Gestern Fake, heute Wahrheit: Der große Corona-Lügen-Report

Geht es Ihnen auch so? In diesen Tagen und Wochen verschmilzt der Unterschied zwischen Fake-News, Verschwörungstheorie und regierungsamtlicher Verlautbarung in einem Maß, das man noch vor wenigen Monaten für völlig unmöglich gehalten hätte.

Im Februar relativierte Gesundheitsminister Spahn die Gefahr durch das Corona-Virus noch, indem er es mit Grippe verglich. Wer das heute tut, muss sich sofort als Verschwörungstheoretiker beschimpfen lassen. Am 1. Februar warnte Spahn noch vor der „Ausgrenzung“ von Corona-Infizierten. Danach führte er Kontaktverbote, Quarantänen, Ausgangssperren etc. ein.

Am 14. März meldete das ZDF: „Es kurieren Gerüchte im Netz, dass die Bundesregierung weitere Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie durchsetzten möchte. Das BMG betont die Falschheit dieser Gerüchte.“ Nur zwei Tage später verkündete Bundeskanzlerin Merkel genau solche massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Die Fake News von vorgestern war nun offizielle Regierungspolitik.

Ähnlich mit Grenz-Schließungen. Kaum hatte Angela Merkel verkündet, dass diese keinen Sinn machen, wurden sie beschlossen. Gar nicht zu reden von den Masken: Fast schon gebetsmühlenartig wurde im März immer wiederholt, dass diese keinen Nutzen brächten gegen Corona. Heute sind sie Pflicht, ob beim Einkaufen oder beim Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Schwedische Weg im Umgang mit der Pandemie, also Freiwilligkeit statt Verboten und ein Weiterbetrieb von Schulen, Restaurants etc., galt lang als schlimmster Auswuchs von Verantwortungslosigkeit. Inzwischen hat selbst die Weltgesundheitsorganisation den Schwedischen Sonderweg gelobt.

Schon seit langem hatte ich vor, diese Widersprüche einmal systematisch zusammenzufassen. Auch, um sie denjenigen vor Augen zu halten, die generell und speziell im Umgang mit Corona an die Existenz fester, unumstößlicher Wahrheiten glauben – eine der schlimmsten Unsitten im heutigen Deutschland. Denn unter Berufung auf die Wahrheit, die man auf seiner Seite zu haben glaubt, kann man „Abweichler“ von dieser Wahrheit mit bestem Gewissen ausgrenzen, diffamieren oder gar entmenschlichen.

Gott sei Dank kann ich mir die Arbeit der systematischen Gegenüberstellung von Fake und „Wahrheit“ sparen – weil ich sie im Netz gefunden habe. Akribisch, mit teilweise sarkastischen, und oft sehr treffenden Kommentaren. Sie hat mich so beeindruckt, dass ich mir sagte: Auch wenn sie nicht mehr tagesfrisch ist, kannst du sie deinen Lesern nicht vorenthalten. Voila (und mit bestem Dank an den anonymen Autor):
















Bild: Pixabay, Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

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