Eigentümer von Steaua Bukarest verbannt geimpfte Spieler Spieler kraftlos und leistungsschwach

Von Mario Martin

Steaua Bukarest ist der rumänische Fußball-Rekordmeister. Der Verein ist im Besitz des Geschäftsmannes Gigi Becali. Becali äußerte sich am 23. Februar zum Einsatz geimpfter Fußballspieler für seinen Verein.

Becali erklärte, er werde geimpften Spieler verbieten, für die Mannschaft aufzulaufen. Die geimpften Spieler seien kraftlos und könnten nicht die gewünschte Leistung bringen.

“Sie werden lachen, aber ich könnte Recht haben. Die Geimpften verlieren ihre Kraft. Das ist etwas Wissenschaftliches“, sagte er laut dem rumänischen Journalisten Emanuel Rosu.

Der Journalist sagte auch, Becali habe angedeutet, dass er nur Spieler zulasse, die eine Impfung vortäuschen, um spielen zu können; doch die Information blieb unbestätigt.

Becali wies auch auf Fälle bei seinen Ligakonkurrenten CFR Cluj und Rapid Bukarest hin. Auch dort gebe es Gesundheitsprobleme bei geimpften Spielern: “Habt ihr das nicht bei CFR gesehen? Bei Rapid schienen die Spieler in Ohnmacht zu fallen. Sie schliefen auf dem Boden. Alle geimpften Menschen verlieren ihre Kraft! Ich sehe meine auch, die Geimpften. Die einen trifft es nicht, aber die Älteren schon. Habt ihr [Ciprian] Deac nicht gesehen? Es gibt keinen Sturm mehr.”

Über einen kürzlich zum Verein transferierten Spieler, Claudiu Keseru, sagte Becali, er könne nicht mehr auf hohem Niveau spielen, weil er geimpft wurde.

“Er sagte, er würde es mir zeigen, aber er hat mir nichts zu zeigen. Es kann nicht mehr auf diesem Niveau sein. Es ist möglicherweise wegen des Impfstoffs. Ich sage, was ich denke. Ich will ihn nicht beleidigen”, erklärte Becali.

Immer wieder wird seit Einsetzen der Impfung beobachtet, wie Spitzensportler Probleme mit dem Herzen haben und mitunter auf dem Platz zusammenbrechen.

Gegendarstellung der Regierung

Die Äußerungen provozierten die rumänische Regierung, auf Facebook ein Statement abzugeben und die Wirkung der Impfung reinzuwaschen.

Gegendarstellung der rumänischen Regierung. (Quelle: Facebook)

“Geimpfte Fußballer verlieren NICHT ihre Kraft, nachdem sie gegen COVID-19 geimpft wurden! Aus medizinischer und wissenschaftlicher Sicht gibt es keine Studien, die Auffälligkeiten wie die, die kürzlich auf Facebook-Accounts in Rumänien verbreitet wurden, unterstützen würden. Die Impfung gegen COVID-19 hat keinen Einfluss auf die Leistung von Fußballspielern. Im Gegensatz dazu gibt es genügend Studien, die zeigen, dass eine SARS-CoV-2-Infektion Langzeitfolgen hinterlässt (Long COVID), die die Leistung von Sportlern beeinflussen können”, lässt die Regierung auf Facebook mitteilen.

Diese Versatzstücke lassen doch stark an die Versicherungen zur Wirksamkeit der Impfung erinnern, die wir täglich in Deutschland zu hören bekommen. Allerdings läuft die Impfkampagne der Rumänen in anderen Dimensionen.

Anfang dieses Monats bestätigte der Koordinator der rumänischen Impfkampagne, Valeriu Gheorghita, dass fast eine Million Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca abgelaufen seien und daher vernichtet würden.

Mit 86,52 Dosen pro 100 Einwohner hat Rumänien laut Statista jedoch die zweitniedrigste Rate in Europa, noch vor Bulgarien. Rumänien hat 19,4 Millionen Einwohner.

“Wir haben insgesamt 4.478.000 Dosen erhalten und 852.356 Dosen wurden verabreicht. Etwa 3,3 Millionen Dosen wurden weiterverkauft oder gespendet, einschließlich der 917.800 Dosen, die abgelaufen sind“, erklärte Gheorghita.

Deutschland hat hingegen 554 Millionen Dosen bestellt, also etwa die hundertzwanzigfache Menge.

Becali wettert gegen Frauenfußball

Dass Becali sich nicht scheut, seine Meinungen deutlich zu äußern, bewies er bereits in der Vergangenheit.

Der rumänische Fernsehsender Pro X fragte, ob er die Gründung einer Frauenmannschaft für Steaua Bukarest in Erwägung ziehen würde. Becali antwortete : „Man kann nicht gegen Gottes Willen handeln“, und fügte hinzu: „Wie kann eine Frau Fußball spielen? Sie ist nicht dafür gemacht, Fußball zu spielen. Ihr Körper ist nicht für Fußball gemacht. Es ist gefährlich. Die Frau wurde geschaffen, um schön zu sein, um das andere Geschlecht anzuziehen”, fuhr Becali fort.

Umstrittene Äußerungen, die in Deutschland wohl in der Form gar nicht mehr möglich sind.

Weiterhin erklärte Becali, seine Spieler hätten zu oft Sex mit ihren Freundinnen. Deshalb spielen sie in letzter Zeit nicht mehr so gut Fußball.

Neidisch blickt er zu seinem Liga-Konkurrenten Cluj. Denn Spieler vom CFR Cluj hätten nur einmal pro Woche Sex.

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Mario Martin ist Ökonom und arbeitet als Software-Projektmanager in Berlin.

Bild: salajean / Shutterstock
Text: mm

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