Doppelmord in Lüneburg? Medien verschweigen Hintergründe Täter: Ein mehrfach vorbestrafter Ausreisepflichtiger

Ein Gastbeitrag von Dr. Manfred Schwarz

In der Psychiatrischen Klinik Lüneburg hat ein Insasse zwei Menschen brutal umgebracht, eine Pflegerin wurde schwer verletzt, zwei weitere Personen leicht. Der mutmaßliche Doppelmörder konnte von mehreren Streifenwagen-Besatzungen der Polizei unter Einsatz von Pfefferspray festgenommen werden.

Wieder einmal ist es interessant, dass zwar nahezu alle größeren Medien hierzulande über den Doppelmord berichteten – aber fast alle keine genauen persönlichen Hintergründe des Täters veröffentlicht haben.

Um das vorweg zu nehmen, was Zeitungen, Radiosender und  Fernsehanstalten verschweigen – von der Münchner „Abendzeitung“ und vom „NDR“ über das Hamburger Abendblatt“ und die „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“) bis zum „Spiegel“ und zur „Zeit“: Der Tatverdächtige ist ein Syrer, der offiziell als „Schutzsuchender“ – also als „Flüchtling“ – gilt. Der „Geflüchtete“ ist hierzulande bereits mehrmals schwer straffällig geworden, wurde aber rechtswidrig von den zuständigen Behörden weiterhin in Deutschland „geduldet“.

Die „SZ“ beschönigt den Doppelmord

Die „Süddeutsche“ etwa schreibt beschönigend von einem „Gewaltausbruch“. Der mutmaßliche Täter wird leichthin so beschrieben: „Der junge Mann“ sei „erst Stunden zuvor freiwillig zur Beobachtung in die Klinik gekommen“. Der Täter „soll einen 54 Jahre alten Patienten derselben Station durch Gewalteinwirkung auf den Hals getötet haben“. Ein anderer „Patient wurde so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus starb“.

„Gewalteinwirkung auf den Hals“? Das ist oft die beschönigende Umschreibung dafür, dass einem Menschen die Kehle durchgeschnitten wurde. Die „Abendzeitung“ berichtete vernebelnd: „Was der Auslöser für die Gewaltattacke auf der Station war, blieb zunächst unklar.“ Damit ist der Fall für die Mainstream-Medien erledigt. Wie hätte wohl die Welt des linken Medien-Mainstreams reagiert, wenn ein „Bio-Deutscher“ mehrere Flüchtlinge in der Psychiatrie umgebracht hätte?

Besonders originell hat sich die „Bild-Zeitung“ verhalten: In einer Meldung im Internet verschweigt das Boulevardblatt ebenfalls die Identität des mutmaßlichen Doppelmörders, in der norddeutschen Print-Ausgabe aber wird der Täter relativ genau beschrieben.

Digital schreibt „Bild“ die grausamen Taten allerdings auch schön: „Wieso es zu der Gewalttat mitten in der Nacht kam und wieso die Situation so eskalierte, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.“ Die „Situation“ ist „eskaliert“? Auch die „Bild“-Redakteure wagen es an dieser Stelle nicht, die grausamen Einzelheiten des Doppelmordes beim Namen zu nennen.

Die Fakten sprechen für sich

In der psychiatrischen Lüneburger Klinik „Am Wienebütteler Weg“ ist am Freitag gegen 2:10 Uhr zunächst ein 54-jähriger Patient niedergemetzelt worden. Einen weiteren 56-jährigen Mitpatienten auf der Station verletzte der Täter so schwer, dass dieser wenig später im Krankenhaus starb. Auch eine 61-jährige Pflegerin wurde durch den „Schutzsuchenden“ schwer verletzt.

Der Täter warf außerdem Gegenstände auf die eingetroffenen Polizeibeamten, dabei sind noch eine 42-jährige Pflegerin sowie ein Polizist verletzt worden.

Der 21-jährige Tatverdächtige lebte bis zur Tat in einem kleinen Ort im Landkreis Lüneburg.

Die zuständige Pressesprecherin der „Gesundheitsholding Lüneburg GmbH“, Angela Wilhelm, hat ebenfalls versucht, die brutalen Fakten aus der Lüneburger Psychiatrie kleinzureden: „Der Patient war freiwillig zur stationären Behandlung gekommen. Nachts kam es ohne jegliche Vorzeichen zur Gewalteskalation.“ Eine „Gewalteskalation“? Sprache ist oft verräterisch.

Dem Leser werden die schlimmsten Tatsachen einfach verschwiegen

Der zuständige Lüneburger Oberstaatsanwalt Christoph Hillmer resümierte die schlimmen Ereignisse in Lüneburg teils mit vornehmen Worten: Der Täter habe „sich nicht zum Tatvorwurf eingelassen“. Auf Deutsch: Der mutmaßliche Täter weigert sich, Aussagen zu machen. Das ist sein gutes Recht, aber man sollte die Dinge beim Namen benennen.

„Bild“ hat in ihrer Print-Zeitung geschrieben, dass es gegen den festgenommenen Tatverdächtigen bereits „Verfahren wegen Körperverletzung und Bedrohung“ gegeben hat. Eine etwas verniedlichende Umschreibung dafür, dass der Verdächtige offenbar schon mehrfach als brutaler Schläger aufgefallen ist – und vermutlich Mitbürger wiederholt in Angst und Schrecken versetzt hat.

Anders formuliert: Menschen sind Opfer eines Kriminellen geworden, der längst hätte abgeschoben werden müssen. Aber wie viele Medien in Deutschland würden sich heute noch trauen, diese bitteren Wahrheiten auszusprechen?

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

 

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Dr. Manfred Schwarz (Politologe): Zivillehrer an der Hamburger Landespolizeischule, dann etliche Jahre Berufsschullehrer und Dozent in der staatlichen Lehrerfortbildung (Bereich: Politik); jeweils acht Jahre Medienreferent in der Hamburger Senatsverwaltung und (nebenamtlich) Vizepräsident des nationalen Radsportverbandes BDR (verantwortlich für die bundesweite Medienarbeit / Herausgeber einer Internet-Radsportzeitung). CDU-Mitglied, sechs Jahre Mitglied des Hamburger CDU-Landesvorstands. Heute Autor für verschiedene Internetportale mit den Schwerpunkt-Themen Politik und Medien.

Bild: franz12/Shutterstock
Text: Gast

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