Wer Frankreichs Proteste befeuert – und was Berlin damit zu tun hat Kommunisten, Islamisten, Soros-Millionen: eine unheilige Allianz

Gestern habe ich hier beschrieben, wie unsere Medien die Krawalle in Frankreich weichzeichnen – und warum die schrecklichen Ereignisse ein Menetekel für Deutschland sind. Eine Frage blieb dabei offen: Wer steht hinter der Ultralinken, die die Regierung in Paris für die Gewalt verantwortlich macht? Frankreichs „Schülerproteste“ haben erstaunlich wenige Schüler im Hintergrund – dafür Kommunisten und Islamisten. Und wer dem Geld folgt, landet in Brüssel. Deutsche Medien schweigen dazu – mein Gastautor nicht., Autor des Buches „Eroberung: Wie der politische Islam Deutschland unterwandert“, ist den Netzwerken nachgegangen – und stößt auf Spuren, die bis nach Berlin führen. Hier sein Gastbeitrag:

Am Wochenende eskalierten die bürgerkriegsartigen Unruhen in Frankreich. Das historische Rathaus von Limoges brannte weitgehend aus. In Lyon wurde das Touristenbüro in Brand gesetzt. In Marseille, Lille und anderen Orten wurden Rathäuser angegriffen, in Paris, Marseille, Nizza, Bordeaux, Lille, Straßburg und Toulouse wurden Geschäfte, Supermärkte, Boutiquen, Apotheken und Elektronikläden geplündert. Es gab über 2.000 Festnahmen landesweit, davon 855 allein in Paris, und rund 150 verletzte Polizisten. Angefeuert wurde die Protestbewegung, aus der die Unruhen hervorgingen, von linksradikalen Organisationen und Gewerkschaften – das zeigt eine Recherche der Fox-News-Journalistin Asra Nomani. Dazu kommen Verbindungen zur deutschen Partei „Die Linke“ und zum NGO-Netzwerk um die Großspender George Soros und Neville Roy Singham.

Am 8. Oktober berichtete ich andernorts bereits über die Verbindungen der „Linken“ und ihrer Parteistiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, nach New York, London und Paris. Auf Fox News veröffentlichte die indisch-amerikanische Journalistin Asra Nomani am 9. Oktober eine Übersicht über die Organisationen, die die Schülerproteste befeuern, aus denen die jetzigen Unruhen hervorgingen. Nomani war eine Kollegin des Wall-Street-Journal-Korrespondenten Daniel Pearl, der 2002 in Pakistan von Islamisten geköpft wurde. Seitdem hat sie sich auf links-islamistische Netzwerke spezialisiert und 2023 darüber das Buch „Woke Army“ geschrieben.

Nomani führt eine Datenbank linksextremer und islamistischer Organisationen und identifizierte 50 Gruppen, die zusammen mit der Partei La France Insoumise (LFI) die Protestbewegung in Frankreich angeheizt haben: die Kommunistische Partei Frankreichs (Parti Communiste Français – PCF), die Nouveau Parti anticapitaliste (NPA), Gewerkschaften wie die Confédération générale du travail (CGT), Force Ouvrière (FO), die CFDT und die Bildungsgewerkschaft SUD Éducation sowie Menschenrechts- und Antirassismus-Gruppen wie die Ligue des Droits de l’Homme (LDH), SOS Racisme und das Mouvement contre le racisme et pour l’amitié entre les peuples (MRAP).

Rote Fahnen, Palästina-Flaggen – und eine Spur nach Berlin

Bei den Schülerprotesten in Paris zeigte sich Anfang Oktober der Nationalsekretär der Kommunistischen Partei Frankreichs, Fabien Roussel, inmitten der Demonstranten und postete Fotos mit roten Fahnen der „Parti Communiste Français“. Online fordert die Kommunistische Partei: „Stoppt die Bewaffnung des palästinensischen Völkermords!“ LFI-Abgeordneter Louis Boyard zeigte sich bereits bei den Schülerprotesten Anfang Oktober mit Palästina-Flagge, ebenso wie die Étudiants Musulmans de France (Muslimische Studenten Frankreichs) und Mitglieder von Urgence Palestine.

Die Linke gehört im EU-Parlament derselben Fraktion an wie La France Insoumise. Der LFI-Thinktank Institut La Boétie arbeitet mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung zusammen, LFI-Chef Jean-Luc Mélenchon hat 2018 auf eine Analyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu LFI hingewiesen. Die Verbindungen der LFI zu Islamisten waren 2025 Gegenstand einer Untersuchung in der französischen Nationalversammlung. Die PCF hat den Wahlerfolg der Linken in Berlin begrüßt, die Rosa-Luxemburg-Stiftung berichtet regelmäßig über die PCF.

Die genannten NGOs werden außerdem vom linken NGO-Netzwerk des New Yorker Großspenders George Soros unterstützt: Die Menschenrechtsliga LDH erhielt 2016/2017 382.722 US-Dollar von den Open Society Foundations (eigene Angaben) und 2020 19.000 Euro von der EU (laut Finanztransparenzsystem FTS).

Millionen aus Brüssel – auch Ihr Steuergeld

SOS Racisme ist Teil des European Network Against Racism (ENAR), eines Zusammenschlusses von 140 Organisationen, darunter solche mit Verbindungen zur Muslimbruderschaft wie FEMYSO (Forum of European Muslim Youth and Student Organisations). ENAR erhielt von 2016 bis 2024 3.415.461 US-Dollar von Open Society (eigene Angaben). SOS Racisme erhielt von der EU von 2017 bis 2024 63.000 Euro laut FTS. Die EU finanzierte ENAR von 2014 bis 2024 mit 24,34 Millionen Euro.

Open Society wurde 2022 mit 3.330.855,20 Euro von der EU finanziert, wie sich aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage 2023 ergab. Die Open Society Foundations selbst werden primär durch private Mittel von George Soros finanziert (laut eigener Website über 32 Milliarden Dollar). Nach eigenen Angaben hat Open Society über 700 Millionen Dollar an linke und linksextreme Organisationen in Europa vergeben.

Eine weitere Schlüsselrolle spielt laut Nomani der Milliardär Neville Roy Singham, der von Shanghai aus linksradikale Organisationen weltweit finanziert, darunter die israelfeindliche Gruppe CodePink seiner Frau Jodie Evans mit 1,33 Millionen Dollar. Singham finanziert außerdem die kommunistische Propagandaplattform BreakThrough News aus New York, die die Unruhen in Frankreich als „Streik gegen Sparmaßnahmen“ verteidigt und angebliche „Polizeigewalt“ sowie „rassistische und faschistische“ Politiker kritisiert.

Der gemeinsame Feind

„Was wir hier sehen, ist das gleiche links-islamische Netzwerk, das auch in unserem Land operiert“, so Mike Gonzalez, Referent bei der Heritage Foundation, zu Nomani. „Und im Fall von BreakThrough News steckt sogar derselbe Sugar Daddy dahinter – Neville Roy Singham.“

„Die einzige Gemeinsamkeit der Kommunisten und Islamisten ist ihr gemeinsamer Feind: der jüdisch-christliche, kapitalistische, freie Westen“, so Gonzalez. „Ihr Ziel ist unsere Vernichtung.“

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Collin McMahon ist Kontrafunk-Redakteur und Autor, u. a. von „Eroberung: Wie der politische Islam Deutschland unterwandert“ mit Irfan Peci.

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Bild: Symbolbild/KI/Gemini

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