Bundespräsident würdigt Terroristin als „große Frau der Weltgeschichte“ Linksradikale Töne aus dem Bellevue – nur ein Flüchtigkeitsfehler?

Über die linksradikale Vergangenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wurde bereits viel geschrieben, und es macht wenig Sinn, das hier zu wiederholen. Genauso wenig darf aber verschwiegen werden, in welchem Ausmaß bei ihm nun, da er das höchste Amt im Staate nunmehr in der zweiten Amtszeit innehat, solch linksradikales Gedankengut durchsickert – ganz abgesehen von seiner Amtsführung, die ausgesprochen parteiisch und sehr voreingenommen ist. Die folgende Causa ist unglaublich.

Der Präsident hat der Schauspielerin und Regisseurin Margarethe von Trotta zum 80. Geburtstag gratuliert, am 21. Februar. In dem auf der Internetseite des Präsidenten inzwischen gelöschten Glückwunschbrief schrieb er:

Mit der Ihnen eigenen Handschrift ermöglichen Sie neue Sichtweisen, insbesondere auf große Frauen der
Weltgeschichte, die sich den Brüchen und Zumutungen ihrer jeweiligen Zeit mit großer Intelligenz,
persönlicher Stärke und einem ausgeprägten Willen zur Veränderung der gesellschaftlichen als auch
politischen Verhältnisse stellen. Sei es das Leben von Gudrun Ensslin, Rosa Luxemburg, Hildegard von
Bingen oder Hannah Arendt – allen diesen Frauen und vielen anderen haben Sie unvergessliche filmische
Porträts gewidmet.

Gudrun Ensslin, die hier derart gelobt wird, war eine RAF-Terroristin. Die Linksextremistin wurde 1977 wegen vierfachen Mordes 1977 zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Am 18. Oktober 1977 starb sie gemeinsam mit anderen RAF-Mitgliedern durch eigene Hand im Gefängnis Stuttgart-Stammheim.

Eine Terroristin in höchsten Tönen zu loben, in einem Atemzug mit Hannah Arendt zu nennen, ist unsäglich.

Man kann nun einwenden, dass solche Briefe in der Regel auf unterer Ebene gefertigt werden und sie der Präsident selbst nicht durchliest. Mag sein. Aber wäre so etwas passiert, wenn Steinmeier nicht das Präsidialamt jahrelang stramm auf links getrimmt hätte und deshalb dort viele Mitarbeiter sitzen, die so wenig Sensibilität für Linksextremes aufbringen, dass der Fehler nicht einmal beim Gegenlesen aufgefallen ist?

Und stellen Sie sich mal vor, so ein Fehler wäre unter umgekehrten Vorzeichen einem konservativen oder liberalen Politiker unterlaufen. Wie groß der mediale Aufschrei wäre. Hier aber: Fehlanzeige.

Nur im Netz hagelt es Kritik:

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Bild: Gints Ivuskans/Shutterstock
Text: br

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