WDR lobt auf Kosten der Gebührenzahler „Maos Weitblick“ Schockierende Aussagen

Der Weg der linken Ideologen durch die Institutionen ist keine Verschwörungstheorie – er ist Realität. Das belegt jetzt wieder der WDR auf beeindruckende Weise. In der Sendung „Markt“ vom 26. Mai befasste sich das Format mit den deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen. Die grundsätzliche Sympathie für den kommunistischen Weg und insbesondere für Mao wird da zwar in großen Teilen verschleiert, und beim oberflächlichen Zuschauer entsteht so der Eindruck, die gebührenfinanzierte Redaktion sei durchaus kritisch, was die wirtschaftliche Verflechtung mit China angeht. Aber in einigen Momenten flunkert dann doch ein stramm linksradikales Weltbild durch. Etwa, wenn die Moderatorin die „Mao-Bibel“ vor die Kamera hält: „Vom Staatsgründer persönlich“. Und wenn dann der Beitrag mit diesen Worten beginnt: „Der große Vorsitzende Mao sagte schon 1956 …“ Und wenn der heutige Wirtschaftsaufschwung des Reichs der Mitte zum Resultat von „jahrzehntelanger Strategie“ erklärt wird. Und als sein Begründer kein anderer als der kommunistische Massenmörder Mao Zedong genannt wird. Wenn diesem „echter Weitblick“ bescheinigt wird. Um zu verstehen, wie ungeheuerlich das ist, stelle man sich einmal vor, ähnlich würde über rechtsextreme Diktaturen berichtet. Das wäre völlig unvorstellbar. Und zu Recht.

Entdeckt hat den ideologischen Ausrutscher, der eigentlich gar keiner ist, sondern eher die zentrale Linie in vielen öffentlich-rechtlichen Redaktionen, der unermüdliche Blogger „Argo Nerd“:

 

Solche Aussagen sind absurd. Denn Chinas wirtschaftlicher Erfolg ist eben nicht kommunistischen Methoden zu verdanken, sondern haargenau dem Abweichen von diesen und damit von wichtigen Teilen von Maos Erbe unter seinen Nachfolgern und der Einführung von „kapitalistischen Methoden“. In vielen Bereichen ist das formell kommunistische China heute „ausbeuterischer“ als der vermeintliche Klassenfeind. Lob für einen der blutigsten Diktatoren der jüngeren Menschheitsgeschichte, unter dem Millionen Menschen bewusst in den Tod geschickt und umgebracht wurden, sollte sich in einer Demokratie von allein verbieten. Auf die Untaten Maos wird nicht einmal hingewiesen in dem Film, stattdessen wirkt er in Teilen von seiner ganzen Gestaltung her wie aus der Propaganda-Abteilung der chinesischen KP, lebensfrohe Musik und schöne Bilder inklusive.

Das bittere Fazit: So erfreulich die Immunität in Politik und Medien gegenüber Rechtsextremismus ist, so erschreckend ist das Fehlen von eben dieser Immunität in weiten Teilen des polit-medialen Komplexes gegenüber Linksextremismus. Völlige Ahnungslosigkeit scheint hier mit (nicht immer nur) unterschwelliger Sympathie Hand in Hand zu gehen. Kein Wunder, sieht man sich an, wie einst flammende Maoisten wie Winfried Kretschmann und Jürgen Trittin heute bzw. in jüngerer Zeit Führungspositionen in der Bundesrepublik besetzten und besetzen.

„Erstaunlich viele grüne Spitzenpolitiker von heute waren einst Maoisten“, schrieb selbst die linke „Frankfurter Rundschau“ 2016. Ein Zufall, dass es Mao war, der einst die „Kulturrevolution“ losgetreten hat? Und dass sich Kenner des Kommunismus wie der russische Ex-Vize-Ministerpräsident Alfred Koch angesichts der heutigen Zustände in der Bundesrepublik zumindest in Ansätzen an die Denkweise Maos erinnert fühlen? Der Diktator wollte mit der Kulturrevolution alles „Alte“ hinwegfegen: etwa überkommene Denkweisen, traditionelle Kultur, veraltete Gewohnheiten sowie überlieferte Sitten. Sein Ziel: Die Jugend sollte Engstirnigkeit und Muff der älteren Generationen ausrotten. Notfalls mit Gewalt. Diese Ideen kamen vor allem bei vielen jungen, linken Studenten sehr gut an. Und sie wirken bis heute quicklebendig. Gewalt erleben wir dabei aktuell in Deutschland zwar kaum. Aber der Versuch, mit teilweise sehr undemokratischen Mitteln, auch aus der Giftkiste der kommunistischen Geschichte, vermeintlich veraltete, „falsche“ Denkweisen, Kultur, Gewohnheiten und Sitten hinwegzufegen, ist nur schwer zu übersehen.

Die Urenkel von Maos Kulturrevolutionären sind unter uns. Und, noch schlimmer, recht zahlreich auch über uns.

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Bild: Foto-berlin.net/Shutterstock
Text: br

Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd, besagt ein chinesisches Sprichwort. In Deutschland 2021 braucht man dafür eher einen guten Anwalt.

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