Anweisung an Polizei: „Möglichst wenig Migranten kontrollieren“ Wieder eine Verschwörungstheorie, die wahr wird

Hier mein Video zu diesem Artikel.

Wehe, jemand hat behauptet, dass die Polizei bei Migranten oft nicht so genau hinsehe. Oder schlimmer noch – dass es entsprechende Anweisungen von oben gebe. Wer so etwas sagt oder schreibt, muss damit rechnen, sofort als „Verschwörungsideologe“ diffamiert zu werden – dem neudeutschen Wort für „Ketzer“. Oder gar als „Rechter“, was dank jahrelanger rot-grüner Gehirnwäsche heute bei vielen als Synonym für „Nazi“ gilt, was in doppelter Hinsicht irre ist: Weil „Rechts“ genauso eine legitime politische Richtung ist wie „Links“. Und weil das Wort „Nazi“ vor allem deshalb statt „Nationalsozialist“ verwendet wird, um den sozialistischen Anteil am Nationalsozialismus zu verschleiern.

Aber zurück zur Polizei. Was bisher politische Gotteslästerung war, ist jetzt in der größten Zeitung des Landes nachzulesen: der „Bild„. Allerdings nur hinter einer Bezahlschranke, die hier neben der üblichen Funktion – des Geldverdienens – quasi auch noch die Funktion des politischen Keuschheitsgürtels hat. Denn was da nur für bezahlende Abonnenten zu lesen ist, könnte die Bürger in der Tat beunruhigen. Vor allem diejenigen, die weiter mit rosa Brille auf das Geschehen in unserem Land blicken. Oder in Apathie wegsehen.

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Dortmund könnte bald deutscher Meister werden. Doch auch in anderer Hinsicht ist die Großstadt in Nordrhein-Westfalen rekordverdächtig. „Gewalt, brutale Übergriffe auf Anwohner – und keine Hilfe durch die Polizei“ – so fasst die „Bild“ die Klagen örtlicher Geschäftsleute aus der Dortmunder Nordstadt zusammen. Kulminiert ist das Ganze im August 2022, als bei einem Polizeieinsatz der 16-jährige Senegalese Mouhamed D. erschossen wurde.

Nach einem Bericht der „Bild“ über die unglaublichen Zustände zwischen Borsigplatz und Nordmarkt in Dortmund meldeten sich jetzt frustrierte Polizisten aus der zuständigen „Wache Nord“ bei dem Blatt. Was sie berichten, ist alarmierend. Und es sollte auch außerhalb der Bezahlschranke zu lesen sein.

Einer der Beamten erzählt: „Wir haben immer weniger Kollegen, teilweise wurden Schichten um zehn Polizisten reduziert. Im Früh- und Nachtdienst gibt es oft nur noch zwei Streifenwagen für die ganze Nordstadt. Innenminister Reul finden wir eigentlich gut, der verspricht ja auch mehr Polizisten. Wir sagen immer, der kann davon nichts wissen, sonst würde er etwas unternehmen und das nicht zulassen.“

‘Bewusste Kriminalisierung‘

Ein anderer Beamter sagte: „Egal, wie wir die Arbeit machen, unsere Führung im Polizeipräsidium ist unzufrieden. Alle wollen nur noch woanders hin, schreiben Umsetzungsgesuche. Mittlerweile wollen 41 von 61 Kollegen weg. Die Kollegen haben innerlich gekündigt. Gibt es Vorwürfe, egal ob von Intensivtätern oder Linksextremen, wird man sofort fallen gelassen. Eine Unschuldsvermutung gibt es für uns nicht mehr. Es findet eher eine bewusste Kriminalisierung von Kollegen statt.“

Seit den tödlichen Schüssen vergangenes Jahr nahmen die Probleme noch einmal erheblich zu, so ein Beamter laut dem Text: „Uns wurde aus dem Präsidium klar gesagt, möglichst wenig Migranten zu kontrollieren, die Situation wäre wegen des toten Senegalesen sowieso schon angespannt. Aber wen sollen wir dann in der Nordstadt kontrollieren, da leben fast nur noch Migranten? Zusätzlich wurden die Einsatztrupps eingestampft, wir können Hotspots gar nicht mehr überwachen, hetzen nur noch von Einsatz zu Einsatz.“

Die Polizisten der Wache Nord erheben dem Bericht zufolge konkrete Vorwürfe gegen die Polizeiführung in Dortmund: „Bei einer Demonstration nach den tödlichen Schüssen hatte ein Afrikaner eine Demo gegen Polizeigewalt angemeldet. Der wurde aber mit Haftbefehl gesucht. Und uns wurde trotzdem aus dem Präsidium verboten, den Mann bei der Demo festzunehmen. Das gäbe Bilder, die man jetzt nicht gebrauchen könnte.“

Wie in einer Bananenrepublik

Das sind unglaubliche Vorwürfe – hier liegt der Verdacht der Strafvereitelung im Amt im Raum. Das erinnert mehr an eine Bananenrepublik als an einen Rechtsstaat. Eigentlich sollte sich ein beherzter Bürger zeigen, der dies anzeigt, und so für eine Prüfung sorgt. Auch wenn die Erfolgschancen angesichts der Zustände in unserer Justiz mittlerweile durchwachsen sind.

Noch brisanter macht solches angeordnete Wegsehen bei Verbrechern, wenn man bedenkt, mit welcher Härte und Brutalität die Polizei gegen friedliche Bürger vorging, deren „Verbrechen“ darin bestand, ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit wahrzunehmen und friedlich auf die Straße zu gehen. Sie wurden massenweise in Polizeigewahrsam genommen. Während gewalttätige Verbrecher aus Angst vor unschönen Bildern nicht angetastet werden.

Aber nicht nur durch solchen Wahnsinn haben die Beamten das Vertrauen verloren, wie einer von ihnen schildert: „Es findet keinerlei Wertschätzung, kein Respekt vor unserer schwierigen Arbeit mehr statt. Einmal kam der Polizeipräsident in die Wache, alle sollten offen sagen, wo der Schuh drückt. Ein Kollege hat das genutzt und sehr sachlich Kritik am internen Umgang geübt. Der musste prompt danach zum Rapport ins Präsidium und man legte ihm nah, sich versetzen zu lassen.“

Glücksrad vor der Wache

Den Aussagen zufolge wird „fast täglich großer Druck auf die Polizisten“ ausgeübt: „Es wurden sogar unsere Sozialräume durchsucht, private Fotoalben beanstandet, wir hätten angeblich rechtsradikale Tendenzen. Der Polizeipräsident will nur, dass er gut da steht, wir interessieren ihn nicht. Dafür werden sogenannte Begegnungsfeste veranstaltet, wir müssen vor der Wache ein Glücksrad aufstellen und mit polizeibekannten Bürgern Kaffee trinken – echt absurd.“

Das Resultat dieses Umgangs mit den Beamten: Sie würden von den Kriminellen in der Nordstadt nicht mehr ernst genommen, sagen sie. Einer der Beamten führt aus. „Es herrscht unter den Kollegen eine komplette Verunsicherung. Und daraus entsteht ein Teufelskreis, denn viele machen nur noch den sogenannten Dienst nach Vorschrift. Denn wenn du jemanden festnimmst, es kommt zur Gegenwehr und du musst durchgreifen, bist du nachher noch der Dumme. Also lässt man es besser.“

Ich denke, wenn Sie hier auf meiner Seite lesen, sind Sie, was die Zustände in Deutschland angeht, im Nehmen genauso hart gesotten wie ich. Aber diese Zustände sind doch noch einmal ein Stück heftiger als vieles andere. Sie entsprechen genau dem, wovor Regierungskritiker seit Jahren warnen – und wofür sie diffamiert werden.

Dass bis auf die „Bild“ kaum ein anderes großes Medium über diese Zustände berichtet, ist fast genauso skandalös wie diese Zustände selbst.

Bereits im Oktober 2021 hat ein Polizist, dem der Kragen geplatzt ist, auf meiner Seite ausgepackt und Zustände beschrieben, die in Grundzügen an das erinnern, was nun aus Dortmund zu hören ist (siehe hier). Auch von anderen Polizisten waren hochbrisante Innenansichten auf meiner Seite zu lesen (siehe hier, hier und hier).

Zugespitzt könnte man von einer „Afrikanisierung“ Deutschlands sprechen. Unter wohlwollendem Wegsehen des Großteils der Politik und Medien.

Hier mein Video zu diesem Artikel.

Auf meiner Seite konnten Sie schon 2021 brisante Insider-Berichte aus der Polizei lesen – um die sich die großen Medien bis heute drücken. Kritischer Journalismus ist wie ein Eisbrecher – er schlägt Schneisen in die Einheitsmeinung. Dafür muss man einiges aushalten. Aber nur so bricht man das Eis. Langsam, aber sicher. Diese Arbeit ist nur mit Ihrer Unterstützung möglich! Helfen Sie mit, sichern Sie kritischen, unabhängigen Journalismus, der keine GEZ-Gebühren oder Steuergelder bekommt, und keinen Milliardär als Sponsor hat. Und deswegen nur Ihnen gegenüber verpflichtet ist – den Lesern! 1000 Dank!!!
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Bild: Frau aus UA/Shutterstock

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