
Was hinter der allgegenwärtigen Täter-Opfer-Umkehr steckt Leserbrief der Woche
Die Mehrzahl der Menschen hat rosarote Brille auf, wenn es um Verbrechen geht. So wehren sie die Bedrohung ihres Sicherheitsgefühls – auf Kosten der Verbrechensopfer.

Die Mehrzahl der Menschen hat rosarote Brille auf, wenn es um Verbrechen geht. So wehren sie die Bedrohung ihres Sicherheitsgefühls – auf Kosten der Verbrechensopfer.

Auch nach dem Sturz des Assad-Regimes könnten pro Jahr mehrere Zehntausend Syrer nach Deutschland kommen. Die entscheidende Frage: Schauen die Behörden diesmal genau hin, wer da ins Land kommt? Denn das war in ähnlichen Fällen nicht immer so… Von Kai Rebmann.

Dreiste Betrüger stopften sich die Taschen mit Geld voll, das für Menschen gedacht war, die bei der Ahrtal-Flut alles verloren haben. Einen CDU-Minister führt das zu einer Erkenntnis, die zwar richtig ist, dafür aber reichlich spät kommt. Von Kai Rebmann.

Es sind vor allem junge Männer, die aus Afrika nach Europa und Deutschland kommen. Für die vergleichsweise wenigen Frauen, die sich auf die Reise machen, wird die Überfahrt oft zur Tortur. Die Vereinten Nationen liefern absolute Horror-Zahlen. Von Kai Rebmann.

Problem erfunden, Lösung teuer: Der Staat bezahlt Reinigungskräfte für Asylheime – weil Selberputzen offenbar nicht vorgesehen ist? Und das alles auf Ihre Kosten. Von Ekaterina Quehl.

Mit markigen Worten will uns die Ministerin einen starken Rechtsstaat vorgaukeln, demonstriert in Wahrheit aber genau das Gegenteil. Dazu zeigen neue Zahlen aus Berlin: die Hemmschwelle von Messerangreifern sinkt immer weiter. Von Kai Rebmann.

Eine sich anbahnende Serie von homophober Gewalt erschüttert eine Kleinstadt. Doch wer die Fakten zu den Überfällen benennt, erntet heftige Kritik. Der Rechtsstaat sendet die üblichen Signale „zum Weitermachen“ – und wird prompt erhört. Von Kai Rebmann.

Ein Syrer vergewaltigt eine 15-Jährige. Und kommt mit Bewährung davon. Doch wer das Urteil infrage stellt, spürt die ganze Härte der Justiz.

Deutsche sollen es bei der Stellensuche künftig schwerer haben als ausländische Bewerber. So will es eine Senatorin in der Hauptstadt. Weil das aber offenkundig gegen die Verfassung ist, werden beachtliche rhetorische Volten geschlagen. Von Kai Rebmann.
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