ZDF lügt über Musk – und plötzlich: ein Riss in der GEZ-Omerta Journalisten von NDR und ZEIT brechen das Schweigekartell des Staatsfunks

Bewegt sich da etwas? Ich kann mich an keinen Fall erinnern, in dem ein öffentlich-rechtlicher Journalist einen öffentlich-rechtlichen Sender massiv wegen Falschinformation angeht. Zumindest nicht vor dem rettenden Hafen der Luxus-Pension.

Jetzt ist es passiert.

In „ZDFheute live“ hatte Moderatorin Christina von Ungern-Sternberg zur Gewalt in Nordirland gesagt: „Ein brutaler Mordversuch auf offener Straße in Belfast. Jemand filmt, das Video geht viral. Ein rassistischer Mob macht daraufhin Jagd auf Migranten. Dazu aufgerufen hatten ein britischer Rechtsextremist und Tech-Milliardär Elon Musk.“

Eine glatte Lüge. Musk hat nie zu Gewalt aufgerufen. 

Der NDR-Redakteur Sebastian Eberle schrieb dazu auf  X: „Liebe Kolleginnen und Kollegen in Mainz, bei allem Respekt. Das geht so nicht. So können und so dürfen wir nicht arbeiten. Das ist völlig inakzeptabel.“ Eberle reagierte damit auf einen Beitrag von WELT-Chefreporterin Anna Schneider, die die ZDF-Sendung in einem Kommentar kritisierte.

Auch Jochen Bittner vom Zentralorgan von Rot-Grün, der „Zeit“, traute sich, die Kollegen auf X zu attackieren: „Was das ZDFheute sich da geleistet hat, ist eine klare Falschbehauptung, die auch meiner Ansicht nach justiziabel ist.“

Bittner wäre nicht bei der „Zeit“, wenn er sich nicht sofort absichern würde. Weder Musk noch der britische Rechtsextremist Tommy Robinson seien „so dumm, unmittelbar zu Gewalt aufzurufen“, schrieb er, und betonte, beide wirkten als Stimmungsmacher, mit der Extremisten Gewalt für sich legitimieren könnten.

Die gleiche Logik, mit der jede Kritik an importierter Gewalt seit Jahren mundtot gemacht wird: nicht der Täter ist das Problem und die Gefahr, sondern wer darüber redet.

Doch immerhin – die Omerta, das große Schweigen der Staatsmedien, bekommt erste Risse. Ich würde sogar sagen: Es erinnert an sinkende Schiffe – die Ersten springen zwar noch nicht ab, aber bewegen sich Richtung Rettungsboote..

Noch kein Sommer, aber ein Schwälbchen. Dass man sich in diesen Zeiten schon darüber freut, ist eigentlich traurig. Aber freuen wir uns trotzdem.

Risse in der Omerta dokumentieren kostet Zeit und Nerven — und funktioniert nur dank Ihrer Unterstützung. Hier steht, wie es geht

Frisch erschienen – zum Thema

Mehr über die Öffentlich-Rechtlichen Volks(um)Erzieher:

Bild: Symbolbild/KI/Grok / Screenshot X/@MeaKata91 / Fotograf: Christian Schroedter

Für Sie empfohlen: