„Partyszene“ tobt in Wien, deutsche Medien schweigen "Regelrechte Straßenschlachten"

In Wien kam es in der Silvesternacht zu schweren Ausschreitungen. Das Nachrichtenportal Oe24 spricht von „Vandalen“ und „einer regelrechten Straßenschlacht, bei der Fensterscheiben, Bänke und Mülltonnen zu Bruch gingen.“ Weiter heißt es: „Nachdem es zu etlichen Sachbeschädigungen durch pyrotechnische Gegenstände in der Gegend um den Reumannplatz gekommen war, rückte die Polizei zu einem Großeinsatz aus. Der Mob beschoss Beamte mit Raketen bzw. Böllern, es kam zu neun vorübergehenden Festnahmen. Die Randalierer schossen illegale Pyrotechnik ab, es gab Körperverletzungen und Vandalismus – so schlugen sie etwa eine Auslagenscheibe eines Juweliers, eines Bäckers und Eissalons ein.“ Vienna.at berichtet: „Der Mob hatte angeblich unter zahlreichen „Allahu Akbar“-Rufen Polizisten mit Raketen bzw. Böllern beschossen.“

Dabei galt in Österreich auch für die Neujahrsnacht ein strenger Lockdown. „Auch zu Silvester gilt, dass der Wohnraum nur zur Abwendung von Gefahr, zur Deckung der Grundbedürfnisse, zu beruflichen Zwecken, zur Erholung und für Behördengänge verlassen werden darf“, warnte etwa vorab die Zeitung Kurier. Zudem galt demnach ein Feuerwerksverbot in Orten und ein Verbot für Partys in Wohnungen.

Laut der Nachrichtenagentur APA wurden auch brennende Gegenstände in Richtung der Polizei geschleudert. Die pyrotechnischen Gegenstände sollen demnach die doppelte Sprengkraft von einer scharfen Handgranate gehabt haben. Auch ein Streifenwagen wurde demzufolge mit Pyrotechnik beschossen und ein Christbaum mit brennbarer Flüssigkeit übergossen. Zwei Verdächtige, ein 16-jähriger und ein 21-jähriger Syrer, wurden in einem Haus angehalten, so Oe24. Die beiden führten die Beamten in eine Wohnung, in der weitere sieben Tatverdächtige waren, die wegen des Verdachts der schweren Sachbeschädigung festgenommen wurden. Zwei Iraker im Alter von 20 und 22 Jahren und drei Syrer im Alter von 23, 27 und 29 Jahren, und zwei Österreicherinnen im Alter von 14 und 15 Jahren. Eine bemerkenswerte Konstellation von Alter und Geschlecht.

In einer ersten Reaktion auf die Krawalle sprach die FPÖ von Zerstörungswut „islamistischer Migrantenmobs“. FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl monierte: „Während Kurz, Nehammer und Co. die Österreicher drangsalieren und de facto 24 Stunden am Tag zu Hause einsperren, ziehen Migrantenmobs durch Wien-Favoriten und verursachen ein Schlachtfeld. Hier sieht man einmal mehr, dass gewalttätige Zuwanderergruppen in Österreich Narrenfreiheit genießen. Hier gehört rigoros durchgegriffen. Für so etwas gibt es keine Entschuldigung.“

Interessant ist, dass in deutschen Medien kaum von den Randalen in Wien berichtet wird. Die Bild schrieb zwar darüber, aber ohne jeden Hinweis auf die Herkunft der Tatverdächtigen und deren Migrationshintergrund; später verschwand dann jeder Hinweis in dem Artikel auf Wien – nur in der URL konnte er nicht gelöscht werden, aber auch die wird nun umgeleitet (https://www.bild.de/news/ausland/news-ausland/silvester-randale-in-frankreich-und-wien-chaoten-steckten-polizeiauto-an-74702218.bild.html)  In Österreicher Medien war dagegen zum Teil Klartext zu finden. „Innenminister Karl Nehammer hat am Neujahrstag die Randale in Wien-Favoriten in der Silvesternacht verurteilt. ‘Parallelgesellschaften haben in unserem Land nichts verloren‘, meinte er in einer Stellungnahme gegenüber der APA und kündigte eine Schwerpunktaktion der Polizei an“, schreib Vienna.at. Der konservative Politiker betonte, es dürfte keine Toleranz für solche Aktionen geben: „Wer sich nicht mit unseren gesellschaftlichen Werten identifizieren kann und versucht diese zu stören, muss mit allen rechtlichen Konsequenzen rechnen.“ Er möchte jetzt auf einem Sicherheitsgipfel mit Vertretern der Stadt Wien auch Integrationsprobleme besprechen. „“Parallelgesellschaften haben in unserem Land nichts verloren“, so betonte der Parteifreund von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

Hier ist zu sehen, wie der Mob wütete und wie ein Balkon in Brand gesteckt wurde:

 


Bild: Screenshot/Instagram
Text: br

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