Gefälschte Impfausweise – ziviler Ungehorsam in Zeiten der heraufziehenden Diktatur? Unantastbare Würde nur noch für Geimpfte

Ein Gastbeitrag von Gudrun Löwenzahn

Dieser Tage hat der Bundestag, auf Betreiben von Jens Spahn, die Strafen für gefälschte Impfpässe erhöht. Bis zu zwei Jahre Haft drohen jetzt den Herstellern solcher Dokumente, bis zu ein Jahr Haft denen, die sie verwenden.

Aber ist es wirklich moralisch zu verurteilen, wenn jemand sich in diesen Zeiten im Internet einen gefälschten Impfpass kauft? Was bringt einen Menschen dazu, so eine Tat zu begehen? Und hat es nicht schon öfter in der Geschichte Zeiten und Situationen gegeben, in denen eine Gesetzesübertretung ein Zeichen von Menschlichkeit war?

Ich höre schon die Protestchöre, wenn ich jetzt das Dritte Reich anführe und Menschen, die sich dort nicht an die menschenverachtenden Gesetze gehalten haben. Aber, liebe Empörte, was das Thema Corona-Impfung angeht, da sind wir gar nicht mehr weit entfernt von Zwang – und ja, von Diktatur.

Eine Impfdiktatur zieht am Horizont herauf. Auch wenn es viele noch nicht wahrhaben wollen, auch wenn es vielen egal ist, weil sie sich sowieso alles spritzen lassen würden, wenn es die Regierung ihnen sagt.

Eine Impfdiktatur zieht herauf, da können Frau Merkel, Herr Spahn und Helge Braun noch so oft betonen, dass es eine Impfpflicht in Deutschland mit ihnen nicht geben werde. Erstens sind die drei im Herbst vielleicht nicht mehr im Amt. Und zweitens gibt es genügend andere Akteure, die eine Impfpflicht bei Corona wollen. Sie wird vielleicht nicht so heißen, aber was ist es denn sonst, wenn derjenige, der sich nicht impfen lässt, künftig kein Leben mehr hat, zumindest keines, was man bis vor 14 Monaten noch als Leben bezeichnet hätte?

Die Einschläge kommen schon seit geraumer Zeit näher.

Politiker wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder oder Susanne Eisenmann, damals baden-württembergische Kultusministerin, verkündeten schon im Frühjahr 2020 öffentlich, dass sie sich eine Impfpflicht bei Corona wünschen würden. Dann sagte Merkel zwar, eine Impfpflicht werde es mit ihr nicht geben. So etwas hatte sie allerdings auch mal über Euro-Bonds gesagt, 2020 wurde die EU dann zur Transfer- und Schuldenunion, unter kräftiger Mithilfe der Kanzlerin. Merkels Versprechen sind also nicht gerade das, was man als eisern bezeichnen würde.

Im Laufe der letzten Monate taten sich dann immer wieder Politiker, Wissenschaftler und Ärztevertreter mit verschiedenen Vorschlägen hervor, wie man die „uneinsichtigen Impfunwilligen“ zur Vernunft bringen könnte.

Der Chef des Instituts der Deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, beispielsweise schlug vor, „Impfverweigerern“, die keine medizinischen Gründe haben, im Falle einer Covid-19-Erkrankung den Versicherungsschutz zu streichen. (Wie es Impfverweigerer überhaupt geben kann, wenn es gar keine Impfpflicht gibt, sagte Hüther nicht.)

Fast wöchentlich gibt es inzwischen Drohungen in Richtung derer, die nicht sehnsüchtig auf den „kleinen Pieks“ warten, sondern davon bitte schön verschont bleiben wollen. Mal heißt es, man sollte diesen Leuten die Grundrechte dauerhaft vorenthalten, sie sollten auch künftig nicht mehr in Kinos oder Theater reingelassen werden. Dann wird erwogen, auch Flugreisen künftig an den Impfpass zu koppeln. Ob die Ungeimpften in ein paar Monaten noch in Geschäften einkaufen dürfen, wir werden sehen…

Meine Vermutung ist sogar, dass der aktuelle Lockdown vor allem deshalb immer wieder verlängert wird, damit möglichst viele Menschen so genervt sind, dass sie sich impfen lassen, auch wenn sie es ursprünglich gar nicht vorhatten. Sie knicken einfach ein. Der Lockdown als Druckmittel: „Kommt schon, lasst Euch impfen, dann bekommt Ihr vielleicht auch wieder ein paar Freiheiten zurück.“

Die beiden jüngsten Attacken kamen von Ärzten. Der Deutsche Ärztetag plädierte kaum verhohlen für eine Impfpflicht für Schulkinder. Und das, obwohl Kinder durch Corona so gut wie gar nicht gefährdet sind. Die zweite Attacke ritt Jochen Werner, der Chef der Uniklinik Essen, im Videocast „19 – die Chefvisite“. Werner forderte ausdrücklich Bestrafungen für “Impfverweigerer“ wie etwa ein Urlaubsverbot. Die Politik müsse das jetzt schnell entscheiden, sagte Werner und begründete seine Forderung mit dem “Infektionsrisiko für andere“. Wenn er mit diesen „anderen“ die Geimpften meint, dann scheint deren Impfung ja nicht besonders verlässlich zu sein, sonst müssten sie ja vor Ungeimpften keine Angst haben…

Und letztlich wurde ja im Bundestag schon beschlossen, dass die Geimpften angeblich erste „Freiheiten“ zurückbekommen. Maske tragen müssen sie aber immer noch. Und Veranstaltungen gibt es für sie auch keine.

Für jeden, dessen Hirn nicht völlig benebelt ist, ist abzusehen, wohin sich dieses Land bewegt: Eine unantastbare Würde haben in Zukunft, wenn überhaupt, nur noch die Geimpften. Für alle, die sich die riskante Mixtur nicht spritzen lassen, wird das Leben in Zukunft ziemlich unerträglich sein. Immer öfter wird ganz offen von „Impfverweigerern“ gesprochen und davon, wie man sie doch noch bezwingen könnte.

Und dabei, das sollte man sich genau vor Augen halten, geht es um Impfstoffe, die mitnichten auf ihre Langzeitwirkung getestet sind.

Normalerweise dauert die Entwicklung eines Impfstoffs 8-10 Jahre. Die Corona-Impfstoffe wurden nach wenigen Monaten zugelassen und in die Impflinge hineingespritzt. Zwei der derzeit in Deutschland verimpften Vakzine sind von völlig neuer Wirkungsweise.

Experten wie beispielsweise der Immunologe und Toxikologe Prof. Stefan Hockertz sagen, die mRNA-Vakzine sind gar keine Impfung, sondern eine prophylaktische Gentherapie. Hockertz und andere warnen ausdrücklich davor, dass überhaupt nicht klar ist, was diese „Impfstoffe“ nach Monaten oder Jahren, in den Körpern der Menschen anrichten. Eine der Befürchtungen: Schwere Autoimmunerkrankungen könnten entstehen. Darüber gibt es keine Berichterstattung in den großen Medien. Man will ja die schöne „Wir-lassen-uns-impfen-Stimmung“ nicht trüben.

Schon jetzt übertreffen die Corona-Impfungen bei der Zahl der Toten in zeitlicher Nähe zur Impfung und der Zahl der unerwünschten schweren Nebenwirkungen andere Impfungen aus der Vor-Corona-Zeit um Längen. Das zeigen Zahlen des Paul-Ehrlich-Instituts. Auch darüber kaum Berichterstattung in den großen Medien.

Angesichts all dieser Unsicherheiten und Risiken sollte es selbstverständlich sein, dass jeder Mensch frei darüber entscheiden kann, ob er sich einen so riskanten Impfstoff (bzw. ein solches Gen-Therapeutikum) spritzen lassen will oder nicht. Im Deutschland des Jahres 2021 ist dies aber nicht selbstverständlich. Ganz im Gegenteil, hier wird Druck ausgeübt.

Und deshalb suchen Menschen verzweifelt nach einem Ausweg. Sie wollen ihren Körper oder den ihrer Kinder nicht für dieses Menschenexperiment zur Verfügung stellen und trotzdem künftig noch ein lebenswertes Leben haben.

Und so gehen sie ins Internet und besorgen sich eben einen gefälschten Impfpass. Ja, das ist Urkundenfälschung und strafbar. Aber: Wir leben in einer Zeit, in der die Regierenden das Volk durch Erpressung zur Teilnahme an einem Menschenexperiment zwingen wollen. Damit verstoßen sie gegen den Nürnberger Kodex. Das heißt, die Regierenden selbst brechen das Recht.

Da wird Widerstand zur Pflicht.

Der Kauf eines gefälschten Imfpasses ist dann in meinen Augen nichts anderes als Notwehr.

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können. Ich mache mir Gastbeiträge ausdrücklich nicht zu eigen – will aber auch nicht Zensor meiner Gastautoren sein.

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Gudrun Löwenzahn ist Autorin und schreibt hier unter Pseudonym.

Bild: Shutterstock
Text: Gast

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Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd, besagt ein chinesisches Sprichwort. In Deutschland 2021 braucht man dafür eher einen guten Anwalt.

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