Wie – und warum – uns Ideologen unserer Kultur enteignen wollen Die psychologischen Hintergründe des aktuellen linksgrünen Kulturkampfes

Ein Gastbeitrag von Iris Zukowski

Antisoziale Persönlichkeiten lügen ohne Scham oder Skrupel und täuschen Gefühle vor, die sie nicht haben, um das zu bekommen, was sie wollen.

Psychisch gesunde Menschen gehen davon aus, dass andere Menschen ebenso sind wie sie selbst: mitfühlend, aufrichtig und sozial. Sie können Schuld empfinden, wenn sie einem anderen etwas „Schlechtes“ unterstellen, denn das tut man nicht. Wir folgen sozialen Interaktions-Richtlinien, wie „Man muss den anderen nehmen, wie er ist“ oder „Man darf die Gefühle anderer nicht verletzen“. Diese moralisch wertvollen Vereinbarungen werden von antisozialen Personen missbraucht, um Macht über andere oder den Partner gewinnen zu können.

Psychopathen und Narzissten fordern immer vehement ein – ob in einer Beziehung oder auf Führungsebene – dass ihre Sicht der Dinge die einzig richtige ist.

Wer mit Psychopathen, Narzissten oder antisozialen Flying Monkeys zu tun hat, darf nicht müde werden zu hinterfragen, zu korrigieren und Grenzen zu setzen. Wir sind nicht den vorgetäuschten Gefühlen oder Scheinwahrheiten anderer verpflichtet, sondern uns selbst, was bedeutet, unserer Wahrheit und Wahrnehmung zu folgen. Niemand darf das Recht beanspruchen, anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie die Welt und ihr Menschsein begreifen und definieren sollen. Eine solche Anmaßung ist totalitär und antisozial. Wenn wir uns selbst verleugnen, um dazuzugehören oder zu gefallen, können wir zum Wirt von antisozialen menschlichen Parasiten werden, die mitfühlende Menschen als Energielieferanten für ihre egozentrischen Ziele missbrauchen.

Woran erkennt man antisoziale Individuen?

Psychopathen, Narzissten und antisoziale Gesinnungsgruppen können wir daran erkennen, dass sie rücksichtslos über die Bedürfnisse und Gefühle anderer hinweggehen – sie als falsch, unmoralisch oder verletzend darstellen – um hemmungslos ihre egozentrischen Bedürfnisse in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen. Beispielhaft für dieses Muster ist ein Konzertabbruch, auf dem weiße Musiker Reggae-Musik spielten. Eine Gruppe beschwert sich, dass die angebliche „Kulturaneignung“ ihre Gefühle verletzen würde. Das Konzert wird abgebrochen, obwohl sich die Mehrheit wohlfühlt. Für antisoziale Individuen ist es völlig irrelevant, wie sich der andere fühlt. Sie haben kein soziales Empfinden, kein Mitgefühl, Scham oder Skrupel, ihre Sicht der Dinge über die aller anderen zu stellen. Ihnen ist es egal, die Harmonie einer Gruppe zu stören oder die Gefühle des Partners zu verletzen. Rücksichtslos fordern sie ein, dass auf ihre Bedürfnisse und (gespielten) Gefühle Rücksicht genommen wird. Ein moralisch intakter, sozialer Mensch würde sich niemals so verhalten. Für antisoziale Persönlichkeiten ist es hingegen ein Triumphzug, wenn sich andere ihrem Willen unterordnen.

Die Türen, durch die antisoziale Persönlichkeiten in unser Leben – oder ein System – eindringen können, sind unsere guten menschlichen Anlagen und moralischen Werte – jene Anlagen, die sie selbst nicht haben.

Die Macht der Moral ist der wichtigste Schlüssel, um gesunde Menschen, gegen ihr naturgegebenes Wissen, in eine absurde Schein-Realität mit einem falschen Menschenbild lenken zu können. Gewissenlose Psychopathen und Narzissten wissen sehr genau, wie sie sich das Moralempfinden anderer zunutze machen, um es für ihre Zwecke zu missbrauchen und sie zum angstvollen Wirt ihrer parasitären Bestrebungen zu machen. Wer nicht mitmacht, wird moralisch herabgesetzt, zum schlechten Menschen oder schwierigen Partner. Wer das Muster dieses Schauspiels durchschaut, lässt sich nicht durch emotionale Dramen und Erpressungen auf falsche (Denk-)Wege lenken und kann souverän bleiben.

Emotionale Inszenierungen und Erpressungen werden eingesetzt, um die Regeln der Beziehung oder des Systems zu bestimmen. Dark Souls sehen unsere Gefühle und moralischen Werte wie Mitgefühl, Ängste, Scham- und Schuldempfindungen, Nächstenliebe, Rücksichtnahme oder Harmoniebedürfnis als ein Manual – eine einfach zu bedienende Gefühls-Tastatur – auf der sie nur die richtigen Knöpfe zu drücken brauchen, um das zu bekommen, was sie wollen. Da sie selbst skrupel- und morallos, unfähig zu echter Empathie oder Liebe sind, missbrauchen sie die guten menschlichen Anlagen hemmungslos, um ihr egozentrisches Wirken zu legitimieren und schleichend Macht und Kontrolle über eine Beziehung oder das System zu gewinnen, während sie vorgaukeln, gute Absichten oder verletzte Gefühle zu haben.

Unser Mitgefühl wird missbraucht

Mit scheinheiligen Argumenten, Falschdarstellungen und Behauptungen wird unser Mitgefühl für Minderheiten missbraucht und wir werden emotional erpresst, um einem falschen Menschenbild zuzustimmen und absurden Sprachregeln zu folgen. Was uns zur gesellschaftlichen Umerziehung geboten wird, sind irrsinnige Fantasien, die einem begrenzten Bewusstseinsrahmen entspringen, der weder die Individualität noch die Spiritualität des Menschen würdigt.

Die uns vermittelten Schein-Wahrheiten basieren kaum auf seriösen wissenschaftlichen Fakten, sondern erlangen ihre Legitimation durch Wortneuschöpfungen und egozentrische Forderungen einer antisozialen (intellektuellen) Minderheit. Was uns als „humanitär und moralisch“ korrekt indoktriniert wird, beruht auf einem begrenzten Menschen- und Weltbild. Es sind Ideologien, die keinen Zugang zum Sinn des Lebens oder zu unserem geistig-seelischen Potenzial und Wesen haben, die die menschliche Moral und auch den Menschen an sich als bedeutungslos definieren.

Das Welt- und Menschenbild hinterfragen

Unsere Welt befindet sich seit Jahrzehnten in einem (unterdrückten) Paradigmenwechsel, der uns wegführt von einem einseitig materialistischen-existenzialistischen Welt- und Menschenbild hin zu einem ganzheitlichen Verständnis, das den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele erkennt. Materialismus, Existenzialismus und Nihilismus, die sowohl den Sinn des Lebens als auch die Seele des Menschen und das jenseitige Leben verneinen, sind ein Sammelbecken (antisozialer) Intellektueller, die keinen Sinn in ihrem Leben finden können und ihre Ideologie zur einzig gültigen Weltanschauung erklären. Wer solchen Philosophien folgt, kommt zu dem Schluss, dass Natur und Mensch bedeutungslos sind, und dass nur die Verwirklichung des eigenen Ego-Strebens Sinn und Befriedigung gibt.

Unangebrachte Menschlichkeit ablegen

Wir leben in einer dualen Welt, in der Böses gedeiht, weil es als solches nicht erkannt wird. In dieser Zeit sind wir aufgefordert, die unreflektierte Gut-Menschlichkeit abzulegen und zu unterscheiden, ob sie angebracht ist oder nicht. Wir dürfen unser Vertrauen nicht verschenken, bevor wir nicht überprüft und hinterfragt haben, ob die (emotionalisierten) Darstellungen, die uns geboten werden, wahr und richtig sind, oder ob sie inszeniert und falsch sind. Gesunde Menschen verfügen über Sinne, die über die Wahrnehmungsorgane hinausgehen. Wir haben die Fähigkeit – sofern wir sie nutzen und trainieren – intuitiv zu erkennen, ob uns eine Lüge oder die Wahrheit präsentiert wird.

Wenn wir rückblickend unsere Lebensstationen betrachten, wird der Mehrheit auffallen, dass irgendetwas im Inneren sich nicht stimmig anfühlte oder uns sogar gewarnt hatte, bevor wir einen Fehler machten oder einem falschen Freund vertrauten. Diese weise, innere Stimme aus unserem Unbewussten weiß immer, was gut oder schädlich für uns ist. Wir müssen lernen, sie zu hören und zu nutzen!

Narzissten und Psychopathen verdrehen die Wahrheit, wie es ihnen dienlich ist

Überprüfen wir die erlassenen Maßnahmen und Regeln mit seriöser Wissenschaft, dann schützen sie nicht unsere Gesundheit, sondern können sie gefährden. Analysieren wir die Movements der neu definierten Humanität, dienen sie nicht der Menschlichkeit, sondern unserer Spaltung. Staatlich finanzierte NGOs, die die Stärkung der Demokratie zum Ziel haben, fördern anscheinend Projekte, die sich gegen die Grundwerte der Demokratie stellen. Die Wortneuschöpfung „Kulturaneignung“ verschleiert eine systematische Kulturenteignung, die den Völkern den Austausch ihrer Kulturen untersagt.

Intellektuelle Worthülsen und Verwirrungstaktiken, die in dem Verbot von Winnetou und dem Wort „Indianer“ münden, versperren vor allem Kindern den Zugang zu den Werten anderer Kulturen, zu deren Spiritualität, der Verbundenheit der Sippe, der Völker und Rassen auf Mutter Erde. Man enteignet den arglosen Menschen die Kultur und die Legenden, damit sie nicht den begrenzten Bewusstseinsrahmen überschreiten, den die Schein-Realität für sie vorsieht.

Die Beute wird für Folgsamkeit gelobt und hervorgehoben

In toxischen Beziehungen erhält das Beziehungsopfer Geschenke und Lobpreisungen, wenn es beispielsweise unter dem Druck einer emotionalen Erpressung – gegen die eigene Überzeugung – einer offenen Beziehung zustimmt. Senioren und Kindern wird für die experimentelle Impfung eine Urkunde verliehen. In Wirtschaft und Politik kann der begehrte Posten, die Beförderung oder eine Luxus-Immobilie winken, wenn man sich als loyal und hilfreich für den Manipulator erweist. Wer eine Lüge als Wahrheit bestätigt, kann in einem toxischen System Ansehen und Reichtum erlangen.

Ist der Psychopath auf die Kooperation mit anderen Psychopathen oder Narzissten angewiesen, können neben Belohnungs- und Vergünstigungsstrategien auch Erpressungsstrategien zum Einsatz kommen. Dark Souls dringen geschickt in die intimsten Bereiche und geheimsten Wünsche ihrer Beziehungsopfer oder Kooperationspartner ein, um sie (bei Bedarf) für ihr Manipulationsspiel nutzen zu können.

Sie fordern, bestimmen, erpressen oder bestechen und nutzen alle erdenklichen Mittel, um andere folgsam und gefügig zu machen. Sie machen sich zum Maßstab aller Dinge und täuschen Gefühle vor, damit andere ihren Regeln und Vorstellungen folgen. Doch sie haben immer nur die Macht, die wir ihnen geben – indem wir schweigen und stillhalten, weil sie schreien, drohen oder klagen. Die Wahrheit braucht keine Dramen oder Hassreden, es reicht, sie sachlich zu vertreten.

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Und ich bin der Ansicht, dass gerade Beiträge von streitbaren Autoren für die Diskussion und die Demokratie besonders wertvoll sind. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Iris Zukowski – Diplom-Psychologin, Hypnotherapeutin und Sachbuchautorin: „Was uns heute unterhält, kann uns morgen töten.“ Ruhland Verlag 2017. Sie war einige Jahre Dozentin für Neuromarketing und ist seit 2018 SOS-Initiatorin zur Aufklärung über die weitreichenden Effekte von frei verfügbarer Pornografie.

Bild: Shutterstock
Text: Gast

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