Porno-Transfrau soll Handlungsanweisungen für Jugendliche erarbeiten Im Auftrag einer CDU-geführten Landesregierung

„Wieder eine CDU-Regierung — leider erfährt der Leser nichts davon“ – mit diesen Worten schickte mir ein befreundeter Journalist einen Link zu einem Artikel über einen Skandal im Schleswig-Holsteiner Sozialministerium. In Kiel ist laut dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) des nördlichsten Bundeslandes eine Transfrau mit pornografischen Vorlieben, die sie öffentlich zur Schau stellt, zur Sprecherin einer Arbeitsgruppe des Ministeriums gewählt worden, die über Jugendliche beraten soll.

Transfrau Stéphanie M. Hochsprung ist Vorstandsmitglied des LSVD. Die Arbeitsgruppe, der sie nun vorsteht, soll über sogenannte non-binäre Jugendliche beraten. In den sozialen Medien stellt die Transfrau ihre Vorliebe für pornografische Inhalte ohne jede Scham zur Schau, wie das Portal „Nius“ berichtet: „Ich liebe es, M***** zu lecken, aber ich mag keine Haare in meinem Mund, aber bei deiner M***** könnte es klappen, außerdem ist sie so prominent …“, heißt es in einem englischsprachigen Tweet von Hochsprung unter dem Bild einer nackten Frau.

An anderer Stelle schreibt die Frau, die nun quasi im offiziellen Auftrag der CDU-geführten Landesregierung von Daniel Günther tätig ist: „Ich würde gerne das ganze Fett aus deiner M**** saugen und es in deine T***** pressen …“ Unter einem Pornovideo schrieb Hochsprung am 28. März: „Hmmh … in diesem Outfit siehst du aus wie eine junge Großmutter … ich weiß nicht, ob ich meine Großmutter f***** möchte …“.

Die Arbeitsgruppe, deren Sprecherin Hochsprung nun ist, soll laut dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) „Handlungsempfehlungen zum Umgang mit den Herausforderungen in den Lebensrealitäten von nicht-binären und trans* Jugendlichen erarbeiten“. Das Sozialministerium war am Freitag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, wie das Portal „Nius“ schreibt.

Der Lesben- und Schwulenverband macht aus seiner Freude über die Berufung Hochsprungs keinen Hehl:

Wie viel Fördermittel die Arbeitsgruppe erhalten soll, bleibt dem Bericht zufolge bis auf weiteres unklar: „Im Raum steht zudem die Frage, inwiefern Hochsprung geeignet ist, über Jugendliche aufzuklären.“

Stéphanie M. Hochsprung ist den Angaben zufolge Mitglied der FDP. Zeitweise soll sie demnach auch in der FDP-Fraktion in der Stadt Uetersen gearbeitet haben.

Grundsätzlich ist das Privatleben jedes Menschen in einer Demokratie in meinen Augen Privatsache. Auch das von Stéphanie M. Hochsprung. Ihre privaten Vorlieben gehen niemanden etwas an. In dem Moment aber, in dem sie diese öffentlich zur Schau stellt, muss sie sich auch daran messen lassen, wenn es darum geht, öffentliche Aufgaben zu übernehmen.

Und tatsächlich ist bei diesen – vor allem, wenn es wie in diesem Fall um Jugendliche geht – eine gewisse Vorbildfunktion angebracht.

Bemerkenswert ist, wie der – eingangs erwähnte – befreundete Journalist richtig bemerkte, dass dieser Fall in einer CDU-geführten Landesregierung abspielt – wenn auch in einem vom grünen Koalitionspartner geführten Ministerium.

 

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