Seitenweise „geschlechtsunabhängiges Begehren“ Wie Berlins rot-rot-grüner Senat die Menschen umerziehen will

Ein Gastbeitrag von Steffen Meltzer

Es hält sich immer noch das Gerücht, dass die Verantwortlichen für den Öffentlichen Dienst im Berliner Senat Menschen mit alltagstauglichen Umgangsformen wären. Falls es in der dortigen Verwaltung noch Beamte gibt, die rudimentäre Reste einer verständlichen Sprache benutzen, die auch Hinz und Kunz verstehen, müssen jetzt ganz tapfer sein und umlernen.

Das verklausulierte Beamtenkauderwelsch verstehen nicht einmal mehr die eigenen Mitarbeiter. Immer wenn man denkt, schlimmer kann es nicht mehr kommen, dann erscheint der Senat mit neuen fundamentalen Ideen auf der Tagesordnung. Die Arbeitsgruppe „Umerziehung der Beamten und Einwohnenden“ hat einen Stuhlkreis gebildet und ihre neueste Glosse verbindlich in Stein gemeißelt. Das Werk nennt sich offiziell „Leitfaden für Mitarbeitende der Berliner Verwaltung zum diversitysensiblen Sprachgebrauch“. Federführend ist der zuständige Minister für Unisextoiletten im öffentlichen Dienst, Dirk Behrend (Grüne). 

Stolpersteine Hautfarbe und Geschlecht

Ab sofort heißt es nicht mehr „Ausländer“ sondern „Einwohnende ohne deutsche Staatsbürgerschaft“.  Die Bezeichnung „Asylbewerber“ wird durch „Asylsuchende“ und „Schutzberechtigte“ ersetzt. Migranten heißen dann zum Beispiel „Menschen mit internationaler Geschichte“. „Farbige“ oder „Dunkelhäutige“ darf man nicht mehr sagen oder schreiben, da diese Begriffe „aufgrund ihrer kolonialistischen und diskriminierenden Bedeutung“ abgelehnt werden. Selbstverständlich wird die Bezeichnung „schwarz fahren“ ebenso verbannt wie das „Anschwärzen“. Für Letzteres müssen Begrifflichkeiten wie „nachsagen oder melden“ Verwendung finden. Ähnliches gilt für den „Wirtschaftsflüchtling“, denn er beschreibt eine unmissverständliche Wahrheit: Menschen, die sich in Deutschland ein besseres Leben erhoffen. Das zu benennen geht nun gar nicht. 

Dann fängt es an, kompliziert zu werden. Nachdem es nicht mehr möglich ist zu behaupten, es gibt nur Männer und Frauen, werden auf elf Seiten Geschlechtsidentitäten und „geschlechtsunabhängige Begehren“ abgearbeitet.  Ich konnte dabei erfahren, dass ich ein Cis-Mann bin. Dieser Begriff war mir bereits einmal durch die Hausbesetzerszene der autonomen Antifa aufgefallen. Deren Sprache ist jetzt für alle Berliner Beamte und Angestellte verbindlich. 

„Cis“ beschreibt ein Subjekt, das „in Übereinstimmung mit ihrem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht lebt“. Die Berliner Spezialisten für Geschlechterforschung  geben eine überlebensnotwendige Hilfe und klären im Leitfaden auf: Wenn sich ein Mann als Mann fühlt oder eine Frau als Frau, spricht man von einem „Cis-Mann“ oder einer „Cis-Frau“. Hier soll die Sprache einer verschwindend geringen Minderheit der Mehrheit per Zwang übergestülpt werden. „Leitfaden“ ist dabei nur der liberale und irreführende Ausdruck für „Weisungen“, die 1:1 umzusetzen sind. Erst recht, wenn man in der Berliner Verwaltung Karriere machen will.

Berliner Traditionen

Gemäß der „guten alten grünen Traditionen“ scheint die Sexualität ein besonderes Anliegen des Berliner Senats zu sein. Es ist doch darüber hinaus hervorragend, wenn man als „Schreibende“ persönliche Intentionen in einem Leitfaden ausleben darf. Wölfe sind in gewisser Weise auch Spezialisten für die dummen Schafe in der Herde. Inwieweit die Antifa persönlich am Leitfaden mitgearbeitet hat, entzieht sich meiner Kenntnis. 

Da die Sexualität in diesem Pamphlet eine herausragende Rolle spielt, weiter mit diesem Thema: Die Bi-Sexualität steht für eine überkommene Zwei-Geschlechter-Ordnung. Das neue Nonplusultra heißt „Pansexualität“ (dachte immer, das ist, wenn jemand Sex mit einem Baum haben will o.ä.) und steht für die bisher begrifflich diskriminierten trans- und intergeschlechtlichen sowie nicht-binären Personen. 

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Mir ist immer noch nicht ganz klar, warum es für Wachtmeister Piepenhuber in seiner verstaubten Amtsstube eine überragende Wichtigkeit haben soll zu wissen, welchen sexuellen Neigungen ein Antragsteller in seiner Freizeit nachgeht. Meine althergebrachte innere Stimme sagt mir, dass das weder einen einzelnen Bürokraten noch den Staat etwas angeht. 

Allerdings muss ich zugeben, dass dieser neue Leitfaden, ähnlich dem sogenannten „Antidiskriminierungsgesetz“, ausgezeichnet dazu geeignet ist, Menschen auseinander zu dividieren und untereinander zu entfremden.  

Sprachverhunzungen und Sternchenschreibweise, da kommt man aus dem Stottern nicht mehr heraus. Es ist und bleibt lebensfremdes Kauderwelsch. Da freut man sich direkt auf die nächste Krise, wenn wieder systemnahe Berufe, Männer und Frauen gefragt sind, die zupacken anstatt pseudointellektuellen Wortsalat zu palavern. 

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Steffen Meltzer hat als Polizeitrainer 15 Jahre lang Polizeibeamte fortgebildet (zum Beispiel im Schießtraining, für Amoklagen und anderes). Ich habe seine Texte immer sehr geschätzt, und seit dem Kennenlernen schätze ich ihn auch menschlich sehr. Seine Bücher sind durch die Bank sehr empfehlenswert, und gerade in diesen Zeiten lege ich sie jedem sehr ans Herz. Etwa dieses: „Mobbing: Ursachen, Schutz und Abhilfe“. Eine Übersicht über alle Bücher von Steffen Meltzer finden Sie hier auf seiner Homepage im Internet


 

 


Bild: ArnaPhoto/Shutterstock / paper_Owl/Shutterstock / bearbeitet von Ekaterina Quehl Montecruz Foto/flickr.com/CC BY-SA 2.0 /

Text: Gast


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847 KRIMINALSTATISTIKEN +Verbrechenskarten & Listen + Bevölkerungsentwicklung
10 Monate zuvor

Wer wählt solche Leute???

Alois Fuchs
10 Monate zuvor

Ich glaube, diese Sprachpolizisten forschen ganz tief in ihrem Innersten nach eigenen Vorurteilen, schließen dann von sich auf alle ihre bedauernswerten, völlig unschuldigen Mitmenschen und machen daraus ein politisches Geschäftsmodell. Wenn sie ihre Energie also dafür einsetzen würden, ihre eigenen Vorurteile zu bekämpfen, wäre den davon Betroffenen am meisten geholfen und wir anderen hätten unsere Ruhe …

Dumeni
10 Monate zuvor

**WTF** bei so einem Text bekommt man ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln und Kopfschmerzen, weil man sich die Hand zu kräftig an der Stirn geschlagen hat.

Dagmar Hansen
10 Monate zuvor

Lieber Herr Meltzer, herzlichen Dank für die Aufklärung! Als Cis-Frau (ich hoffe, ich habe da eine korrekte Schreibweise im Sinne des Berliner Senats vorweisen können), zudem in Kontakt mit einem schwarzen Hund* üpps, eventuell könntes es auch eine Hünd*in oder ein sexuell nicht einzuordnendes Tier sein (vielleicht hülfe ein Gentest, oder ein/e Canine Psychologin? frage ich mich, wie es weitergehen kann. So im Leben. Kann es sein, dass ich die schwarze, canine Persönlichkeit, die mir bekannt ist, einfärben muss? Oder die Fellfarbe verschweigen, um andersfarbige canine Persönlich*keiten nicht zu diskriminer*ren? Jeden Tag aufs Neue interessant, welche Fragen sich so auftun. Man hat hat sonst nichts zu*tun so im Alltag.

caesar
10 Monate zuvor

So kommt es ,wenn die Patienten der Anstalt die Verwaltung übernehmen.

Patrick Seiler
10 Monate zuvor

Vielen Dank für diesen geschlechtsneutralen Satire-Artikel! ; -)

Sabine Neuhäuser
10 Monate zuvor

Man kann Dinge umbenennen, umschreiben oder sontswas tun.
TATSACHEN BLEIBEN TATSACHEN!!!

In was für einer Bundesirrenanstalt leben wir eigentlich?!

Marc
10 Monate zuvor

Das Wort – Umerziehung – sagt Alles.

M. Sachse
10 Monate zuvor

Mal am Thema vorbei. Beim Seitenaufruf dieser Seiten erhalte ich immer häufiger den Hinweis:

Die Website ist nicht erreichbar
Die Antwort von http://www.reitschuster.de hat zu lange gedauert.

Ist das so gewollt. Von wem?

Angeli
Antwort an  M. Sachse
10 Monate zuvor

Geht mir ebenfalls so, auf dem Smartphone.

altersblond
10 Monate zuvor

„„Farbige“ oder „Dunkelhäutige“ darf man nicht mehr sagen oder schreiben, da diese Begriffe „aufgrund ihrer kolonialistischen und diskriminierenden Bedeutung“ abgelehnt werden.“ Das „Normalvolk“ soll also die künstlichen Begriffe verwenden, die linksgrünrote Politiker und angeblich Gebildete verwenden, wenn sie sich in ihren jeweiligen Blasen tummeln. Wäre es nicht wesentlich einfacher, wenn Politiker plus x dem Volk aufs Maul schauen würden, dann müssten nur die wenigen Durchgeknallten ihre Sprache ändern, die große Masse könnte weiterschwätzen wie sie will.

Grimeton
10 Monate zuvor

Dieser Schwachsinn entstammt der sog. „Critical Race Theorie“, wie manch andere Geschichte, welche wir in den letzten Jahren gesehen haben, auch. Diese „Ideologie“ entstammt der sog. Frankfurter Schule und übersetzt bedeutet der Name übrigens „Kritische Rassentheorie“, was bei allen Deutschen die Alarmglocken zum schrillen bringen sollte. https://en.wikipedia.org/wiki/Critical_race_theory

Die ganzen Rassismusvorwürfe, welchen sich die Einwohner der USA momentan ausgesetzt sehen, entstammen dem gleichen Gebilde. Und weil die USA uns in diesen Dingen immer etwas voraus ist, wird auch uns dieser Schwachsinn jetzt ereilen. Wir werden von systemischem Rassismus, systemischem Sexismus, systemischem Faschismus und vielen anderen Dingen hören.

Es wird sog. Diversitätstrainings geben, welche allerdings mit Diversität nicht viel zu tun haben. Denn es geht nicht um echte Vielfalt, sondern darum von jeder der 309849920308409238409234 mit Hilfe der Intersektionalität ( https://de.wikipedia.org/wiki/Intersektionalität ) herstellbaren Gruppen, einen gleichen Anteil in den Abteilungen der Unternehmen und Ämter zu erreichen. Dabei werden aber aber nur bestimmte Gruppen zugelassen. Vornehmlich Homo- und Transsexuelle sowie alle Leute die der Gruppe der „People Of Colour“ angehören. Also alles außer Weiße, denn Weiß ist ja keine Farbe…

Man wird mit postmoderner Philosophie jedes Thema angehen und von innen heraus regelrecht zerstören indem man alles zu einem Problem erklärt was auch nur im Ansatz erahnt werden kann und dabei wird man die Gesellschaft immer weiter auseinander treiben und zerstören.

Wir werden erleben wie echte Feministinnen nach und nach die eigene Welt nicht mehr verstehen, Aktivisten für Homo- und Transsexuelle sich in ihrem eigenen Metier verlaufen und von der Cancel Culture nach und nach der öffentlichen Bühne verwiesen werden.

Deutsche Universitäten sind bereits mit der Ideologie der „Social Justice“ weitestgehend durchsetzt und früher oder später werden wir auch in Deutschland unser eigenes Evergreen erleben ( https://www.youtube.com/watch?v=FH2WeWgcSMk ) während in der Gesellschaft die moralischen Korridore immer enger gezogen werden und am Ende immer mehr Leute ihren Job verlieren weil sie öffentlich eine Meinung vertreten, welche nicht gerne gehört wird. Was wir bisher gesehen haben ist ein Witz, verglichen mit dem was in den USA und auch in Großbritannien bereits vor sich geht.

Das alles entspringt in den Universitäten der Fachrichtung der sog. „Gender Studies“. Um zu zeigen welcher Unsinn in diesen Bereichen „gelehrt“ wird hatten ein paar Wissenschaftler die sog. „Grievance Studies“ geschrieben. Gefälschte Dissertationen zum Thema „Gender“, welche teils belustigende und teils haarsträubende Inhalte haben. Eine der besten und am meisten gelobten Studien, war ein Auszug aus Hitlers „Mein Kampf“, in welcher man lediglich „Juden“ durch „Männer“ ersetzt hatte. Diese Dissertation wurde als „erfrischend neue Denkweise“ gelobt und veröffentlicht.

Eine grobe Beschreibung findet sich auf Wikipedia hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Sokal_Squared während die Dokumente nach wie vor, zusammen mit einer kleinen Dokumentation, hier online zu finden sind: https://drive.google.com/drive/folders/19tBy_fVlYIHTxxjuVMFxh4pqLHM_en18

Die Autoren betreiben mittlerweile eine eigene Website, wo sie zwischen dem sog. „Wokish“, also der Sprache der „Woke“-Personen, welche der Ideologie des Social Justice folgen, und dem Rest der Welt übersetzen. Zu finden hier: https://newdiscourses.com

Das letzte Buch eines der Autoren wurde auch bei Tichy’s Einblick vorgestellt, es nennt sich „Cynical Theories“ und der Bericht ist hier zu finden: https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/identitaetspolitik-sprachpolizei-und-meinungsterror-ist-die-postmoderne-theorie-schuld/

Man wird versuchen die Geschichte umzuschreiben und dabei alle unliebsamen Statuen stürzen, wie in den USA und auch Großbritannien bereits geschehen. Die Auswirkungen in den USA sind mittlerweile unübersehbar. So z.B. das 1619 Projekt wo man versucht hat die Gründung der USA auf das Jahr 1619 und die Ankunft der ersten Sklaven zu verlegen. ( https://www.nytimes.com/interactive/2019/08/14/magazine/1619-america-slavery.html )

Nachdem das Projekt, welches in Zusammenarbeit mit der New York Times entstanden ist, der Schöpferin „Nikole Hannah Jones“ den Pulitzer eingebracht hatte, wurde die Printausgabe als Lehrmaterial an Schulen genutzt und Kinder wurde die „neue Geschichte“ der USA gelehrt. Allerdings nicht sehr lange. Nachdem bereits in der Bevölkerung gewisser Widerstand aufgekommen war, wurde das 1776 Projekt gestartet damit in den Schulen wieder die gültige Version der Geschichte gelehrt wird. ( https://www.whitehouse.gov/briefings-statements/remarks-president-trump-white-house-conference-american-history/ ).

Durch die Aufmerksamkeit des „White House“ kam die Schöpferin allerdings so dermaßen unter Druck, das sie nach und nach begann das „1619 Project“ umzuschreiben und Sätze, welche die Gründung der USA auf das Jahr 1619 verlegten zu entfernen. Gleichzeitig begann die Dame ca. 30.000 ihrer Tweets zu löschen und zu behaupten das es nur Kunst war und sie niemals die Gründung der USA verlegen wollte. Das sie nach wie vor in etlichen Podiumsdiskussionen diesen Punkt vertreten hat, von denen auch Videos existieren, scheint ihr allerdings nicht klar zu sein.

Das Schlimmste an der Sache ist aber die New York Times, welche das Umschreiben des Projektes stillschweigend duldet und dabei mitzumachen scheint. Barri Weiss hatte in ihrem „Resignation Letter“ vor zwei Monaten bereits auf die Missstände hingewiesen ( https://www.bariweiss.com/resignation-letter ). Hier gibt es eine kleine Übersicht zu „1619 Project“: https://quillette.com/2020/09/19/down-the-1619-projects-memory-hole/

Etwas später hat der US-Präsident dann auch die sog. „Diversity Trainings“ aus den Institution des Bundes verbannt. Da immer deutlicher wurde in welche Richtung diese Trainings führen ( https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/executive-order-combating-race-sex-stereotyping/ )

Auch das wieder nur ein gaaaanz kleiner Einblick in all das, was da in den USA in den letzten Monaten so vor sich gegangen ist. Da brauch man sich über die Proteste und das sie mit dem Tod George Floyds schon lange nichts mehr zu tun haben nicht zu wundern.

Barbara Blume
Antwort an  Grimeton
10 Monate zuvor

Die „Executive Order on Combating Race and Sex Stereotyping“ (Ihr letzter Link, vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht), habe ich gerade gestern auch gelesen. Trump hat diese Order am 22.09.2020 unterschrieben, also noch ziemlich frisch und hoffentlich bewirkt sie auch etwas.
Es ist schon ziemlich furchtbar, wie sich viele Dinge entwickelt haben.

Kiv K.
Antwort an  Grimeton
10 Monate zuvor

Sehr übersichtlich zusammengefasst!
Ich kann allen nur dringend empfehlen diesen – wenn auch langen – Kommentar genau zu lesen und weiterzureichen.
Was gerade in Deutschland passiert, passierte genau so in den USA. Das ist erst der Anfang. Vielleicht haben wir noch die Chance diesen postmodernen Wahnsinn im Keim zu ersticken. Andernfalls erwarten uns gesellschaftlicher Zerfall und womöglich sogar Bürgerkrieg.
Im Zweifelsfall: siehe USA.

R. Weber
10 Monate zuvor

Denke mal an diesen alten Text:
Du bist verrückt mein Kind Du gehört nach Berlin
wo die Verrückten sind da gehörst Du hin.
Nette Zeiten ……

L. Bridges
10 Monate zuvor

Tja, Herr Meltzer. Dazu passt die neueste Umfrage zur Parteienpräferenz in Berlin: Grün ist jetzt die stärkste Partei.

M. Sachse
10 Monate zuvor

„Die Bezeichnung „Asylbewerber“ wird durch „Asylsuchende“ und „Schutzberechtigte“ ersetzt….“

Wie kann bei der überwiegenden Zahl von Wirtschaftsmigranten von „Schutzberechtigten“ gesprochen werden? Seit wann gibt es eine Berechtigung für Anträge, die nicht den Kriterien des politischen Asyls entsprechen?
Auch wenn das seit Jahren anders entschieden wird, bleibt die fehlende Rechtsgrundlage dafür. Daran ändert das „Wort-Framing“ nichts!

Paul J. Meier
10 Monate zuvor

Und ich dachte immer Cis wäre eine Tonart, aber Google gibt ihnen recht, zig entsprechende Ergebnisse. Als Cis-Mann überkommt mich allerdings schon eine Tonart, die eines Schreies über so viel steuergeldvernichtender Unfug! Als hätten die Hauptstädter keine anderen Sorgen!

Charlott
Antwort an  Paul J. Meier
10 Monate zuvor

Nein, Cis ist nur ein Ton. Die passende Tonart für dieses ganze Drama wäre m.E. cis-Moll. Oder noch besser ais-Moll mit sieben Kreuzen.

Paul J. Meier
Antwort an  Charlott
10 Monate zuvor

*Lacrimosa* Sie haben recht, es ist zum weinen.

Hansgeorg Voigt
10 Monate zuvor

Von Schilda nach Berlin – ich kann da nicht mehr lachen und empfinde die Hemmungslosigkeit, wie hier eine Minderheit eine Mehrheit diskriminiert fürchterlich. Wer allerdings die Geschichte Berlins betrachtet, spürt immer, dass diese Stadt ewig die Wahl zwischen Pest und Cholera gehabt hat.

Frank Danton
Antwort an  Hansgeorg Voigt
10 Monate zuvor

Ich denke Sie verstehenes wenn ich nach wie vor behaupte das man die Bundeshauptstadt in Bonn belassen hätte sollen. Die Geschichte hat gezeigt das Berlin in einem immanenten Größenwahn stagniert. Berlin ist versiegelte Provinz, Provinz die es sonst nirgends gibt. Eine singuläre Erscheinung. An den Stadtgrenzen wird jede Erkenntnis zur Evolution und dem gesellschaftlichen Grundkonsenz abgegeben und nur die Entfaltung der eigenen Unzulänglichkeiten ist ein Garant dafür aufgenommen zu werden in dieser offenen Psychiatrie. Für jeden wach erkennenden Menschen birgt dieser Moloch aus Ideologie und Selbst- und Fremdverachtung eine omnipotente Gefahr für das Zusammenleben in Frieden und Freiheit. Berlin ist 100% Hysterie und Seperatismus.

Angeli
Antwort an  Frank Danton
10 Monate zuvor

Berlin ist eine Stadt. Ebenso Bonn.
Städte sind Konstrukt aus Stein, Mörtel und Beton.
Nähme man alles Leben aus dieser Stadt bliebe sie, was sie ist nämlich ein Konstrukt, ein Gebilde, leblos, ohne Gedanken, Gefühle, Handlungen.
Ohne Hysterie.

Sprecht bitte nicht ständig von Berlin, wenn ihr eigentlich bestimmte Menschen meint, die in dieser Stadt im wahrsten Sinne des Wortes ihr Unwesen treiben.

Wäre Bonn Bundeshauptstadt, wäre gar nichts anders im Land .
Es sind nicht Steine und Beton, die agieren sondern Menschen. Und die nehmen ihre Gesinnung mit, egal wohin sie gehen (und wo sie herkommen) !
Sie verbreiten auch ihre Ideologien, egal wohin sie gehen.

Maschinist
Antwort an  Angeli
10 Monate zuvor

Bonn wäre zu klein für den Wahnsinn der Emo-Republik. Das war ein trockenes kleines Diplomatenkaff mit einer unauffälligen Uni.

Das wäre da nie so gekommen, wie im schon vor der Wende heruntergekommenen Berlin. Der Berlin-Bonn-Beschluss war der größte Fehler der Bundesregierung, aber damals waren alle derart unzurechnungsfähig, wie erste jetzt dank Corona wieder. Was da an Geld in den Sand gesetzt wurde, und immer noch wird, ist ähnlich teuer, aber heute redet da ja keiner mehr drüber. Wir sind so ein reiches Land, wir kriegen überall Kredit.

Frank Danton
Antwort an  Hansgeorg Voigt
10 Monate zuvor

Ich denke Sie verstehenes wenn ich nach wie vor behaupte das man die Bundeshauptstadt in Bonn belassen hätte sollen. Die Geschichte hat gezeigt das Berlin in einem immanenten Größenwahn stagniert. Berlin ist versiegelte Provinz, Provinz die es sonst nirgends gibt. Eine singuläre Erscheinung. An den Stadtgrenzen wird jede Erkenntnis zur Evolution und dem gesellschaftlichen Grundkonsenz abgegeben und nur die Entfaltung der eigenen Unzulänglichkeiten ist ein Garant dafür aufgenommen zu werden in dieser offenen Psychiatrie. Für jeden wach erkennenden Menschen birgt dieser Moloch aus Ideologie und Selbst- und Fremdverachtung eine omnipotente Gefahr für das Zusammenleben in Frieden und Freiheit. Berlin ist 100% Hysterie und Seperatismus.

Martina Grundig
Antwort an  Hansgeorg Voigt
10 Monate zuvor

Mir geht es genau so. Ich war kürzlich in Berlin. Man sieht fast nur noch junge Leute, Ausländer und Radfahrer. Die Radfahrer sind wie eine Invasion, die sich nicht an Verkehrsregeln hält, schauen weder nach rechts oder links und fahren einfach weiter.
Als Nicht-Berliner wäre ich froh, wenn man diese „Hauptstadt“ autofrei machen würde und ich glaube, dass das mit dieser Rot-Grün-Versifften Regierung kein Problem ist.
Die Ampeln können sie auch auf Rot = Hetero, Gelb = Homo und Grün = Queer-weiß nicht was ich bin, stellen. Ich bin nur froh, dass ich beruflich nicht mehr dort hin muss, freiwillig schon gar nicht.

Paulsen, Sönke
10 Monate zuvor

Wer die Berliner Verwaltung und ihre Mitarbeiter kennt, in der ganzen Schnoddrigkeit, in der die auftreten, weiß, dass dieser Leitfaden noch bestenfalls für die Universitätsverwaltung taugt. Das hat sich ein Vögellein mit rot-grünen Federn auf eine alten Bär gesetzt und flötet ihm ins Ohr, während der laut vor sich hinschnarcht 🙂

Maschinist
Antwort an  Paulsen, Sönke
10 Monate zuvor

Viele Vögel entleeren ihren Darm beim Wegfliegen.
Ich kann es trotzdem kaum erwarten 😉

Petra Stüben
10 Monate zuvor

Ein Herzhaftes Lachen von meiner Seite, danke!
Wenn das so weitergeht, kann Berlin seine Mauer zurückhaben, wenn die die DDR so toll fanden- einmal aussen drumrum um ganz Berlin und einmal an der Grenze zu Bayern, dann können die sogar das Rosinenbomberfeeling wieder haben, und Berlin von Bayern aus mit Essen versorgen.
Es soll ja in irgendeinem Schlossgarten in Bayern sogar Bananen geben. Die Sicherung Nachfrage für die nächste DDR ist gewiss!
Als Hauptstadt von Restdeutschland schlage ich Buxtehude vor. Fuchs und Igel sind bessere Ratgeber als Pleitegeier und Heuschrecken.

Und jetzt nochmal für die Berlienreinnendeinnendennen Beamterinnenderinnendenen, damit sie es auch versteheninnendeinnendennen:

RAUS!

Petra Stüben
10 Monate zuvor

Ein Herzhaftes Lachen von meiner Seite, danke!
Wenn das so weitergeht, kann Berlin seine Mauer zurückhaben, wenn die die DDR so toll fanden- einmal aussen drumrum um ganz Berlin und einmal an der Grenze zu Bayern, dann können die sogar das Rosinenbomberfeeling wieder haben, und Berlin von Bayern aus mit Essen versorgen.
Es soll ja in irgendeinem Schlossgarten in Bayern sogar Bananen geben. Die Sicherung Nachfrage für die nächste DDR ist gewiss!
Als Hauptstadt von Restdeutschland schlage ich Buxtehude vor. Fuchs und Igel sind bessere Ratgeber als Pleitegeier und Heuschrecken.

Und jetzt nochmal für die Berlienreinnendeinnendennen Beamterinnenderinnendenen, damit sie es auch versteheninnendeinnendennen:

Macht euern Kack alleine!

Angeli
Antwort an  Petra Stüben
10 Monate zuvor

Hiiiilfe,
ich will nicht mit diesen Bekloppten eingesperrt werden !!!

Asyl, Asyl, bitte in einem Bundesland mit klar denkenden Landesvätern !!!

altersblond
Antwort an  Angeli
10 Monate zuvor

Wo soll dieses Bundesland denn sein? Also das mit den „klar denkenden Landesvätern oder Landesmüttern“! Vielleicht findet man so etwas im „siebzehnten Bundesland“, Mallorca, aber auch da stehen die Chancen schlecht. Ich denke, Corona tötet die Menschen nicht, es macht sie nur blöd.

Stefan
Antwort an  altersblond
10 Monate zuvor

Vielleicht weiß ja der Herr Reitschuster da etwas mehr- aber mir hat mal ein alter Genosse gesagt, man verfahre da nach einem alten sowjetischen Prinzip(Stalin, Breshnew ????): „Wir können die Menschen nicht befriedigen- aber wir können sie verwirren !“
Deshalb sei auch der Preis für Alkohol immer im Erreichbarem gewesen :

Andre Langguth
Antwort an  Stefan
10 Monate zuvor

Wenn ich mich nicht irre, ist es eher von Goethe.
„Sucht nur die Menschen zu verwirren,
Sie zu befriedigen, ist schwer.“

Antonius Baßendowski
Antwort an  Angeli
10 Monate zuvor

gibts nicht mehr! In Deutschland gibts nur noch den Wettkampf um Blödheitsüberbietung. Die wirklichen Sorgen der Bürger kennen die an Hirnlosigkeit erkrankten Politeliten seit Jahren nicht mehr

Dr. Olaf Borkner-Delcarlo
Antwort an  Petra Stüben
10 Monate zuvor

Ich beglückwünsche Sie zu Ihrem Humor, mir jedenfalls ist das Lachen im Hals stecken geblieben.

Charlott
Antwort an  Petra Stüben
10 Monate zuvor

Die Baiern kann man sich abschminken, wenn es so weitergeht, dürfen die ohnehin nicht mehr raus.

Stefan
Antwort an  Petra Stüben
10 Monate zuvor

Nunja sehr geehrte Frau Stüben(Cis ?),ich stimme ja ihrem Kommentar fast ausnahmslos zu- bis auf den kleinen pösen Hinweis mit der DDR. Glauben Sie mir-unsere wrtschaftliche Rückständigkeit war aber nicht begründbar mit einer Totalverblödung im biologisch-sexistischem Sinne. Bekanntermaßen war die Ehemalige weltweit führend in Sachen FKK(für den Gender-Spezln :“Freikörperkultur“). Und auch sonst wurde bei uns staatlicherseits „Geschnackselt“,was das Sozialprogramm so hergab(Kredite wurden“abgekindert“etc.)Kann mich nicht daran erinnern, daß wir damals(also die meisten jedenfalls) in den schummrigen Diskotheken nach mrhr als einem Dritten Geschlecht Ausschau gehalten hätten. Allerdings wären solche Binäritäten wie das Henga-Dingens bei uns nicht beim Konsum oder der HO als Werbung aufgestellt gewesen- sondern hätten eine Sonderbroschüre des Ministeriums für Gesundheitswesen zu Fragen von Adipositas geziert.
PS: ….und die Sache mit den „Bananen“ scheint mir eher ein Altherrenwitz aus der BRD zu sein- für uns gab es wichtigere Probleme.

Petra Stüben
Antwort an  Stefan
10 Monate zuvor

Ich entschuldige mich für die DDR und die Sache mit den Bananen- da habe ich das Geschmäckle meines Westdeutschen Umkreises übernommen.
(Ich war gerade drei als die Mauer fiel)
Ich bin eigentlich gerne am improvisieren und das ist definitiv etwas was in der DDR geübt wurde – so zumindest mein Wissensstand. Man denke nur an Persipan und andere Marzipanersatzstoffe. Schmerkt auch lecker.

Aber ich würde doch zu gerne eine Mauer um diese Nostalgiker ziehen, die das alles wieder haben wollen, so als Experiment. War nicht irgendwo schon so eine Gruppe Grüne auf einen Bauernhof gesetzt worden, damit sie ihren Traum leben können und die haben nach dem zweiten Tag aufgegeben, weil sie arbeiten mussten? Wer eine Quelle dazu habe, möge aus dem Vollen schöpfen, danke im Vorraus.
Denkbar wäre auch eine Art Truman Experiment mit den Politikern… So in nem Atomschutzbunker einsperren und denen eine Welt simulieren die noch auf sie hört, und dann mal sehen was passiert. Dann kommt niemand mehr zu schaden.
zu Cis:
Wenn mich jemand fragt, bin ich immer ein asexuelles Neutrum.
(also nix zu holen wo man sich beleidigt fühlen könnte, eher sehr gefährlich für die die mich angreifen wollen, weil ich Aggression meist als sexuelle misszudeutende Komponenten hat, wie z.B. dem anderen Nahe kommen, schnauben, direkter Blickkontakt mit weiten Pupillen udn aufgerissenen Augen )
Dann hat der andere meistens erstmal den Kopf zu und denkt.

Martina Grundig
Antwort an  Petra Stüben
10 Monate zuvor

Ich hoffe, dass Berlin zu den Gebieten gehört, wo das gesamtdeutsche Atommüllager gebaut werden kann. Geistig verstrahlt ist diese Regierung ja schon, komplette zukünftige Verstrahlung wäre nicht mehr ausgeschlossen und alles wäre konzentriert auf einen Haufen RRG-wählende Berliner.

Alois Fuchs
10 Monate zuvor

Frei nach Obelix: Die spinnen, die Berliner. Es scheint so, als würden sich in Deutschland gerade die Fremdalimentierten – Berlin durch den Länderfinanzausgleich, der ÖRR durch die Zwangsabgabe – am unflätigsten gebärden.

Viva
Antwort an  Alois Fuchs
10 Monate zuvor

So sind die nun Mal, die Kommunisten.
Die anderen für sich arbeiten lassen und den anderen befehlen was die zu tun haben.
Willkommen in der DDR Vol.2