Brandmauer gegen „rechts“, roter Teppich für die SED-Erben SPD und Grüne flirten mit der „Linken“ – Antisemitismus inklusive

In Berlin sondieren SPD und Grüne mit den SED-Erben der „Linken“. Das ist eine Partei, deren Politikerin Vanessa Emde schon das Bekenntnis zu Israels Existenzrecht als Zumutung empfindet und jeden „Geländegewinn gegen Staatsräson“ feiert wie einen Sieg an der Front. Wäre das ein AfD-Politiker, liefe es seit Tagen in jeder Tagesschau. Es sind dieselben Sozialdemokraten und Grünen, die bei jedem noch so vagen Gedankenspiel der Union in Richtung AfD Zehntausende auf die Straße schicken und „Brandmauer!“ skandieren. Und diesmal? Kaum ein Mucks.

Es gibt diese seltenen Momente: Man liest einen Text zu einem Thema, das einen selbst umtreibt, und weiß sofort, dass man es selbst nicht besser hätte schreiben können. Ja wahrscheinlich nicht einmal so gut. Genau so ging es mir mit dem folgenden Facebook-Beitrag von Malca Goldstein-Wolf. Umso dankbarer bin ich, dass die Autorin mir den Abdruck erlaubt hat. Sie hat mir außerdem gestattet, einige ihrer weiteren Beiträge aus den vergangenen Tagen zu ergänzen:

Die eigentlichen Demokratiefeinde feiern mit Baklava

Man stelle sich vor, die CDU würde in Berlin Sondierungsgespräche mit der AfD führen.
Tausende Menschen würden demonstrieren, angeführt von der SPD und den Grünen.
Nun führen ausgerechnet diese Bessermenschen Sondierungsgespräche mit Deutschlands gefährlichster Partei.

Ich kenne keine andere Partei hierzulande, die es wagen würde, ihren Antisemitismus so unverhohlen auszuleben wie die „Linke“.
Ich kenne keine andere Partei, deren Funktionäre so selbstverständlich mit Islamisten und Terrorverstehern kuscheln. Da ziehen selbst die schlimmsten Akteure innerhalb der SPD den Kürzeren.
Wenn eine Islamisierung hierzulande stattfindet, dann ist es allen voran die „Linke“, die den Steigbügelhalter gibt.

Und trotzdem: Es finden keine Demonstrationen statt, vergleichsweise wenig Protest.

Beim Sport unterhalte ich mich darüber mit einem durchaus gebildeten Mann in den Vierzigern. Er versteht meine Bedenken nicht so richtig.

„Ich dachte, die größte Gefahr kommt von rechts?“

Und so hat die Gehirnwäsche des ÖRR und der staatsfinanzierten NGOs sogar bei denen Früchte getragen, von denen man das eigentlich nicht erwartet hätte.

Streng genommen haben wir über unsere Rundfunkgebühren und unsere Steuern diejenigen finanziert, deren „Unsere Demokratie“-Projekt die Demokratie aller still und leise zersetzt.

Und dass die Partei „Die Linke“ nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird, kann nicht daran liegen, dass sie ungefährlich ist. Ich vermute eher politisches Kalkül.

Diejenigen, die ihre Stimme erheben, wie Wirtschaftsministerin Katherina Reiche es in einem Video getan hat, werden von der „Linken“ juristisch in die Schranken gewiesen. Und sie kommt damit durch.

Couragiertes Eintreten gegen Unrecht kann in Deutschland im Jahr 2026 also sogar juristische Folgen haben.
Davon können Freunde Israels und der Juden schon seit Längerem ein Lied singen.

Das Wort „Brandmauer“ sollte zum Unwort des Jahres werden.

Wer in Berlin nicht aus Gewissensgründen freiwillig eine Brandmauer zu den Nachfolgern der SED zieht, der hat jegliche Glaubwürdigkeit verspielt.

Konservative Politik ging im Fegefeuer einer Brandmauer in Flammen auf, ein Selbstmord auf Raten.

Die eigentlichen Demokratiefeinde haben Grund, mit Baklava zu feiern.

„Eine schrecklich nette Partei“

Wie schrecklich nett diese Partei ist, mit der SPD und Grüne da sondieren, zeigt ein weiterer Beitrag von Malca Goldstein-Wolf. Sie hat ihn mit genau diesen ironischen Worten überschrieben und zwei Schlagzeilen aus Berlin nebeneinandergestellt. In der ersten meldet sich ausgerechnet Issa Remmo zu Wort, Oberhaupt jenes Clans, der seit Jahren als Synonym für organisierte Kriminalität in der Hauptstadt gilt. Er bezichtigt den Linken-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak der Lüge. Koçak hatte erklärt, bei einem Treffen im Büro der Familie zunächst nicht gewusst zu haben, mit wem er es zu tun hat, und das Gespräch nach zehn bis fünfzehn Minuten beendet zu haben. Remmo hält gegenüber „Bild“ dagegen: Mehr als eine Stunde habe man diskutiert, „nicht über Drogen und Waffen, sondern über Politik, Sozialismus und Enteignungen“.

In der zweiten Schlagzeile kündigt der Berliner Linken-Fraktionschef Tobias Schulze an, große Wohnungskonzerne „so schnell wie möglich“ zu „vergesellschaften“. Die „Bild“ nennt das treffend „Turbo-Enteignungen“. Das Wort „Vergesellschaftung“ stammt übrigens aus dem Grundwortschatz von KPD und SED, das Ergebnis hieß in der DDR „Volkseigentum“. Wer wissen will, wie das endete, kann sich die Ost-Berliner Altbauten von 1989 auf alten Fotos ansehen.

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Das ist der Partner, den sich die Berliner SPD gerade aussucht. Dieselbe Berliner SPD, deren Mitglieder 1946 in den Westsektoren mit überwältigender Mehrheit die Vereinigung mit den Kommunisten abgelehnt hatten. Achtzig Jahre später sondiert sie freiwillig mit deren Erben.

Und „Erben“ ist dabei keine Polemik, sondern Rechtslage. Die Linke ist nicht irgendeine Nachfolgepartei, sie ist juristisch dieselbe Partei: SED, SED-PDS, PDS, Linkspartei, Linke – nur das Türschild wurde immer wieder ausgetauscht. Als es ums Geld ging, hat sie das sogar selbst vor Gericht zu Protokoll gegeben. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ausgerechnet die Partei, die vierzig Jahre lang die Bundesrepublik als Klassenfeind bekämpfte und an der Mauer auf Flüchtende schießen ließ, setzt nun an, ihr mit Antisemitismus, Enteignungen und Clan-Nähe den Todesstoß zu versetzen. Was Ulbricht und Honecker mit Panzern und Stacheldraht nicht geschafft haben, erledigt ihre Partei jetzt von innen, mit Koalitionsverträgen. Der alte SED-Traum, späte Erfüllung. Und die bundesrepublikanische „Elite“? Applaudiert oder schaut weg.

„Die Zivilgesellschaft in Deutschland ist tot“

Dass sie mit diesem Befund nicht allein steht, zeigt ein Zitat, das Malca Goldstein-Wolf kurz darauf teilte. Es stammt von Ulf Poschardt, und ihr Kommentar dazu lautet schlicht: „nailed it“.

„Die Zivilgesellschaft in Deutschland ist tot. Es gibt sie nicht mehr. Es gibt lediglich eine steuerfinanzierte NGO-‚Zivilgesellschaft‘, und die hat im Auftrag ihrer link(sradikal)en Vordenker unfassbare Panikschübe und Hysterien produziert: als ein paar betrunkene Popper auf Sylt ein Lied grölten; als die miserablen Nicht-Recherchen von ‚Correctiv‘ das Land bis in die Spitze der Republik erschütterten; und als die Union einmal wagte, das linke Brandmauerdiktat infrage zu stellen und eine Abstimmung mit den Stimmen der AfD für sich zu entscheiden. Diese verblödete Pseudozivilgesellschaft hat sich zu Marionetten jener politischen Figuren gemacht, die ihr jetzt – und da handeln die Linkspartei-Politikerinnen Cansin Köktürk und Vanessa Emde durchaus konsequent – ins Gesicht spucken.“

Wie sich die Lage für jüdische Menschen im Alltag verschoben hat, bringt ein Kommentar auf den Punkt, den Aron Kamphausen, ein Freund der Autorin, unter ihren Beitrag schrieb:

„Meine Frau unterrichtet in einer Hochburg der AfD. Sie trägt ihren Davidstern mit Stolz und selbstverständlich. In den letzten 40 Jahren bekam sie einmal einen Konflikt mit einem Schüler, der sie als Judenhure bezeichnet hat. Das Problem wurde mit Eltern und Schulleitung geklärt. Könnte sie jetzt auch in Neukölln so unterrichten?“

Eine Frage, die sich jeder selbst beantworten kann. Und die man denen stellen sollte, die meinen, die größte Gefahr komme grundsätzlich von rechts.

„Schwer zu ertragen“: Der Blick nach Straßburg

Dass es sich nicht um ein Berliner Lokalphänomen handelt, zeigt eine Grafik, die Malca Goldstein-Wolf mit dem knappen Kommentar „Schwer zu ertragen“ teilte. Am 8. Oktober stimmte das Europäische Parlament über zwei Änderungsanträge ab. Im ersten ging es darum, allen Opfern islamistischen Terrors zu gedenken und Menschen, die von Islamisten bedroht werden, uneingeschränkte Unterstützung zu bekunden, darunter Journalisten, Leuten aus der Kulturszene (das Wort „Kulturschaffende“ mag ich nicht – schon Goebbels liebte es, die DDR übernahm es, Merkel & Genossen stülpten es uns allen über) und Aussteigern. Im zweiten ging es darum, dass die aktive Propagierung islamistischer Ideologien, die die Unterwerfung von Frauen, Antisemitismus oder Hass gegen Christen beinhalten, Folgen haben soll, auch beim Zugang zu öffentlichen Geldern. Union, AfD und FDP stimmten weitgehend zu. Die deutschen Abgeordneten von SPD und Grünen stimmten dagegen oder enthielten sich, ebenso die „Linke“.

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Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Solidarität mit Terroropfern und kein Steuergeld für islamistische Hetze. Gegen diese Selbstverständlichkeiten votieren ausgerechnet jene, die sich selbst für die Gralshüter der Demokratie halten.

„Es ist zu spät“

Ihr vorläufiges Fazit hat Malca Goldstein-Wolf in einem weiteren Beitrag gezogen. Er ist kürzer und noch kompromissloser:

Es ist zu spät.
Ob mit oder ohne Emde, es spielt keine Rolle mehr.
Dass die Brandmauer-Verfechter, SPD Berlin und Bündnis 90/Die Grünen, überhaupt eine Zusammenarbeit mit der islamistisch unterwanderten, vor Antisemitismus nur so triefenden Partei „Die Linke“ Berlin in Erwägung zogen, schafft Klarheit.
Das Label bürgerlich-demokratisch ist endgültig zu moralisch-verkommen mutiert.
„Keinen Millimeter nach rot“,
„Keinen Millimeter nach grün“,
muss es jetzt heißen.
Nie wieder SPD.
Nie wieder Die Grünen.
Nichts kann man ihnen mehr glauben und da nutzen auch mahnende Stimmen von Parteifreunden aus der Ferne gar nichts.
Einen Aufstand hätte es bundesweit innerhalb der Parteien geben müssen, kein seichtes Warnen.
Lachhaft, wenn diese Figuren es wagen, nochmal mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Jeder, der denken kann und über einen Funken Anstand verfügt, ist durch mit Euch, kein Bedarf mehr an Fake-Moralaposteln oder Fake-Freunden.
Nie wieder!

Stimmen wie diese finden in den großen Medien keinen Platz mehr. Hier schon – solange Sie, liebe Leserinnen und Leser, das möglich machen. Ich bekomme keinen Cent aus Zwangsgebühren oder Staatskassen, ich habe nur Sie. Wenn Ihnen diese Arbeit etwas wert ist: Hier steht, wie Sie helfen können. 

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Bild: Symbolbild/KI/Gemini

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