiesen, aber selbst hier gab es da keine Antwort. Wie sollte die auch aussehen? Als Afrika in der Kartendarstellung noch so groß wie Belgien war, (Hier der Link:) https://de.wikipedia.org/wiki/Peters-Projektion) hätte man die Menschen alle aufgenommen,

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      Onkel Dapte
      19 Dec 2020
      13:01
      Kommentar:

      Das Böse ist nicht hirnbefreit!

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        Steffen Rascher
        19 Dec 2020
        13:34
        Kommentar:

        Auch nicht, als Aldi & CO ihre hübschen Billigangebote aus den Haftanstalten der DDR bezogen, Möbel, Haushaltsgeräte etc. aus runtergekommenen Ostbetrieben kamen und Simba Toys im gesamten Ostblock für nen Tatalu seine Spielwaren herstellen und zusammenstellen ließ, die dann je

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    Thomas
    19 Dec 2020
    10:48
    Kommentar:

    Es ist eine Tragödie, eine Jahrhundertkatastrophe. Diese Politik ekelt mich an. Die zu erwartenden Fluchtströme sind hier noch gar nicht erwähnt. Und die sogenannten Kulturschaffenden in dieser Republik, die Urlaubs, die Niedeckens, die Campinos.....kann ich nur warnen. Alle, die jetzt

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      Chrissie
      19 Dec 2020
      11:34
      Kommentar:

      Benefizgeträller macht keinen einzigen mehr lebendig. Die sind mit Schuld an Massenmord.

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      Tobi
      19 Dec 2020
      12:27
      Kommentar:

      Nicht umsonst bezeichnen bereits sehr viele Menschen diese Corona-PLANdemie als größtes Verbrechen an der Menschheit. Doch Lügen hatten niemals lange Bestand. Die Akteure im Vordergrund als auch die im Hintergrund dürfen sich schon mal warm anziehen. Wie beschrieb gestern jemand

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        Herman
        19 Dec 2020
        12:56
        Kommentar:

        wenn die lüge so lange bestand hat bis unsere existenz unterhalb derer von hottentotten liegt, dann wars zu lange. Und zwar viel zu.

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      Paul J. Meier
      19 Dec 2020
      13:10
      Kommentar:

      Das interessiert diese Bourgeoisie doch nicht, aber wehe jemand sagt "Negerkuss"! 

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    P.D
    19 Dec 2020
    10:51
    Kommentar:

    " aber auch daraus, dass afrikanische Länder westliche Muster der Pandemie-Begrenzung übernehmen" Irgendwo habe ich gelesen, dass diese vonder WHO gezwungen wurden, diese zu übernehmen? Vielleicht wiess jemand mehr darüber?

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      X
      19 Dec 2020
      21:37
      Kommentar:

      Mir sagte ein Kommentator, der IWF verlangt Lockdown bzw macht bestimmte Kredite davon abhängig. Das stand nicht im Zusammenhang mit Afrika, würde aber passen, da dort viele Länder vom IWF abhängig sind.

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    Oliver Graf
    19 Dec 2020
    11:10
    Kommentar:

    Auch die Folgen der rigiden Klimapolitik und der damit einhergehende Umstieg auf alternative Energiequellen wird dem afrikanischen Kontinent ein tränenreiches Desaster mit unzähligen Opfern bescheren. Rücksichtslos sollen den Menschen dort Technologien aufs Auge gedrückt werden, die sie sich gar nicht

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      Onkel Dapte
      19 Dec 2020
      13:05
      Kommentar:

      Kohle ist immer blutig, egal, wo sie herkommt. Sie ist mit großem Abstand die am meisten Opfer fordernde Energie. Am sichersten ist die Kernkraft, doch die Detschen sehen das ja ganz anders.

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        Holger Kammel
        19 Dec 2020
        16:06
        Kommentar:

        Absolut richtig, Onkel Dapte. Kennt noch jemand den Begriff "Staublunge? " War die normale Todesursache der Kohlekumpel bis in die späten 60-er Jahre. Langsames Ersticken über Wochen und Monate hinweg. Heute kann man das Gottseidank vermeiden. Dennoch ist Kohle auch

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    Bernard
    19 Dec 2020
    11:10
    Kommentar:

    Auch dazu gibt es bereits ein Planspiel, von Cargill gesponsort: "Food Chain Reaction crisis simulation ends with global carbon tax" und "On Monday and Tuesday, 65 international policymakers,academics, business and thought leaders gathered at theWorld Wildlife Fund’s headquarters in Washington

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    Pelegrino
    19 Dec 2020
    11:17
    Kommentar:

    ...Thailand Tourismusindustrie erbrachte in "normalen" Jahten direkt zwischen 15 und 20 Prozent des BIP's - gesamtwirts haftlich haengen je nach Rechenmodell zwischen einem Viertel und einem Drittel der Wirtschaftsleistung am Tourismus. Wie meinte eine Mitarbeiterin des Asienhauses in Koeln wohl

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      Klaus
      19 Dec 2020
      11:33
      Kommentar:

      In Summa heißt das aber, dass diese Länder von der Wirtschaftskraft der Industrieländer profitieren, also müssen wir in Konsequenz diese Kraft so gut wie möglich aber auch ausgewogen erhalten. Ungeschützt sterbende Pensionäre können leider nicht mehr mit ihrer Rente in

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    Kristina
    19 Dec 2020
    11:25
    Kommentar:

    Das ist doch derselbe Mist mit diesen Elektroautos. Was geht es mich an, wer die seltene Erde schürft. Und ich finde es nur noch perfide, wenn die WHO "warnt", aber nichts geschieht. Die WHO steckt mit der UN ja mit

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      fragolin
      19 Dec 2020
      11:54
      Kommentar:

      Und den Keller nicht nur vollpacken sondern auch gut verschließen und bewachen. Wenn es hart auf hart kommt, werden Einbrüche und Plünderungen explodieren.

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        Kristina
        19 Dec 2020
        12:03
        Kommentar:

        So sieht es aus. Wenn die Hungersnot hereinbricht, wenn die Lieferketten ausfallen, werden diejenigen, die keine Vorräte haben, sich ihre Vorräte bei denen holen, die welche angelegt haben. Es wäre auch klug, nicht darüber zu sprechen, wenn man etwas hortet.

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          Holger Kammel
          19 Dec 2020
          16:26
          Kommentar:

          Vegetarier an Karnivoren: "Und was macht Ihr, wenn ihr alle Tiere geschlachtet habt?" "Dann fressen wir die Vegetarier."

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    Grischa
    19 Dec 2020
    11:26
    Kommentar:

    Man kümmert sich doch nichteinmal um die Kollateralschäden im eigenen Land, die dritte Welt wir noch weiter in den Abgrund gerissen, dies wird zu noch mehr Migration führen und somit zu noch mehr Unruhen in Europa. Was für ein perfider

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    Marc
    19 Dec 2020
    11:47
    Kommentar:

    Man muss so ehrlich sein und feststellen das uns das Elend von Ländern der dritten Welt auch vor Corona nicht interessiert hat. Wir haben sie auch vorher nur als billige Rohstoffquelle und billige Arbeitsbank der westlichen Welt gesehen. Unsere Umweltauflagen

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      Charlott
      19 Dec 2020
      12:11
      Kommentar:

      @Marc, Schön geschrieben, aber mir fehlt in dieser Anklage die Eigenverantwortung der Menschen und Regierungen in diesen Ländern. Außerdem bekommen „wir“ die Rohstoffe nicht umsonst. Milliarden und Abermilliarden an Entwicklungshilfe und Spenden sind geflossen, brachte das die Menschen dort dazu,

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        Grischa
        19 Dec 2020
        13:15
        Kommentar:

        Das liegt daran, daß wir meistens in afrikanischen Ländern immer die korruptesten Despoten unterstützen, es ist billiger diese ordentlich zu schmieren (wir nennen es Entwicklungshilfe) als den reellen Preis für Rohstoffe zu bezahlen. Am Beispiel Thomas Sankara konnten wir ja

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          Steffen Rascher
          19 Dec 2020
          13:47
          Kommentar:

          Wenn der Westen aber Despoten zu Fall gebracht hat, kam dann das Glück, der Wohlstand, die Perspektiven? Dann kamen die Amerikaner (auch unter Clinton und Obama) und legten ihre Hände auf die einträglichen Geschäfte. Hätten die das nicht gemacht, wären

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      xandru
      20 Dec 2020
      10:48
      Kommentar:

      @Marc – Der Liberalismus geht von einer „unsichtbaren Hand“ aus. Wenn jeder an sich denkt, ist allen geholfen. Gerade am Beispiel Afrika ist das europäische Engagement häufig sehr interessengeleitet. – In den meisten Fällen festigt unsere Entwicklungshilfe lediglich die korrupten

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    Alex Chara
    19 Dec 2020
    12:04
    Kommentar:

    @Sönke Paulsen, echt jetzt, muß das Bild da oben sein ? Was die Fakten betrifft haben Sie sicher mit vielen recht, allerdings ist es mir etwas zu kurz gegriffen, da eben durch Corona all die strukturellen Probleme eben noch extrem

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    1
      Charlott
      19 Dec 2020
      12:32
      Kommentar:

      Das Bild ist sehr aussagekräftig, man beachte die Trinkflasche. Die wirkt wie ein absoluter Fremdkörper. Afrikaner waren immer in der Lage, Wasser zu finden, wie der Film „Die lustige Welt der Tiere“ so schön erklärt. Heute braucht man in Afrika

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        xandru
        20 Dec 2020
        11:02
        Kommentar:

        @Charlott – „Afrikaner […] lustige Welt der Tiere“ — Aha. Ein Tierfilm lehrt uns, wie Afrikaner leben? Dieses Apartheids-Machwerk ist übelste Propaganda, voll von Fake Facts und Selbstgefälligkeit. Ein Skandal, dass so was 1974 noch gedreht wurde, schlimmer noch: dass WB es vertrieb.

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        1
          Charlott
          20 Dec 2020
          23:18
          Kommentar:

          @ xandru. O.k.-dann nicht Afrikaner, wenn das zu verallgemeinernd ist, ich glaube mich zu erinnern, dass es Pygmäen waren.

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      Paulsen, Sönke
      19 Dec 2020
      16:24
      Kommentar:

      Naja, ich habe den Artikel geschrieben. Aber mit dem Bild hab ich nichts zu tun...das ist Redaktionsentscheidung ....

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    Gonzo
    19 Dec 2020
    12:08
    Kommentar:

    All die angesprochenen Probleme gab es auch schon vor Corona, sie haben sich eben nur verschlimmert. In einer Konsumgesellschaft, welche z.B. billige Klamotten habe will, sind KIK, ALDI, LIDL etc. ja sehr gerne gelitten. Es muss billig sein, egal, wo

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    H. Buchholz
    19 Dec 2020
    12:26
    Kommentar:

    Da sind wir wieder, bei der totalen Ironie: Leute sterben lassen, um angelblich Menschenleben zu retten. Da versucht man uns stets die internationale Solidarität zu verkaufen, jedes Leben ist für die angeblich gleich viel wert, aber wenn es drauf ankommt,

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    Charlott
    19 Dec 2020
    12:27
    Kommentar:

    Ja wird denn jetzt mehrheitlich nur noch auf reitschuster.de kommentiert? Kaum oder sogar null Kommentare auf Focus bei bedeutsamen Artikeln, wie der ernsten Erkrankung von Macron (so kurz nach seinen restriktiven Islam-Maßnahmen). Oder bei Spahns Hoffen, dass nicht gleich alle

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    1
      Magnum
      19 Dec 2020
      14:54
      Kommentar:

      Tja, wenn kritische Kommentare gelöscht werden - dann bleibt nicht mehr viel übrig ...

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      0
        Holger Kammel
        19 Dec 2020
        16:12
        Kommentar:

        Das ist es wohl, Magnum. Und Macron ist schon länger krank. Napoleonkomplex und Nekrophilie.

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        0
    Peter Tanner
    19 Dec 2020
    12:45
    Kommentar:

    Alles Teil des Plans. Oder zumindest wird es schulterzuckend als positiver Nebeneffekt hingenommen.

    7
    1
    Mario Rocko
    19 Dec 2020
    13:31
    Kommentar:

    Freunde, was interessieren den Herren vom WEF, CLAUS SCHWAB, die paar Millionen Schwarzafrikaner ?! Ist alles im ,, GROSSEN RESET '' mit inbegriffen. Das, wass sich da für die Zukunft zusammenbraut, dagegen waren die Nationalsozialisten nur ein müder Haufen Laienspieler.

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    1
      Agnes Ster
      19 Dec 2020
      15:46
      Kommentar:

      "Das, wass sich da für die Zukunft zusammenbraut, dagegen waren die Nationalsozialisten nur ein müder Haufen Laienspieler." Genauso ist es. Ich bin weder esotherisch, noch gehöre ich irgendeiner Kirche an, aber um es im Bild der Bibel zu sagen: Satan

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      0
    Hansgeorg Voigt
    19 Dec 2020
    13:39
    Kommentar:

    Ein kleiner Seitenhieb zum  Anfang: Der "globale Süden" ist ein Frame der Ökosozialisten. Was ist mit Australien und Neuseeland, Indonesien, Malaysia, den autoritären Regimen Südamerikas? Oder Reden wir von Afrika, deren korrupte Eliten die UN mit beherrschen und Assistenten der

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    gabriele weis
    19 Dec 2020
    14:05
    Kommentar:

    Ganz gleich im Hinblick auf welche Aspekte:   wir richten uns wieder und wieder im jeweils Gängigen ein  -  zu wessen nahem wie fernem Nachteil interessiert uns kaum. Wer sich das wirklich wehtun lässt, der könnte auch einal über Ansätze nachdenken,

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    Hermann
    19 Dec 2020
    14:10
    Kommentar:

    Wenn es ja nur das wäre: Beispielsweise sind dieses Jahr über Afrika riesige Heuschreckenschwärme hergefallen. Durch den Corona-Lockdown hatten sie aber keine Chance, sich gegen diese Naturkatastrophe zu verteidigen, da sie einfach nicht mehr an die Gifte kamen. Zum Teil

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    Arturo Mester
    19 Dec 2020
    15:37
    Kommentar:

    "Globaler Süden"? Und dann das Bild? Das ist wohl Teil einer 'neuen normalität', so wie letztlich die Begriffserneuerung bei 'Biophilie'. Da spar ich mir das Lesen. Über 15 Jahre in der Entwicklungshilfe tätig befähigen mich dazu...als wären wir auch nur

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    Don Johnson
    19 Dec 2020
    16:02
    Kommentar:

    Weg mit diesen globalen Handelsketten... was kann ich dafür? Ich schmeiss jetzt meine Hose weg und kauf mir dann eine Neue. Braucht jemand eine Hose?

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    Don Johnson
    19 Dec 2020
    16:08
    Kommentar:

    NGO-finanzierter H&M Leid&Schuldkultur-Artikel, Sönchen, schreib einen offenen Brief an die Politikdarsteller!!! Das ZDF schreibt..., die WHO warnt..., Bill Gates..., und ob das die Realität ist sei mal dahingestellt

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    Fritz Wunderlich
    19 Dec 2020
    16:08
    Kommentar:

    Seit einem halben Jahr frage ich mich, wieso die Gutmenschen über die Zeltnewohner in Bosnien jammern  aber nie über die Millionen menschen, die wir mit unseren Lockdowns umbringen. Vielleicht, weil kein "Einordner" in der Tagesschau die Zuseher auffordert, darüber empört

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    Carlos Redder
    19 Dec 2020
    16:25
    Kommentar:

    Herr Paulsen, Dank für diesen Beitrag. Macht mich nachdenklich...weil nicht auf der Kette gehabt. Frage mich natürlich, wie sich Premiummenschen aus den bunten neunationalsozialistischen (Deutschland Vorreiter auf allen Gebieten) Parteien dazu äussern würden - wenn die es denn wahrnähmen.

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    Holger Kammel
    19 Dec 2020
    16:46
    Kommentar:

    "Wir, die Industrieländer" Die Verallgemeinerung und Inhaftungnahme aller Menschen ist ein ziemlich übler rhetorischer Kniff, Herr Sönke. "Ich, als Industrieland" erkläre Ihnen folgendes: Es  geht mir am A..... vorbei. Seit meiner Kindheit, und das ist ein paar Tage her, werde

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      Paulsen, Sönke
      19 Dec 2020
      22:23
      Kommentar:

      Ich meine, wenn Sie sich schon als Industrieland bezeichnen, wissen Sie ja auch, dass Sie vorher ein Kolonialreich waren. Übrigens haben nicht nur Frankreich und England ein koloniales Proletariat, das stetig wächst und die Serviceleistungen für die Nachbarn erbringt. In

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        xandru
        20 Dec 2020
        11:18
        Kommentar:

        Ja, die Franzosen haben viele Jahre lang Millionen fleißiger Menschen aus den Kolonien ins Land geholt, damit nun Michel und Michèle mit weißem Kragen in schlauen Verwaltungsjobs ihre Akten von links nach rechts schieben können, ohne Mehrwert zu produzieren. So

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    Katharina
    19 Dec 2020
    17:07
    Kommentar:

    Ganz ehrlich- es ist nicht schön , wenn Kinder verhungern. Nirgendwo. Aber ich bin eben nicht für die Kinder irgendwo auf dieser Welt verantwortlich. Ich habe sie nicht in die Welt gesetzt und ich muß sie auch nicht ernähren. Und

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      Bernd Boe
      19 Dec 2020
      23:51
      Kommentar:

      Nun, ganz so einfach ist es nicht. Die Menschen in Afrika hatten deutlich weniger Probleme, bevor irgendwelche selbst ernannten Kolonialmächte (ja, auch Deutschland gehörte dazu) kamen, sich Rohstoffe und Arbeitskraft nahmen und Kultur und bisherige Lebensformen zerstörten. Wenn Sie die

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        Holger Kammel
        20 Dec 2020
        18:11
        Kommentar:

        Ach, was wissen Sie über die Probleme der Afrikaner vor Ankunft der Weißen? Ruanda hat ein Schlaglicht auf das afrikanische Paradies ohne Weiße geworfen. DAS war der afrikanische Normalzustand vor der Kolonialzeit. Sie haben doch sicher vom Völkermord an den

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          Bernd Boe
          21 Dec 2020
          00:26
          Kommentar:

          Darf ich Ihrem Kommentar entnehmen, dass Sie bereits Länder bereist haben, die eine Kolonialherrschaft (egal von welchem Kolonialherren) hinter sich haben? Und dass Sie dort nicht als Pauschaltourist, sondern als Reisender mit Kontakt zu Einheimischen unterwegs waren? Sie sich ein

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      Johannes Schumann
      20 Dec 2020
      00:17
      Kommentar:

      Wo schützen wir unsere Alten? Es ist schon in unserer Nationalökonomie ein Fehler, statt gezielten Schutz flächendeckende Maßnahmen zu verhängen, worunter alle Menschen leiden müssen. Und die Menschen müssen ja irgendwann sterben. Wenn das Durchschnittsalter der "Covid-Toten" so hoch ist,

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    Joerg Gerhard
    19 Dec 2020
    17:20
    Kommentar:

    Druf habe ich in diversen Kommentaren schon seit Maerz hingewiesen. Besonderes den links-gruenen Gutmenschen die sich bei der Zeit IM Forum tummeln war, ist und bleibt das aber komplett egal. Und allen voran unseren Ethikern. Die sind nur noch damit

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    Eine Fallzahl
    19 Dec 2020
    20:58
    Kommentar:

    Die ganze Zeit. Den ganzen Tag sitzt mir dieses Wissen, um die Menschen auf dem Kontinent Afrika, im Nacken. Diese Einlassung jetzt noch einmal zu lesen nimmt mir den Atem. Es ist so schwer auszuhalten.   Ich befürchte, dieser furchtbare

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    Johannes Schumann
    20 Dec 2020
    00:02
    Kommentar:

    Und das besonders Schlimme ist: Jeder mit ein wenig Hausverstand weiß um die Verflechtung in der Weltwirtschaft. Es war im März abzusehen. Und es soll mir keiner erzählen, es gäbe keine Beamten in unseren Bundesministerium, die vor genau diese fatalen

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    Dr. med. Lothar Löser
    20 Dec 2020
    07:17
    Kommentar:

    Unsere Corona-Politik wird im globalen Süden viele Menschen töten Das ist mehr als nur tragisch und ich denke über Abhilfe nach! Der beste Weg dürfte sein, Merkel und die gesamte Regierung dorthin zu verbringen, denn das hätte in jedem Fall

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    xandru
    20 Dec 2020
    10:29
    Kommentar:

    Um ein paar Tausend weiße Senioren zu retten und zehn Millionen Merkelwählern die Illusion des Schutzes zu geben, werden also Millionen von Schwarzen real verhungern oder an mangelnder medizinischer Versorgung sterben. – Und sonntags feiern wir BLM. Das ist nicht

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    Helmut Sandmann
    21 Dec 2020
    02:51
    Kommentar:

    Herr Soenke Paulsen, ich habe mehrere Jahre in Ost- und suedafrikanischen Laendern gelebt, und halte nach wie vor Kontakt mit mehreren Einheimischen, und erst vorgestern fragte ich einen Freund in Sambia wie die Situation dort bezgl. Covod-19 sei, seine Antwort

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      xandru
      21 Dec 2020
      17:19
      Kommentar:

      Danke. Corona ist das Wohlstandsproblem einer satten und überversorgten industrialisierten Clique, die vergessen hat, dass das ganze Leben gefährlich und am Ende zu 100% tödlich ist. – Diese Hysterie hat etwas von einer geistigen Autoimmun-Krankheit. Armut, Hunger, Malaria, Schulbildung, Strom,

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