„Kindeswohlgefährdung“ durch Corona-Politik? Wissenschaftler erhebt im Bundestag schwere Vorwürfe

Heftige Kritik an der Corona-Politik der Bundes- und Länderregierungen hat der Kindheitswissenschaftler Michael Klundt geübt. Bereits am 9. September stellte der Professor vom Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften an der Hochschule Magdeburg-Stendal den Corona-Maßnahmen im Hinblick auf deren Auswirkungen auf Kinder ein vernichtendes Urteil aus. Er spricht bereits von einer „Form der Kindeswohlgefährdung.“ Solche Kritik aus der Wissenschaft hätte in einer funktionierenden Demokratie zu großen Schlagzeilen und zu einer breiten öffentlichen Debatte über das Thema führen müssen. In unseren Medien taucht sie dagegen so gut wie gar nicht auf (laut Google-News). Weswegen ich sie hier rückwirkend dokumentiere – zumal sie aktueller zu sein scheint denn je.

Kinderrechte seien im Zuge der Corona-Politik weitgehend ignoriert worden, sagte der Professor in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages (KiKo), wo er seine Untersuchungsergebnisse zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen in Zeiten der Pandemie vorstellte. Weder der Bund noch die Länder hätten ihre Verpflichtung zu Schutz und Fürsorge für 13 Millionen Kinder erfüllt. Stattdessen seien die Kinder von ihnen „wie Objekte behandelt“ worden.

„Meine Ergebnisse: Obgleich Bund, Länder und Kommunen auch in Zeiten der Corona-Pandemie zur vollumfänglichen Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet waren und sind, konnte mit dieser Untersuchung nachgewiesen werden, dass dies in der Praxis weitgehend versäumt wurde“, sagte der Professor, der von 2007 bis 2009 wissenschaftlicher Fachreferent für Kinder- und Jugendpolitik bei der Fraktion der „Linken“ im deutschen Bundestag war: „So sind nachweislich elementare Schutz-, Fürsorge– und Beteiligungsrechte von ca. 13 Millionen Kindern und Jugendlichen verletzt worden. Faktisch alle Entscheidungen und Maßnahmen der Politik seit März/April wurden somit völkerrechtsverstoßend und bundesgesetzwidrig ohne vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls vorgenommen. Die Kinder sind aus der Perspektive rausgefallen, die Familien sind aus der Perspektive rausgefallen.“

Man habe sich in relativ radikaler Form sehr lange Zeit nur noch auf ganz, ganz wenige Virologen konzentriert und dann erstmal alle anderen Virologen ausgeschlossen aus dem Mediendiskurs, aber vor allem auch alle anderen Wissenschafter, die sich auch hätten äußern können, so Klundt: Die Psychologen, die Kinderärzte, die Sozialwissenschaftler, die Pädagogen. Es könne doch nicht sein, dass man nur eine einzige Berufsgruppe nimmt und auch aus dieser nur eine Handvoll. Dies schaffe auch die Polarisierung in den Diskursen. Hier seien die Kinder und das Kindeswohl nicht nur ignoriert worden, aus dem  Schutz des Kindeswohls sei der „Schutz vor Kindern“ geworden. Denn sie galten als die einzigen „Super-Spreader“: „Sie wurden wie Objekte behandelt, die man nicht fragen muss, sondern sie müssen einfach nur weg.“ Hier müsse eine kritische Aufarbeitung geschehen: „Wie kann das sein, dass wir so mit unseren Kindern vorgegangen sind, mit den entsprechenden Begleiterscheinungen für unsere Familien. Es ist wichtig, das aufzuarbeiten.“

„Diese instrumentelle Form von Behandlung von Kindern betrachte ich auch als eine Form von Kindeswohlgefährdung. Diese besonderen Quarantäne-Regelungen für Kleinkinder, die nicht infiziert sind, aber zuhause in Quarantäne gehalten und abgeschieden werden sollen von ihrer Familie und anderen Familienmitgliedern“, mit Androhung, das Kind in Obhut zu nehmen, wenn es nicht isoliert werde, sei nach Ansicht des Kinderschutzbund-Präsidenten eine Form von psychischer Gewalt, machte Klundt geltend: „Hier stellt sich ganz konkret die Frage: Was haben wir für ein Verständnis von Gesundheit? Was haben wir für ein Verständnis von Kindeswohl? Und was meint an dieser Stelle die Verobjektivierung des Kindes? Denken wir noch daran, was da eigentlich passiert, wenn wir der Familie ein Schreiben schicken, wenn das nicht passiert, nehmen wir dir dein Kind morgen ab?“

Auch die sozialen Probleme würden sich durch die aktuelle Situation vergrößern, glaubt der frühere Mitarbeiter der „Linken“-Bundestagsfraktion: Kinder aus sozial schwachen Familien würden mehr Nachteile erleiden als diejenigen aus besser gestellten Haushalten.

Die gesamte Debatte der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, in der auch von anderen Teilnehmern kritische Töne in Sachen Corona-Maßnahmen laut wurden, können Sie hier sehen, einen Zusammenschnitt von Klundts Äußerungen hier.


Bild: L Julia / Shutterstock
Text: red


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Serenissima
3 Monate zuvor

Kinderherzen

Die Menschen wissen nicht, wie schön es eigentlich in Kinderherzen aussieht, in denen die Liebe aufblüht. Sie wissen aber auch nicht, wie zart diese Pflanze ist in ihrem Frühling und wie leicht ein Frost sie lähmt oder tötet. Mit eisiger Hand, frostig, durch und durch, wühlen die meisten Menschen in den Kinderherzen, und unter ihren Händen erstarrt der schöne Frühling. Die Pflänzchen der Liebe sterben, und kühle, kalte selbstsüchtige Menschheit nistet sich ein als tausendarmiges Unkraut in der Liebe verödetem Garten.

Phantombürger
Antwort an  Serenissima
3 Monate zuvor

Stimmt !!

Chrissie
3 Monate zuvor

Zu dem Thema unbedingt auch dieses lesen (die SZ liess eine Psychologin schwafeln, die Masken seien für Grundschüler kein Problem. Darauf eine heftige Replik von Psychologie-Prof. Kuhbandner): https://www.impf-info.de/82-coronoia/314-coronoia.html#ein-uns%C3%A4gliches-interview-und-eine-kluge-replik-11-11-2020

Chrissie
Antwort an  Chrissie
3 Monate zuvor

Für mich steht die Jugendpsychiaterin die in der SZ sagt die Masken seien kein Problem für Grundschüler, auf einer Ebene mit Dr. Mengele. Sie hilft mit gigantische Gesundheitsschäden durch Menschenversuche zu verursachen. In sogar noch extrem viel grösserer Anzahl.

Chrissie
Antwort an  Chrissie
3 Monate zuvor

Diese Kinderpsychiaterin Dr. Biskup-Meyer sagt entsetzlich naive Dinge, und diese werden in der SZ als selbstverständlicher Stand der Dinge verkauft. Sie ist eine Kinderpsychiaterin die gar nicht weiss was in Kindern vorgeht. Wir sind in der Hand von Idioten oder von bösartigen Lügnern:——-

„Wenn [Kinder] die Maske gewohnt sind, sind sie in meiner Praxis bei der Interaktion mit
aktuell maximal zwei anderen Kindern, die ja auch eine Maske tragen, unbeeindruckt von
dieser. Da ich ebenfalls eine Maske trage und mit ihnen gesprochen habe, dass das jetzt eine
Notwendigkeit ist, ist das für alle völlig normal. Kinder haben ja viel feinere Antennen, mit
denen sie wahrnehmen, in welcher Stimmung die Menschen, die ihnen gegenüberstehen, sind.
Sie machen aus dem Maskentragen keine Katastrophe.“

Chrissie
Antwort an  Chrissie
3 Monate zuvor

Prof. Kuhbandner in seiner Replik:

„Selbst wenn ein Kind
missbraucht wird, macht es nicht notwendigerweise eine Katastrophe daraus, weil einem Kind noch die
rationalen Bewertungsmaßstäbe fehlen. Daraus zu schließen, dass das dann ja ok wäre, ist wirklich sehr
problematisch. Genau deswegen sind unsere Kinder noch nicht mündig, und es braucht Erwachsene,
welche Sachlagen für Kinder bewerten. Hinzu kommt, dass die Nebenwirkungen der Maske einem
lange Zeit nicht ins Auge stechen, weil Kinder einfach nur stiller und dadurch weniger auffällig werden.
Hier braucht es vielmehr ein sehr gutes Auge auf Seiten der Erzieher, Lehrkräfte und Eltern.“

Phantombürger
Antwort an  Chrissie
3 Monate zuvor

Tja, das ist ähnlich wie z.B. mit dieser „Sexualpädagogik der Vielfalt“. Kinder sind nicht nur anpassungsfähig, sondern vor allen Dingen auch beeinflussbar, manipulierbar, und verführbar !

Es gibt zwar immer einige, die da „ausklinken“ (die nicht anpassungsfähigen !?). Aber das ist ja immer so in der Natur, dass es einen gewissen „Ausschuss“ gibt.

Ich denke, so in etwa ist die Denke dieser Psychiaterin.

Das ganze erinnert mich in gewisser Weise auch an dieses sog. „Milgram-Experiment“ (evtl. googeln) !

Heidi
3 Monate zuvor

Ich frage mich die ganze Zeit, warum niemand über die UN-Kinderrechtskonvention spricht. Gilt die nicht mehr?

Dort heißt es ganz klar:
„Art. 3 Wohl des Kindes

(1) Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, gleichviel ob sie von öffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder Gesetzgebungsorganen getroffen werden, ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist.

(2) Die Vertragsstaaten verpflichten sich, dem Kind unter Berücksichtigung der Rechte und Pflichten seiner Eltern, seines Vormunds oder anderer für das Kind gesetzlich verantwortlicher Personen den Schutz und die Fürsorge zu gewährleisten, die. zu seinem Wohlergehen notwendig sind; zu diesem Zweck treffen sie alle geeigneten Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen.

(3) Die Vertragsstaaten stellen sicher,. dass die für die Fürsorge für das Kind oder dessen Schutz verantwortlichen Institutionen, Dienste und Einrichtungen den von den zuständigen Behörden festgelegten Normen entsprechen, insbesondere im Bereich der Sicherheit und der Gesundheit sowie hinsichtlich der Zahl und der fachlichen Eignung des Personals und des Bestehens einer ausreichenden Aufsicht.“

Was ist davon übriggeblieben bzw. WER kümmert sich darum, dass diese Übereinkunft umgesetzt wird??? Offensichtlich gerade niemand! Jedenfalls in meiner Wahrnehmung nicht!

Alois Fuchs
Antwort an  Heidi
3 Monate zuvor

Frau Kittel redet als Expertin für den im Artikel verlinkten BT-Ausschuss fast über nichts anderes.

Agnes Ster
Antwort an  Heidi
3 Monate zuvor

Die wird ja umgesetzt – sie gewähren „Schutz und Fürsorge“ (vor dem „Killervirus“ und damit Kinder nicht Angst haben, ihre Mitschüler und Großeltern umzubringen) durch Masken und Sitzen in eiskalten Räumen, treffen Gesetzes- und Verwaltungsmaßnahme Sie stellen sicher, dass die verantwortlichen Institutionen, Einrichtungen, Dienste, den von den staatlichen Behörden festgelegten Normen entsprechen – die staatlich festgelegten Normen sind die Coronamaßnahmen. Das Personal ist fachlich geeignet, um diese staatlich festgelegten „Schutzmaßnahmen“ und die „Sicherheit“ (vor Ansteckung mit einem Killervirus) zu gewährleisten. Die ausreichende Aufsicht ist sogar bei Weitem übererfüllt, inzwischen kontrolliert auch die Bundeswehr das Kindeswohl, und Eltern, die das Kindeswohl gefährden, weil sie ihre Kinder nicht zum Schutz vor dem Killervirus in ihren Zimmern einsperren, oder die ihre Kinder nicht impfen lassen, nimmt man die kindeswohlgefährdeten Kinder weg und verbringt sie in „Sicherheit“. Die setzen die Konvention perfekt um – diese Konvention gibt Behörden und Regierungen die Macht, zu bestimmen, was dem Kindeswohl dienlich sei, Gesetze und Verordnungen zu erlassen, die dem von ihnen definierten Kindeswohl dienlich seien und massiv in die Rechte der Eltern einzugreifen.  Diese Konvention dient allem anderen, aber nicht dem Kindeswohl. Denn: Was dem Kindeswohl angeblich dienlich sei, entscheiden Regierungen und Behörden. So, wie wir das derzeit erleben. Wenn Eltern gegen das von ihnen definierte Kindeswohl verstoßen, nimmt man ihnen die Kinder weg.

Herbert Echzell
3 Monate zuvor

„…der Professor, der von 2007 bis 2009 wissenschaftlicher Fachreferent für Kinder- und Jugendpolitik bei der Fraktion der „Linken“ im deutschen Bundestag war.“

Ahso.
Also das ist ein Fachmann von der Partei, die Sie Herr Reitschuster stets als „lediglich umbenannte SED“ betiteln. Aber wen eine Aussage von einem dieser Leute IHNEN ins Konzept passt, dann ist sie für sie plötzlich auch seriös, wo sie es anderer Stelle für Sie in keinem Fall wäre.
Und dann noch schnell eine Umfrage beim AfD-Meinungsforschungsinstitut INSA.
So sieht neuerdings die Weltsicht eines Boris Reitschuster aus.

Was ich mittlerweile gänzlich an Ihren Veröffentlichungen vermisse, sind kritische Berichte aus Russland und über die Machenschaften der Regierung Putin, wie Sie sie 2014 und 2015 noch regelmäßig veröffentlicht haben.
Aber das Thema steht nun bei Ihnen überhaupt nicht mehr auf der Agenda.
Aber ist schon klar. Mit Ihrer neuen Fangemeinde, die wegen solcher Artikel noch vor wenigen Jahren Gift und Galle auf Sie gekotzt haben, wollen Sie es sich jetzt natürlich nicht mehr verscherzen, was?
Als Gefälligkeitsjournalismus muss man Ihre Arbeit wohl mittlerweile bezeichnen.

Dagmar
Antwort an  Herbert Echzell
3 Monate zuvor

Ist doch ganz einfach, Herr Echzell. Wir schreiben das Jahr 2020. Wenn Sie wie Anno 2014, 15 was über Russland und den Putin lesen wollen, lesen und kommentieren Sie woanders.

Alois Fuchs
Antwort an  Herbert Echzell
3 Monate zuvor

Herr Reitschuster greift Themen auf, die 1. auf den Nägeln brennen und 2. von den anderen Medien, v.a. den großen, vernachlässigt oder unterschlagen werden. Wenn Sie da etwas vermissen, finden Sie mehr als genug andere, wo Sie sich informieren und polemisieren können. Und Ciao!

UN Hermann
3 Monate zuvor

Hoffe das EINE Partei für 2021 die richtigen Slogans PRO “ länger schon immer hier Lebende“ auf ihre Fahnen schreibt,sei es für einen Turnus nur um Deutschland etwas wieder von der Ge_Linkten_Seite auf die Mitte zu bekommen. Das dabei das Grüne zu einer Umwelt berechtigten %, % !! kommen sollte auch drin sein. Eben NICHT VERGESSEN das der Landlord Deutscher ist ! Aber auch alle anderen hier geborenen >unter< dem Grund-Gesetz ihr Glück suchen dürfen .

Diana
3 Monate zuvor

Eine Regierung, die bei positivem Testergebnis das Trennen kleiner Kinder von deren Familie als Kindeswohl definiert (das tut sie, indem sie den Infektionsschutz über eben das Wohlergehen des Kindes stellt), hat jegliche Menschlichkeit verloren.

Josef Hueber
3 Monate zuvor

Wo bleiben die Stimmen der Familienministerin Giffey, wo die Stimme der Kirchen? (Letztere hätten hier wohl mehr Anlass, sich zu äußern, statt in jedem grünen Thema mitzumischen! )

Agnes Ster
Antwort an  Josef Hueber
3 Monate zuvor

Giffey ist mit Hetzen und Geifern voll beschäftigt und denkt sich neue, verschärfte Terrormaßnahmen gegen die Bürger aus, hier ist ein regelrechter Wettbewerb um den ersten Preis in Sachen Terror im Gange, bin schon gespannt, wann der erste Terrorist Kopf-ab für „Maskenverweigerer“ und andere „Virenschleudern“ fordert – die „christlichen“ Kirchen sperren Menschen, die keine Maske tragen können, aus den Kirchen aus, und haben die Kranken und Sterbenden vollständig im Stich gelassen. Unchristlicher geht nicht. Sie agieren, wie im Dritten Reich, stramm auf Seiten der Machthaber.

Alois Fuchs
Antwort an  Josef Hueber
3 Monate zuvor

Die Kirchen? Da können Sie lange warten, die haben Wichtigeres zu tun: Migranten einschleppen und mit ihnen Steuergeld abkassieren.

Dagmar
3 Monate zuvor

Hier eine wirklich gute Nachricht für unsere Kinder! Dr. Reiner Fuellmich und Kollegen reichen noch in dieser Woche in Deutschland die ersten Klagen ein.

https://www.fuldaerzeitung.de/fulda/coronavirus-reiner-fuellmich-panikmache-attacke-lothar-wieler-rki-christian-drosten-charite-interview-fulda-90096522.html

Silva
Antwort an  Dagmar
3 Monate zuvor

Dagmar: Ein wirklich gute Nachricht, schon lang warten wir auf die juristischen Hochkaräter

Peter
3 Monate zuvor

Ich hatte gestern eine Gespräch mit einem Vertreter einer Versicherung.
Er sagte mir,das ein positives Testergebnis beim
PCR test ein Ausschluss Kriterium für eine Berufsunfähigkeit Versicherung sei.
Also jeder der POSITIV getestet wurde, egal ob er Symptome hat oder nicht wird niemals eine BU Versicherung
Abschließen können.
Vielleicht könnte das mal nachgefragt und evtl verifiziert werden.
Ich finde das ist ein interessanter Aspekt.

Charlott
3 Monate zuvor

Und die Kinder lernen endlich wieder, wie man Behinderte diskriminiert. Sagt unlängst neben mir im Baumarkt eine Frau zu ihrem gleichfalls maskenbewehrten 9-jährigen Sohn: „Halte Abstand, die Frau hat keine Maske auf.“ Obwohl ich als Behinderte mit Atemwegserkrankungen sogar mein Halstuch bis über die Nase hochgezogen hatte. Leider fiel mir nicht ein, zu sagen: „Lieber ohne Maske, als ohne Benehmen.“ Ich fühlte mich wie ein Aussätziger, Leprakranker, wie Dreck.

Silke Bäuerle
Antwort an  Charlott
3 Monate zuvor

Du siehst es als Diskriminierung behinderter, die Mutter sieht es als Schutz ihres Kindes vor einer tödlichen Krankheit. Um es mal krass zu sagen: du würdest dein Kind auch von einem Tuberkulosekranken fern halten und darauf pfeifen, ob er das als Diskriminierung empfinden würde. Nicht falsch verstehen, ich verteidige das Verhalten der Mutter in deinem Erlebnis nicht weil ich kein Coronahysteriker bin, aber ich kann ihr Verhalten verstehen, weil sie von unserer Lügenpresse darauf getrimmt wurde.

Montem
Antwort an  Silke Bäuerle
3 Monate zuvor

S.B. Ein verstehender Coronahysteriker … Meine Güte, was es nicht alles gibt.

Charlott
Antwort an  Silke Bäuerle
3 Monate zuvor

@Silke Die Diskriminierung war für mich, dass sie in meiner Gegenwart zu ihrem Kind über mich, nicht zu oder mit mir, gesprochen hat. Der TBC-Kranke ist als solcher im Baumarkt nicht zu erkennen, der trägt sicher auch Maske. Aber ein anderes Beispiel: Würdest Du, wenn Du mit Deinem Kind an einem Obdachlosen vorbeigehst, laut zum Kind sagen: Halte Abstand, der stinkt und hat sicher Läuse? Ich bin nach wie vor der Meinung, die Frau sollte sich schämen. Außerdem ist die Wirkung von Masken äußerst „umstritten“ wie man zeitgeistmäßig formulieren würde.

Silke Bäuerle
Antwort an  Charlott
3 Monate zuvor

Dass sie nicht mit dir sondern mit ihrem Kind über dich gesprochen hat ist keine Diskriminierung. Und nein, es ist auch keine Diskriminierung, wenn man jemanden vor einem anderen schützt, weil dieser eine Gefahr sein könnte. Oder haltet ihr es für eine Diskriminierung der Männer wenn man seine Kinder davor warnt, mit fremden Männer in den Wald zu gehen? Aber nochmal: ich selbst halte Corona nicht für gefährlicher als Grippe aber ich kann die Mutter verstehen, dass sie eben anders denkt und ihr Kind schützt. Der Schutz seines Kindes geht über die verletzten Gefühle eines anderen weil er sich dadurch vielleicht diskriminiert fühlt und dafür muss sie sich nicht schämen, im Gegenteil müsste sie sich umgekehrt schämen, wenn sie ihr Kind NICHT schützen würde weil die Gefühle anderer ihr wichtiger sind. Diskriminierung ist Benachteiligung zb wegen Behinderung, du wurdest aber nicht benachteiligt denn du hast kein Recht darauf, mit jedem in Kontakt zu treten mit dem du es willst.

Agnes Ster
Antwort an  Silke Bäuerle
3 Monate zuvor

Ihre Beispiele und Winkelzüge sind unterirdisch und zutiefst infam. Charlott wollte mit diesem Kind weder in den Wald gehen, noch wollte sie mit dem Kind in Kontakt treten. Maskenlose Menschen mit Kinderschändern zu vergleichen, ist Sie das infamste, was mir jemals zu Ohren kam. Charlott wurde völlig grundlos wie eine Aussätzige behandelt und zwar WEGEN ihrer Behinderung. Um es klar und deutlich auszudrücken: Sie verteidigen die Diskriminierung nicht nur, Sie betreiben sie selbst und Sie treiben sie mit Ihren infamen Vergleichen auf die Spitze.

Silke Bäuerle
Antwort an  Agnes Ster
3 Monate zuvor

Nein, Charlott wurde nicht wegen ihrer Behinderung diskriminiert sondern auf Abstand zu dem Kind gehalten weil sie in den Augen der Mutter eine Gesundheitsgefahr für ihr Kind darstellte.

Agnes Ster
Antwort an  Silke Bäuerle
3 Monate zuvor

Es ist für den Sachverhalt der Diskriminierung vollkommen wurscht, aus welchen Gründen diese Dame Charlott diskriminiert hat. Diekriminierung ist eine Benachteilung oder Herabwürdigung von Menschen oder Menschengruppen aufgrund (beispielsweise) äußerlicher Merkmale (hier die nicht getragene Maske)infolge beispielsweise unreflektierter Einstellungen oder unreflektierter Vorurteile. Die soziale Ausgrenzung und Herabwürdigung (in diesem Falle gar gegenüber Kindern) gehört dazu. Sie betreiben hier eine Täter-Opfer-Umkehr. Im Mittelalter waren „Hexen“ und „Ketzer“ gefährlich, aufgrund unreflektierter Vorurteile, heute sind Behinderte und Kranke „gefährlich“, die keine Maske tragen können, werden ausgegrenzt, herabgewürdigt, bedroht, attackiert, diskriminiert, aufgrund unreflektierter Einstellungen, Ihre gesamte Argumentation lässt darauf schließen,  dass Sie mit Menschen, die andere Menschen diskriminieren, ausgrenzen, herabwürdigen, sympathisieren – womöglich zu jenen gehören, die diese Diskriminierung nicht nur verteidigen, sondern selbst betreiben, anstatt sich vor die Opfer der Treibjagd zu stellen. Die zur Treibjagd freigegebenen Hexen und Ketzer des MA sind heute die „Maskenverweigerer“. Charlott ist keine Gesundheitsgefahr. Punkt. 

Silke Bäuerle
Antwort an  Agnes Ster
3 Monate zuvor

Charlott wurde nicht benachteiligt und nicht herabgewürdigt es wurde ihr lediglich der Kontakt zu dem Kind von dessen Mutter verboten. Ob DU Menschen ohne Maske als Coronagefahr siehst oder nicht ist irrelevant, die Mutter sieht diese Menschen als Gefahr und hat ihr Kind geschützt.

Agnes Ster
Antwort an  Charlott
3 Monate zuvor

Wer sich rechtfertigt, macht sich klein – es gibt NICHTS, weswegen Sie sich rechtfertigen müssten. Menschen, die so etwas tun, wie diese Mutter, kennen weder Scham, noch Anstand und verfügen über kein Gewissen. Sonst würden Sie es ja nicht tun. Das hat auch nichts mit Benehmen, sondern mit Anstand zu tun. Diese Mutter bringt ihrem Kind das Gegenteil von Anstand bei und genau das hätte ich der Dame auch ins Gesicht gesagt. Ich selbst habe schon so viele Blockwarte, Hilfspolizisten, und Terror erlebt, am Anfang habe ich gezittert wi Espenlaub. war den Tränen nahe. Inzwischen passiert mir das so nicht mehr. Neiloich wurde ich von einer ganzen Horde aufgefordert „meine“ Maske aufzusetzen, meine Reaktion: rutscht mir den Buckel runter. Oft werde ich auch in aggressivem Ton gefragt, weshalb ich keine Maske trage. Da sage ich entweder: Blockwarten gebe ich grundsätzlich keinerlei Auskünfte oder frage, sind sie die staatliche Hilfspolizei, das geht Sie gar nichts an. Wenn es gar zu heftig wird, rufe ich die Polizei und kündige Strafanzeige wegen Nötigung an – sie glauben gar nicht, wie schnell die Blockwarte dann verschwinden. Heute waren nacheinander 2 Handwerker da, die sollen ja auch Masken tragen. Beide trugen keine. Den letzten habe ich gefragt, was er von den „Maßnahmen“ hält und er hältt nullkommanichts davon. Die Umfragen mit repräsentativ „bewerteten“ Zustimmungsraten kann sich die Regierung in die Haare schmieren. Die sind alle getürkt. Die Zustimmung schwindet immer mehr, dieses Regime wird über kurz oder lang fertig haben. Mit jedem Tag, den dieses Regime sich noch an der Macht hält, werden immer mehr Menschen krank, sterben immer mehr Menschen, verlieren immer mehr Menschen ihre Existenzgrundlagen. Es ist Zeit, es zu beenden.

Silke Bäuerle
Antwort an  Agnes Ster
3 Monate zuvor

@Agnes: Du würdest dein Kind also in die Nähe eines Tuberkulosekranken lassen?

Agnes Ster
Antwort an  Silke Bäuerle
3 Monate zuvor

Charlott ist keine Tuberkulosekranke und auch kein Kinderschänder. Corona ist nicht Tuberkulose. Hören Sie auf mit Ihren infamen unterirdischen Vergleichen. Selbstverständlich würde ich mein Kind in die Nähe eines Tuberkulosekranken lassen, ich käme NIE IM LEBEN auf die Idee, mein Kind vor dem Vorbeigehen an einem Kranken zu warnen. Auch das Vorbeigehen an einem Tuberkulosekranken ist VOLLKOMMEN UNGEFÄHRLICH. Das Ausgrenzen kranker Menschen ist WIDERLICH und hat nichts mehr mit einer zivilisierten, humanen  Gesellschaft zu tun. Diese Gesellschaft ist asozial, unsolidarisch, unbarmherzig, zutiefst krank.  Die Menschheit ist in einem zutiefst pathologischen Zustand.

Silke Bäuerle
Antwort an  Agnes Ster
3 Monate zuvor

Nun, da gehen unsere Meinungen auseinander, wer sich für seine Einstellung schämen sollte: du meinst, man solle sich schämen, wenn man sein Kind von einer Person fern hält, die eine schwere, ansteckende Krankheit hat, die tödlich verlaufen kann, ich meine, dass sich derjenige schämen muss, der sein Kind einer solchen Gefahr aussetzt.

Agnes Ster
Antwort an  Silke Bäuerle
3 Monate zuvor

Diese Krankheit ist zum Einen für Kinder UNGEFÄHRLICH, zum anderen ist, selbst dann, wenn Charlott ansteckend wäre, was sie zu 99,99999 % nicht ist, ein kurzer Kontakt im Vorbeigehen VOLLKOMMEN UNGEFÄHRLICH, auch für sogenannte „Risikopatienten“.  Wer sein Kinde der Gefahr des Maskentragens aussetzt, es stundenlang in eiskalten Klassenräumen sitzen lässt, was eine Kindesmisshandlung und Gesundheitsgefährung darstellt, DAMIT es krank wird, der sollte sich schämen.  Ihre vollkommen abwegige „Argumentation“ ist in meinen Augen absolut krank.

Silke Bäuerle
Antwort an  Agnes Ster
3 Monate zuvor

Also ich halte mich nicht für krank aber deine geistige Gesundheit scheint mir unter Corona Schaden genommen zu haben denn du argumentierst in einer rasenden Wut völlig am Thema vorbei. Nochmal: wie du oder ich über Corona denken ist irrelevant, es geht darum, dass die Mutter daran glaubt und ihr Kind vor Gefahr schützen wollte und das ist völlig in Ordnung. Das ist nicht infam, diskriminierend oder etwas, wofür sie sich schämen müsste.

Agnes Ster
Antwort an  Silke Bäuerle
3 Monate zuvor

Erstens denke ich nicht „über Corona“, sondern orientiere mich ausschließlich an den Studien und Erkenntnissen der seriösen Wissenschaft, zweitens hat meine körperliche und psychische Gesundheit nicht unter „Corona“, sondern unter den Terrormaßnahmen Schaden genommen, drittens ist mit meinem Verstand alles in bester Ordnung und viertens bin ich nicht „rasend“ und argumentiere nicht „am Thema vorbei“. Ihr Beitrag enthält nichts als Totschlagsargumente und unwahre Unterstellungen, die Sie nicht begründen können, weil Sie unwahr sind und Unwahrheiten kann man nicht begründen. Sie rechtfertigen Diskriminierung auf der Grundlage eines auf keinerlei Tatsachen beruhenden Sektenwahns und das taten im MA auch die Hexenverbrenner. Meine Schlussfolgerungen habe ich umfassend begründet, Sie ihre massiv diskriminierenden Behauptungen über Charlott – die angeblich berechtigten Anlass zu der Sorge gäbe, es könne eine Gefahr darstellen, an ihr vorbei zu gehen oder neben, hinter, vor ihr kurzzeitig zu stehen, weshalb es angeblich berechtigt sei, Kinder vor dem Vorbeigehen an Charlott zu warnen – dagegen nicht. Sie haben Charlott mit Kinderschändern verglichen, mit Tuberkulosekranken usw. und das ist eine ganz besonders üble Form der Diskriminierung. Insofern diskriminieren Sie Behinderte und Kranke, die keine Maske tragen können, massiv und setzen sie sogar auf die Stufe von Kinderschändern herab. Das ist eine sachliche begründete Feststellung und keine „rasende Wut“ und diese Feststellung geht auch nicht am Thema Diskriminierung von Kranken und Behinderten, die keine Maske tragen können, vorbei.

Silke Bäuerle
Antwort an  Agnes Ster
3 Monate zuvor

Ich beende jetzt die Diskussion mit dir weil du in deiner rasenden Wut auf die Coronazis nicht mehr fähig bist, klar zu denken. Ich habe NIE behautet, Charlott wäre eine Gefahr sondern habe stets gesagt, dass das NICHT MEINE Meinung ist sondern die der Mutter. Und wenn eine Mutter Angst um ihr Kind hat ist es völlig in Ordnung, dass es das Kind schützt, auch wenn ihre Sorge unberechtigt ist.

Montem
Antwort an  Silke Bäuerle
3 Monate zuvor

Thomas: Ziemlich unreifer, dummen Quatsch, was Du da von Dir gibst.

Agnes Ster
Antwort an  Silke Bäuerle
3 Monate zuvor

Charlott „sieht“ das nicht als Diskriminierung, das IST Diskriminierung. Wie diese Mutter, die ihr Kind zum Diskriminieren kranker und behinderter Menschen drillt, das „sieht“, ist völlig irrelevant. Jeder, der andere Menschen diskriminiert, findet dafür „Gründe“, Diskriminierung bleibt trotzdem Diskriminierung. Wer in einer Herde mitläuft, gehorsam Befehle befolgt, andere Menschen diskriminiert, weil er jeder noch so üblen Propaganda und Hetze glaubt, ist MITLÄUFER und MITTÄTER eines Unrechtsregimes. Diese Leute haben schon den Nazis zur Etablierung ihrer faschistischen Herrschaft verholfen und sie tun es schon wieder. Wer von der Wahnkrankheit der Coronasektenjünger befallen ist, ist selbst verantwortlich und zwar für alles, was er tut und was er unterlässt. Die Jagd auf, die Hetze gegen „Maskenverweigerer“ macht die Betroffenen krank. Bei manch einem der Terroropfer endet das im Suizid.

Silva
Antwort an  Charlott
3 Monate zuvor

Cherlott: Du brauchst Dich nicht so zu fühlen, wenn es auf die anderen zutrifft.