Nach dem CSD-Anschlag: Was niemand wissen soll Der „Deradikalisierungs"-Mann – wer er wirklich ist

Eigentlich wollte ich nichts mehr zu dem Anschlag von Berlin schreiben. Aber allen Vorsätzen zum Trotz hier ein drittes Stück – weil es zu ungeheuerlich ist, was an den Tag kommt, um zu schweigen. Und weil Schweigen genau jene Abstumpfung wäre, die ich sonst so verurteile. Die, glaube ich, auch Sie nicht wollen.

Was mich diesmal aus dem Schweigen reißt, ist eine Geschichte, die eigentlich keine sein dürfte. Weil das, was sie beschreibt, in einem funktionierenden Staat schlicht unmöglich wäre.

Der Mann, der Abdul Ballout – den Berliner CSD-Attentäter – im Auftrag des Gerichts, das ihn zur Bewährung auf freiem Fuß ließ, “deradikalisieren“ sollte, ist Vorstand einer NGO, die Islam-Propaganda veröffentlichte. Die junge Mädchen in Kopftüchern mit Waffen posieren ließ, wie jetzt „Nius“ berichtet.

Steuerfinanziert, versteht sich.

Ich muss das nochmal langsam durchbuchstabieren. Weil es wie eine Satire klingt, die jemandem viel zu grobschlächtig, übertrieben geraten ist. Ballout war alles andere als ein Unbekannter. Die Behörden wussten, mit wem sie es zu tun hatten, wussten, dass er völlig radikalisiert ist, dass er Anschlagspläne hatte. Und dennoch wurde seine Haftstrafe auf Bewährung ausgesetzt und er wurde in ein Deradikalisierungsprogramm gesteckt. Und der Mann, dem dieses Programm anvertraut wurde, steht einer Organisation vor, die Islamismus propagiert.

Kein Zufall

Das ist kein Versagen. Das ist System. Ein so unfassbares System, dass ich es hier zweimal geschildert habe – denn vielleicht geht es Ihnen so wie mir, wenn man es einmal liest, kann man es einfach nicht glauben.

Und es ist kein Einzelfall. Der steuerfinanzierte NGO-Komplex, den Rot-Grün in diesem Land seit Jahren aufgeblasen und gemästet hat – er ist keine Wohlfahrtseinrichtung. Er ist eine politische Streitaxt. Finanziert mit Ihrem Steuergeld, eingesetzt gegen politische Positionen, die den Champagner-Linken nicht passen. Das ist nicht nur ein Manipulations-, sondern auch ein Geschäftsmodell. Wurden arbeitslose Akademiker früher Taxifahrer, werden sie jetzt NGO-Aktivisten. Und dabei untergräbt dieses System die demokratische Chancengleichheit. Wer Staatsgelder bekommt, um politische Kämpfe zu führen, hat einen Vorteil, den keine Wahl ausgleichen kann.

Dazu kommt: Wer Probleme löst, wird nicht mehr gebraucht. Wer sie verwaltet, bekommt nächstes Jahr wieder Fördermittel. Die Logik ist pervers – aber sie ist konsequent. Und sie erklärt, warum ausgerechnet dieser Mann ausgerechnet diesen Auftrag bekam. Dass die Union beim versprochenen Kampf gegen dieses steuerfinanzierte Parallel-Universum einknickte und jetzt eine CDU-geführte Bundesregierung den Wahnsinn munter weiter finanziert, ist ein völliger Offenbarungseid.

Doch da wäre noch viel mehr Irrsinn, den man aufzählen müsste. Die Sängerin, die auf der Gedenkveranstaltung auf der Bühne sagte, sie habe gehofft, bei dem Attentäter handle es sich um einen weißen Christen (siehe hier).

Da ist die salafistische Influencerin, die prompt Verschwörungstheorien verbreitet – dass der Anschlag ein „Inside Job“ gewesen sei, mit dem Ziel die Stimmung gegen Muslime zu verschärfen (siehe hier).Man könnte das als Randnotiz abtun. Würde so etwas nicht in bestimmten Communities zur Wahrheit werden.

Und würde nicht die ARD selbst Verschwörungstheorien befeuern. Deren Moderator legte in einem Interview mit Innenminister Dobrindt nahe, die Tat könne etwas mit den bevorstehenden Wahlen in Berlin zu tun haben (siehe hier)

Ein Irrenhaus

Beim Deutschlandfunk Kultur spricht nach dem Anschlag eine „Queer-Aktivistin“ über den „krassen Anstieg rechtsextremer Gewalt gegen queere Menschen“. Was Deutschlandfunk Kultur dabei nicht erwähnt: Die Frau ist Grünen-Mitglied und arbeitet als Social-Media-Beraterin für die Grünen. Eine unabhängige Expertin also.

Und da wäre noch Berlins (Noch-)Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU). Er sagt bei N24, man hätte den Attentäter besser integrieren müssen. Wie bitte? Er war doch offiziell Deutscher! (siehe hier)

Und dann ist da auch noch Marina Weisband, die nach dem Anschlag erklärt, Islamismus und AfD „bräuchten sich gegenseitig“ – beide sähen Frauen und Queere als „weniger wert“ (siehe hier). Ali Utlu, selbst Muslim, antwortet trocken: „Falsche Gleichsetzung vom Feinsten. Die AfD ist eine Partei, die man abwählen kann.“ Manchmal kommt der Klartext von unerwarteter Seite.

Diese Liste ließe sich lange fortsetzen. Ich erspare das Ihnen und mir. Nur so viel: Wir leben in einem Irrenhaus.

Der britische „Spectator“ bringt auf den Punkt, was unsere „Qualitätsmedien“ nie schreiben würden: „Germany is still in denial about the Berlin terror attack.“ (siehe hier). Frei übersetzt: Deutschland verdrängt und verweigert die Realität. Manchmal braucht es den Blick von außen, um zu sehen, was innen längst alle wissen – und keiner ausspricht.

Wie groß die Bedrohung ist, schildert Terrorismusexperte Peter Neumann in der „Welt“: „Das Gericht hat missverstanden, wofür ein Deradikalisierungsprogramm gut ist.“ Und dann dieser eine Satz, der mir nicht aus dem Kopf geht: „80, 90 Prozent aller jungen Männer, die zu uns gekommen sind, unterstützen diese Radikalen.“

80 bis 90 Prozent.

Und man steckt sie dann in Programme, die von Männern wie dem oben beschriebenen NGO-Chef geleitet werden. Und selbst wenn man es richtig machen würde – selbst dann würde es laut Neumann bei 80 bis 90 Prozent nicht ankommen.

Die Zahlen

Und dann ist da eine Zahl, die ich Ihnen einfach nicht verschweigen kann. Aus der Statistik des Generalbundesanwalts, erstes Halbjahr 2026. 174 neue Verfahren:

74,1 Prozent wegen islamistischem Terrorismus. 19,5 Prozent auslandsbezogener Extremismus. 3,4 Prozent Linksextremismus. 2,9 Prozent Rechtsextremismus.

2,9 Prozent.

Und Politik und Medien wiederholen täglich, gebetsmühlenartig, bei jedem Anlass, in jedem Interview: Rechtsextremismus sei die größte Gefahr. Es kommt nicht darauf an, ob sie das wirklich glauben. Es kommt darauf an, was die Folge ist – Wegsehen bei den anderen Gefahren.

Was die Taktik hinter dieser Manipulation ist, sollten wir nie vergessen: Für Linksextreme wie die DDR-Führung war es schon immer ihr Lebenselixier, die Menschen mit einem angeblichen „Kampf gegen rechts“ von den Missständen abzulenken und ihre Macht zu sichern. Selbst die Nationalsozialisten führten einen „Kampf gegen rechts“ (siehe hier) – eines der bestgehütetesten Tabus unserer Zeit. Aus verständlichen Gründen.

Das Kalkül

Beim „Kampf gegen rechts“ geht es um den Machterhalt von Links. Und dass die wahren Gefahren dabei unter den Tisch fallen, ist quasi der Kollateralschaden.

Ein Kollateralschaden, der unser Land zerstört. Jeden Tag. Schritt für Schritt.

In den letzten Tagen habe ich viele Nachrichten bekommen. Von Menschen, die erschöpft sind. Die fragen, ob das noch aufzuhalten ist.

Ich weiß es nicht.

Warum ich trotzdem schreibe

Was ich weiß: Wer schweigt, macht sich mitschuldig – nicht an den Tätern, sondern an der Normalität, die daraus wird. An der Abstumpfung. An der Gewöhnung.

Deswegen schreibe ich. Auch wenn ich selbst nicht mehr kann. Auch ein drittes Mal.

Gestern habe ich an dieser Stelle nur Danke gesagt. Heute sage ich beides: Danke – und wer meine Arbeit weiter möglich machen möchte, findet den Weg hier.

Mein Video zum Thema:  CSD Berlin: Islamist tötet – Medien beschönigen, Linke lügt.



Bild: Symbolbild/KI/Gemini

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