Gesichtsmasken für Kinder: „Nutzlos und schädlich“ Forschungsarbeiten zur Wirkung von Masken widersprechen sich – eine Klarstellung

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Ulrich Kutschera

Menschen sind, wie alle anderen Großsäuger, aerobe Organismen, d.h., sie benötigen den Luftsauerstoff (O2) zur Aufrechterhaltung ihres Zellstoffwechsels und geben beim Atmen das Stoffwechselendprodukt Kohlendioxid (CO2) ab. Ohne genug Sauerstoff ersticken diese Lebewesen, ein Vorgang, der in der Biomedizin seit über zweihundert Jahren erforscht wird.

Seit Beginn der „Corona-Pandemie“ Anfang 2020 – der in Deutschland nach offiziellen Angaben innerhalb des ersten Jahres ca. 80.000 Menschen zum Opfer gefallen sind (d.h. weniger als 0,1 % der Bevölkerung soll mit oder an Corona gestorben sein) – wird die Gesichtsmasken-Frage diskutiert. Ist eine Mund-Nasen-Bedeckung sinnvoll, und somit nützlich, oder eher schädlich?

Ich habe seit Februar 2020 alle relevanten Publikationen gelesen und archiviert und berufe mich üblicherweise auf eine Metastudie, Jan. 2021, mit dem folgenden Resultat: Es gibt keine sicheren Belege für die Wirksamkeit von Gesichtsmasken im Zusammenhang mit der Übertragung von SARS-CoV-2-Viren (A. Nanda et al., J. Evidence-Based Med, 2021,1–15, 2021).

Beim Lesen der letzten Ausgabe des Top-US-Journals „Science, 25. Juni 2021“ habe ich aber erfahren, dass – ganz allgemein gesagt – Gesichtsmasken effizient die Wahrscheinlichkeit einer SARS-CoV-2-Viren-Übertragen hemmen. Ein detailliertes Studium der Forschungsarbeit der Autoren Y. Cheng et al., Science 372, 1439–1443, 2021, zeigt aber, dass diese Wissenschaftler zugeben, dass im Freiland eine Virenübertragung extrem selten erfolgt (was seit langem bekannt ist). Nur Innenraum-Verhältnisse, d.h. Büros usw., sind diesbezüglich gefährlich – dort soll bei Erwachsenen Personen eine Schutzwirkung der Maske modellhaft belegt sein.

Kinder werden von Y. Cheng et al. ausgeklammert – und da setzt die Forschungsarbeit der Autoren H. Wallach et al. an (JAMA Pediatrics Online-June 30, 2021). Diese Biomediziner belegen ein weiteres Mal, was seit vielen Jahren bekannt ist. Gesichtsmasken blockieren nicht nur in erheblichem Maße die O2-Aufnahme – d.h. die Atmung – sie bremsen auch das Abatmen des Stoffwechselendprodukts Kohlendioxid (CO2, d.h. das Grundnahrungsmittel der photosynthetisch aktiven Pflanzen). Hierdurch kommt es zur Anhäufung des für Menschen schädlichen CO2 – Erhöhungen innerhalb des Masken-Raumes bis zum „gesundheitsgefährdenden Grenzwert für Innenräume“ wurden gemessen. Resultat: Hyperkapnie, d.h. Ansäuerung des Blutes, mit gravierenden Folgen für die maskierte Person (Übelkeit, Kopfschmerzen, auf lange Sicht sogar Hirnschäden).

Da Kinder eine etwa doppelt so hohe Atmungsrate aufweisen (bezogen auf deren Körpermasse), wie Erwachsene, ist dieser Kohlendioxid-Rückatem-Effekt für diese Schutzbedürftigen besonders schwerwiegend. Sie sind von der Lungenerkrankung Covid-19 so gut wie nicht betroffen, werden aber gezwungen – auch im Freiland! – mit nutzlos-schädlichen Masken herumzulaufen.

Fazit: Die Zwangs-Maskierung von unter 16-Jährigen, heranwachsenden Menschen ist als „Kindeswohlgefährdung“ zu bewerten. Zu den beschriebenen physiologischen Atemproblemen kommen noch psychologische Effekte, da sich Menschen seit Jahrmillionen über ihre Mimik verständigen (Gesichtserkennung!). Lasst unsere schutzlosen Kinder atmen und kommunizieren, sie können sich nicht gegen irrationale Anordnungen „von oben“ wehren und sind – neben alten Menschen in Heimen – die Verlierer der „Corona-Pandemie“. Über 99% aller Bundesbürger haben diese „das ganze Volk erfassende Seuche“ (Begriffsbedeutung) überlebt, und weitere “ Wellen“ sind nach Stand der Wissenschaft Mikrobiologie sehr unwahrscheinlich.

Video zum Thema

Details zur Coronaviren-Problematik, der Kohlendioxid-Masken-Rückatmungs- (und CO2-Photosynthese-Erderwärmungs)-Frage, sowie der Evolution des Menschen werden in dem kontroversen Fachbuch „U. Kutschera: Klimawandel im Notstandsland. Biologische Realitäten widerlegen Politische Utopien, 2. Auflage, Tredition, Hamburg, 2021″ diskutiert.

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

 

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Und ich bin der Ansicht, dass gerade Beiträge von streitbaren Autoren für die Diskussion und die Demokratie besonders wertvoll sind. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen, und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.
Prof. Dr. Ulrich Kutschera ist ein in Deutschland und den USA tätiger Evolutionsbiologe und Physiologe. Als Autor von über 300 wiss. Publikationen und 14 Fachbüchern verfügt er über ein breites Spektrum experimenteller Erfahrungen, auch zum Thema „Sexual- und Humanbiologie“, siehe www.evolutionsbiologen.de.
Bild:
Text: Gast

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Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd, besagt ein chinesisches Sprichwort. In Deutschland 2021 braucht man dafür eher einen guten Anwalt.

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