Faeser führt Geschlechtertrennung bei Pressekonferenzen ein Männliche Kollegen sollen draußen bleiben

Auf der nach oben offenen Richter-Skala des Ideologie-Wahnsinns in Deutschland hat Nancy Faeser bereits mehrmals rekordverdächtige Höhen erklommen. Doch jetzt übertrifft sich die auf dem linken Auge blinde Ideologin und „Kämpferin gegen Rechts“ selbst. Und das als Verfassungsministerin. Die eigentlich das Grundgesetz schützen müsste, in dem in Artikel 3 steht: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Aber Faeser, die Verfassungsministerin, pfeift auf die Verfassung, wenn es um ihre rot-grüne Ideologie geht. Das macht sie nun deutlich, indem sie ankündigte, bei einem Pressetermin der SPD die Teilnehmer nach ihrem Geschlecht auszusieben. Nur Frauen sollen Zugang haben – männliche Journalisten hingegen nicht.

Und das in den Zeiten, in denen Faeser und Genossinnen das Geschlecht längst vom biologischen Fakt zum „sozialen Konstrukt“ degradiert haben. Und dafür sorgen wollen, dass künftig jedermann ab 14 Jahren mit einer einfachen Vorsprache beim Standesamt sein offizielles Geschlecht ändern lassen kann – ganz unabhängig vom biologischen.

Was also, wenn ein früher männlicher Journalist sich am Morgen nach dem Aufwachen als Frau fühlt? Oder als „es“? Oder als eines von den Dutzenden anderen Geschlechtern, die es laut den Gesinnungsgenossen von Faeser gibt? Darf der oder die dann rein zur Pressekonferenz?

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Nein, all das ist kein Scherz.

Leider.

Am Samstag sollen „nach Vorstellung der Partei an der Pressekonferenz nach einer gemeinsamen Main-Schifffahrt der drei Ministerpräsidentinnen Malu Dreyer, Anke Rehlinger und Manuela Schwesig (alle SPD) mit der hessischen Spitzenkandidatin der Partei, Bundesinnenministerin Nancy Faeser, und weiteren geladenen weiblichen Gästen, möglichst keine Männer teilnehmen“, wie der „Tagesspiegel“ schreibt.

Selbst die hessische Landespressekonferenz (LPK), die sonst jeglicher Distanz zur SPD unverdächtig ist, war das zu viel. „Das ist nicht lustig, sondern ein Anschlag auf die Freiheit der Presse“, sagte der LPK-Vorsitzende Ewald Hetrodt dem Evangelischen Pressedienst.

Völlig zu Recht.

In der Einladung zu dem Termin hatte die SPD dem Bericht zufolge erklärt, „mit Blick auf die ausschließlich weiblichen Gäste der Schifffahrt fänden wir es thematisch stimmig, wenn auch die Presseplätze mit Frauen besetzt würden“. Zwar würden männliche Journalisten nicht abgewiesen, aber die Veranstalter würden sich „wirklich freuen“, wenn die Redaktionen ausschließlich Frauen schickten.

Der Tagesspiegel schreibt in dem Text, den er von dem „Evangelischen Pressedienst“ (EPD) übernommen hat: „In Deutschland arbeiten professionelle Medien nach dem Grundsatz, dass sie stets selbstständig entscheiden, wen sie mit der Berichterstattung über ein bestimmtes Thema beauftragen.“

Ein guter Witz, den aber vielleicht einige besonders arglose Leser als Realität akzeptieren werden.

Diskrete Drohungen

Denn aus meiner Praxis weiß ich leider, dass Medien oft – wenn nicht immer – sehr wohl zu Kompromissen bereit sind, wenn der Berichterstatter demjenigen nicht passt, über den es zu berichten gilt. Die Drohung mit „Liebesentzug“ wirkt sehr oft: Etwa, wenn die betroffenen Politiker den jeweiligen Medien androhen, keine exklusiven Nachrichten oder Interviews mehr zu liefern.

Aber nicht nur wegen dieser Scheinheiligkeit ist die ganze Geschichte entlarvend.

Dass eine Ministerin – noch dazu die Verfassungsministerin – auch nur auf die Idee kommen kann, bei einer Pressekonferenz das Fernbleiben von Männern zu fordern, also faktisch nach Geschlecht zu diskriminieren, zeigt, dass wir von Ideologen regiert werden. Und noch dazu von radikalen.

Faeser unterstellt gebetsmühlenhaft ihren Kritikern, sie würden die Demokratie delegitimieren.

Feindin der Demokratie

Genau das Gegenteil ist der Fall: Glaubenskrieger wie Faeser delegitimieren die Demokratie, und nicht diejenigen, die auf ihre Demokratiefeindlichkeit hinweisen.

Was kommt als nächstes?

Eine Pressekonferenz nur noch für Dunkelhaarige? Oder Dunkelhäutige? Oder nur noch für Journalisten mit Migrationshintergrund? Oder Trans-Journalisten?

Man kann Faeser vielleicht allenfalls zugutehalten, dass sie intellektuell vor lauter Ideologie nicht in der Lage ist, zu verstehen, welche Büchse der Pandora sie mit solchen Schritten öffnet.

Unter Beschuss – aber umso wichtiger ist Ihre Unterstützung!  

„Verschwörungsideologe“, „Nazi“ oder „rechter Hetzer“: Als kritischer Journalist muss man sich heute ständig mit Schmutz bewerfen lassen. Besonders aktive dabei: die öffentlich-rechtlichen Sender. Der ARD-Chef-Faktenfinder Gensing verklagte mich schon 2019, der Böhmermann-Sender ZDF verleumdete mich erst kürzlich als „Verbreiter von Verschwörungserzählungen“ – ohne einen einzigen Beleg zu benennen, und in einem Beitrag voller Lügen. Springer-Journalist Gabor Steingardt verleumdete mich im „Focus“, für den ich 16 Jahre lang arbeitete, als „Mitglied einer Armee von Zinn­soldaten“ und einer „medialen Kampf­maschine“ der AfD. Auf Initiative des „Westdeutschen Rundfunks“ wurde ich sogar zur Fahndung ausgeschrieben. Wehrt man sich juristisch, bleibt man auf den Kosten in der Regel selbst sitzen. Umso wichtiger ist Ihre Unterstützung. Auch moralisch. Sie spornt an, weiter zu machen, und nicht aufzugeben. Ich danke Ihnen ganz herzlich dafür, dass Sie mir mit Ihrem Beitrag meine Arbeit ermöglichen – ohne Zwangsgebühren und Steuergelder.
Aktuell sind (wieder) Zuwendungen via Kreditkarte, Apple Pay etc. möglich – trotz der Paypal-Sperre: über diesen Link. Alternativ via Banküberweisung, IBAN: DE30 6805 1207 0000 3701 71. Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut.

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