Die Regierungssprecher – Innenansichten aus ARD,  ZDF & Co. Öffentlich-rechtliche Mitarbeiter packen aus

Ein Gastbeitrag von Agathe Jakob*

Wutschrift aus der Anstalt

Ich kenne einen Redakteur, einen Kollegen von mir. Er ist ein Rädchen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, viele Jahre war er freier Mitarbeiter, inzwischen hat er eine lukrative Festanstellung. Ihm geht es wie einem überzeugten Sozialisten früher in der DDR: Tolle Idee, aber leider falsches System. Adornos berühmtester Satz lautet: Es gibt kein richtiges Leben im falschen.

Jetzt in der Pandemie ist der Redakteur meist im Homeoffice. Er pflegt seine Hobbys, statt wie früher im Büro so zu tun, als sei er beschäftigt. Und das dienstliche Selbstgespräch in der Selbstisolation macht ihm viel mehr Spaß als das rituelle Diskutieren im Konferenzraum. Da ist Corona schon ein Fortschritt.

Der Vergleich des ÖRR mit der DDR ist natürlich frivol. Es gibt keine Stasi und keine Mauer. Aber es gibt Funktionäre, also Leute, die wenig sind, wenig können, an nichts glauben. Sie bestimmen das System und bevormunden. Ähnlich wie in der DDR oder jeder aus dem Ruder gelaufenen Bürokratie. Und es gibt Flachbildschirme. Je länger man auf einen Flachbildschirm schaut, desto genauer erkennt man, was da draußen außerhalb der Anstalt vor sich geht. In langen Konferenzen bekräftigen die Redakteure diesen ihren Glauben, viel besser als alle anderen zu wissen, wie die Welt wirklich tickt. Und so bringen die das dann ins Programm.

Kontakte strikt vermeiden

Insbesondere für die Kollegen, die für das Internet oder das Radio arbeiten, ist es vollkommen normal geworden, den Kontakt zu Akteuren, Betroffenen oder Schauplätzen strikt zu vermeiden. Dadurch sparen sie die Mittel für Dienstreisen und das nennen sie dann Sparkurs und verantwortungsvoller Umgang mit Gebührengeldern. Klar, die Reporter dürfen noch raus, aber die in der Zentrale sorgen schon dafür, dass die Reporter nur das berichten, was drinnen für richtig gehalten wird. Schließlich haben die Redaktionen einen Informationsvorsprung dank ihrer Flachbildschirme und Selbstgespräche.

Das Wunderbare an Corona ist, dass die Pandemie dieses Berufsleben eigentlich gar nicht berührt. Bislang glaubten die Funktionäre, dass die Programmmitarbeiter ihrer Kontrolle entgleiten, wenn sie nicht ständig im Büro sind. Aber die individuelle Selbstisolation im Homeoffice funktioniert genauso gut wie die kollektive Selbstisolation in der Anstalt. Das mag daran liegen, dass der ÖRR seine Echokammern und Filterblasen schon perfektioniert hatte, bevor Facebook und Twitter anfingen, ihm darin Konkurrenz zu machen.

Die allermeisten enden als Journalistendarsteller!

Jede Kritik, jeder Appell, jede Drohung und jede Solidaritätsadresse, die an Journalisten im ÖRR gerichtet wird, verpufft wirkungslos, weil es kein richtiges Leben im falschen Berufsleben gibt. Ja, das Gehalt ist gut und ja, die Rente auch.

Tatsächlich will der Redakteur auch dafür etwas tun, aber es ist schwer bis unmöglich geworden, im ÖRR ein Journalist zu sein. Einigen wenigen gelingt es, aber die allermeisten enden als Journalistendarsteller. Was will man sonst auch machen, in einer Anstalt, die in Wahrheit ein potemkinsches Dorf ist? Eine „Kulissenstadt“. Außen hui und innen pfui!

mvg„Wie können wir uns vernetzen und einen Gegenpol zum Verlautbarungsjournalismus bei Corona bilden oder zumindest zu mehr Kritikbereitschaft aufrufen“, fragt eine Kollegin aus einer öffentlich-rechtlichen Anstalt aus dem Süden. Die Frau ist ziemlich bekannt. Sie hat den Mut und den Glauben an ihren Berufsstand verloren. Sie erzählt, wie der Chef vom Dienst aus der Reportage über eine Anti Corona Demo alle Interviews entfernen ließ. „Coronakritische Stimmen finden bei uns kein Gehör“, habe er gesagt. Der Reporter wusste, auf was er in Zukunft zu verzichten hatte: auf Objektivität, auf das „Sagen-was-ist“. “Meine Verzweiflung über die unkritische Haltung der Medien wächst- von Tag zu Tag“, sagt die Kollegin.

Eine andere ARD-Kollegin vom Fernsehen aus dem Westen schreibt: „Um ganz ehrlich zu sein: Das Ganze macht mir ziemlich Angst. Ich habe sowas noch nicht erlebt. Gerade die Pharmaindustrie war ein wichtiger Schwerpunkt meiner Arbeit und bis vor zehn Jahren konnte man sich noch kritisch äußern. Jetzt ist es absolut tabu. Ich traue mich im Sender schon gar nicht mehr, meine Meinung offen zu sagen. Das ist schrecklich.“

Ran an die Fleischtöpfe!

Die öffentlich-rechtlichen Anstalten sind ein Sprungbrett für Regierungsberichterstatter an die Fleischtöpfe der gutdotierten Politjobs. Wer regierungstreu berichtet hat beste Aussichten auf einen vom Steuerzahler finanzierten Top-Job. Nicht nur bekannte Vertreter, wie Regierungssprecher Steffen Seibert, sind einer öffentlich-rechtlichen Anstalt entsprungen. Die erste und zweite Reihe der Sprecherposten ist überproportional mit ehemaligen Redakteuren von ARD oder ZDF besetzt. Von der Sprecherin des Familienministeriums bis zur Sprecherin des Bundespräsidenten. Bei manch einem Journalisten hat man daher in Ausübung seiner Redakteursposition bereits den Eindruck, er säße im Regierungsamt.

Aktuell neue Kandidaten für demnächst zu vergebende Positionen im neuen Regierungszirkus sind Tina Hassel und Rainald Becker. Die Kanzlerin hatte die ARD-Frontjournalisten ins Kanzleramt gebeten, um alte und neue Coronamaßnahmen zu verkünden. Die Journalisten haben brav genickt!

Offen bleibt die Frage: Warum sind sie der Einladung gefolgt? Sie hätten Frau Merkel auch einfach auf den Sender hieven können. Aber heute schon einen guten Eindruck für später hinterlassen und Nähe zu zeigen. Das kann den Job von morgen sichern.

Es ist so offensichtlich, dass es schon wieder amüsant ist. Nur zum Lachen ist es eigentlich nicht.

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*Die Autorin (m/w/d) ist selbst bei den Öffentlich-Rechtlichen, möchte anonym bleiben und schreibt hier unter Pseudonym.

Bild: ARD/Mediathek/Screenshot
Text: Gast 

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Marc Dolde
6 Monate zuvor

‚Coronakritische Stimmen finden bei uns kein Gehör“.

Das ist das zentrale Problem: einerseits kontrollfrei handelnde Politiker weil große Koalition und Fehlen einer schlagkräftigen Opposition, andererseits eine Presse, die ihre Funktion nicht mehr erfüllt und kritisches Nachfragen unterlässt.

Habe bei meiner Lokalzeitung (Gäubote) bei der Anzeigenabteilung nachgefragt, ob ich eine Werbeazeige für meine Anwaltskanzlei für € 1.000.– zzgl. MwSt veröffentlichen darf mit coronamassnahmenkritischen Inhalt. Antwort: Bislang keine. Kritische Leserbriefe wurden auch schon abgelehnt.

Ausserhalb der sozialen Medien haben wir gar keine Möglichkeit mehr Gehör zu finden. Frustrierend.

my name
Antwort an  Marc Dolde
6 Monate zuvor

Gäubote, Eventim, Medienagentur Semmel…alle ersteinaml auf einen volksnahen Index

Janine
6 Monate zuvor

Es ist ein hoffnungsvoller Schritt, wenn sich Journalisten aus den Leitmedien aus der Deckung trauen. Wichtig ist aber, wie es weiter geht. Ich lese seit Wochen, dass sich Widerstand regt und Unruhe herrscht, aber es passiert nichts…traut sich keiner oder warten alle darauf, dass jemand mit der Fahne voran läuft?

Der emotionale Appell von Marlene Lufen bei Instagram hat viele erreicht und zum ersten Mal wurde (zumindest nach meinem Empfinden) ein Promi, der sich öffentlich kritisch gegen die aktuellen Maßnahmen äußert, nicht sofort medial hingerichtet. Das macht Hoffnung und weckt vielleicht in einigen anderen bekannten Personen den Wunsch, es ihr gleich zu tun.

Es gibt so viele kleine Funken Hoffnung im Moment, lassen wir sie nicht verlöschen!

Stolz
6 Monate zuvor
Vor ein paar Tage hatte ich ein Gespräch mit einem Kollegen aus Polen. Er fragte mich: „Was ist denn nur bei euch los? Früher wart ihr offen und ganz locker. Jetzt hat man das Gefühl, es sind wieder lauter kleine Adolfs unterwegs“. Der Kollege aus Polen hat an der TU Dresden von 2001-2007 studiert. Er kennt Deutschland und ist regelmäßig beruflich in Berlin und Dresden.
Er konnte nicht glauben, dass sich ein Land so radikal verändern kann. Mir fiel spontan auf seine Frage nur folgende Antwort ein: wenn Du Tag und Nacht nur Schreckensmeldungen im ÖRR hörst. Dir richtig Angst gemacht wird. Rundfunk und Presse unreflektiert die Meinung der Regierung weitergebe. Dann darf man sich nicht wundern, dass die Leute hier in Panik verfallen.
Für viele ist der ÖRR immer noch die wichtigste Informationsquelle.
Ruud Jarstein
6 Monate zuvor

Ich hatte auf der einzigen „Corona – Demo“ auf der ich war ein lustiges Erlebnis mit zwei „ARD – Jacken-Trägern“.  Man hätte sie auch ohne ARD – Jacke erkannt, denn sie waren die einzigen, die einen Gesichtslappen trugen. Ich ging auf sie zu: „Glaubt ihr eigentlich, Corona ist gefährlich? Glaubt ihr an die Polizeidurchsagen, die zum Maskentragen und Abstandhalten auffordern?“ – „Ja, wir glauben daran“ – „Ok, warum seid ihr dann hier und berichtet? Dies ist ja ein extrem lebensgefährlicher Ort, tausende Menschen ohne Masken, keine Abstände, extreme Ansteckungsgefahr, LEBENSGEFÄHRLICH!“ – „Ja, unser Arbeitgeber schickt uns hierher, ist unser Job!“ – „Ach so, und wenn Euer Intendant morgen sagt: spring von der Europabrücke, dann macht ihr das auch?““ In dem Moment nahmen die beiden Typen reissaus, ich bin ihnen noch kurz hinterher da ich als „Gebührenzahler“ eine Antwort erwartete, aber natürlich nie bekam…

Eugen Richter
6 Monate zuvor

Wieso bin ich nicht überrascht?

Jan-C. Ebert
6 Monate zuvor

Ich habe kein Verständnis, daß Journalisten sich derart prostituieren.

Genau zum Aufzeigen solcher Mißstände sollten sie ihren Beruf bisher verstanden haben und immer noch verstehen. Das wäre so, als ob ein Arzt bewußt das falsche, evtl. tödliche Medikament aus finanziellen oder anderen Statuserwägungen heraus dem wirksamen vorziehen würde.

Würden wir ihm das entschuldigen, oder gar verzeihen? Warum also den Journalisten mit ein bißchen schlechtem Gewissen verzeihen? Was muß noch an Grundrechten abgeschafft werden und wieviele Schäden muß die Gesellschaft noch erleiden, weil unsere Jounaille derart dysfunktional ist? Sie tragen die Hauptverantwortung!

Aber vielleicht ist das ja doch ein kleiner Anfang und ein schlechtes Gewissen ist ja besser als gar kein Gewissen…

Petra
Antwort an  Jan-C. Ebert
6 Monate zuvor

Danke, das tat gut.

Marion
Antwort an  Jan-C. Ebert
6 Monate zuvor

„Das wäre so, als ob ein Arzt bewußt das falsche, evtl. tödliche Medikament aus finanziellen oder anderen Statuserwägungen heraus dem wirksamen vorziehen würde.“ – passiert doch gerade – die Geninjektion – statt Vitamin C und D – finanzieller Anreiz immens!

indiansummer
Antwort an  Jan-C. Ebert
6 Monate zuvor

…(fast) jederer die ein großes Stück vom Kuchen abbekommen können (Ärzte, Wissenschaftler, Lehrer, Beamte usw.) prostituieren sich weil es lukrativ ist. Da diese Masse noch zu groß ist können wir nur auf zukünftige Einbußen auch in diesen Schichten hoffen. Nur wer nichts zu verlieren hat oder sich weder verbessern noch verschlechtern kann, der zeigt eine Reaktion. Ab wann wir hier mit einer kritischen Masse rechnen können, k.A. angeblich 3,5% reichen…

Rapunzel
Antwort an  Jan-C. Ebert
6 Monate zuvor

@Jan-C.Ebert Von mir auch Danke!

epilog2021
6 Monate zuvor

„Es gibt keine Stasi und keine Mauer….“. Die Diskussion zu dieser Aussage werde ich hier nicht eröffnen. Stelle aber fest, dass die Mauer heute ähnlich durch die Köpfe der Menschen geht, wie es in der DDR der Fall war. Als Folge von Zersetzungsstrategien, Propaganda und Indoktrination.

Und ja, die Mauer ist historisch einmalig und für Vergleiche nicht geeignet. Über die Stasi von einst und Überwachung im Zeitalter der Hochtechnologie und der Diffamierung Andersdenkender kann sich jeder seinen eigenen Gedanken machen.

Klaus-Peter Scholz
6 Monate zuvor

Wer bisher immer noch nicht wusste oder wissen wollte – genau so hat dies in der DDR ( und wahrscheinlich auch schon viel früher) funktioniert. Heinrich Mann hat das schon in seinem Roman “ Der Untertan“ beschrieben. Und falls sich Leute noch wundern sollten wie es sein kann, daß wir soviel Unfähige verantwortliche Positionen besetzen, der möge sich mal mit dem „PETER“-Prinzip beschäftigen.

lucki
Antwort an  Klaus-Peter Scholz
6 Monate zuvor

Wie sind bereits über den Stand des Peter Prinzips hiaus. Darauf folgt zwangsläufig Murphy´s law. Im Peter Prinzip werden fähige so weit hoch befördert, bis sie dann den auf sie einstürzenden Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Beipiel v.d. Laien und AKK. Frühstücksdirektoren also.

Murphy´s law ist einfach:  dann geht halt alles was schiefgehen kann logischerweise auch schief.

H.R.
Antwort an  Klaus-Peter Scholz
6 Monate zuvor

Und genau nach dem „Peter-Prinzip“ wird es wahrscheinlich leider dazu führen, das der skrupellose und unfähige Södolf nach Berlin kommt. Denn die Briefwahl (in meinen Augen schon längst beschlossene Sache) wird die Heuchler CDU und leider auch der Anteil des dummen  und trägen deutschen Volkes mit Ihrer falschen Stimme zur Wahl an der „Macht“ halten….

Charlott
Antwort an  H.R.
6 Monate zuvor

So wird es kommen, und deshalb ist es auch egal, ob die bisherigen betreuten Briefwähler in hohem Maße nach der Impfung das Zeitliche segnen werden.

spreeufer
Antwort an  H.R.
6 Monate zuvor

Nicht zur Wahl sondern vor Gericht werden diese inkompetenten, machtmissbrauchenden, skrupellosen Politdarsteller und Fuktionäre in 2021 hoffentlich stehen.

spreeufer
Antwort an  H.R.
6 Monate zuvor

„weil es kein richtiges Leben im falschen Berufsleben gibt“

Das ist m.E. eine sehr wahre und sehr weise Aussage!

Manche können das, „Dienst nach Vorschrift“, andere werden mindestens unglücklich, verzweifelt oder krank daran.

Dass Journalisten, die ihren „Job“ aus Idealismus oder gefühlter Berufung gewählt haben, sich bisher an den Leitlinien und Grundsätzen des Journalismus in ihrer Arbeit orientiert haben, dass die Journalisten, die bisher ihre Arbeit ehrlich, kompetent und gewissenhaft ausgeführt haben, jetzt bzw. seit Monaten in einem riesigen Dilemma stecken, ist sehr gut nachvollziehbar.

X-Tausende in diesem Land stecken vermutlich ebenso in einer großen Gewissenskrise.
Mediziner, Polizisten, Lehrer, Richter, Verwaltungsangestellte usw.
Dem eigenen Gewissen zu folgen kann das berufliche AUS bedeuten mit allen Konsequenzen.

Es ist mega fatal, gefährlich und schädlich für Demokratie und Gesellschaft, dass so viele Systemabhängige ein letztlich krankes System im Endstadium aus Sorge um die eigene Existenz mittragen „müssen“.

Auswege, in diesen Zeiten grad?
Krankmachen oder krankwerden?
Vllt. ne Auszeit nehmen, Sabbatical wenn möglich
Verantwortung abgeben, degradieren lassen?
Arbeitslos werden und am Ende Hartz4..?
Mancher schafft vllt. den Weg in die Selbständigkeit oder kann sich vom Alter her noch in die Rente retten.
Anderen gelingt es vllt. sich irgenwie in die „Ackerfurchen“ zu legen, den giftigen Wind über sich ziehen zu lassen, möglichst nicht „mit“schuldig zu werden bis dann bessere Zeiten kommen

Letztlich muss und wird der Irrsinn irgendwann ein Ende haben.
Gut, wer dann mit einigermaßen reinem Gewissen dastehen kann.

Es wird kann und kann SO nicht mehr lange weitergehen.

„Alles was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht.“
Johann Wolfgang von Goethe

Für ein hoffentlich baldiges dann NEUES, wird es viele engagierte, kluge und kompetente Menschen brauchen, die in der Vergangenheit keine Schuld auf sich geladen haben.

spreeufer
Antwort an  H.R.
6 Monate zuvor

„weil es kein richtiges Leben im falschen Berufsleben gibt“

Das ist m.E. eine sehr wahre und sehr weise Aussage!

Manche können das, „Dienst nach Vorschrift“, andere werden mindestens unglücklich, verzweifelt oder krank daran.

Dass Journalisten, die ihren „Job“ aus Idealismus oder gefühlter Berufung gewählt haben, sich bisher an den Leitlinien und Grundsätzen des Journalismus in ihrer Arbeit orientiert haben, dass die Journalisten, die bisher ihre Arbeit ehrlich, kompetent und gewissenhaft ausgeführt haben, jetzt bzw. seit Monaten in einem riesigen Dilemma stecken, ist sehr gut nachvollziehbar.

X-Tausende in diesem Land stecken vermutlich ebenso in einer großen Gewissenskrise.
Mediziner, Polizisten, Lehrer, Richter, Verwaltungsangestellte usw.
Dem eigenen Gewissen zu folgen kann das berufliche AUS bedeuten mit allen Konsequenzen.

Es ist mega fatal, gefährlich und schädlich für Demokratie und Gesellschaft, dass so viele Systemabhängige ein letztlich krankes System im Endstadium aus Sorge um die eigene Existenz mittragen „müssen“.

Auswege, in diesen Zeiten grad?
Krankmachen oder krankwerden?
Vllt. ne Auszeit nehmen, Sabbatical wenn möglich
Verantwortung abgeben, degradieren lassen?
Arbeitslos werden und am Ende Hartz4..?
Mancher schafft vllt. den Weg in die Selbständigkeit oder kann sich vom Alter her noch in die Rente retten.
Anderen gelingt es vllt. sich irgenwie in die „Ackerfurchen“ zu legen, den giftigen Wind über sich ziehen zu lassen, möglichst nicht „mit“schuldig zu werden bis dann bessere Zeiten kommen

Letztlich muss und wird der Irrsinn irgendwann ein Ende haben.
Gut, wer dann mit einigermaßen reinem Gewissen dastehen kann.

Es wird und kann SO nicht mehr lange weitergehen.

„Alles was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht.“
Johann Wolfgang von Goethe

Für ein hoffentlich baldiges dann NEUES, wird es viele engagierte, kluge und kompetente Menschen brauchen, die in der Vergangenheit keine Schuld auf sich geladen haben.

Günter R.
6 Monate zuvor

Solange es keine durchgesickerten Informationen aus den Redaktionen in die  Öffentlichkeit schaffen, ist mir um den Status Quo dort nicht bange. Die werden weiter in ihrer Filterblase hocken bleiben und sich zur Elite der Gesellschaft zählen.

my name
6 Monate zuvor

„…dass der ÖRR seine Echokammern und Filterblasen schon perfektioniert hatte, bevor Facebook und Twitter anfingen, ihm darin Konkurrenz zu machen.“ Dieser Satz gefällt mir außerordentlich! Wie auch folgender: „…Warum sind sie der Einladung gefolgt? Sie hätten Frau Merkel auch einfach auf den Sender hieven können.“

Ralf Berger
6 Monate zuvor

Mit Agitation und Propaganda kennt sich Merkel jedenfalls wesentlich besser aus als mit Physik.

epilog2021
Antwort an  Ralf Berger
6 Monate zuvor

Wissenschaftliche Denkweise und Propaganda widersprechen sich nun einmal…

Holly
6 Monate zuvor

Laut RFS-Vertrag MÜSSEN Sie objektiv berichten.
Einklagen sollte man das und diejenigen, denen der Meinungsmund verboten wurde all die Jahre sollten sich dem stellen und als Zeugen aussagen. DAMIT wären derDrops endlich mal gelutscht für die Meinungsmacher der Politik und Wirtschaft. Unfassbar der Verein.

Holly
Antwort an  Holly
6 Monate zuvor

Achso, es gibt nicht nur ein Leben im falschen Leben, sondern auch ein Leben nach dem Leben. UND DA WIRD DANN ZENSIERT.

Metal-Sergej
6 Monate zuvor

Darum: Weg vom Flachbildschirm, raus in die gesunde frische Luft, das reale Leben fängt direkt vor der Tür an, hat geile 2048k HyperMegaFullHD-Grafik und 13.12-Sound. Selbst sehen, selbst hören, selbst interpretieren und selbst denken.

epilog2021
Antwort an  Metal-Sergej
6 Monate zuvor

Die Realität vor der Tür ist unschlagbar. Und die beste Medizin, insbesondere die Natur.

Werner Gross
Antwort an  Metal-Sergej
6 Monate zuvor

Absolut – 4 Blocks habe ich als Serie nie gebraucht. Hab alles live vor der Tür.

Sümpartisand
Antwort an  Metal-Sergej
6 Monate zuvor

Weg vom Flachbildschirm, raus in die gesunde frische Luft …

Und da kann man richtig fern sehen, also in die Ferne sehen, wenn die Bebauung es zulässt!

Arno Josef
6 Monate zuvor

Es wäre schon viel geholfen, wenn man die Amtszeit der Minister, der Kanzler und Ministerpräsidenten auf maximal zwei Legislaturperioden beschränken würde. Zusätzlich gehören die Anstalten des ÖRR einfach aus dem Internet und den asozialen Medien ‚raus. Ich finanziere quasi mit meinen Gebühren diejenigen, die die Meinungsfreiheit im Internet torpedieren. Dazu gehört die Finanzierung der Presse und den NGOs komplett auf den Prüfstand. Stattdessen darf die Regierung eine eigene Webseite(n) unterhalten, wo sie ihre Politik dem Bürger nahelegen. Das muss für die Propaganda reichen.

opa-krempel
Antwort an  Arno Josef
6 Monate zuvor

Ja, genau. Die ‚Öffentlich Rechtlichen‘ sollten ihre Grundversorgung leisten, wie ihr Auftrag auch lautet. Mir würde das Angebot der Sechzigerjahre völlig genügen. Zwei Fernsehprogramme plus Lokalsender. Dann wird auch sparsamer mit der Zeit umgegangen und nicht niveaulose Shows und Talkrunden inszeniert, die letztlich nichts bringen, außer, daß auch darüber wieder berichtet wird. Man könnte dazu auch Onanie sagen. Ich benötige keine Liveberichterstattung von WMs, Olympiaden, Formel1, Tennis, Skispringen und dem Ganzen sonstigen Sport. Zu meiner Information genügen Ergebnisse. Wenn ich mehr erfahren möchte, muß ich eben auf private Anbieter ausweichen, wofür ich entweder zusätzlich zahlen muß und eben von Werbung berieselt werde. Es muß auch nicht gestreamt werden, ebenso benötige ich keine Podcasts, Mediatheken und wie das Zeug alles heißt. Eine Sendung wird ausgestrahlt und ich muß entscheiden ob ich sie 1.)  ignoriere, 2.) sofort sehe, 3.) mit meinen Mitteln aufzeichne. Dazu würde die bewährte UHF/VHF/UKW Technik völlig ausreichen.

Es ist ja gerade der miese Trick der ‚Öffentlich Rechtlichen‘, sich in immer mehr Feldern einzunisten, ohne die Abnehmer gefragt zu haben, und dann mit dem Hinweis auf die enormen technischen Aufwendungen (Internetauftritte, DAB, DVBT, HD-TV, Satelliten, …) uns Bürger abzukassieren.

VIELE VON UNS WOLLEN DAS GAR NICHT.

Ein ‚Öffentlich Rechtlicher‘ Rundfunk in meinem Sinne dürfte nicht mehr als fünf Euro pro Monat kosten. Wer’s braucht, soll den privaten Anbietern das Geld in den Rachen werfen, wenn er seinen Spielfilme unbedingt in HD++ sehen will. Das ist dann aber keine _Grundversorgung_ mehr.

Übrigens, warum beschwert sich eigentlich keiner darüber, wenn z.B. der Hessische Rundfunk Litfaßsäulen mit Plakaten bekleben läßt, und für diese Werbung enorme Mittel verplempert? Muß ein ‚Öffentlich Rechtlicher‘ Sender überhaupt Werbung machen? Um dann womöglich einem anderen ‚Öffentlich Rechtlichen‘ Sender die Rezipienten abzuwerben? Dieses Wettrüsten bezahlen auch wieder wir…

Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

Indigoartshop
Antwort an  Arno Josef
6 Monate zuvor

Wie nach der letzten Katastrophe werden sich auch zur nächsten Stunde NULL wieder mal „Verfassungsväter“ zusammenfinden, die dann beraten werden, wie die Fehler der Vergangenheit in Zukunft vermieden werden können.

Neben der Begrenzung der Amtszeit auf maximal 2 Legislaturperioden wäre als KO-Kriterium die Qualifikation als Bewerbermerkmal in die Verfassung einzuschreiben. Studienabbrecher und Quoten, Ungelernte undsoweiter wären dann von der Wahl ausgeschlossen. Und was die Zusammensetzung angeht –  nur soviel, wie eine Berufsgruppe in der Grundgesamtheit relativ vorhanden ist. Man stelle sich vor, im Parlament säßen über 80 % Dachdecker.  Die Republik wäre schon lange überdacht, von Norden bis Süden. Also: statt Beamte, Lehrer, Juristen, Spinner eine Verteilung auf Unternehmer, Handwerker, Ingenieure, Ärzte und Pflegekräfte, und eben auch zweidrei Dachdecker, warum auch nicht, wenn damit Sachverstand und in der Praxis erworbene Kompetenz in die Politik einkehrte.

opa-krempel
Antwort an  Indigoartshop
6 Monate zuvor

@Indigoartshop : Ihre Einstellung gegenüber Studienabbrechern halte ich für beanstandenswert. Nur weil einige der Figuren, die heute an exponierter Stelle ihre Dummheit präsentieren, ein Studium abgebrochen haben, würde ich so nicht urteilen. Gerade die während eines Studium erlangte Erkenntnis, daß es nicht paßt, zeigt Intelligenz und Mut. Sind es nicht gerade die Fertigstudierten, die sich auf ihren (mitunter weniger schön gewonnenen) Titeln ausruhen und später gänzlich ohne Esprit und Innovation, dafür aber mit Ruhe und Sicherheitsbedürfnis ihre Stelle ausfüllen? Ein Arzt, der mit Einserabitur sein Studium aufnahm, jahrelang in überfüllten Hörsälen Ellenbogen bewies, sich dabei unzählige Demütigungen gefallen ließ, und dann gegen Ende noch in irgendeinem Krankenhaus tagelange Dienste praktisch ohne Schlaf ableistete – der also vieles tat, was ungesund ist und dem ärztlichen Tun widerspricht, wird nicht zwangsläufig ein guter Arzt. Menschen mit Karrierebrüchen und mehrfachen Wechseln dürften reicher an Erfahrung sein. Gerade im Bereich der Medizin und der Juristerei müßte es mehr davon geben.

Indigoartshop
Antwort an  opa-krempel
6 Monate zuvor

@opa-krempel: ich stimme Ihnen zu. Man kann heute mit wenig Talent und viel Sitzfleisch jeden Bildungsabschluß erreichen. Eine Frau Nahles hat geschlagene 10 Jahre für ihren Magister in Geschwätzwissenschaft benötigt. Das Thema ihrer Magisterarbeit war angeblich: „Die Rolle der Katastrophe in Serien-Liebesromanen.“ Und sowas leitet dann das Ministerium für Arbeit.

Reinhard
Antwort an  Indigoartshop
6 Monate zuvor

Und es gibt noch viele weitere Beispiele. Insbesondere die Grünen zeichnen sich dabei aus. Ansonsten auch gerne mal Plagiate für den Doktortitel verwendet.

lucki
6 Monate zuvor

Ich nenne eine solch duckmäuserische Existenzen nur noch Journalunken.

An Feigheit eines ganzen Volkes sind schon einmal Millionen zugrunde gegangen. Es geht wieder in eine solch katastrophale Richtung. 1945 hat man die meisten unter der Vokabel Befehlsnotstand davon kommen lassen. Das zieht heute nicht mehr, haben wir doch seit 1948 das GG mit seinem § bei Unrecht wird Widerstand zur Pflicht. Auch die heutige Gestapo wird nicht unbeschadet aus der Sache herauskommen können. Das ist nicht der schlecht gebildete und mangelhaft geschulte Polizist sondern die politisch verantwortlichen Köpfe, von denen aus der Fisch stinkt.

Ian C.
6 Monate zuvor

Können die Informanten auch konkreter werden? Der Inhalt des Beitrages bestätigt bislang ja nur, was ohnehin offensichtlich ist.

Indigoartshop
Antwort an  Ian C.
6 Monate zuvor

Das Spitzel- und Schnüffelsystem im ÖR ist sehr ausgeprägt. Sicherungsmerkmal jeder autokratischen Struktur, die auf Geschlossenheit und Gehorsam aufbaut und sich gegen vermeintlichen Verrat im Innern rüstet. Mit exemplarischen Beispielen aus der Praxis machte sich die Autorin re-identifizierbar. Ende der Karriere.

Bernd
6 Monate zuvor

„Der Vergleich des ÖRR mit der DDR ist natürlich frivol. Es gibt keine Stasi und keine Mauer.“ Nein, er ist NICHT frivol. Und natürlich gibt es eine Stasi, natürlich nicht in der Ursprungsversion, auch Sozialisten gehen mit der Zeit. Klar, es gibt keine Mauer, das heißt aber nicht, dass der Vergleich frivol ist, sondern: Es ist viel schlimmer! Es BRAUCHT keine Mauer mehr! Es gibt keinen Ort mehr, wohin man fliehen könnte.

Andreas Pohl
6 Monate zuvor

Mich erinnert das an „Die Farm der Tiere“
Die dicken Schweine die vollgefressen drinnen sitzen, und draußen die die für sie arbeiten.

Helmut
Antwort an  Andreas Pohl
6 Monate zuvor

Du denkst dabei bestimmt an Altmeier 🙂

Max Media
Antwort an  Helmut
6 Monate zuvor

Herr Altmeier arbeitet doch nicht wirklich.

Oder haben sie was anderes gemeint…;-))))

Lastesel
Antwort an  Andreas Pohl
6 Monate zuvor

Und bewacht werden sie von den ehemaligen Welpen, die zu bissigen Hunden heran

gewachsen sind. Alles gut vorbereitet.

opa-krempel
6 Monate zuvor

Ein trauriges Bild, das da gezeichnet wird. Ziemlich gut getroffen. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

Von selbst wird sich an dieser Situation jedenfalls nichts mehr ändern.

Georg
Antwort an  opa-krempel
6 Monate zuvor

Es wäre zu begrüßen, wenn der Öffentliche Rundfunk auch formal dem Regierungssprecher (Herrn Seibert) unterstellt werden würde. Dann würde jeder Bürger wenigstens wissen wo er dran ist und würde nicht mehr dem Irrglauben unterliegen unabhängig und neutral informiert zu werden. Dann könnte man auch die ÖRR-Angstellten zu Beamten machen und einen Eid auf die Regierung leisten lassen.

Sümpartisand
Antwort an  Georg
6 Monate zuvor

ARD wird verkürzt auf Rundfunkanstalten der Bundesregierung Deutschlands und ZDF macht dann Werbung mit: Auch mit einem Auge sieht man noch gut!

Bettina
Antwort an  Sümpartisand
6 Monate zuvor

Idee für das Merkel: einfach die Zentrale der sog. ÖR direkt in den riesigen Erweiterungstrakt des neuen Kanzler-Palasts eingliedern, als Addendum zur bestehenden Presse- und Propaganda-Abteilung.

Die Sendungen kommen dann – nun sichtbar für alle – direkt aus dem Enddarm der Kanzler-Darstellerin. Brauner Staatsterror, rot lackiert.

Lars Schweitzer
Antwort an  Georg
6 Monate zuvor

Dafür müßte man vor jeder Sendung allerdings eine Einblendung mit Gong bringen: „In der nachfolgenden Sendung diktiert Ihnen die Bundesregierung Ihre Meinung.“ Sonst würden die ÖR-Zuschauer das nicht merken und die unverbesserlichen unter ihnen würden ihre Meinung trotzdem weiter ausschließlich aufgrund dieser Quelle bilden.

Manfred Sonntag
Antwort an  opa-krempel
6 Monate zuvor

Das Problem sind die 4 Parteien (RRG&Schwarz) der „Nationalen Front 2.0“ als Nachfolgeorganisation des DDR-Machtapparates. Es gibt keinen nennenswerten Unterschied mehr in ihrer Außendarstellung, geschweige denn in ihrer Zielstellung einer komplexen Transformation und „Great Reset“. Ob man das Revolution oder ideologische Zwangsmaßnahmen von Oben nennt, ist dabei völlig egal. Frau Merkel hat das 2021 beim WWF in Davos sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Nach meinen Erfahrungen in der DDR kann ich keine Partei aus diesem Komplex wählen. Und die FDP hat sich als Partei der „Besserverdienenden“ von freiheitlichen Aspekten weit entfernt. Die Corona- Zwangsmaßnahmen spüren wir jetzt tagtäglich, das Parlament hat sich genauso entmachten lassen wie damals die DDR-Volkskammer. Und 2015 war es auch nicht anders. Da ich momentan keine Partei sehe, welche die freiheitsfeindliche Einheitsfront im „DDR-Look“ Paroli bieten könnte, sollten eine oder mehrere, die Freiheit und Demokratie sichernde Parteien gegründet werden. Ein Krug geht solange zu Wasser, bis er zerbricht. Ich denke, die Zeiten deuten darauf hin.

Sümpartisand
Antwort an  Manfred Sonntag
6 Monate zuvor

…… der letzte Wahlzettel, den ich angekreuzt habe, war so lang, dass ich bald 5 Minuten gebraucht habe, alle Partei-Namen zu lesen. Und ich habe sie alle gelesen, aber bestimmt nicht vorher 40 Parteiprogramme studiert. An Auswahl gibt’s da schon einiges!

Ingo Knödler
6 Monate zuvor

Tja, unsere Meinungsfreiheit werden wir erst wieder erlangen, wenn wir endlich gegen diese Corona-Diktatur auf die Straße gehen. Außerdem gehört die Berufspolitik abgeschafft. Grundsätzliche Entscheidungen, die die Gesellschaft betreffen, werden zukünftig über Volksentscheide getroffen. Und der Staatsfunk wird auf das reduziert, wofür er einmal gedacht war. Für die Grundversorgung von objektiven Informationen.

Emskopp
Antwort an  Ingo Knödler
6 Monate zuvor

Schwab sagte, es werde nie wieder so werden wie es mal war, denke mal er meint damit auch, daß es nie wieder Meinungsfreiheit geben wird.

Frau Merkel hat mit Meinungsfreiheit noch niemals etwas anfangen können. Sie wurde so sozialisiert, daß es Meinungsfreiheit nicht geben darf. Meinungsfreiheit bedeutete für Merkel dem kommunistischen SED-Regime zuzustimmen, heute bedeutet es für sie dem totalitären Merkel-Regime zuzustimmen.

Werner Mattes
Antwort an  Emskopp
6 Monate zuvor

@Emskopp, wenn dieser Schwab sagt es wird nie wieder so wie es war dann soll das in Erster Linie Angst säen, aber.. ist dieser Typ „Gott“, nein eher das Gegenteil (hah), kann ein einzelnes Subjekt über die ganze Menschheit bestimmen? Dieser Great-Reset-Scheiß kann wie alles „Andere“ im Leben jedes Einzelnen, jeder Gesellschaft, Ländern und Zivilisationen niemals, ich betone niemals so exakt kalkuliert werden wie diese Bösewichte es vielleicht planen, da sind so viele „Unbekannte“ enthalten und es kann jederzeit ein Funke entstehen, der alles, wirklich alles zur Explosion bringt! Also Vorsicht, „Gott-spielen-wollen“ kann auch fürchterlich nach hinten losgehen!!

Felix
Antwort an  Werner Mattes
6 Monate zuvor

Servus Werner, „wenn dieser Schwab sagt es wird nie wieder so wie es war dann soll das in Erster Linie Angst säen, aber..“ das glaube ich nicht. Es ist eher die Erfahrung aus der Geschichte. Auch das Römische Reich konnte, nach dem die dekadente Zeit erreicht war, nicht mehr den Untergang vermeiden, auch wenn es noch etwas gedauert hat, bis wirklich die Talsohle und das finstere Mittelalter erreicht war. Viele Menschen wünschen sich z. B. die 1970er oder 80er-Jahre zurück, aber dieer Wunsch ist nur ein frommer. Es gibt auch nur scheinbar Sicherheit im Leben, viele können das aber nicht verkraften. Gruß Felix

Bernhard Büter
Antwort an  Emskopp
6 Monate zuvor

Merkel ist nicht sozialisiert sondern Sozialismusverwahrlost.

Emphatielos, Lügend, Machtzerfressen, Realitätslos und krank.

Sie zerstört Deutschland.

 

Bella Vo.
Antwort an  Bernhard Büter
6 Monate zuvor

@ Bernd Büter:

„… Sozialismusverwahrlost …“

Bei der Merkel-A. mag das zutreffen, verwahrlost im Äußeren und im Charakter (Charakterschwe**), gierig und machtbesessen und rücksichtslos.

Aber es gab in der DDR auch Menschen, die hatten aufrichtigen Charakter und waren nicht im Entfernten so verwahrlost und sind auch heutzutage nicht im Entfernten verwahrlost.

 

 

Barbara H.
Antwort an  Bernhard Büter
6 Monate zuvor

Bernhard, ich sehe so gut wie keine Sendungen der Anstalt. Gestern schaute ich mir das hier auf YouTube an und war baff: https://www.youtube.com/watch?v=gKZCVfIRr1c

Bernd
Antwort an  Barbara H.
6 Monate zuvor

@ Barbara H.

Danke für dieses Video !  Entlarvend !  Nur Zettelhalter für die abgesprochenen Fragen, keinerlei Mitdenken oder Nachfrage bei dieser Show.

Der vorangestellte Kommentar von Rainald Becker in der ARD datiert vom 24.06.2020 — ein Hellseher der besonderen Art

https://www.youtube.com/watch?v=gKZCVfIRr1c

Barbara H.
Antwort an  Bernd
6 Monate zuvor

RTL/ntv funktioniert ebenfalls als verlängerter Regierungsarm. ntv gehört zu RTL und RTL zu Bertelsmann. Mehr muss man über diese ‚Journalisten‘ nicht wissen. Wer sich vor Ekel schütteln möchte, sollte sich das ansehen. Ich musste abbrechen.
„Sind gerade so durchgekommen“: Bundeskanzlerin Merkel im Interview zur Corona-Krise – n-tv.de (n-tv.de)

Frank Z.
Antwort an  Ingo Knödler
6 Monate zuvor

@Ingo: Daumen nach oben, aber: Ihren Optimismus möchte ich haben.

 

Detlev Schäfer
Antwort an  Frank Z.
6 Monate zuvor

Selbst wenn es etwas bringen sollte, gegen die Corona-Diktatur auf die Straße zu gehen, wird sich nichts Grundsätzliches ändern. Nach dieser Regierung kommt eine andere parteipolitisch geprägte und ideologisch verblendete. Mehr Basisdemokratie werden wir im derzeitigen Zustand des Parlaments, überhaupt aller Gewalten nicht erreichen, auch nicht mit neuen Parteien. Eine Chance wäre tatsächlich je Wahlkreis ein parteiunabhängiger Direktkandidat. Die übrigen 299 Sitze teilen sich die Parteien, mit Überhangmandaten hätte sich´s auch erledigt. Mitmachen, nicht nur an der Tastatur! http://www.bifsd.de oder Demokratie – JETZT

Reinhard
Antwort an  Detlev Schäfer
6 Monate zuvor

Wirklich JEDER sollte das „Mut zur Wahrheit – Warum die AfD für Christen mehr als eine Alternative ist“ lesen. Und zwar rechtzeitig vor der nächsten Wahl. Wäre der Wahrheit dienlich und hilfreich für eine Wahlentscheidung.

Thomas Möcker
Antwort an  Ingo Knödler
6 Monate zuvor

Mehr direkte Demokratie und auch Volksentscheide? dieBasis! http://www.diebasis-partei.de

Corinne Henker
Antwort an  Thomas Möcker
6 Monate zuvor

Auch die AfD setzt sich für mehr Volksentscheide und direkte Demokratie ein (siehe Parteiprogramm). Deshalb wird sie vermutlich auch vom Regierungs- Verfassungsschutz beobachtet.

Dortmunderin
Antwort an  Ingo Knödler
6 Monate zuvor

 

 

Dortmunderin
Antwort an  Ingo Knödler
6 Monate zuvor

Lieber Ingo,

wie wollen Sie denn mit dieser Bevölkerung Volksentscheide machen? Da kann nur Mist bei rauskommen.

Felix
Antwort an  Dortmunderin
6 Monate zuvor

Servus Dortmunderin, ja, die nicht informierte Mehrheit wird häufig nur nach dem Bauch entscheiden. Diese Betrachtung zu Schweizer Volksabstimmungen finde ich ganz erhellen. Wenn ich mir jetzt schon die „Qualifikation“ unserer Entscheidungsträger anschaue, dann könnte es nur noch schlimmer werden. Es gibt ja einige Ideen, daß Entscheidungen von Expertengremien getroffen werden sollen, die sich außerdem auch nicht alle 4 Jahre um Werbung für die nächste Wahl kümmern und damit die wichtige Arbeit leider einstellen müssen. Gruß Felix

Sümpartisand
Antwort an  Dortmunderin
6 Monate zuvor

Das ist immer so ein Problem, wenn man sich selber, oder die eigene Gruppe, oder die eigene Partei, oder die eigene Filter–Blase, für das einzig Richtige, Wahre und Gute hält, und für allein berechtigt, über etwas abzustimmen und zu entscheiden – – – und alles andere gleich mal zum „Mist“erklärt. So funktioniert nichtmal eine Familie!

Paul J. Meier
Antwort an  Dortmunderin
6 Monate zuvor

Schlimmer als die Parteiendiktatur kann es nicht werden und die Schlafmichel würden einmal geweckt und gefordert sich auseinanderzusetzen.