Eislauf-Star Katarina Witt platzt der Kragen: „Zurück in der DDR“ Heftige Kritik an den Regierungen

Eislauf-Star Katarina Witt, die zu DDR-Zeiten von der Führung gehätschelt wurde, hat bei Facebook die Corona-Politik der Bundesregierung heftig kritisiert. Die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern erinnerten sie an das DDR-Regime, schrieb die ehemalige DDR-Spitzensportlerin in dem sozialen Netzwerk. Auch ein Jahr nach Beginn der Corona-Krise gebe es von der Regierung nur „vollmundige Ankündigungen“ sowie gebrochene Versprechen. Nicht zu reden von Spenden- und Maskenskandalen und zusätzlich einem Versagen bei der Impf- und Teststrategie.

Mit diesen Aussagen sorgte Witt in den sozialen Medien für heftige Diskussionen. Wörtlich heißt es in ihrem Post:

Liebe Facebook-Freunde,
nach über einem Jahr, sind wir genau da angekommen, wo wir begonnen haben.
#wirbleibenzuhause
Nach über einem Jahr, nichts dazu gelernt, vollmundige Ankündigungen und Versprechen gebrochen, in Spenden- und Maskenskandalen verwickelt, bei der Impf- und Teststrategie komplett versagt und und und.
Was für eine erschütternde Bilanz der hilflosen Planlosigkeit.

Dafür noch einmal erneute 4 Wochen verschärfter Lockdown.
Weitere Freiheitseinschränkungen, Vorgaben, wer wann, wohin, oder überhaupt reisen darf, die existierende festgeschriebene Rechtsstaatlichkeit ausgehebelt und die Unmündigkeit des Volkes wird unter Vorgabe der Rücksichtnahme festgelegt.

Die Ähnlichkeit ist verblüffend, was man im Namen und „zum Wohle des Volkes“ so kollektiv, früher im Sozialismus und gegenwärtig im Kapitalismus, in so kleinem Kreise einfach durchsetzen kann!
Ich mag es gar nicht aussprechen, aber ein kleines Teufelchen auf meiner Schulter flüstert mir fast schelmisch ins Ohr –
„Willkommen zurück in der DDR“.

Der lebensgefährliche Virus ist da und es gilt, Menschen zu beschützen!
Doch zwischenzeitlich gibt es sichere Öffnungs-Konzepte, die ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben, wenn auch eingeschränkt, zulassen würden.
Unternehmer und Erfinder, die mit allen Kommunikationsmedien, Tag und Nacht versuchen, mit Konzepten den Laden des Lebens aufrecht zu erhalten, stehen im Gegensatz zu den nächtlichen Tagungen, wo es darum geht, den Laden des Lebens alternativlos wieder dicht zu machen.
Lösungsorientierte Ideen werden von ein paar wenigen Verantwortlichen entweder vom Tisch gewischt, vermischt oder die Modernität und Innovation dessen einfach nicht verstanden. Keine Chance für verantwortungsvollen „Trial and Error“!

Ich gehe zu Zahnärzten oder Orthopäden, wenn ich Schmerzen habe. Ich gehe zu meinem Anwalt, wenn ich Rechtsbeistand brauche, und um korrekt meine Übungen beim Training auszuüben verlasse ich mich auf den Rat einer erfahrenen Trainerin.
Für Wärme, Witz, Geborgenheit und Liebe habe ich meine Familie und Freunde.

Mein Leben beeinflusste ein sozialistischer Dachdecker, der das Haus kreierte, in dem ich aufwuchs. Eine fürsorgliche Physikerin bringt mir die Moleküle meines bisher selbstbestimmten Lebens durcheinander und ein Bankkaufmann, bietet mir in der größten Gesundheitskrise unseres Landes keinen Impfplan an!
Mit welchem Problem kann ich einen Politiker eigentlich belästigen?
Konfuzius hilft da auch nicht weiter: „Es wäre dumm, sich über die Welt und widrige Umstände zu ärgern. Sie kümmern sich nicht darum.“

Oh nein, es ist für mich nicht der geringste Triumph, feststellen zu müssen, dass ganz Deutschland ein Jahr lang mal einen Hauch davon verspürt, wie es ist, von einer Handvoll Regierungsmitgliedern bestimmt, gelenkt und beeinflusst zu werden.
Vielleicht wird dies im Rückblick eine einjährige Momentaufnahme einer gesamtdeutschen Geschichtsperiode?
Und vielleicht auch ein Schlussstrich, dass wir ehemaligen DDR-Bürger uns nicht mehr erklären und verteidigen müssen!
#wirsindzuhause

Mit spätabendlichen Grüßen,
Eure Katarina“

Auf Twitter gab es gehässige Reaktionen:

 

 

 

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!


Bild: 360b/Shutterstock
Text: br


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