Mehrheit der Deutschen hat kein Vertrauen mehr in RKI-Daten 57 Prozent halten offizielle Infektionszahlen für nutzlos

Von Mario Martin

Im Zuge einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage wurde den Teilnehmern die schnörkellose Frage gestellt, ob noch Vertrauen in die offiziellen Infektionszahlen bestehe. Die vom Meinungsforschungsinstitut INSA durchgeführte Umfrage lieferte ein bedenkliches Ergebnis für die Politik.

57 Prozent der Befragten gaben als Antwort “Nein” und also damit an, kein Vertrauen mehr in die vom RKI publizierten Infektionszahlen zu haben, während 32 Prozent mit “Ja” bekundeten, noch Vertrauen in die Zahlen zu haben.

Das Ergebnis der von BILD in Auftrag gegebenen Umfrage spiegelt das Datenchaos in den Behörden wieder. Damit wird auch die immer offensichtlichere Manipulation von Daten greifbar. Daten, die anschließend von der Politik aufgegriffen werden, um Zwangsmaßnahmen durchzudrücken.

Inzwischen legt selbst der Mainstream offen, was in den unabhängigen Medien schon seit langer Zeit als gesetzt gilt: Den offiziellen Daten kann nicht getraut werden.

Leider ist der Mainstream noch immer nicht so weit, einen Schritt weiterzugehen und endlich auch schonungslos den PCR-Test in Frage zu stellen. Dieser noch immer als “Goldstandard” angesehene, nicht einheitlich kalibrierte Test liefert durch die flächendeckende Testung symptomloser Menschen die fehlerhafte Metrik, die weiterhin von der Politik als Rechtfertigungsgrundlage missbraucht wird.

Ausreden für den Datensalat

Im BILD-Beitrag zur Umfrage bemüht man sich indes um Erklärungen für das Desaster: Die Gesundheitsämter hätten nicht genügend Personal für eine effiziente Kontaktnachverfolgung, heißt es da.

Häufiger würden Landkreise die Kontaktverfolgung sogar komplett aufgeben. Es ist greifbar, bei der BILD ist man darüber sehr besorgt. Wo soll das hinführen, jetzt wo die Omikron-Variante auch bei uns wütet?

Anstatt das Kind beim Namen zu nennen und das ganze irrsinnige Konzept der Kontaktnachverfolgung samt Inzidenzzahlen in den Orkus zu stoßen, wirbt BILD dafür, in anderen Bundesländern das Vorgehen Bremens zu kopieren.

Dort wurde die Zahl der Helfer für die Gesundheitsämter über Weihnachten und Silvester mit Hilfe des Einsatzes von Bundeswehrsoldaten verdoppelt.

Im Jahr 2022 werden Bundeswehrsoldaten weiterhin zu Call-Center-Agenten im Stile eines Kevin Kühnert umfunktioniert. Was es wohl mit der Soldatenehre macht, in die Fußstapfen des SPD-Hoffnungsträgers treten zu müssen? Die Orden liegen vermutlich schon bereit.

Und beim RKI wiegelt man ab und schiebt die Schuld auf die Gesundheitsämter. Die Daten wären nicht rechtzeitig von den Gesundheitsämtern an das RKI übermittelt worden, teilte die Behörde auf Anfrage der BILD mit.

Da es sich hier aber um ein Kollektivversagen aller Akteure handelt, wirken diese Anschuldigungen noch unbeholfener, als wenn die Schuld nur beim RKI zu suchen wäre.

Wer weiterhin versucht, politische Entscheidungen mit diesem Datenmüll zu begründen, ruft unweigerlich den Albert Einstein zugesprochenen, aber unbestätigten Satz in Erinnerung:

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

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Mario Martin ist Ökonom und arbeitet als Software-Projektmanager in Berlin.

Bild: Shutterstock
Text: mm

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