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Stellen Sie sich vor: Nach einer gezielten Brandstiftung von Strom-Infrastruktur stehen 45.400 Haushalte und 2200 Gewerbebetriebe in sehr kalten Wintertagen ohne Strom und damit auch ohne Heizung da und bibbern; kurz darauf taucht ein Bekennerschreiben aus der rechtsextremen Szene auf. Sie ahnen sicher, was in Deutschland los wäre: Wir würden nichts anderes hören und sehen, alle Schlagzeilen wären davon beherrscht, alle würden die „Gefahr von rechts“ beschwören, es gäbe Lichterketten und Demos und Sondersendungen in den öffentlich-rechtlichen Sendern.
Genau das, was ich beschrieben habe, ist, wie Sie sicher schon gelesen haben, in Berlin passiert – nur dass das Bekennerschreiben nicht aus der rechtsextremen Ecke kam, sondern von Linksextremen. Und die Reaktion? Wenn ein völlig Unbeteiligter ohne Kenntnis der Vorgeschichte die Nachrichten sehen würde, käme er zu dem Schluss, das Feuer sei von selbst ausgebrochen. Oder von Unbekannten gelegt worden. Wenn er überhaupt von dem Feuer erfahren würde – denn obwohl scheinbar pflichtbewusst berichtet wird, erfolgt die Manipulation dadurch, dass dieses Ereignis eben nicht die Schlagzeilen beherrscht – sondern eher unter ferner liefen erscheint.
Dabei ist das, was hier passierte, durchaus Sondersendungen wert: Der Strom war am frühen Samstagmorgen in den Berliner Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde ausgefallen. Betroffen waren laut Stromnetz Berlin 45.400 Haushalte und 2200 Gewerbebetriebe. Ursache ist der Brand an der Kabelbrücke zum nahegelegenen Kraftwerk Lichterfelde. Dadurch seien mehrere Hochspannungskabel beschädigt worden, wie die „Welt“ berichtet.
Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey von der SPD verkündete nun offiziell, dass es sich um Brandstiftung handelte. Eine Brücke am Teltowkanal, an der fünf Hoch- und zehn Mittelspannungskabel zerstört wurden, sei mit Brandsätzen versehen worden. Das ist auch nichts Neues. Anschläge von Linksextremen auf die Infrastruktur, insbesondere die Strom-Infrastruktur, geschehen in Berlin in erschreckender Regelmäßigkeit. Nur werden sie eben stiefmütterlich behandelt von den Medien – weil sie eben nicht von „Rechten“ verübt wurden.
Was es bedeutet, wenn Abertausende Haushalte bei Minusgraden ohne Strom und Heizung dastehen, brauche ich Ihnen nicht zu erklären – denn wenn Sie hier mitlesen, haben Sie sicher, anders als wohl viele Linksextreme, Empathie. Rentner, die frieren und wegen ausgefallener Lifte nicht mehr aus dem Haus können, Eltern, die notgedrungen irgendeine beheizbare Bleibe suchen müssen, zigtausendfaches Leid.
Das ist nichts anderes als Terror.
Nur wird es eben nicht so genannt, weil es von links kommt. Sehen Sie sich mal die Schlagzeilen in den deutschen Medien an:

Techniker bei der Arbeit, sachliche Titelzeilen, kein Hinweis auf einen politischen Hintergrund, kein Wort über linksextremen Terror. Man liest von „massivem Stromausfall“, von „Reparatur dauert“, von „Strom bleibt aus“ – aber das Entscheidende fehlt: die Benennung des Täters und der ideologischen Motivation.
Klar, man könnte nun sagen: Es ist nicht bewiesen, dass das Bekennerschreiben authentisch ist. Aber Hand aufs Herz – würde das zu so einer Zurückhaltung in den Medien führen, wenn es identisch aus der rechtsextremen Szene gekommen wäre? Und ist das Bekennerschreiben nicht plausibel, wenn es aus derselben Szene stammt, die sich seit Jahren ungestört und weitgehend unter dem Radar der breiten Öffentlichkeit an der Infrastruktur des Landes vergeht: linksradikale Netzwerke, denen man bestenfalls eine gewisse „Systemkritik“ unterstellt, aber nie das Etikett „Terror“?
Bloß keine falschen Worte!
Warum? Weil nicht sein darf, was nicht ins Weltbild passt. Linksextreme Täter gelten in der medial-politischen Schablone als „Aktivisten“, „Kritiker“, allenfalls „militante Gruppen“ – aber eben nie als das, was sie real sind: Extremisten, Brandstifter, Saboteure. Der Begriff „linker Terror“ bleibt ein Tabu, auch wenn seine Opfer real sind: frierende Familien, lahmgelegte Betriebe, gefährdete Patienten.
Die moralische Schieflage ist erschütternd. Und ja, Sie werden jetzt einwenden: Ist aber doch nicht neu. Stimmt. Aber sobald wir aufhören, uns darüber zu empören oder gar zu wundern, werden wir Teil des Problems. Wir dürfen uns nicht gewöhnen an diese Doppelmoral, diese Scheinheiligkeit, diese Verlogenheit. Denn genau das wollen diejenigen, die hinter ihr stehen, in der Politik, in den Medien, in den Propaganda- und Zersetzungsorganisationen, die sie scheinheilig „Nicht-Regierungsorganisationen“ nennen, aber staatlich finanzieren. All die „Amadeo-Stiftungen“, „HateAids“ und „Correctivs“.
Wir dürfen uns auch nicht daran gewöhnen, dass das CDU-regierte Berlin offenbar so desolat ist in seiner kritischen Infrastruktur, dass der Schaden viele Tage lang nicht behoben werden kann – mitten im kalten Winter.

Es ist erschütternd, wie weit die Zersetzung dieses Landes durch die rot-grünen Kulturkrieger bereits fortgeschritten ist. Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem selbst Brandanschläge auf kritische Infrastruktur nur dann politisch skandalisiert werden, wenn sie aus dem „richtigen“ Lager stammen.
Besonders bitter ist dabei die Rolle jener, die sich immer noch Journalisten nennen – ich tue mich zunehmend schwer, sie als Kollegen zu bezeichnen. Was wir hier erleben, ist kein Journalismus mehr. Es ist Propaganda. Es ist Komplizenschaft.
Oder, ganz trocken:
Was bleibt, ist das Bild einer Hauptstadt im Dunkeln – und eines Staates, der lieber blind bleibt.
Und der, mit einer an Gehirnwäsche erinnernden Dauerbeschallung in den Medien, dafür sorgt, dass die Mehrheit erst dann aus ihrem Propaganda-Dornröschenschlaf erwacht, wenn es längst zu spät ist. Doch dann wird man uns, den Warnern, vorhalten, wir seien nicht laut genug gewesen – und die Verantwortlichen werden behaupten, sie hätten es immer gewusst, sie hätten gewarnt, nur habe man sie nicht verstanden.
Glauben Sie nicht? Dann sehen Sie in die Geschichte.
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