524 Todesfälle nach Corona-Impfungen, fast 5.000 „schwere Verdachtsfälle“ Große Medien fahren das Thema auf Sparflamme

In seinem neuen „Sicherheitsbericht“ meldet das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) über 49.961 gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Corona-Impfung aus Deutschland. Nur 41 Prozent davon waren schon abgeklungen, als die Meldung erfolgte. Insgesamt wurden 524 Todesfälle in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung gemeldet.

In dem Bericht heißt es: „In 4.916 Verdachtsfällen wurden schwerwiegende unerwünschte Reaktionen gemeldet. Als schwerwiegende Reaktionen gelten solche, bei denen die Personen im Krankenhaus behandelt werden oder Reaktionen, die als medizinisch bedeutsam eingeordnet wurden. 2.386 dieser Verdachtsfälle traten nach Impfung mit Comirnaty [Biontech/Pfizer – d. Red.], 175 schwerwiegende Verdachtsfälle nach Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff Moderna und 2.132 schwerwiegende Verdachtsfälle traten nach Impfung mit Vaxzevria [Astrazeneca – d. Red.] auf.“ Bei 223 Personen kam es zu einem anaphylaktischen Schock, bei 61 zu einem Herzinfarkt, bei zwölf zu einer Gehirnentzündung, bei 99 zu Gesichtslähmungen und bei 16 zu Herzmuskelentzündungen.

Das Institut spricht selbst in dem Bericht von einer „Dunkelzifferrate“: Es ist also davon auszugehen, dass die Zahl der tatsächlichen Nebenwirkungen höher ist. Interessant ist, wie die großen Medien mit dem Thema umgehen: Es wird allenfalls beiläufig erwähnt. Suchanfragen bei Google-News mit einschlägigen Suchwörtern ergeben keine einzige Überschrift bei einem großen Medium, welches die Zahlen thematisieren würde. Das wirft die Frage auf, inwieweit die Medien hier ihrer Wächterfunktion nachkommen – oder beunruhigende Nachrichten aus „Staatsräson“ bzw. Rücksicht auf die Regierung verschweigen.

Zu Todesfällen heißt es in dem Papier: „Dem Paul-Ehrlich-Institut wurden 524 Todesfälle (0,0018 % der geimpften Personen) in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung bei Personen im Alter von 24 bis 102 Jahren gemeldet. Der Median des Alters betrug 84 Jahre, das mittlere Alter 82 Jahre. 405 Todesfälle betrafen Personen, die mit Comirnaty geimpft worden waren. Bei 61 gemeldeten Todesfällen war nicht angegeben, mit welchem COVID-19-Impfstoff geimpft worden war.“

Statistik des Paul-Ehrlich-Instituts

Mit einer Rate von 0,0018 % der geimpften Menschen, die in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben sind, liegt die Corona-Impfung damit bisher rund zehn Mal höher als die „konventionellen“ Impfungen in der „Vor-Corona-Zeit“. Diese sollen typischerweise im Bereich von 0,1 bis 0,2 Toten pro 1 Million Geimpfter liegen, umgerechnet zwischen 0,0001 bis 0,0002 Promille.

„In beiden Fällen beziehen sich die Todesraten auf einen unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit einem ärztlichen Eingriff, hier einer Impfung“, erläutert der Impfexperte Prof. Dr. Stefan Hockertz, einer der lautesten Kritiker der Corona-Impfstrategie: „In beiden Fällen, also weder bei konventionellen Impfungen noch bei der Corona Impfung, sind regelhaft Obduktionen durchgeführt worden. Dies erschwert natürlich den wissenschaftlichen Beleg des Zusammenhangs. Es liegt aber klar auf der Hand und ist, da sich die klinischen Prüfungen noch im Anfangsstadium befinden, eine ganz normale Reaktion auf ein ungeprüftes Arzneimittel.“ Dies sei sei auch deshalb plausibel, „weil in den vor etwa einem halben Jahr begonnenen klinischen Prüfungen für Corona Impfstoffe weder Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln noch die Beeinflussung durch Grunderkrankungen der Impflinge eine Rolle spielten“, so Hockertz. Daher sei „eine zehnfache Erhöhung der Impftoten an sich noch unter meiner eigentlichen Erwartung“, betont der Professor. Sein schlimmer Verdacht: „Die nur zehnfache, und nicht 100 fache Erhöhung der Todeszahlen liegt wohl ein gutes Stück daran, dass die Regierenden unglaubliche Energie darauf verwenden, Zwischenfälle unter den Teppich zu kehren. Es gelingt Ihnen zusehends weniger.“

Bis zum 30.04.2021 wurden dem Paul-Ehrlich-Institut 67 Fälle einer Thrombose mit Thrombozytopenie (TTS) berichtet, die nach Impfung mit Vaxzevria (Astrazeneca) auftraten. Vierzehn Patientinnen und Patienten verstarben, das sind 21 Prozent der Betroffenen.

Umgerechnet auf eine Million verabreichter Dosen bedeuten die Zahlen, dass nach einer Million Astrazeneca-Impfungen 4.585 „unerwünschte Reaktionen“ erfolgten, davon 387 schwerwiegende, und neun Todesfälle. Auf jede Million gespritzter Biontech/Pfizer-Dosen kommen laut PEI insgesamt 955 Nebenwirkungen, davon 112 schwere und 21 Todesfälle. Bei Moderna kommen 1.862 „unerwünschte Reaktionen“ auf eine Millionen verabreichter Dosen, davon 110 schwere und sieben Todesfälle. Eine Million Impfdosen steht dabei für rund eine halbe Million Menschen, weil bis auf den Wirkstoff von Johnson und Johnson eine doppelte Dosis verabreicht wird.

Besonders betroffen von den schweren Nebenwirkungen sind Frauen, ihr Anteil liegt bei drei Vierteln. Laut PEI liegt dies daran, dass mehr Frauen als Männer geimpft wurden. Den genauen Anteil der Geimpften nach Geschlecht gibt das PEI aber nicht an; ebenso wenig das Geschlecht der 524 gemeldeten Verstorbenen. Weiter heißt es in dem Bericht, dass 58 Menschen trotz erfolgter Impfung doch noch an COVID-19 starben. Kritiker sagen, dies werfe die Frage nach der Wirksamkeit der Impfungen auf.

Das PEI, das als Bundesbehörde dem Gesundheitsministerium weisungsgebunden ist, macht darauf aufmerksam, dass die Mehrzahl der nach einer Impfung Verstorbenen „multiple Vorerkrankungen“ gehabt hätten, „wie Karzinome, Niereninsuffizienz, Herzerkrankungen und arteriosklerotische Veränderungen, die vermutlich todesursächlich waren“. In 18 Fällen seien mit Astrazeneca Geimpfte an einer Hirnvenenthrombose gestorben.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass hingegen bei denjenigen, die als Covid-19-Tote gemeldet werden, von den Bundesbehörden kaum auf andere Erkrankungen eingegangen wird. Stattdessen wird hier in der Regel zumindest beim flüchtigen Leser der Eindruck erweckt, sie seien an und nicht mit Covid-19 verstorben. Obduktionen, die allerdings nur selten durchgeführt werden, wecken allerdings Zweifel an dieser Lesart.

Bei den Nebenwirkungen, die als nicht schwer bezeichnet werden, ist das Serum von Astrazeneca mit „grippeähnlichen Erkrankungen“, Fieber und Schüttelfrost sowie „lokalen Reaktionen“ und Kopfschmerzen am häufigsten vertreten. Die Wirkstoffe von Biontech/Pfizer sowie Moderna sind demnach oft für starke Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schmerzen an der Einstichstelle verantwortlich. Häufige Reaktionen bei allen Impfstoffen sind der Darstellung zufolge zudem Schwindel, Unwohlsein, Schmerzen an diversen Körperstellen und Herzrhythmusstörungen.

Besonders brisant sind die Nebenwirkungen vor dem Hintergrund dessen, was die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung schreibt: „Wie lange der Impfschutz anhält, ist derzeit noch nicht bekannt. Der Schutz setzt auch nicht sofort nach der Impfung ein, und einige geimpfte Personen bleiben ungeschützt.“ Das RKI schreibt: „Auf Basis der bisher vorliegenden Daten ist anzunehmen, dass die Virusausscheidung bei nach vollständiger Impfung Infizierten stark reduziert ist und damit das Transmissionsrisiko vermindert ist. Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass Menschen nach Exposition trotz Impfung symptomatisch oder asymptomatisch infiziert werden können und dabei SARS-CoV-2 ausscheiden (nachgewiesen durch PCR-Testung). Die STIKO empfiehlt daher, auch nach Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (Alltagsmasken, Hygieneregeln, Abstandhalten, Lüften) weiterhin einzuhalten.“

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Bild: AmateurTraveller/Shutterstock
Text: red

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