Berliner Regierung weckt Zweifel am PCR-Test Senat-Antwort stellt Corona-Maßnahmen in Frage

Hätte ich es nicht schwarz auf weiß und über den Umweg des Parlaments quasi direkt aus dem Herzen der Macht in Berlin, ich würde es kaum glauben: Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat tatsächlich das bestätigt, was Kritiker der Corona-Politik seit langem behaupten und wofür sie heftig angegriffen werden: Dass die heute allgegenwärtigen PCR-Tests – im Volksmund Corona-Tests genannt – bei genauer Betrachtung eigentlich nicht in der Lage sind, eine Infektion im Sinne des Infektionsschutzgesetzes festzustellen. So steht das in einer Antwort des Senats auf eine parlamentarische Anfrage des Einzelabgeordneten Marcel Luthe, die reitschuster.de vorliegt. Zumindest, wenn man sie strikt zu Ende denkt.

Der rot-rot-grüne Senat der Hauptstadt zitiert in seinem Schreiben an das frühere FDP-Mitglied Luthe aus, welche Bedingungen laut Infektionsschutzgesetz vorliegen müssen, dass von einem „Krankheitserreger“ im Sinne des Infektionsschutzgesetzes gesprochen werden kann (Kopie des Senats-Schreibens unten im Anhang). Es müsse sich dafür um „vermehrungsfähiges Agens (Virus, Bakterium, Pilz, Parasit) oder ein sonstiges biologisches transmissibles Agens, das bei Menschen eine Infektion oder übertragbare Krankheit verursachen kann“ handeln. Ob „ein sogenannter PCR-Test in der Lage“ sei, „zwischen einem ,vermehrungsfähigen‘ und einem ,nicht-vermehrungsfähigen‘ Virus zu unterscheiden“, fragte der Abgeordnete Luthe nach. Der Senat beantwortet das mit einem einzigen Wort, das eine enorme Sprengkraft hat: „Nein“.

Insofern stellt sich hier sofort die Frage: Wie kann das Infektionsschutzgesetz als Grundlage für all die Schritte und massiven Einschränkungen persönlicher Freiheiten im Rahmen der Corona-Politik gelten, wenn kein Erreger im Sinne des Gesetzes nachzuweisen ist durch die verbreitetsten Tests? Der Senat beantwortete diese Frage wie folgt: „Weil mit dem PCR-Test das Vorhandensein von SARS-CoV-2-Viren nachgewiesen wird. Das Vorhandensein dieser Viren korreliert mit einer Infektion mit diesen Viren. Diese Infektion ist relevant für die Überlegungen zum Infektionsschutz.“ Auf dieser Grundlage, so die Landesregierung, könne beurteilt werden, in welcher Weise sich die SARS-CoV-2-„Infektionen“ entwickelt hätten. Die juristische Definition ist aber eine andere: Laut §2 Punkt 2 des Infektionsschutzgesetzes liegt eine Infektion nur vor, wenn ein Erreger aufgenommen wurde und (!) sich entwickelt und vermehrt.  Nur das ist juristisch entscheidend.

Insofern wirken die Ausführungen des Senats nur sehr bedingt logisch. Denn warum das bloße Vorhandensein von Viren bzw. deren Bruchstücken, auf das sich die Landesregierung stützt, der Nachweis sein soll, dass diese vermehrungsfähig (oder übertragbar) sind, erklärt der Senat nicht. Doch abgesehen von der klaren juristischen Definition zielen genau darauf auch die Kritiker ab, die medizinische Zweifel haben: Sie machen geltend, dass der PCR-Testauf RNA des Virus anspringt, also auch, wenn dieses nicht mehr ganz ist (und damit nicht vermehrungsfähig oder übertragbar). Genau das bestätigt auch das Robert-Koch-Institut. 

Luthe lässt die Position des Senats deshalb nicht gelten: „Diese Antwort offenbart die Widersinnigkeit des Regierungshandelns: alle Grundrechtseingriffe sollen angeblich dem Zweck dienen, ‘Infektionen‘ zu bekämpfen, aber die Tests, mit denen sich eine kleine Gruppe von Unternehmen die Taschen füllt, können eine Infektion im Sinne des Gesetzes gar nicht nachweisen. Wir wissen also nicht einmal, wie viele Infektionen es gibt – und demnach auch nicht, ob irgendeine der erratischen, sozial und ökonomisch ruinösen Maßnahmen irgendetwas nutzt. Die Zahlenspielchen sind nicht wissenschaftlich, sondern allenfalls pseudowissenschaftlich und meines Erachtens eher Esoterik.“

Viel spricht dafür, dass Luthe mit seiner Anfrage in ein Wespennest gestochen hat. Denn denkt man die Antwort logisch zu Ende, ist die ganze bisherige Corona-Politik in Frage gestellt: Denn die basiert auf dem Infektionsschutzgesetz und darauf, dass die Tests Infektionen im Sinne eben dieses Gesetzes beweisen.



Bild: Cryptographer/Shutterstock
Text: red

Kopie des Antwort-Schreibens des Senats an Luthe:
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Benjamin
1 Monat zuvor

PCR-Tests weisen das Erbgut von SARS-COV2 nach. Sie zeigen nicht, ob vermehrungsfähige Viren in der Probe sind. Das wurde von Anfang an so kommuniziert, z.B. auch im Podcast von Herrn Drosten, oder als es um den Nachweis in Abwasser ging.

Offensichtliches zu Skandalisieren ist kein Journalismus, sondern Clickbait, Herr Reitschuster.

Wir jemand positiv auf SARS-COV2 getestet, hat man entweder eine aktive Infektion, oder die Infektion vor kurzer Zeit durchgemacht, anders kommt das Virus nicht in den hinteren Rachenraum. Übrigens ist ein negatives Testergebnis keine Voraussetzung für das Ende der Quarantäne-

Don Didi
Antwort an  Benjamin
1 Monat zuvor

Nein, das ist nicht richtig.
Der PCR-Test reagiert auf ein kleines Bruchstück dessen, was man für einen Teil des Erbguts des SARS-CoV-2 hält, ergänzt durch ein Stück Erbgut eines älteren Virus des Coronastammes.

Der PCR-Test reagiert auf nichts, wenn der ct-Wert zu gering und auf alles, wenn der ct-Wert zu hoch ist.

Ein positiver PCR-Test mit dem korrekten ct-Wert zeigt lediglich an, daß es Spuren von Teilen des Erbguts eines Coronavirus gibt, ob es sich dabei um lebende Viren, vermehrungsfähige Viren, tote Viren oder Virenbruchstücke handelt, kann der Test nicht unterscheiden. Aus genau diesem Grund kann der Test auch nicht bestimmen, ob jemand infiziert ist oder war. Ob jemand infektiös oder gar erkrankt ist, schon mal gar nicht. Damit ist die Aussagekraft des PCR-Tests gleich Null.
Übrigens finden sich auch bei Menschen, die immun sind, Teile des Erbgutes, insbesondere bei geimpften Menschen, denn die mRNA-Impfung sorgt ja gerade dafür, daß die Erbgutbaupläne dem menschlichen Körper zugeführt und Teile des Virus im Körper selbst hergestellt werden. Insofern ist es nicht verwunderlich, daß nach einer Impfung bei den Betroffenen der PCR-Test anschlägt und diese Geimpften fälschlicherweise als Infizierte bezeichnet werden.

Wie bereits einer der Vorredner korrekt angemerkt hat:
„Im Infektionsschutzgesetz steht nicht nur, dass ein vermehrungsfähiges Agens vorhanden sein muss, sondern es muss sich auch tatsächlich im Körper vermehren, um Infizierter zu sein.“
Insofern ist bei niemandem auch nur ansatzweise nachgewiesen, ein Coronainfizierter zu sein.

Renate Rückert
3 Monate zuvor

Bei mir ist das selbe

Rainer Rösch
3 Monate zuvor

Lieber Herr Reitschuster, diesen Beitrag habe ich bei Facebook in einer Gruppe verlinkt. Gerade habe ich die Mitteilung bekommen, dass Facebook den Beitrag als Fehlinformation einstuft, geprüft von unabhängigen Faktenprüfern. Der Berliner Senat liefert also Fehlinformationen. Sehr Interessant.

T-Alpha
4 Monate zuvor

Weiterbohren! Das Nein des Berliner Senats zeigt an: die Fragestellungen rund um die Art des Einsatzes des PCR Verfahrens treffen die Achillesferse des Corona Massnahmenchaos. Immerhin, eine Grundschwäche der Methodik wird konzediert. Die Argumentation, die Ergebnisse seien zumindest als Leitindikakator brauchbar (‚… korreliert mit einer Infektion‘) ist zunächst überlegenswert, bei genauerem Hinsehen aber hinfällig. Da wäre zwar auch noch die Frage nach dem genauen Entscheidungsprozedere (Wer übersetzt wie das Signal in konkrete Masnahmen? 7-Tage Inzidenz plus was?). Diese erübrigt sich aber, wenn schon das Fundament für den Leitindikator erkennbar schwach ist. Der Pfeiler auf dem die täglichen PCR Positivzahlen beruhen versinkt zunehmend in einem Datensumpf. Dieser entsteht aus der Vermischung von einerseits korrekten (aber wegen fehlender Standardisierung nicht korrekt aggregierten) Testergebnissen, aus der möglichweise fragwürdigen Kalibrierung (Ct>35) und der scheinbar unzureichenden Qualitätskontrolle in der Probengewinnung und in einzelnen Laborbetrieben. Gerade die letzten zwei Bereiche scheinen unter dem Stress des hektisch ausgeweiteten Testbetriebs erheblich fehleranfälliger geworden zu sein. Positiv Fallzahlen allein sind tönerne Füsse zur Begründung drastischer Eingriffe in unsere existentiellen Freiheiten.

 

Silke
4 Monate zuvor

Welche Konsequenzen zieht denn nun die Regierung daraus? Das bleibt ja nicht geheim , da allein ich es schon weiter geschickt habe.

 

 

A. Nagy
4 Monate zuvor

Ich finde diesen Artikel bzw. die aus den vom Berliner Senat richtig erteilten Auskünften abgeleiteten „Konsequenzen“ in höchstem Maße bedenklich. Es wird versucht, eine allseits bekannte und von keinem Virologen in Frage gestellte Information zu skandalisieren.

Es ist richtig, dass wir aktuell keinen für eine Massenanwendung taugliche Test haben, der in einem frühen Infektionsstadium eine Auskunft über eine Infektiosität ermöglicht. Daher greift man auf den PCR-Test zurück, der das Risiko der Infektiosität jedoch sehr wohl mit einer hohen Sicherheit prognostiziert. Es gibt logischerweise eine klare Korrelation zwischen einem positiven Test, inaktiven Viruspartikeln aber eben auch einem hochinfektiösen Virus.

Daher ist die Ableitung von Maßnahmen auf Basis von PCR-Tests aus meiner Sicht die Pflicht jeder verantwortlichen Politik, die keine Zustände wie in Bergamo Im Frühjahr haben möchte, oder wie etwa aktuell in Ungarn, wo aktuell jeder 3. Tote coronainfiziert ist.

 

Herr Heil
Antwort an  A. Nagy
4 Monate zuvor

Sehe ich es richtig, dass Sie die eigentliche Brisanz nicht verstehen wollen?

Im November 2020 wird der Dolchstoß in der Gastronomie angesetzt. Diese Menschen werden die ersten sein, die weder Kredite noch Mieten zahlen werden können. Sie werden auch keine Sachgüter in den Warenhäusern konsumieren, sodass diesen als nächstes die Puste ausgeht. Seien Sie versichert, dass auch die ach so wichtige Autoindustrie schwere Verluste hinnehmen wird müssen. Und von den Banken ganz zu schweigen…

Und Sie verteidigen dies alles mit einem höchst fragwürdigen Test?

Facherfahrener
Antwort an  A. Nagy
4 Monate zuvor

Tanuj Tino, ökör lesz belüled!

A. Nagy
Antwort an  Facherfahrener
3 Monate zuvor

Ugyan egy jó pap holtáig tanul, nem érzem úgy, hogy egy orvosi és egy közgazdászdiplomával én lennék az elsö itt a fórumon, akinek még tanulnia kellene.

Agnes Ster
Antwort an  A. Nagy
4 Monate zuvor

Wo haben Sie bloß diesen hanebüchenen Unsinn her? Aus den „Qualitätsmedien“, den „offiziellen Quellen“ des Coronaregimes? ?

Reinhardt Rausch
Antwort an  A. Nagy
4 Monate zuvor

Funktioniert nicht ganz so einfach. Belesen Sie sich. Diese Korrelation gibt es auf diese Weise nicht. Bei sehr hoher Prävalenz ggf. ja, aber wer kennt diese da ja ein Erregernachweis durch Zellkulturen nicht durchgeführt wird. Allein die falsch Positiven liegen bei 10% Prävalenz des Erregers bei 10%. Bei einer Prävalenz des Erregers von nur 1%, liegen die falsch Positiven schon bei rund dem doppelten der als richtig positiv erkannten. Wenn man 0,1 % Prävalenz hat liegen die falsch Positiven 2000% über den tatsächlich und richtig erkannten Positiven. Diese Zahlenspielerei unter der Annahme Sensitivität 99% und Spezifität 98%.

Dies mag sehr verworren klingen, aber: tatsächlich Positive kann der Test nur unter tatsächlich Positiven erkennen: 100.000 Grundgesamtheit, 10% positiv – der Test kann maximal 10.000 richtig erkennen, aber 2% der 90.000 macht er falsch positiv = 1.800; 1% positiv, maximal als richtig positiv detektierbar 1.000,  falsch positiv 1.980, 0,1% positiv, maximal als richtig positiv detektierbar 100, falsch positiv 1.998 ~ 2000%.

Wir hatten zuletzt ~ 1,5 Mio Tests! Bei 10% Prävalenz und einer Sensitivität von 99% müsste der Test 14.850 Positive (99% von den 15.000 tatsächlichen Trägern) herausfischen und bei einer Spezifität von 99% sind 1% falsch positiv getesteter ebenfalls 14.850 (1% der verbleibenden 1.485.000) macht zusammen 29.700. Somit muss die Prävalenz erheblich geringer sein (bei diesen 1,5 Mio Tests waren rund 16.000 positiv), was das Verhältnis weiter zu Gunsten der falsch positiv Getesteten verschiebt und ebenso die Sinnhaftigkeit verloren geht. Wobei hier nicht die Infektiosität des Erregers berücksichtigt wird, was das Verhältnis noch weiter zu Gunsten der falsch positiv getesteten verschiebt. Haben wir eine Prävalenz des Erregers von 0,1% (Test Sensitivität und Spezifität 99%) gibt es 1500 tatsächliche Träger dieser RNA, gleichzeitig werden 14.985 negative Personen als positiv getestet und 1.485 als richtig positiv erkannt. Gesamt 16.470 „Neue Infektionen“. Sicherheit des Tests ~ 9% (bei den Positiven) und bei negativ getesteten Personen 99,9 %. Wenn mir dann ein Virologe (hat man eigentlich schon seine Dissertation gefunden?) erklärt es sieht grauenhaft aus, hat er Recht. Allerdings nicht für die Medizin und die ganzen Toten und auf der ITS Liegenden sondern für unsere Demokratie!

A. Nagy
Antwort an  Reinhardt Rausch
3 Monate zuvor

@Herr Rausch: Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort.

Mir ist die Problematik von Spezifität und Sensitivität grundsätzlich bewusst. Jedoch zeigen die Entwicklungen in der Zeitreihe bei den positiven Tests, bei schweren Krankenhausfällen sowie bei den Toten in Deutschland und erst recht in vielen anderen Ländern, dass wir es hier nicht nur mit einem Artefakt zu tun haben. Im Gegensatz zu vielen Menschen in diesem Forum glaube ich nicht, dass ohne Not verantwortliche Ärzte in Kliniken auf eine sich zuspitzende Entwicklungen hinweisen.

Folgende Anmerkungen zu den von Ihnen aufgeführten Zahlen nicht:

1. Wir hatten in Deutschland bei etwa 1,5 Mio. Tests in den letzten 7 Tagen 112.768 Fälle (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Nov_2020/2020-11-08-de.pdf?__blob=publicationFile). Das entspricht etwa 7,5% Positivenrate. Diese ist schwerlich durch eine zu niedrige Spezifität der Tests zu erklären.

2. Zudem wird mittlerweile von einer deutlich höheren Spezifität der Tests als 99% ausgegangen.

3. Hinzu kommt eine stetige Zunahme des Anteil von positiven Tests (https://de.statista.com/infografik/22496/anzahl-der-gesamten-positiven-corona-tests-und-positivenrate/), der sich von KW 39 auf KW 44 von 1,22% auf 7,66% versechsfacht hat. Ich glaube kaum, dass dies durch zunehmend schlechte Testverfahren zu erklären wäre. So viel vertrauen habe ich schon in unser Gesundheitswesen.

4. Hinzu kommen zudem die Rückmeldungen aus den Kliniken über zunehmend durch Covid-Patienten belegte Betten.

Alles in allem ergibt sich für mich ein schlüssiges Bild, dass wir in eine zunehmend heiße Phase der Pandemie hineinlaufen.

Reinhardt Rausch
Antwort an  A. Nagy
3 Monate zuvor

Insofern muss ich Ihnen Recht geben, als dass ich Wochentestungen und Tages“infektionen“ in einen Topf geworfen habe. Es war spät und ich komme mit den Zahlen nicht mehr nach und habe auch nicht mehr die Zeit und die Lust überall und alles zu lesen. Somit ist die Prävalenz durchaus höher anzusetzen. An den Zahlen als Rechenbeispiel ändert das allerdings nichts.

Die Versechsfachung mag so sogar stimmen, da sich die Positivrate in beiden Wochen um 20 – 50%, wenn man die falsch Positiven herausrechnen würde, verringert. Aber:

http://www.biovis-diagnostik.eu/wp-content/uploads/Biovis_SARS-CoV-2_Teil3_DE.pdf

Auf Seite 5 unten „Spezifität“ einmal nachlesen und dann das Vertrauen ins Gesundheitswesen noch einmal überdenken.

Bei mir gegenüber ist ein Pflegeheim. Es sind, heutige Mitteilung in der SZ, 4 Personen mit SARS-COV2 „infiziert“. Drei Heiminsassen und eine Pflegekraft. Zwei Insassen und der Pflegekraft geht es gut. Die zwei Insassen hatten letzte Woche etwas Husten und Schnupfen. Ob die Pflegekraft wenigstens minimale Klinik hatte stand nicht im Artikel. Die Dame hatte einen Schlaganfall und kam deshalb ins Krankenhaus, wo sei positiv getestet wurde. Noch ist sie an den Folgen des Schlaganfalls verstorben, noch. Das zur Gefährlichkeit des Virus. Ich warte auf die massenhaften Todesfälle, die ja auch schon in Frühjahr ausblieben, ein Teil sicher auf Grund des Lockdowns (0 bis 15 Jährige hatten sogar eine Untersterblichkeit).

 

Reinhardt Rausch
Antwort an  Reinhardt Rausch
3 Monate zuvor

Die Pflegekraft ist asymptomatisch. Oder nur kontaminiert.

Max Otto
4 Monate zuvor

Der ERFINDER des Tests, Karry Mullis, der DAFÜR den Nobelpreis in Chemie erhalten hat sagte: „my PCR test is not designed to detect corona virus or covid19″ und weiter «Mit dem PCR-Verfahren kann man fast alles in jedermann finden. … PCR kann nicht missbraucht werden, seine Ergebnisse allerdings schon.»

https://corona-transition.org/kary-mullis-mit-dem-pcr-verfahren-kann-man-alles-finden-in-jedermann

Chrissie
4 Monate zuvor

Jetzt wird grade geschrieben:
Merkel – „Niemand wird gezwungen werden, sich impfen zu lassen“
 

Mittlerweile wissen wir dass das viel eleganter funktioniert: ohne Impfung darf man halt nicht reisen und nicht in Gebäude und nicht in die Bar und nicht ins Restaurant und nicht in öffentliche Verkehrsmittel und nicht zum Fussballspiel etc.

L.Bridges
4 Monate zuvor

Sehr interessante Diskussion, ich habe einiges gelernt. Nochmal zurück zum Senatstext: „Weil mit dem PCR-Test das Vorhandensein von SARS-CoV-2 Viren nachgewiesen wird. Das Vorhandensein dieser Viren korreliert mit einer Infektion mit diesen Viren. Diese Infektion ist relevant für die Überlegungen zum Infektionsschutz.“ Kurz: Der Senat argumentiert mit einer Korrelation (egal ob Virenbruchteile oder infektiöses Material) zwischen dem Material und einer Infektion.

Einerseits kann man natürlich spotten über diese Unbedarftheit, denn bekanntlich korrelieren die Storchenzahlen ja auch mit der Geburtenrate. Bis ca. 2000 nahm die Zahl der Störche ab, seither wächst sie wieder – das korreliert mit den Geburten. Der Zusammenhang ist aber offensichtlich Quatsch. Anderseits: So einfach ist es bei den Tests nicht. Ein Zusammenhang zwischen Testergebnis und Erkrankung ist alles andere als Quatsch sondern sogar sehr naheliegend. Unsinnig ist die Äußerung des Senats daher wirklich nicht. Sie mag übervorsichtig sein, aber nicht unvernünftig.

Agnes Ster
Antwort an  L.Bridges
4 Monate zuvor

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Testergebnis und Erkrankung, das ist nun mittlerweile mehr als umfassend nachgewiesen. Je nachdem, nach welchem Nukleotid man sucht, findet man auch Reste anderer Viren und je höher man den CT-Wert schraubt, umso mehr Positive werden gefunden – beides ist weder reguliert, noch werden die Daten festgehalten. Der bei Weitem größte Teil der „Positiven“ ist weder krank, noch ansteckend. Vollkommen unsinnig, was der Senat behauptet. Nur in seltenen Ausnahmefällen werden die „positiven“ Ergebnisse kontrolliert und in den wenigen Fällen, wo sie kontrolliert werden, erweist sich der größte Teil als definitiv falsch und nur ein kleiner Bruchteil als vermutlich korrekt.

Thorsten Maverick
4 Monate zuvor

Nett, daß Sie das aufgedeckt haben. Der eigentliche Skandal ist aber doch, daß es es immer noch keinen Test gibt, der eine Infektion sicher nachweist.Wir hatten jetzt fast ein Jahr Zeit, da sollte es doch möglich gewesen sein, so einen Test zu entwickeln. Der Test ist auch viel wichtiger als ein Impfstoff, weil man Infizierte und das Virus verbreitende Personen in Quarantäne stecken muß, um die Ausbreitung zu unterbinden. Genauso gibt es keine gesicherten Untersuchungen der primitiven Stoffmasken. Wenn man nichts anderes hat, sind sie besser als nichts, aber inzwischen sollte es eine Norm geben und alles, was die Norm nicht schafft, darf nicht mehr verwendet und vermarktet werden. Das ganze Management der Seuche ist dilettantisch.