„Impfung steht im krassen Widerspruch zu allen Erkenntnissen über die virale Evolution“ Schwerwiegende Bedenken des mRNA-Impfstoff-Mitentwicklers Robert Malone

Von Daniel Weinmann

Robert Malone polarisiert wie kaum ein anderer Kritiker der Corona-Impfstoffe. Dies liegt vor allem daran, dass er maßgeblich an der Entwicklung der mRNA- und DNA-Vakzine mitwirkte, deren Weiterentwicklung nun in den aktuellen Impfstoffen von Pfizer, Moderna, Astrazeneca zum Tragen kommen. Der Wissenschaftler, an dem sich die sogenannten „Faktenchecker“ besonders gern abarbeiten, zählte zudem zu den Beratern der US-Regierung in Fragen der biologischen Gefahrenabwehr.

Fast skurril mutet an, dass sich der Mikrobiologe, der zu den weltweit größten Kritikern der Impfkampagne zählt, selbst zwei Moderna-Injektionen verabreichen ließ. In der Öffentlichkeit hat Malone einen schweren Stand: Während er für Impfskeptiker einer der wichtigsten Kronzeugen ist, spielen seine Argumente im öffentlichen Diskurs fast gar keine Rolle. Die US-amerikanische Zeitschrift „The Atlantic“ etwa stellte ihn gar als erfolgshungrigen Verbreiter von Fehlinformationen dar. Twitter, LinkedIn und YouTube haben längst seine Konten gelöscht. Die Begründung: Malone habe Falschinformationen über COVID-19 verbreitet.

»Wenn wir weiter impfen, riskieren wir die Entwicklung eines pathogeneren Virus

Malone lässt sich davon nicht beeindrucken und verlegt sein Gefecht auf die Diskussionspodien. Auf einer am vergangenen Montag von US-Senator Ron Johnson moderierten Veranstaltung zum Thema „COVID-19: Eine zweite Meinung“ zeigte er sich einmal mehr kämpferisch. „Unsere öffentliche Politik im Umgang mit COVID-19 hat sich vor allem bei unseren Kindern sehr kontraproduktiv ausgewirkt“, sagte der 63-Jährige mRNA-Pionier.

Impfvorschriften für Kinder seien völlig ungerechtfertigt, da für sie statistisch gesehen kein Risiko für schwerwiegende unerwünschte Wirkungen von COVID-19 bestehe – wohingegen die Vakzine Risiken für ihre unmittelbare und langfristige Gesundheit mit sich brächten. Bereits im Dezember bezeichnete er Kinderimpfungen als „radikalstes medizinisches Experiment der Geschichte“ (Reitschuster.de berichtete).

Es sind jedoch nicht nur die Impfungen von Kindern, die ihm Sorgen bereiten. Laut Malone wird das Virus weiter mutieren, wenn das öffentliche Gesundheitswesen „diese schreckliche universelle Impfpolitik“ weiter vorantreibe – und zwar potenziell in einen Zustand, in dem es „pathogener und besser in der Lage ist, sich der Immunantwort zu entziehen“.

»Ich glaube aufrichtig, dass wir die Auswirkungen des Wahnsinns der Massen durchbrechen können«

Omikron ist nach Meinung von Malone nicht nur resistent gegen die experimentellen Impfstoffe. Vielmehr scheine die Infektiosität des neuen Stammes durch den Impfstoff begünstigt zu werden. „Und das muss meiner Meinung nach zum Wohle der Welt aufhören.“

Die Politik der „erzwungenen Universalimpfung“ stehe „im absoluten Widerspruch zu all unseren Erkenntnissen über die grundlegende virale Evolution. Wir beobachten eindeutig die Entwicklung von Ausbruchsmutanten, die gegen den Impfstoff resistent sind.“

Der Molekularbiologe geht noch weiter: „Wenn wir jedoch weiterhin eine universelle Impfung durchführen, werden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit die Entwicklung weiterer Mutanten erleben, die zunehmend infektiös sind und möglicherweise noch pathogener werden.“

Trotz seiner gravierenden Bedenken scheint Malone die Hoffnung nicht aufgegeben zu haben, wie er auf einer Veranstaltung am Lincoln Memorial in Washington sagte: „Ich glaube aufrichtig, dass wir die Auswirkungen des Wahnsinns der Massen, der Massenbildung, durchbrechen können, denn der dunkle Winter …, der von den Angstmachern in der Presse heraufbeschworen wird, tritt nicht ein.“



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Daniel Weinmann arbeitete viele Jahre als Redakteur bei einem der bekanntesten deutschen Medien. Er schreibt hier unter Pseudonym.
Bild: Natalja Petuhova/Shutterstock
Text: dw

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