„Das SARS-CoV-2-Spike-Protein ist zytotoxisch, das ist eine Tatsache“ Erfinder der mRNA-Impfung unterstützt diffamierten Kollegen

Von Christian Euler

„Wir impfen die Menschen ungewollt mit einem Giftstoff“, lautet die Überschrift des auf Monatssicht am meisten gelesenen Beitrags auf Reitschuster.de. „Wir wussten nicht, dass das Spike-Protein selbst ein Toxin ist und ein pathogenes Protein darstellt“, räumte der Impfstoff-Forscher und Immunologe Byram Bridle ein, der von der kanadischen Regierung einen Zuschuss in Höhe von 230.000 Dollar für die Forschung zur Entwicklung des COVID-Impfstoffs erhielt.

Diverse Faktenchecker und einige öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten machten umgehend mobil und hielten dagegen. „Keine Organschäden durch Spike-Protein nach mRNA-Impfung“, hieß es etwa beim Mitteldeutschen Rundfunk mdr.

Nun erhält Bridle prominente Unterstützung – von Robert Malone, dem Erfinder der mRNA-Impfung. Ende der 1980er Jahre war er Doktorand am Salk Institute in Kalifornien, einer Forschungseinrichtung, die von Polioimpfstoff-Entwickler Jonas Salk gegründet wurde.

Malone war erfüllt vom Glauben an die Möglichkeit, mittels Eingriffen in das Erbgut die großen Krankheiten der Menschheit zu besiegen. 1989 war er Mitautor und treibende Kraft eines wissenschaftlichen Artikels, der aufzeigte, wie in Fettkügelchen verpackte Boten-RNA kultivierte Zellen dazu bringen, bestimmte Proteine herzustellen.

mRNA-Nanolipidpartikel werden im ganzen Körper verteilt

Der heute 61-Jährige spielte zudem eine Schlüsselrolle in der Bekämpfung von Ebola und entwickelte ein wirksames Medikament. Einen vor zwei Tagen veröffentlichten offenen Brief beginnt er mit den Worten: „Ich schreibe diesen Brief, um den guten Charakter von Dr. Bridle und sein Recht zu unterstützen, seine wissenschaftliche Meinung frei zu äußern, die durch die Literatur und gut informierte deduktive Argumentation gestützt wird.“

Malone hat die wesentlichen Daten, die Grundlage für die Ausführungen von Bridle hinsichtlich der Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit den genetischen Covid-19-Impfstoffen waren, unabhängig bewertet. Sein Fazit: „Ich stimme mit seinen Ergebnissen überein und habe meine Bedenken unabhängig bei der FDA (US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel) vorgetragen, inklusive einem Austausch mit Peter Marks, dem Direktor des Zentrums für Bewertung und Forschung von Biologika (CBER).“

Ähnlich äußerte er sich in einem dreistündigen Interview mit dem Wissenschaftspodcast Dark Horse. Danach verbleiben die mRNA-Nanolipidpartikel – anders als von den Herstellern behauptet – nicht an der Einstichstelle im Oberarm, sondern werden im ganzen Körper verteilt. Das volle Interview wurde von Youtube zensiert, ist aber auf Bitchute zu sehen. Youtube selbst macht nur einen Ausschnitt zugänglich.

„Das SARS-CoV-2-Spike-Protein ist zytotoxisch, das ist eine Tatsache“, schreibt Malone unmissverständlich auf Twitter, „wer sagt das? Mehrere begutachtete Referenzen. Das Salk-Institut. Es liegt in der Verantwortung der Impfstoffentwickler, zu beweisen, dass ihre dargestellte Version nicht toxisch ist. Zeigen Sie es uns.“

«Lassen Sie bitte die Wissenschaft und den wissenschaftlichen Prozess dies klären»

Und dann sei da noch die Zensur des legitimen akademischen Diskurses, schreibt Malone in seinem offenen Brief. „Kurz gesagt, haben die Ankläger Bridles kein Schamgefühl? Ich bin wirklich schockiert. Dies widerspricht allem, was ich jemals über die Menschen und die Kultur Kanadas geglaubt hatte.“ Malone ist sich „ ziemlich sicher“, dass die Versuche, Bridle mundtot zu machen und seine Karriere sowie seinen Ruf zu schädigen, grundsätzlich falsch seien.

„Denken Sie darüber nach, was hier vor sich geht“, fährt Malone fort, „das ist nicht fair. Das ist nicht richtig. Das ist nicht angemessen.“ Bridle habe die ihm zur Verfügung stehenden Daten untersucht und vernünftige Schlussfolgerungen über die Bedeutung dieser Daten in ihrer Gesamtheit gezogen.

„Er profitiert nicht davon. Es gibt keine finanziellen Interessenkonflikte. Er ist nicht jemand, der Ruhm und Reichtum sucht. Er tut, was er kann, in gutem Glauben, um die Menschen in Kanada und der Welt zu schützen – insbesondere die Jugendlichen und Kinder. Lassen Sie bitte die Wissenschaft und den wissenschaftlichen Prozess dies klären“.

Aperçu am Rande: Weder Robert Malone noch Byram Bridle lassen sich in die Kategorie Impfgegner einordnen. Nicht nur ihre Forschung hat sich den Vakzinen gewidmet. Malone und seine Frau sind eigenen Angaben zufolge bereits mit dem Moderna-Vakzin geimpft worden. Man darf gespannt sein, welche Argumente die Fraktion der Faktenchecker nun aus der Schublade zieht.

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Dipl.-Volkswirt Christian Euler widmet sich seit 1998 intensiv dem Finanz- und Wirtschaftsjournalismus. Nach Stationen bei Börse Online in München und als Korrespondent beim „Focus“ in Frankfurt schreibt er seit 2006 als Investment Writer und freier Autor u.a. für die „Welt“-Gruppe, Cash und den Wiener Börsen-Kurier.
Bild: Shutterstock
Text: ce
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