Unterdrückung der frühen Covid-Behandlung? Corona-Prophylaxe und -Frühbehandlung. Teil 2

Im ersten Teil dieses Beitrags haben wir über Ärzte und Wissenschaftler berichtet, die sich seit Anfang der Pandemie der Covid-Prophylaxe und -Therapie jenseits der Impfung gewidmet haben. Im zweiten Teil des Beitrags geht es vorwiegend um Informationen zu Ivermectin und Hydroxychloroquin – zwei Medikamente, deren Wirkung in zahlreichen Studien nachgewiesen wurde und dennoch bestritten wird. 

Ein Gastbeitrag von Michael Horn

Ivermectin

Das Problem mit unterschiedlichen Studien haben wir auch bei Ivermectin. Man kann hier 89 Studien von 960 Wissenschaftlern mit 133.038 Patienten aus 27 Ländern abrufen, die Ivermectin nutzen, und es werden immer noch mehr. Die Ergebnisse: 83 % Verbesserung bei Prophylaxe, 63 % bei Frühbehandlung. Aber es gibt zum Beispiel auch eine mittelgroße Studie, die am 30.03.2022 im renommierten New England Journal of Medicine publiziert wurde (Reis et al., 2022), die Ivermectin die Unwirksamkeit bei Covid-19 bestätigt. Experten wie Prof. Leif Erik Sander von der Berliner Charité freuen sich darüber und Sander hofft: „Damit sollte dieses Thema mal abgehakt sein.“ Was würde wohl der österreichische Arzt Dr. Helmut Retzek dazu sagen, der im Gegensatz zu Sander praktische und sehr positive Erfahrungen mit dem Einsatz von Ivermectin hat? Aber wie kommt es zu diesen unterschiedlichen Ergebnissen? Wenn man sich obige Studie genauer ansieht, erkennt man, Ivermectin wurde hier zu spät, in zu geringer Dosis und zu kurz angewendet. Nicht umsonst spricht Prof. a. D. Dr. Andreas Sönnichsen, bis 1/2022 Leiter der Abteilung für Allgemein- und Familienmedizin an der MedUni Wien „von offensichtlich mangelnder Kompetenz der Studienleiter. Vielleicht wurde der Studienleiter auch nur gut bezahlt.“ Übrigens ist Sönnichsen seit Februar 2022 nicht mehr Leiter der Abteilung für Allgemein- und Familienmedizin, weil er eine andere Meinung als die politisch erlaubte eingenommen hatte und deshalb entlassen wurde.

Hydroxychloroquin

Aber all das wurde getoppt von dem, was im Kampf gegen Hydroxychloroquin geschehen ist. Auch hier gibt es wieder viele Studien mit über 11.000 Teilnehmern, die für Hydroxychloroquin bestätigen, dass die Anzahl der Krankenhauseinweisungen oder Todesfälle um 50 Prozent und mehr reduziert werden konnte. Aber es gibt auch eine Studie mit 70.000 Teilnehmern, die Hydroxychloroquin keine Wirksamkeit gegen Corona bestätigt. Diese Studie wurde im renommierten Magazin „The Lancet“ veröffentlicht. Lassen wir Peter McCullough dazu zu Wort kommen (hier die Quelle zur Sitzung des US-Senats; 1:54:35): „Ich habe am 19. November [2021] vor dem US-Senat ausgesagt. Wir haben Dinge gesehen, die wir uns in der akademischen Medizin nicht vorstellen können. The Lancet hat ein gefälschtes Paper veröffentlicht, das aus einer gefälschten Datenbank stammte und implizierte, dass Hydroxychloroquin Menschen im Krankenhaus schadet. Wir haben uns das in zwei Sekunden angesehen und wussten, dass es ein gefälschtes Paper war. Sie hatten 70.000 Patienten in einer Datenbank, die detaillierte Medikamenten-Informationen enthielt. Das Durchschnittsalter war 49. Damals, im Dezember [2020] und danach, hatten wir das nicht. Wir nehmen niemanden mit 49 Jahren ins Krankenhaus auf. Das ging durch das Peer-Review-Verfahren. Es wurde von allen Redakteuren bestätigt, stand zwei Wochen lang im Lancet und erschreckte die Welt mit Hydroxychloroquin zu Tode.“ Als die Fake-Studie aufgeflogen war, wurde sie vom Lancet wieder zurückgenommen. Aber der Schaden war bereits eingetreten, denn die FDA gab eine Warnung heraus, die besagte, dass Hydroxychloroquin Schaden verursacht.

Ärzte sollten es nicht verwenden. Es basierte auf diesem gefälschten Papier. Das ging an die American Medical Association und dann an das Board of Pharmacies. Aber wer macht sich die Mühe, um eine Datenbank mit 70.000 gefälschten Patientendaten zu erstellen? Die Firma heißt Surgisphere, die sich schnell wieder auflöste. Man kann also von einer „Scheinfirma“ ausgehen, deren Agenda es war, Hydroxychloroquin zu verhindern, was auch erreicht wurde.

Aber es kommt noch schlimmer. Am 18. März 2020 proklamierte Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, eine große studienbasierte medikamentöse Großoffensive zur Bekämpfung von COVID-19 (SOLIDARITY-Studie). Mit dabei war auch das Medikament Hydroxychloroquin. Seltsam bei dieser Studie ist, dass in dieser Solidarity-Studie den Patienten Hydroxychloroquin in einer toxischen Menge verabreicht wurde, die zu vielen Todesfällen unter den Studienteilnehmern führte. Die korrekte Dosierung dieses Medikaments, das bereits seit Jahrzehnten auf dem Markt ist, beträgt 400 mg pro Tag. Aber den Studienteilnehmern wurden während der ersten 24 Stunden 2400mg (!) – also die 6-fache Dosierung – gegeben und insgesamt eine kumulative Dosis von 6,4 g innerhalb von 6 Tagen. Gleiches passierte bei der Recovery-Studie, mitfinanziert vom Welcome Trust und der Bill & Melinda Gates-Stiftung. Auch hier wurde eine toxische Dosis verabreicht: „Es sind 2400 mg in den ersten 24 Stunden und 800 mg von Tag 2 bis Tag 10 verabreicht worden“, also 9,6 g innerhalb von 10 Tagen. Und das alles bei einem Medikament, das schon seit über 30 Jahren erfolgreich im Einsatz gegen Malaria ist. Unfassbar!

Dabei ist noch zu beachten, dass der Körper beide, sowohl Chloroquin als auch Hydroxychloroquin, nur sehr schwer abbaut, so dass die Dosen, die über mehrere Tage eingenommen werden, eine kumulative Wirkung haben. Die verwendeten Dosen machen einfach nur fassungslos, wenn man weiß, dass die Dosis der Recovery-Studie für die ersten 24 Stunden (2,4 g) sogar höher liegt als das, was in Frankreich als Überdosierung, die eine sofortige Notfallversorgung im Krankenhaus erfordert, angegeben wird.

Was ist hier also passiert? Können sich so viele Ärzte und Studienleiter dermaßen irren oder wurden hier Menschen bewusst um die Ecke gebracht, um ein höheres Ziel zu verfolgen? Wenn einem das zu konspirativ ist, kann man auch von einer abgemilderten Variante von Unfähigkeit ausgehen, wie Christian Perronne, Professor für Infektions- und Tropenkrankheiten, vermutet (45:35): „Ich denke, dass wir in dieser Studie ein Problem mit einer überhöhten Sterblichkeit hatten, die auf völlig dumme, sehr hohe Dosierungen von Hydroxychloroquin zurückzuführen war. Und als ein französischer Journalist den Professor der Universität Oxford Martin Landray, der die Studie leitete, fragte: „Warum haben Sie diese sehr hohe und toxische Dosis Hydroxychloroquin verwendet?“, antwortete er: „Oh ja, das ist die übliche Dosierung zur Behandlung der Amöbenruhr.“ „Ich war so erstaunt, denn Hydroxychloroquin ist nicht die [übliche] Behandlung für Amöbenruhr.“

Als Fazit dieser letztendlich – wenn sie in korrekter Dosis verabreicht werden – sehr hilfreichen Medikamente zieht Dr. Peter McCullough den einzig vernünftigen Schluss: „Es geht nicht um die Bekämpfung des Virus – es geht nur um die Impfung.“ Und McCullough weiter: „Es gibt eine globale Unterdrückung der frühen Covid-Behandlung. In Kanada wird Ärzten mit dem Entzug ihrer Lizenz gedroht, wenn sie versuchen, einen Patienten mit Covid-19 zu behandeln. Genauso wie in Nordeuropa, Australien und Südafrika. Mächtige Behörden haben Ärzten Angst gemacht, ihre Covid-Patienten ohne Impfung zu behandeln, sogar mit Androhung von Gefängnis.“

Haben wir es hier nur mit einer tragischen Verkettung unglücklicher Umstände zu tun, oder eventuell sogar mit einem der größten Medizin-Verbrechen seit dem zweiten Weltkrieg? Das wird sich final nicht klären lassen, aber bei einer Abwägung sollte man sich bewusst sein, dass die zehn größten Pharmakonzerne – Pfizer, Roche, Novartis, Merck, GlaxoSmithKline, Johnson & Johnson, AbbVie, Sanofi, Bristol-Myers Squibb und AstraZeneca – von ganz wenigen US-Investmentfonds wie Vanguard Group, Fidelity oder BlackRock kontrolliert werden, die Dutzende von Billionen von Dollar verwalten. Die Macht liegt also in der Hand sehr weniger Player. Und dies sind übrigens auch die Mächtigen, die die sogenannten Fakten-Checker finanzieren. Auch dort werden sie lediglich eine Meinung vorfinden.

Robert Malone: „Es ist eine Kosten-Nutzen-Rechnung in der Industrie über Fehlverhalten. Sie sind nicht ethischen Prinzipien verbunden, an die Du und ich, als durchschnittliche Menschen, glauben. Für sie geht es nur um Profit, Rentabilität, und vor allem die ‘Overlords’, die sie besitzen, BlackRock, State Street, Vanguard, diese großen Vermögensverwaltungen, die komplett losgekoppelt sind vom Nationalstaat, haben keine moralischen Grundwerte und keinen moralischen Zweck. Ihr einziger Zweck ist Rentabilität – und das ist das Hauptproblem hier, und die Tatsache, dass wir als Gesellschaft grob gespalten sind, durch Social Media, durch elektronische Geräte, den Stress, den wir durchmachen – und das führt zu dem ganzen Thema der Massenpsychose.“ (siehe 30:06). „Es gibt Wege, um da rauszukommen. Aber leider haben wir jetzt die Situation von zunehmendem Totalitarismus, welcher eine Bedrohung von größerer Bedeutung ist als die durch das Virus.“

Ich selbst vertraue Ärzten wie Dr. Pierre Kory, Dr. Ryan Cole, Dr. Robert W. Malone, Dr. Peter McCullough. Warum? Ich denke aus zwei Gründen. Bei widersprüchlichen Aussagen frage ich mich immer „Cui bono“, also wem nützt es. Bei Fauci & Co, Bill Gates, der Pharmaindustrie etc. ist es ganz klar. Kennedy beschreibt in seinem Buch „Das wahre Gesicht des Dr. Fauci“: „Nach amerikanischem Recht hätten die COVID-Impfstoffe keine Notfallzulassung erhalten können, wenn wirksame Behandlungen für die Krankheit als verfügbar anerkannt worden wären.“ Keine Notfallzulassung der Impfungen wäre also einem Verlust von vielen Milliarden Dollar gleichgekommen. Von daher hat man nach meiner Einschätzung mit allen Mitteln verhindert, dass irgendwelche Medikamente auch nur „in den Verdacht geraten könnten, wirksam zu sein.“

Pürner

Das größte Problem dieser von führenden Wissenschafts-Establishments abgelehnten Medikamente steht in einer Tabelle in der Spalte „Cost“, die man hier findet. Alle bisher hier genannten Medikamente wie Ivermectin oder Hydroxychloroquin kosten in vielen Teilen der Welt fast nichts, da deren Patentschutz ausgelaufen ist. Man kann also damit kaum noch etwas verdienen. Wenn man mehr auf Geld als auf Menschenleben achtet, dann sind diese Medikamente ganz klar eine ernste Bedrohung.

Ein sehr gutes Beispiel aus der Vergangenheit gibt es dazu übrigens bei der Impfung gegen Influenza: Das US-Verteidigungsministerium wertete Daten in einer retrospektiven Studie aus und kam zum Ergebnis, dass Soldaten mit einem höheren Vitamin-D-Spiegel nicht erkrankten oder gar nicht infiziert wurden. Man wollte diese Ergebnisse dem obersten US-Gesundheitsbeamten Dr. Fauci nahebringen: „Das Verteidigungsministerium sah das Potenzial, mit diesem sicheren Prophylaktikum Grippeerkrankungen und Todesfälle zu reduzieren, und wies [den Wissenschaftler] an, sich mit Dr. Fauci in Verbindung zu setzen, um dieses Ergebnis zu besprechen.“

Dieser Wissenschaftler erzählte Dr. Malone, dass er das Treffen wie angewiesen anberaumte und Dr. Fauci seine felsenfesten Daten präsentierte. Daraufhin teilte ihm Dr. Fauci mit, dass die US-Politik darin bestehe, die Influenza in den USA mit Impfstoffen und nicht mit Therapeutika zu bekämpfen. Ende der Geschichte …. Die offizielle Politik, die von Dr. Fauci festgelegt wurde, besagt, dass die US-Regierung vor allem Impfstoffe gegen Atemwegsviren will und dass keine anderen prophylaktischen Lösungen gefördert werden dürfen. Wieder das gleiche Problem. Es gibt also wirklich sehr große Interessen, die Behandlung in eine ganz bestimmte Richtung zu drücken. Es geht hier nicht um Gesundheit, sondern um Geld.

Was dagegen kann das Verhalten der oben genannten Ärzte wie Kory, Malone etc. treiben? Diese Ärzte haben nur etwas zu verlieren, ihren (bis dahin) tadellosen Ruf, ihre Reputation, ihren Job. Es ist von daher auch nicht verwunderlich, dass es häufig solche Ärzte sind, die finanziell unabhängig sind, die sich noch getrauen, eine eigene Meinung zu vertreten.

Es gibt inzwischen sehr viele verschiedene Studien zu diversen Medikamenten. Einen Überblick kann man sich hier verschaffen. Jeder möge selbst seine Schlüsse daraus ziehen.

Fazit

Warum habe ich dieses Dokument geschrieben? Nun, ich bin kein Arzt, sondern Mathematiker, bin aber in meinem nahen Verwandtenkreis von vielen Ärzten umgeben, mit denen ich mich regelmäßig ausgetauscht habe. Ich habe dieses Dokument nicht geschrieben, um mich für oder gegen eine (freiwillige) Impfung auszusprechen. Das muss jeder für sich selbst in Abhängigkeit von Alter und Vorerkrankungen entscheiden.

Aber ich habe aus Interesse relativ frühzeitig über Monate hinweg die offiziellen Daten aus Israel, England (UK) und Schottland heruntergeladen und analysiert. Diese Daten waren im Gegensatz zu denen des RKI wirklich gut aufbereitet und brauchbar. Bei der Analyse der Daten musste ich immer wieder feststellen, dass die Ergebnisse und das öffentlich verbreitete Narrativ nur teilweise übereinstimmten. Das betraf die Herdenimmunität, die angeblich mit diesen Impfstoffen erreichbar sei, die angebliche Pandemie der Ungeimpften oder die Dauer der Wirksamkeit der Impfstoffe. Auch bei der Gesamtmortalität in der Bevölkerung ergaben sich bereits frühzeitig ernstzunehmende Warnhinweise, dass Lauterbachs nebenwirkungsfreie Impfung leider nur in seiner Fantasie existiert. Mir ist also relativ frühzeitig aufgefallen, dass bei den von Politikern, Experten und Medien verbreiteten Narrativen einiges nicht stimmte und man teilweise sogar handfeste Lügen verbreitete. Mich hat erschüttert, was man uns in dieser Zeit alles erzählt hat, und ich schaue inzwischen bei der Wahl des „Arztes meines Vertrauens“ genauer hin, wer diesen Titel wirklich verdient.

Den ersten Teil des Beitrag finden Sie hier.

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Michael Horn ist Mathematiker und wechselte nach seinem Studium in die Zentrale Forschung eines großen Dax-Unternehmens. Nach weiteren Stationen in der Strategischen Planung, im Marketing und der Leitung Produktmanagement für eine Hochverfügbarkeits-IT-Plattform ist er inzwischen in ein anderes Dax-Unternehmen gewechselt und dort für das Global Reporting im Weiterbildungsbereich verantwortlich.

Bild: Shutterstock
Text: Gast

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