Zu schockierend? Das Krücken-Bild von Merkel, das Sie nicht sehen dürfen… ...und das ich (hier) nicht zeigen darf

Ein Bekannter schickte mir heute ein Foto von Angela Merkel, das mich schockiert hat. Sie ist darin auf Krücken zu sehen, am Hintereingang ihres Hauses. Auf Krücken. Die frühere Regierungschefin, die nach Angaben von einem Insider zu Amtszeiten allmorgendlich lange Sitzungen mit ihrer „Stylistin“ absolvieren musste, um äußerlich in Form zu kommen, wirkt auf dem Bild anders als sonst. Nicht mehr die Staatsfrau von einst, sondern eher wie eine – böse formuliert – von der Last der Zeit schwer gezeichnete Rentnerin, die sich in einen Aldi-Laden schleppt. Höflich formuliert könnte man auch sagen: Sie wirkt menschlicher als auf den Bildern, die man aus ihrer Amtszeit kennt. Die alte Frau von nebenan. Die Schwäche zeigt. Mit der man Mitleid hat, statt sie zu fürchten.

Heute Abend bin ich neugierig geworden: Welche Zeitung würde dieses Bild von Merkel veröffentlichen? Auf „Google“ gab ich die Suchwörter „Merkel Krücken“ und den heutigen Tag als Suchdatum an. Und siehe da – es gibt nicht nur ein Bild von der Szene, sondern mehrere Publikationen brachten es: Focus Online, Bunte und Vip.de. Na also, erscheint doch, dachte ich mir! Und klickte die erste Anzeige an. Doch statt eines Beitrags bekam ich eine Fehlermeldung. Ich klickte die nächste Meldung an. Fehlermeldung. Ich klickte die nächste Meldung an. Fehlermeldung. Ich klickte die nächste Meldung an. Fehlermeldung.

Bild-Auktion

Wie bitte? Was ist da los, dachte ich mir. Und setzte mich über den kurzen Dienstweg mit der Agentur in Verbindung, die das Bild verkauft hatte. Es wurde versteigert, so hieß es. Und von einem „großen Haus“ gekauft. Daraufhin sei es zu einem Rückruf des Bildes gekommen, diejenigen, die es bereits benutzt haben, hätten es löschen müssen.

Wie bitte, fragte ich mich erneut? Man versicherte mir, das sei üblich. Als Büro-Chef des Focus in Moskau hatte ich auch ein wenig mit Bilderbeschaffung zu tun, so etwas allerdings nicht erlebt. Und auch nicht als normaler Leser, der Bilder oder Artikel sucht. Ein kollektives Verschwinden ist mir noch nicht untergekommen. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Doch meine Erfahrung in der Branche ist gering – und da man ja nie Böses unterstellen soll, nehmen wir einmal an, es ist so.

Dann verwundert es, warum der „große Verlag“, wenn er doch extra die Bilder ersteigerte, diese nicht schleunigst abdruckt. Solche Bilder sind ja wie Brötchen – sie verlieren mit jedem Tag an Wert. Ein bestens vernetzter Freund, den ich auf die Sache ansprach, äußerte den Verdacht, der „große Verlag“ sei entweder die Ex-Kanzlerin selbst, oder er tue ihr einen Gefallen, aus eigenem Antrieb oder auf dezenten Hinweis. Merkel, die von den Medien in Deutschland im Nordkorea-Stil als „Licht in der Finsternis“ verehrt wird, sei auf den Bildern einfach „zu unmajestätisch“, meinte er, „und zu menschlich“.

Ich sagte meinem Freund natürlich, dass ich mich entschieden von solchen Verschwörungstheorien distanziere. Und google nun im Minutentakt in der Hoffnung, die Bilder möglichst bald bei einem großen Verlag zu finden. Vielleicht sorgt ja dieser Bericht hier dafür, dass sie ihren Weg in die Öffentlichkeit schaffen.

Sie wollen das Bild sehen? Sorry, dass ich Sie solange auf die Folter gespannt habe. Aber aus rechtlichen Gründen wäre es heikel, würde ich die Bilder hier zeigen – ich bin zwar überzeugt, es wäre durch das Zitierrecht gedeckt. Aber ich habe im Zweifelsfall weniger Geld und Zeit für einen Prozess als die Gegenseite. Aber Sie finden die Bilder – noch – über die Suchanfrage „Merkel Krücken“ auf Google – oder einfach, indem sie diesen Link anklicken. Beeilen Sie sich!

PS: Nach meinen Insider-Informationen sind die Krücken die Folge eines Unfalls, der Merkel beim gemeinsamen Wandern mit ihrer Busen-Freundin Annette Schavan widerfuhr.

Aktualisierung: Zwischenzeitlich sind bei der Google-Suche noch zwei Fundstellen aufgetaucht, die den inzwischen gelöschten „Bunte“-Beitrag spiegeln oder verlinken – bei diesen finden Sie eines der Bilder noch (hier oder hier).

PPS: In manchen Kommentaren wurde ich kritisiert für diesen Artikel, er sei „unter meinem Niveau“. In meinen Augen haben diejenigen, die mir das vorwerfen, aber nicht den Sinn meines Textes verstanden. Es geht mir nicht um Merkels Aussehen und auch nicht um ihren Unfall, sondern um das Verschwinden der Bilder.

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Bild: Shutterstock
Text: br

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