Berliner Senat: Flüchtlinge aus der Ukraine schnell gegen Corona impfen Befremdende Auswüchse des Impfwahnsinns

Von Daniel Weinmann

„Wir werden alle aufnehmen“, versprach Außenministerin Annalena Baerbock kürzlich mit Blick auf die aus der Ukraine fliehenden Menschen. Die Ministerin unterstrich, dass allen Schutzsuchenden geholfen werde, auch jenen ohne ukrainischen Pass.

Fast wichtiger als das menschliche Leid, das die Flüchtlinge erfahren müssen, scheint der Politik indes der Impfstatus der Menschen zu sein, die von den russischen Bomben aus ihrer Heimat vertrieben werden. Da nur 35 Prozent der Ukrainer zweimal und nur 1,7 Prozent dreimal geimpft sind, möchte der Berliner Senat die Flüchtlinge möglichst schnell gegen Corona impfen.

Daher sei es sehr sinnvoll, Impfkapazitäten und Impfstellen bereitzuhalten, bekräftigte Gesundheitssenatorin Ulrike Gote von den Grünen laut dpa. „Wir werden dieser Gruppe dann sehr zügig die Impfung ermöglichen und anbieten.“

Impfen bleibt augenscheinlich erste Bürgerpflicht

Was den unbedingten Impfwillen bizarr anmuten lässt: Die Politikerin erwähnt zugleich einen deutlichen Rückgang bei den Coronainfektionen und -belastungen. Zwar verharre die Sieben-Tage-Inzidenz noch auf einem höheren Niveau bei mehr als 1.100.

Aber die Aufnahmen in den Krankenhäusern würden weniger, „was sehr darauf hindeutet, dass die Welle sich abflacht“. Weder auf den Intensivstationen noch auf den normalen Stationen sei jetzt noch mit Überlastungen zu rechnen. „Insofern ist hier die Lage eher entspannt“, entwarnt Gote. Gleiches gelte für die Alten- und Pflegeheime.

Impfen bleibt offensichtlich dennoch erste Bürgerpflicht – egal ob für Deutsche oder für kriegsgeschädigte Flüchtlinge.

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Daniel Weinmann arbeitete viele Jahre als Redakteur bei einem der bekanntesten deutschen Medien. Er schreibt hier unter Pseudonym.

Bild: Shutterstock
Text: dw

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