Der Tod von George Floyd – die andere Geschichte Vieles deutet auf Drogen statt Polizeigewalt als Todesursache hin

Ein Gastbeitrag von Johannes Eisleben

Vor einiger Zeit begann eine zutiefst kulturfeindliche und auch rassistische politische Bewegung, die Black-Lives-Matter-Hysterie. Sie wurde durch den scheinbar gewaltsamen Tod des Schwarzen George Floyd ausgelöst. Man ging davon aus, dass Derek Chauvin, ein weißer Polizeibeamter, dem rassistische Motive unterstellt wurden, ihn durch Druck auf die Atemwege ermordet habe. Doch nun gibt es Indizien dafür, dass George Floyd sich selbst um sein Leben gebracht hat. Letze Sicherheit wird nur das Gerichtsurteil erbringen, doch einiges spricht dafür, dass er an einer mit dem Leben nicht vereinbaren Intoxikation mit Fentanyl unter dem Haltegriff des Polizisten starb, aber nicht daran. 

Fentanyl ist ein hochpotentes synthetisches Opiat, das wie Heroin in hoher Dosierung zum Tod durch Atemstillstand führt. Floyd war bei seiner Festnahme offenbar hochgradig mit diesem Opiat intoxikiert und kam durch die stetige Anflutung des vor der Festnahme eingenommenen Fentanyls in sein Blut zuerst in einen Zustand der Agitation, dann der beginnenden Atemdepression. Normalerweise tritt bei der Opiatvergiftung die Bewusstlosigkeit vor der Atemdepression ein, doch war der Mann zusätzlich auch mit Metamphetamin vergiftet und schon lange opiatabhängig. Der wachmachende, aufputschende Effekt des Amphetamins zusammen mit der Toleranz gegen die Bewusstseinsstörung bei lang anhaltender Opiatsucht könnte erklären, warum er trotz Fentanylüberdosis noch bei Bewusstsein war und selbst artikulieren konnte, dass er unter Atemnot litt. „I can’t breathe.“ sagte Floyd nämlich schon bevor der Polizist ihn in den Haltegriff nahm. Vergleichbare Effekte habe ich bei Drogensüchtigen, die sich “Snowballs”, eine Mischung aus Heroin und Cocain mit sehr ähnlicher Wirkung wie die Mischung aus Metamphetamin und Fentanyl, injiziert hatten, als Medizinstudent in den 1990er Jahren schon in der Drogemambulanz gesehen.

Der Griff, mit dem Chauvin ihn festhielt, ist ein Standardvorgehen der US-Polizei zur Festnahme und Ruhigstellung von gewalttätigen Verdächtigen. Es spricht viel dafür, dass nicht der Griff des Polizisten, sondern das Fentanyl George Floyd getötet hat. So lautet zumindest die Schlussfolgerung des Toxikologieberichts, der nun zu Tage getreten ist. Mit Sicherheit wird der Streit um die Todesursache noch eine Weile weitergehen, doch die hohe Konzentration an Fentanyl im Blut des Opiatsüchtigen kann man nicht wegdiskutieren.

BLM Revolte geht weiter

Doch die Initiatoren von BLM interessiert gar nicht, warum Floyd gestorben ist. Für sie ist sein Tod nur ein Vorwand, um endlich die ihnen verhasste freiheitliche Gesellschaft zu zerstören. Immerhin gelingt es ihnen, einige Denkmäler umzuwerfen und von törichten Politikern in den USA ein paar Polizeiwachen schließen zu lassen – was Trumps Wiederwahl befördern dürfte, schützen doch die Polizisten einen guten Teil ihrer Zeit auch Schwarze vor Gewalt. Durch die steigende Unsicherheit könnte Trump nun Zustimmung dieser in den USA überproportional zu den Armen und Schwachen gehörigen Schicht bekommen, gerade weil er nicht für die Abschaffung der Polizei ist, sondern für deren Verstärkung zur Eindämmung von Gewalt und Kriminalität.

Obwohl einige Beobachter dies befürchten, haben wir es nicht im Geringsten mit einer Kulturrevolution zu tun. Denn hier wütet lediglich eine winzige, laute Minderheit. Bei einer echten Kulturrevolution müssen staatliche Organe aktiv an der Gewalt beteiligt sein. Davon ist nichts zu sehen.

Allerdings wird die Revolte der rassistischen BLM-Kommunisten von westlichen Medien unterstützt, deren Redakteure verantwortungslos am Ordnungsstaat mitzündeln. Die meisten Bürger schütteln über die BLM-Rassisten und diese Art von Gesinnungsjournalismus aber nur den Kopf und warten ab, bis der Spuk vorbei ist.

Die absehbare Wende der vierten Gewalt

Wenn die Wirtschaftskrise sich nun voll entfaltet, geht es bald eher darum, wie man mit der Massenarbeitslosigkeit und der neuen Armut umgehen soll, die Realwirtschaft wieder in Gang bringen und die toxische Finanzwirtschaft reformieren kann. Denn BLM, Klimaphantasmen, Corona-Panik und LBTQ*-Ideologie verlieren dann an Bedeutung, wenn der täglich Grundkonsum in Frage gestellt wird und  immer mehr Menschen weder Miete noch Stromrechnung bezahlen können. Die zu Unrecht umgeworfenen Denkmäler wird man dann wiederaufrichten. Und irgendwann werden unsere Kollegen von der vierten Gewalt auch wieder zur Vernunft kommen, nämlich dann, wenn das Geschäftsmodell Gesinnungsjournalismus ausgedient hat. 

Dann machen sie es so wie der hochbegabte Journalist Henri Nannen, der für die SS in der Propaganda arbeitete, bevor der dann entnazifiziert wurde. 1946 gründete er dann die Hannoversche Neueste Nachrichten und 1948 den Stern, als dessen Logo er wohl das Einheitszeichen der Abteilung Südstern der SS-Standarte Kurt Eggers verwendete.

PS von Boris Reitschuster: Interessant ist auch, wie einem Regierungsbeauftragten in Baden-Württemberg fast zum Verhängnis wurde, dass er sanfte Kritik an Floyd übte und dessen Darstellung als Ikone in den Medien in Zweifel zu stellen wagte – lesen Sie hier diese Geschichte:

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Und ich bin der Ansicht, dass gerade die Beiträge und Autoren, die Widerspruch hervorrufen, und die man neudeutsch als “umstritten” diskreditiert, für die Diskussion und die Demokratie besonders wertvoll sind. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen, und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.
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Johannes Eisleben ist Arzt und Mathematiker und arbeitet als Systeminformatiker. Er lebt mit seiner Familie bei München.
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Text: gast

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Egal
5 Monate zuvor

Zitat: „Für sie ist sein Tod nur ein Vorwand, um endlich die ihnen verhasste freiheitliche Gesellschaft zu zerstören.“
An diesem Punkt hört der Informationsfluss leider auf und lässt auch die restlichen Aussagen in fraglichem Licht erscheinen. Schade!

Angeli
5 Monate zuvor

Was mir in diesem Artikel ein wenig fehlt ist die Klärung, ob GF die Opiate von einem Arzt verschrieben bekommen hatte, sich also deshalb der Wirkstoff im Körper befand, oder ob er sich dieses Medikament wie auch die anderen genannten illegal besorgt hatte und demnach real einfach nur ein Junkie war oder sich hier unglückliche Umstände gepaart hatten.

Eberhard
5 Monate zuvor

Ist mir schon einige Zeit bekannt ! Was etwas verwunderlich war, daß es gleich weltweit Revolten für diesen kriminellen Mann gab…. Hat da jemand vorgesorgt ???

Markus Meyer
5 Monate zuvor

Welche Auswüchse diese #blm und „alle Polizisten sind Rassisten“ Hysterie nehmen kann, sieht man gerade nach der Randale am Münchner Gärtnerplatz und der unfassbaren Berichterstattung im MM Online – scheinbar eine weitere, ehemals sehr konservative Zeitung, die gerade mit ihren Artikeln im Onlinebereich stramm nach links-links-grün driftet. Da kommen drei obskure Gestalten zu Wort, die sich Midnight, LizzyTheDizzy und MTNFs nennen und dort berichten, wie sie bei der Gärtnerplatzrandale – Natürlich ohne selbst beteiligt gewesen zu sein – einfach aus dem Nichts und nur aufgrund ihrer Hautfarbe kontrolliert und schikaniert wurde. Gleich darauf folgte dann eine Einladung durch Die Linke Stadtratsfraktion, wo man das Ganze und den Rassismus der Münchener Polizei nochmals breit treten durfte. Wie immer öfter im MM Online natürlich nicht kommentierbar, da es Kommentarfunktionen fast nur noch bei Artikeln gegen Rechts, Gegen rechten Mob und alles was man damit in Verbindung setzen kann.

Bernhard K. Kopp
5 Monate zuvor

Wenn Sie denn wollten dann könnten sie selber wissen, dass BLM nicht mit George Floyd begonnen hat. Ich fürchte Sie sind ziemlich ignorant über die amerikanische Polizeipraxis, Polizeirecht und Strafverfolgung, und die generationenalten Probleme die damit verbunden sind. Selbst wenn George Floyd ein gesuchter Massenmörder gewesen wäre, der Polizist, der Floyd bereits in Handschellen hatte, hatte kein Recht der Welt den Mann so zu töten wie geschehen.

Walter Roth
5 Monate zuvor

Nun ja, nicht nur das die Überdosierung in Floyds Blut extrem hoch war, sie entsprach etwa der 3 fach tödlichen Dosis welche für einen „nicht“ drogensüchtigen zum Tod führen würde.
Floyd hatte also einen starken Gewöhnungseffekt an Fentanyl, weshalb er an der Überdosierung nicht sofort verstarb.

Die Auswertungen der Bodycam samt Tonspur aller beteiligten Polizisten zeigte zudem, das Floyd schon vor seiner Fixierung deutliche Atemprobleme zeigte und selber darum bat sich auf den Boden legen zu dürfen.
Und ……..ihm wurden von Polizist Chauvin mehrfach die nun folgenden Massnahmen der Polizei erklärt, aber er war da schon nicht mehr wirklich ansprechbar, verstand nur langsam und reagierte unwirsch.
Polizist Chauvin war offensichtlich ein erfahrener Mann und bot in einem ……..sehr frühen Stadium……. dieser Festnahme bereits einen Krankenwagen auf, ja er sagte sogar zu Floyd das die Atemprobleme vermutlich auf Kreislaufschwäche in Folge einer Überdosis Drogen zurückzuführen seien.

Den genauen Wortlaut sollte sich jeder selber erlesen. Die Protokolle der Verhaftung sind seit sicher 6 Wochen zu finden.

Ich habe die berühmten 9.45 Minuten und noch andere Videosequenzen gesehen.
Bei einem Handyvideo war zu erkennen wie Floyd hinter seinem Rücken ein Drogenbriefchen fallen lässt.

Dann die letzten Sekunden der 9.45 Minuten als Floyd auf die Tragbahre des Krankenwagens gehievt wurde, diese Sekunden passten so gar nicht zum bösen Polzisten, das ist mir damals sofort aufgefallen.
Der Polizist und der Sanitäter aus dem Krankenwagen sprechen nicht miteinander, sie tun ganz augenscheinlich sehr routiniert das ……was für sie ganz normal ist, sie legen Floyd auf die Tragbahre.
Der Polizist ist auch überhaupt nicht erstaunt über den Krankenwagen….. nichts.

Wäre der Polizist darauf erpicht gewesen diesen Mann zu quälen, das hätte ganz anders ausgesehen. Nein der Polizist wartete auf den Krankenwagen……. dass ist der Schluss den ich daraus gezogen habe …….und als der endlich da war, wurde Floyd ohne jede Verzögerung auf die Bahre gelegt.
Alltäglich routinierte Handlungen waren das was man dort sieht.

In den USA ist es leider so das man mit Drogensüchtigen schon viele skurrile und sehr gefährliche Dinge erlebte, scheinbar Tote die plötzlich anfingen um sich zu schlagen……. zur Waffe griffen usw.

An den Polizeischulen wird dort sogar gelehrt das man bei Toten die man auffindet, zuerst die Waffe entfernt so vorhanden, ihn mit Handschellen sichert und erst danach sich Zeit nimmt und den Tod einwandfrei feststellt.

Da der Polizist Dereck Chauvin sicher schon einiges erlebt haben dürfte, wird er sich an die Verfahrensweisen gehalten haben und das heisst…..Fixierung des Täters auch bei scheinbarer Leblosigkeit bis der Krankenwagen da ist.

Im Zusammenhang mit Drogenkonsum ein überaus sinnvolles handeln.

Diese Fixierung am hals ist nicht unproblematisch, vor allen wenn sich ein Täter wehrt kann es zu Todesfällen kommen. Aber das war seit Jahrzehnten bekannt, trotzdem wurde diese Technik der Fixation, gerade auch in Staaten wie Minnesota die seit 70 Jahren von Dems regiert werden. nicht verboten.

Heuchelei pur…… oder eben reiner politscher Opportunismus.

Dereck Chauvin und seine Kollegen werden in einigen Monaten oder einem Jahr freigesprochen und man wird sie sogar für die Haft entschädigen müssen.

Das erkläre ich allen.
Und ich frage auch alle immer……. warum die Protokolle der Bodycams hier nirgends und in keinem Medium je gebracht werden.
Das Fernsehen berichtete hier in der Schweiz zwar ausführlich über alles, den goldenen Sarg Floyds usw. ….. aber nie ein Wort dazu das sich die Sache durch die Bodycams der Polizisten so ganz anders darstellt.

Lügenpresse……..

Theresia Zimmermann
Antwort an  Walter Roth
5 Monate zuvor

Ich kann Ihnen nur voll und ganz zustimmen, insbesondere, daß Sie Fakten und Hintergründe deutlich und unwiderlegbar schildern. Hoffentlich lesen Viele Ihren Beitrag, besonders wünschenswert wäre es, wenn die verblendeten Falschberichterstatter (Journalisten) das täten, aber es ist kaum anzunehmen, daß diese Leute Reitschustern akzeptieren.
Freundliche Grüße
Theresia Zimmermann

Thomas
5 Monate zuvor

Wie kann es sein, dass ein krimineller, gewaltätiger und drogensüchtiger Mann medial zum „Helden“ gemacht wird? Schon vor einigen Wochen gab es Berichte, dass der ganze Ablauf etwas anders war, als man uns ständig weiß machen möchte. Die großen Medien interessiert es einen „Dreck“. Sie sind mitverantwortlich für die aufgeheizte Stimmung und indirekt auch für die Gewalt. Dieser Fall scheint das geeignete Mittel zu sein, um die Ziele bestimmter Gruppierungen zu erreichen. Es gab und wird keine große Korrektur der Berichterstattung geben. Die „Revolution“ dort braucht einen Helden bzw. Märtyrer (ohne das dieser hier große Leistungen vollbracht hätte), damit man die Gewaltorgien rechtfertigen kann. Wenn es nicht dieser Fall gewesen wäre, so glaube ich,, dass man vor der kommenden Wahl einn anderen gefunden hätte. Was für eine moralische Empörung selbst hier bei uns losgelöst worden ist, macht mich nachdenklich, denn es sind die gleichen Personen, denen es vollkommen egal zu sein scheint, wie viele hier bei uns Opfer brutalster Gewalt werden, die man verhindern hätte können.
Man kann auch schwer die Methoden der Polizei in den USA mit den hier in Deutschland vergleichen. Ich finde, man sollte auch die Fallzahen in den USA (Weiße, Schwarze Opfer durch die Polizei und Opfer innerhalb der Polizei durch Kriminelle) nicht außer acht lassen. Ich finde, die meisten Medien geben bewusst ein „Zerrbild“ der Wirklichkeit wieder. Vieles ist aus dem Zusammenhang bzw. Kontext gerissen, um damit in erster Linie Stimmung zu machen.

Theresia Zimmermann
Antwort an  Thomas
5 Monate zuvor

Hierzu kann man sogar Verständnis für Trump und seine dahingehenden Äußerungen haben.

d. rahtlos
5 Monate zuvor

Der Bericht muß zurückgezogen und die Untersuchung wiederholt werden, da unsere Frau Bundeskanzlerin bereits am 4. Juni im ZDF den Mord an G. F. festgestellt hat.

M.H.
Antwort an  d. rahtlos
5 Monate zuvor

Merkel hat immer Recht ! Immer !!

Gast
5 Monate zuvor

Der Tod von George Floyd interessiert mich nicht. Ich kenne den Mann nicht und ich kenne das Land nicht. Da gibt es andere, die sich darum kümmern müssen und können

Dr. med. Michael Wey
5 Monate zuvor

Sehr viel habe ich von ihren Kommentaren noch nicht mitbekommen, aber das wenige genügt mir, um in der weiteren Zukunft des Öfteren Ihre Kommentare zur Kenntnis zu nehmen statt mich von der alltäglichen Presse, dem Rundfunk oder gar dem Fernsehen weiter verblöden zu lassen. Als Arzt für Allgemeinmedizin beschränke ich mich allerdings in mein Kommentaren auf das Gesundheitswesen, wo ich mich sehr gut auskenne, da ich seit 1974 bis heute niedergelassener Arzt war. Der Titel meines gerade erschienenen Buches steht für meine Haltung zum Thema. „Frischer Wind für das Gesundheitswesen“ mit dem Untertitel „Die Krankengeschichte unseres Gesundheitssystems „erschienen im GHV. Als Rentner habe ich endlich die nötige Zeit, die Kontakte zur Etablierung von Modellprojekten nach den Paragrafen 63-65 SGB V voranzutreiben. Wenn viele Unzufriedene im Miteinander diesen neuen Weg unterstützen, kann er bald realisiert werden.