Bauer fängt Schleuser: Statt Belohnung Ärger mit Söders Justiz „Die Bauern haben vergessen, dass Migration vom Staat gewünscht ist“

Dem armen Landwirt geht es wohl wie mir und sicher vielen von Ihnen, liebe Leser: Er versteht die Welt nicht mehr. Denn er hat einen Straftäter dingfest gemacht. Dafür hat er sich wohl, wenn schon nicht keine Belohnung, so doch ein Lob oder wenigstens etwas Anerkennung vom Staat erhofft. Stattdessen hat er nun Scherereien mit Söders Justiz und wurde von der Polizei vernommen. „Wir haben doch nur unsere Pflicht als Bürger getan“, sagt der Landwirt verwundert. Dass ihm, seinem Sohn und einem Nachbarn nun Ärger droht, kann der couragierte Bauer nicht fassen.

Aber alles der Reihe nach. Zunächst hatte der Landwirt bemerkt, dass unterhalb seines Hofes ein Transporter an einer Maschinenhalle geparkt hatte. „Der stand schon um 6:30 Uhr mit seinem Transporter bei uns auf dem Gelände, war dann wieder weg“, berichtet er der „Bild“: „Um 9 Uhr war er wieder da, dann sind die Männer alle weggerannt in den Wald, die einen links, die anderen rechts.“

Die „Wegrennenden“, wie rot-grüne Journalisten sie wohl gendern würden, waren 18 Migranten (siehe Bild über diesem Text).  Sie wurden in dem völlig überladenen Transporter illegal aus Österreich über die Grenze in die Bundesrepublik gebracht, so die zuständige Staatsanwaltschaft Traunstein.

Der Landwirt kapierte, was los war, und wollte nicht zusehen. „Ich habe zu meinem Sohn gesagt: Hol den Traktor, wir sperren die Zufahrt ab“, berichtete er. Zudem stellten die beiden, denen sich noch ein Nachbar als Helfer anschloss, einen Bauzaun auf – so wollten sie verhindern, dass der Transporter über eine Wiese flüchtet. Doch der Fahrer wollte um jeden Preis das Weite suchen und fuhr los auf den Bauzaun: „Mit vollem Karacho ist er über den Bauzaun drüber. Überall flogen die Teile. Ich habe gedacht, der fährt uns über den Haufen.“

Wenig später sei der Transporter aber in der Wiese liegen geblieben. Der Landwirt, sein Sohn und der Nachbar reagierten laut „Bild“ sofort, zogen den aus Serbien stammenden 39-jährigen Schleuser aus dem Wagen und hielten ihn fest bis zur Ankunft der Polizei, die Nachbarn gerufen hatten: „Mein Sohn ist rechts ins Auto, ich links, und wir haben den rausgeholt. Wir haben ihn auf die Straße gebracht und festgehalten“, so der Bauer. Auch ein Krankenwagen wurde angefordert, da der Schleuser eine blutige Verletzung im Gesicht hatte.

Der Mann sitzt nun im Untersuchungshaft. Auch einige der Migranten, allesamt Syrer, konnte die Polizei finden. Ihnen wird nichts passieren – außer dass sie nun untergebracht, verpflegt und in ein Asylverfahren gebracht werden. Und damit beste Chancen haben, für immer in Deutschland bleiben zu dürfen. Mit etwas Glück landen sie gar erst einmal in einem Luxushotel, auf Kosten der Steuerzahler.

Den couragierten Schleuser-Fängern droht dagegen ein juristisches Nachspiel, wie die „Bild“ schreibt: Die Polizei kam zu ihnen und hat sie verhört. Die Staatsanwaltschaft – gegenüber dem CSU-Justizminister weisungsgebunden – überprüft, ob ihre „Aktion der Privatpersonen“ rechtens war und sie „verhältnismäßig gehandelt“ haben. Der Schleuser behauptete demnach bei seiner Vernehmung, die drei hätten ihn geschlagen, als sie ihn festhielten.

Landwirt Hans H. ist angesichts der Vorwürfe fassungslos. Er betont, er und seine zwei Helfer hätten nur ihre Pflicht getan: „Der Mann hätte sein kriminelles Handeln bestimmt weitergeführt, wenn wir ihn nicht gestoppt hätten.“ Den Vorwürfen widersprach er im Gespräch mit der „Bild“ vehement: „Wir haben den Mann nicht geschlagen. Vielleicht hat er seine Verletzungen ja erlitten, als er über den Bauzaun gebrettert ist.“

Im Internet gibt es massive Empörung darüber, dass nun den couragierten Bürgern Ärger droht. In einem Leserkommentar bei „Focus Online“ heißt es etwa: „Der Bauer hat alles richtig gemacht. Die Justiz nicht. Natürlich wird jetzt jeder anständige Bürger keine Lust mehr haben, sich richtig zu verhalten. Zivilcourage ist in unserem Staat fast schon eine Straftat.“ Eine andere Leserin schreibt: „Unter diesen Umständen wird auch ‚Zivilcourage‘ in der Rubrik ‚unerklärbares Fremdwort‘ landen.“

„Täter-Opfer-Umkehr ist in Deutschland juristischer Standard. Ich habe in meiner Dienstzeit einen Dieb geschnappt, der im großen Stil LKW-weise Holz gestohlen hat. Danach hatte ich mit der eigenen Dienstbehörde derart viel Ärger, daß ich künftig keinerlei Diebstähle mehr aktiv verhindert habe“, schreibt ein anderer Leser. In einem Kommentar heißt es: „Die Staatsanwaltschaft ist in Deutschland weisungsgebunden. Zwar ist die Tätigkeit des Schleusens verboten, aber es ist letztlich eine politische Entscheidung, ob der Schleuser oder die Leute, die den Schleuser behindern, juristisch verfolgt werden. Derzeit haben wohl Letztere deutlich schlechtere Karten.“

Mit Galgenhumor meint ein anderer Leser: „Die Bauern haben vergessen, dass Migration vom Staat gewünscht ist. Man sollte sie also nicht behindern und keinesfalls Schleuser bei ihrer Arbeit stören. Schon gar nicht gewaltsam.“

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