Ein Alptraum für Eltern: Statt Grippeschutz eine mRNA-Impfung Schwere Nebenwirkungen: Kleinkinder versehentlich mit Biontech geimpft

Von Alexander Wallasch

Vor etwas mehr als einem Monat sahen wir einen sichtlich bewegten Til Schweiger in „Eine andere Freiheit“, einer Art filmischer Blaupause in Spielfilmlänge für #allesaufdentisch – der Film bringt kritische Schauspieler und Wissenschaftler zum Thema Corona-Maßnahmen und Impfen von Kindern zusammen.

Und Filmemacher Schweiger ist in „Eine andere Freiheit“ auch deshalb so angefasst, weil er es sich nicht verzeihen kann, einer Impfempfehlung für die Schweinegrippe nachgekommen zu sein, woraufhin eine seiner Töchter eine schwierige chronische Krankheit entwickelt hat.

Was allerdings einer Familie aus Indiana/USA Anfang Oktober, also vor wenigen Tagen, passierte, ist mindestens ebenso alptraumartig. Denn als die Familie mit ihren beiden Vorschulkindern Sophia (5) und Lukas (4) eine Grippeschutzimpfung machen wollte, bekamen die Kleinkinder und die Eltern versehentlich statt des Grippeschutzmittels eine mRNA-Impfung gegen Corona.

Akut leiden die Kinder unter starken Nebenwirkungen, was da noch nachkommt, weiß man heute noch nicht. Verstörend daran: Naturgemäß und normalerweise unterliegen Arzneien und Impfungen für Kinder, wie die Behörden beteuern, einem strengeren Prüfverfahren als für Erwachsene.

Die Mutter der Kinder erzählte einem TV-Sender, dass nach der Impfung und anschließender Heimkehr eine Mitarbeiterin der Drogerie/Apothekenkette „Walgreens“ angerufen und von einem Missgeschick erzählt hätte. Etwas sei „schiefgelaufen“: Sowohl beiden Eltern als auch den Kindern Sophia und Lukas sei anstelle des Grippeschutzmittels der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer verabreicht worden.

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Die Eltern seien gar nicht um sich selbst besorgt gewesen, sie waren schon beide mit dem Impfstoff von Biontech doppelt geimpft, hätten also das Versehen, so die Mutter, zwar als unfreiwillige, aber doch als Auffrischung betrachten wollen.

Für Kleinkinder ist Biontech allerdings gar nicht zugelassen. Wozu auch, könnte man sich fragen, wo sogar noch darüber debattiert wird, ob nicht das Risiko von seltenen Impfschäden bei Kindern und Jugendlichen viel höher liegt als das Risiko, nach einer Infektion überhaupt oder ernsthaft zu erkranken.

Zwar hatte Biontech/Pfizer bei der zuständigen US-Behörde einen Antrag gestellt, den Impfstoff auch für Kinder ab fünf Jahren zuzulassen, aber hier auch nur für Ausnahmefälle und bei erheblichen Vorerkrankungen, die ein solches Risiko rechtfertigen würden.

Und mindestens ebenso wichtig: Wenn überhaupt, dann würden hier wesentlich geringere Dosen verabreicht, aber die Kleinkinder der Familie Price aus Indiana bekamen die vollständige Erwachsenendosis Biontech in den kleinen Oberarm.

Der sofortige Schaden, der damit angerichtet wurde, ist immens: Die Eltern erzählten im Interview, dass der vierjährige Sohn Lukas als direkte Folge der falschen Impfung an Tachykardie, also Herzrasen leide. Und die fünfjährige Tochter Sophia habe seitdem Bluthochdruck. Beide Kinder hätten zeitnah zur falschen Impfung Fieber und Husten bekommen.

Die möglichen Langzeitfolgen, also eine Art Long-Vaccination, sind hier noch gar nicht absehbar. Und wer nun glaubt, dass Derartiges nur im entfernten Amerika passiert, wo so etwas wie eine deutsche bürokratische Ordnung fehlt, der sieht sich getäuscht, auch in Bayern wurde schon eine Neunjährige versehentlich geimpft. Und man könnte auch an jene Fälle erinnern, wo eine zuständige Arzthelferin im Impfzentrum mehrfach nur Salzlösungen verimpft haben soll.

Nicht verschweigen darf man an dieser Stelle, dass mRNA-Impfstoffhersteller wie Moderna längst auch damit liebäugeln, ihre Produkte Kleinkindern zu verabreichen – einfach ein noch unerschlossener Markt? Nein, sie liebäugeln nicht nur damit, sie wollen es ganz konkret testen, wie der Bayerische Rundfunk  schon Mitte Juni berichtete:

“Die Impfstoff-Herstellerfirma Moderna zum Beispiel hat im Frühjahr eine Studie aufgesetzt, an der am Ende 6.750 Kinder teilnehmen sollen. Sie stammen aus den USA und Kanada, sind elf Jahre und jünger. Die jüngsten: sechs Monate. Alle bekommen den normalen Impfstoff, allerdings meistens in geringeren Dosen.”

Und man muss hier kein Impfskeptiker sein, um eine gewisse Eiseskälte zu spüren angesichts solcher Kommentare wie dem von Jacqueline Miller – sie ist Kinderärztin und Impfstoffentwicklerin bei Moderna – die im US-Frühstücksfernsehen erklärt hatte:

“Wir beginnen mit den Sechs- bis Elfjährigen, dann sind die Zwei- bis Fünfjährigen dran, und am Ende die Kleinen zwischen sechs Monaten und zwei Jahren. Kinder benötigen häufig weniger Impfstoff und wir wollen die bestmögliche Dosis finden.”

Sie benötigen eigentlich überhaupt gar keinen Impfstoff, möchte man einwenden. Aber das ist der Kinderärztin offensichtlich vollkommen egal. Die amerikanische Familie hat einen Alptraum erlebt, der hoffentlich ohne Spätfolgen bleibt. Ein “Familienausflug” zum Grippeschutzimpfen sollte es werden.

Das allerdings liefert noch weiteren Stoff zum Nachdenken. Wozu eigentlich eine Grippeschutzimpfung für so kleine Kinder? Ein Artikel aus dem Ärzteblatt von Ende August 2020 nahm da kein Blatt vor den Mund: Es gäbe eine “gesellschaftliche Verpflichtung zum Schutz anderer”, kommt da ein Johannes Hübner zu Wort, er ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI).

Weiter erklärt Hübner: „Wir wissen, dass Kinder den Influenzavirus maßgeblich übertra­gen.“ Erwachsene schützen sich also vor Grippe, indem sie Kinder impfen? Diese Debatte um Kinder und Jugendliche ist mittlerweile längst auch im Zusammenhang mit Corona-Maßnahmen und Corona-Impfungen bekannt.

Der Bayerische Rundfunk (BR) online sieht sich aufgefordert, seinen Lesern zu erklären, dass Impfstoffforschung an kleinen Kindern “keine ungewöhnliche Sache” sei.

Aber wie muss man geistig aufgestellt sein, auf folgende Sätze des Senders nicht emotional zu reagieren?

In Deutschland bekämen manche Babys “die erste Schluckimpfung gegen Rotaviren im Alter von sechs Wochen. Mit zwei Monaten bekommen viele Babys ihre erste Spritze in den Arm: die „Sechsfachimpfung“, unter anderem gegen Keuchhusten, Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung.”

Wen soll das nun beruhigen? Weiter beim BR: “Das ist gar nichts Besonderes“, sagt Hedwig Roggendorf, Leiterin der Impfsprechstunde am Klinikum Rechts der Isar in München, über die Moderna-Studie.

“Das ist jetzt halt ein neuer Impfstoff. Aber grundsätzlich ist es sicherlich kein Problem, auch Kleinkinder zu impfen.”

Da bleibt man ein bisschen sprachlos zurück. Und dann schaut man sorgenvoll auf seine eigenen Kinder und hat wieder das betroffene Gesicht von Til Schweiger vor Augen in „Eine andere Freiheit“, als der erzählte:

„Ich habe meine Kinder damals alle – mich selber natürlich auch – gegen Schweinegrippe impfen lassen. Mit dem Ergebnis, dass eine meiner Töchter die Narkolepsie hat. Die hatte immer Probleme mit dem Schlafen und (…) war tagsüber müde. Dann haben wir sie ins Schlaflabor gebracht in Hamburg. Und die haben nach drei Tagen festgestellt, dass sie die Narkolepsie hat, also die Schlafkrankheit. Und irgendwann habe ich erfahren, dass das eben im Zusammenhang mit dieser Impfung steht. Das war natürlich für mich furchtbar. Ich habe mich damals nicht informiert, ich habe das alles geglaubt, dass da eine riesige tödliche Pandemie auf uns zukommt und habe meine Kinder schützen wollen. Mit dem Ergebnis, dass ich eine meiner Töchter geschädigt habe. Das verzeihe ich mir eigentlich gar nicht.“

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Die Corona-Maßnahmen haben unzählige Menschen extrem hart getroffen. Sie haben viele Existenzen gefährdet und vernichtet. Ich möchte Menschen, die betroffen sind, helfen – und veröffentliche deshalb auf meiner Seite Reklame von ihnen. Mit der Bitte an meine Leser, sie wohlwollend zu betrachten.

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine.

Alexander Wallasch ist gebürtiger Braunschweiger und betreibt den Blog alexander-wallasch.de. Er schrieb schon früh und regelmäßig Kolumnen für Szene-Magazine. Wallasch war 14 Jahre als Texter für eine Agentur für Automotive tätig – zuletzt u. a. als Cheftexter für ein Volkswagen-Magazin. Über „Deutscher Sohn“, den Afghanistan-Heimkehrerroman von Alexander Wallasch (mit Ingo Niermann), schrieb die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: „Das Ergebnis ist eine streng gefügte Prosa, die das kosmopolitische Erbe der Klassik neu durchdenkt. Ein glasklarer Antihysterisierungsroman, unterwegs im deutschen Verdrängten.“ Seit August ist Wallasch Mitglied im „Team Reitschuster“.

Bild: RTL News
Text: wal

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