Freiheit über alles – doch zu welchem Preis? Gravierende Impfnebenwirkungen

Von Christian Euler

Schon bald sollen Geimpfte mehr Privilegien genießen dürfen als andere Bürger, der digitale Impfpass gilt als Türöffner für die große Freiheit. Fast drei Viertel aller Deutschen sind bereit, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen, so das Ergebnis der COSMO-Studie der Universität Erfurt.

Das allzu verständliche Bedürfnis nach Zwanglosigkeit überdeckt indes Gefahren, die im Zuge der Impfkampagne immer offensichtlicher werden. 6.662 Todesfälle und 299.065 unerwünschte Nebenwirkungen nach Injektionen der vier aktuellen Corona-Impfstoffe. So lautet mit Stand vom 10. April die Bilanz der europäischen Datenbank für Berichte über verdächtige Arzneimittelreaktionen EudraVigilance. Unter den unerwünschten Begleiterscheinungen finden sich neben Störungen des Blut- und Lymphsystems und Störungen des Nervensystems auch Magen-Darm-Erkrankungen sowie Stoffwechselstörungen.

EudraVigilance wurde von der Europäischen Arzneimittelagentur im Jahr 2012 initiiert, um der Öffentlichkeit Zugang zu Berichten über vermutete Nebenwirkungen von medizinischen Präparaten zur Verfügung zu stellen. Die detaillierte Liste, aufgeschlüsselt auf die jeweiligen Impfstoffe, finden Sie hier.

Zu wenig Evidenz, um die Sicherheit zu gewährleisten

Das französische Zentrum für Medikamentenbewertung Centre Territorial d’Information Indépendante et d’Avis Pharmaceutiques (CTIAP) fordert die sofortige Aussetzung aller vier aktuellen Covid-Impfstoffe. Keines dieser Vakzine sei sicher oder wirksam, der aktuelle Kenntnisstand genüge nicht, um die Sicherheit der Stoffe zu gewährleisten. AstraZeneca, Moderna, BioNTech/Pfizer sowie Janssen-Cilag/Johnson und Johnson erhielten alle eine Notfallzulassung mit unzureichender klinischer Evidenz, so das CTIAP – und fordert deren sofortige Aussetzung.

Das CTIAP ist unabhängig vom Staat und unterscheidet sich von seinem RKI-Pendant, der Agence Nationale de Sécurité du Médicament et des Produits de Santé (ANSM), die ebenso wie das RKI dem französischen Gesundheitsministerium unterstellt ist. Das CTIAP betont, dass alle Impfstoffe bereits vermarktet und aktiv am Menschen angewendet wurden, bevor die Qualitätsprüfung des Wirkstoffs und des fertigen Produkts stattgefunden habe. Zur Verdeutlichung zieht man einen Vergleich, der auch erklärte Impf-Adepten aufhorchen lassen sollte.

Man solle sich fragen: Sollte eine Produktionslinie für ein neues Auto in Betrieb genommen und mit der Vermarktung begonnen werden, ohne Qualitätsstudien zu jedem seiner Teile und dem Motor, einschließlich sicherheitsrelevanter Komponenten wie den Bremsen und elektrischen Systemen, abgeschlossen zu haben? Jeder würde dies wohl verneinen. Umso mehr verwundert, dass genau dies bei Impfstoffen nur für eine Minderheit relevant zu sein scheint, deren Vertreter darüber hinaus als zutiefst unsolidarisch gebrandmarkt werden.

Japan ist gegenüber Impfstoffen sehr kritisch

Anderswo scheint man diese Gefahren zu erkennen. In Japan etwa hat bislang nicht einmal ein Prozent der Bevölkerung eine Impfung erhalten – obwohl die EU den Export von 52,3 Millionen Impfdosen nach Japan genehmigte. Die Impfskepsis sitzt tief durch unerwünschte Nebenwirkungen in der Vergangenheit. Einer Studie von The Lancet zufolge haben die Bewohner Nippons im internationalen Vergleich das geringste Vertrauen in Impfungen. Nur 30 Prozent der Japaner glauben, dass Impfstoffe sicher sind.

In den USA hingegen ist es jeder Zweite. 36 Prozent der Japaner würden sich nach einer Umfrage des japanischen TV-Senders NHK grundsätzlich nicht gegen das Virus impfen lassen. „Japan ist mit Blick auf Impfstoffe sehr vorsichtig, weil es historisch viele Probleme mit möglichen Nebenwirkungen gibt“, sagt der Gesundheitsforscher Haruka Sakamoto.

„Die Regierung war in mehrere Rechtsstreitigkeiten zu diesem Thema verwickelt, was zu ihrer großen Vorsicht beiträgt.“ Der Politikwissenschaftler Mikihito Tanaka bringt es so auf den Punkt: „Verglichen mit Ländern wie den USA ist der Anreiz, die eigene Gesundheit mit einem neuen Impfstoff aufs Spiel zu setzen, daher sehr gering.“

Geimpfte Lehrer sollen sich von ihren Schülern fernhalten

Dass Geimpfte nicht wie hierzulande zu den Privilegierten zählen, zeigt der US-Bundesstaat Florida. Dort wird jedem Unternehmen und jeder Schule eine Geldstrafe von 5000 Dollar verhängt, die einen Impfpass oder einen Nachweis einer Covid-19-Impfung verlangen. Die „Centner Academy“-Schule will gar Lehrer entlassen, die sich impfen lassen. Sollten sie vorhaben, sich vor Ende des Schuljahres impfen zu lassen, sei dies zu melden, da „wir es nicht zulassen können, dass erst kürzlich geimpfte Personen in der Nähe unserer Schüler sind, bis mehr Informationen zur Verfügung stehen.“

Bereits geimpfte Lehrkräfte müssen sich juristisch bindend einverstanden erklären, sich von den Schülern fernzuhalten. Wer sich über den Sommer impfen lassen wird, darf nicht mehr an die Schule zurückkehren – solange, bis klinische Tests des jeweiligen Impfstoffs abgeschlossen sind.

Manche Experten wie die US-Epidemiologin Aileen Marty mögen das für „primitiv“ und frei von Wissen halten. Doch geschieht dies in Florida, dem US-Bundesstaat mit einer Inzidenz von 50 neuen Fällen pro 100.000 Einwohnern – obwohl es dort weder eine Maskenpflicht noch Lockdowns gab.

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Dipl.-Volkswirt Christian Euler widmet sich seit 1998 intensiv dem Finanz- und Wirtschaftsjournalismus. Nach Stationen bei Börse Online in München und als Korrespondent beim „Focus“ in Frankfurt schreibt er seit 2006 als Investment Writer und freier Autor u.a. für die „Welt“-Gruppe, Cash und den Wiener Börsen-Kurier.
Bild: Shutterstock
Text: ce

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