Dänemark rechnet vor: Muslimische Migranten belasten Staat heftig Warum diese offiziellen Zahlen in Deutschland totgeschwiegen werden

Es sind unglaubliche Zahlen aus Dänemark – wobei die Tatsache, dass sie in unseren großen Medien tabu sind, mindestens genauso unglaublich ist wie die Zahlen selbst. Zumal sie schon seit Jahren das gleiche Phänomen zeigen – nur dass die meisten Menschen hierzulande, mich eingeschlossen, eben nichts davon erfahren. Wohl, weil sie nicht ins rot-grüne Takka-Tukka-Land-Weltbild unserer „Haltungs“-Krieger in den Redaktionen passen.

Ich bin bei Joana Cotar auf X auf diese Zahlen gestoßen. Sie schreibt:

Das dänische Finanzministerium hat offizielle Daten zur Netto-Steuerleistung von Einwanderern aus 36 verschiedenen Ländern veröffentlicht…

24/26 nicht-muslimische Nationen entlasten die Steuerzahler.
Alle 10 muslimischen Nationen kosten Dänemark Geld.

🐘 im Raum.

Dazu teilt sie folgende Grafik:

Die Grafik geht derzeit in den sozialen Netzwerken viral. Sie ist eine sekundäre Aufbereitung. Die Tendenz dahinter ist allerdings keineswegs erfunden. Das dänische Finanzministerium veröffentlicht seit Jahren detaillierte Berechnungen zum Nettobeitrag von Einwanderern und ihren Nachkommen. Die jüngste umfassende Auswertung (Daten von 2019, revidiert im September 2023) kommt zu einem klaren Ergebnis:

Einwanderer und Nachkommen belasten die öffentlichen Finanzen insgesamt mit rund 16 Milliarden Dänischen Kronen (DKK), rund 2,1 Milliarden Euro. Bei Menschen mit westlicher Herkunft bleibt ein Plus unter dem Strich – elf Milliarden Kronen (1,5 Milliarden Euro), während die Gruppe mit Herkunft aus vorwiegend muslimischen Ländern ein Minus von 27 Milliarden Kronen (3,6 Milliarden Euro)  verursacht – davon entfallen allein auf die MENAPT-Länder (Mittlerer Osten, Nordafrika, Pakistan, Türkei und weitere) rund 24 Milliarden Kronen (3,2 Milliarden Euro).

Das Muster ist nicht neu. Es zieht sich durch mehrere Berichtsjahre. Und es stammt nicht von irgendeinem rechten Thinktank, sondern von einer Behörde unter einer sozialdemokratisch geführten Regierung.

Genau das macht die Sache so bemerkenswert. Die dänischen Sozialdemokraten unter Mette Frederiksen haben aus solchen Zahlen Konsequenzen gezogen. Sie betreiben seit Jahren eine der restriktivsten Migrationspolitiken Westeuropas: „Nul udlændinge“ oder „nul asyl“, auf Deutsch „Nullzuwanderung“, als erklärtes Ziel, Ghetto-Gesetze, mit denen Wohnviertel mit hohem Anteil nicht-westlicher Einwanderer gezielt aufgebrochen werden sollen, verstärkte Abschiebungen, deutliche Einschränkungen bei Familiennachzug und Asyl. Eine Partei, die sich selbst als links und sozialstaatlich versteht, akzeptiert den fiskalischen und gesellschaftlichen Befund und handelt danach.

In Deutschland wäre genau das undenkbar. Hier würde schon die bloße Erhebung und Veröffentlichung solcher Zahlen nach Herkunftsland als Skandal gelten. Stattdessen bleibt es bei nebulösen Durchschnittswerten und dem Mantra, man dürfe „nicht pauschalisieren“. Die dänische Linke zieht aus denselben Daten genau die umgekehrte politische Konsequenz, wie SPD und Grüne sie hierzulande ziehen würden – und niemand in den großen deutschen Redaktionen findet das erwähnenswert.

Höchstens unter ferner liefen

Wann haben Sie zuletzt bei „ARD“, „ZDF“, „Spiegel“, „Zeit“ oder „Süddeutscher Zeitung“ eine sachliche Meldung über die dänischen Fiskaldaten nach Herkunftsland gelesen? Die Zahlen sind seit 2018 öffentlich. Die Berichte liegen auf dem Tisch. Und doch herrscht nahezu absolutes Schweigen. Oder allenfalls wird im Kleingedruckten darüber berichtet.

Noch bemerkenswerter ist die deutsche Leerstelle: Es gibt hierzulande schlicht keine vergleichbare, nach Herkunftsland aufgeschlüsselte amtliche Statistik. Weder Destatis noch das IAB noch das Finanzministerium liefern eine solche Transparenz.

Ob das Zufall ist oder Absicht, mag jeder für sich beantworten. Auffällig ist es allemal. Und noch auffälliger ist, dass ausgerechnet jene Medien, die sonst keine Gelegenheit auslassen, freien Journalisten selektive Berichterstattung vorzuwerfen, diese amtlichen dänischen Zahlen seit Jahren konsequent totschweigen. Wer die Realität nicht sehen will, weil sie seiner Ideologie zuwider läuft, muss sie eben ausblenden. Und versuchen, sie Lesern und Zuschauern vorzuenthalten.

Und das ist weit mehr als nur eine mediale, ideologische Marotte. Denn man kann nur gegensteuern gegen das, was man beim Namen nennt. Wer Fiskaldaten nach Herkunftsland für tabu erklärt, kann auch keine Migrationspolitik machen, die zwischen Gruppen mit unterschiedlichem Integrationserfolg unterscheidet – er kann nur pauschal „mehr Integration‘ fordern – und hoffen. Genau diese Sprachlosigkeit ist es, die den Unmut in der Bevölkerung so groß macht.

Das bittere Fazit

All das diagnostizierte und prophezeite Thilo Sarrazin schon 2010 in „Deutschland schafft sich ab“ – auf Basis vergleichbarer sozioökonomischer Daten. Die Reaktion? Rauswurf aus dem Bundesbank-Vorstand, jahrelange Ausschlussverfahren der SPD, mediale Dauerhetze. Statt das Problem zu lösen, löste man sich von Sarrazin. Heute erleben wir denselben Mechanismus: Der Unmut und der Handlungsdrang des polit-medialen Komplexes konzentriert sich nicht auf die Probleme der Migration – sondern auf jene, die darauf hinweisen.

PS: Die Zahlen unterscheiden nach Herkunftsland, nicht nach der Frömmigkeit des Einzelnen – und selbst innerhalb der muslimisch geprägten Länder ist die Spreizung in der Statistik enorm. Das zeigt: Nicht der Glaube an sich entscheidet, sondern viele andere Faktoren, wie Bildungsniveau, Kultur im Herkunftsland, Fluchtursachen und Integrationsdauer. Genau deshalb wäre es so wichtig, ehrlich über diese Faktoren zu reden, und so zu lernen, mit ihnen umzugehen – statt sie unter Denkverbot zu stellen.

Solche ketzerischen Artikel, die viel Zeit und Herzblut kosten, werden Sie im Mainstream nicht lesen, und auch dort kaum, wo es vor allem um kurzweilige Empörung geht. Wenn Ihnen solche Texte wichtig sind, ist Ihre Unterstützung für mich besonders wertvoll. Hier steht, wie es geht. Danke!

 


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Bild: Symbolfoto/KI/Gemini

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