Ewige Kanzlerin Merkel auch nach 2021? Weihnachtsorakel – Fürchtet Euch doch!

Gastbeitrag von Olaf Opitz

Wie lange müssen wir noch unter Merkels Regime leben?, fragen sich die Genervten. Wie lange dürfen wir noch ihrer Politik vertrauen?, fragen sich die Gelenkten. Im September 2021 sollen die Bürger bei der nächsten Bundestagswahl wieder ihre Kreuzchen machen.

Schon mehr als 15 Jahre im Amt und kein Ende der Ära Merkel?

Wer weiß das schon, wenn er sich bei Hofe in Berlin umhört.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zwar verbreitet, sie wolle im Herbst 2021 ihr Amt mit Ablauf der Regierungszeit beenden. Aber wie gering die Halbwertzeit solcher Andeutungen und anderer Versprechen bei Politikern ist, konnten Wahlbürger schon so oft erleben.

Wagen wir also einmal ein paar Einblicke in Gedanken und Spekulationen innerhalb des Raumschiffs Berlin. Denn viele Lichtjahre von der Realität entfernt, dringen Bundesregierung und Bundestag in politische Parallelwelten vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Deshalb gibt es hier etwas vorweihnachtlichen Spekulatius – völlig losgelöst von der Erde.

„Warum macht Merkel nicht jetzt schon den Weg frei?“, fragt selbst der linkslastige Berliner Tagesspiegel scheinbar besorgt.

Ja, warum wohl?

Angesichts des großen Zuspruchs für Merkels Politik in der Corona-Krise verkündete bereits im Mai dieses Jahres Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU): In der Union würde darüber diskutiert, dass CDU-Kanzlerin Merkel entgegen allen Ankündigungen eine fünfte Amtszeit dranhängen könnte. Ein Jahr zuvor hatte sie jedoch öffentlich erklärt: „Es gilt das, was ich im Zusammenhang mit meinem Abschied vom Parteivorsitz gesagt habe: Dass ich für kein weiteres politisches Amt, egal wo es ist, auch nicht in Europa, zur Verfügung stehe.“

Regierungsmitglieder hingegen meinen, raunt es auf Bundesfluren, dass Merkel aufhöre, glaubten sie erst, wenn sie wirklich weg sei. Etwas makabrer sehen es manche im Bundestag: „Merkel wird aus dem Kanzleramt herausgetragen – waagerecht.“ Ja, und dann gibt es noch eine Episode, die gerne am Abend bei Treffen in Hauptstadtkreisen unter Bundespolitikern und Diplomaten die Runde macht. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán soll Kanzlerin Merkel beim 30-jährigen Jubiläum des Paneuropäischen Picknicks im ungarischen Sopron im August 2019 eine Wette angeboten haben, dass sie als Kanzlerin doch nicht aufhören, sondern weitermachen würde.

Alles nur Schall und Rauch? Oder, wo Rauch ist, gibt’s meistens auch Feuer? Brenzlig genug ist die wirtschaftliche Lage Deutschlands und noch schlimmer die der gespaltenen EU.

Zumindest eine Amtsverlängerung um ein Jahr halten Unionsabgeordnete daher für möglich. Sie haben dafür auch gleich eine amüsante Begründung. Nachts im Kanzleramt könne Merkel in ihrem Dienstbett oft nicht richtig einschlafen. Statt Schäfchen zähle sie wohl ihre Diensttage. Ehrgeizig wie sie sei, wolle sie gerne länger an der Macht bleiben als der Einheitskanzler Helmut Kohl. Allein damit würde sich Merkel, der es nicht so sehr ums Geld, sondern vor allem um Macht und Meriten geht, mit der längsten Kanzlerschaft seit 1949 in die Geschichtsbücher einschreiben. Genau so etwas könnte Merkel noch einmal antreiben, vermuten Bundestagsabgeordnete, obwohl sie es sich nicht wünschen.

Die Bundestagswahl könnte mit der Begründung anhaltender Corona-Notlagen (denn die stellen ja nur die Regierenden fest) durchaus ins Jahr 2022 verschoben werden. Zwei Faktoren würden Merkel und vielen Bundestagsabgeordneten dabei in die Hände spielen.

Erstens, könnte Merkel so Deutschland länger regieren als Kohl.

Doch dafür müssen selbst Insider, statt Schäfchen zu zählen, schon ihre Taschenrechner bemühen.

Seit 22. November 2005 sitzt Merkel im Kanzleramt. Bereits im Dezember 2019 holte sie mit 5.143 Tagen Konrad Adenauers Kanzler-Amtszeit (15.09.1949 – 15.10.1963) ein. Zum Jahresende 2020 wird sie mit 66 Jahren dann seit 5.519 Tagen im Dienst sein. Länger als die beiden war jedoch bisher nur Helmut Kohl im Amt. Der „Kanzler der Deutschen Einheit“ brachte es als Regierungschef vom 1. Oktober 1982 bis 26. Oktober 1998 auf genau 5.869 Tage.

Angela Merkel müsste, um ihn einzuholen, im nächsten Jahr noch 350 Tage regieren, also bis zum 17. Dezember 2021. Dieses Ziel kann sie mit dem bislang geplanten Wahltermin am 26. September 2021 jedoch nicht mehr erreichen. Da macht aus Merkels Sicht eine Verschiebung der Bundestagswahl – natürlich aus einer Notlage des Landes heraus – auf 2022 schon Sinn.

Steuerpolitische Grausamkeiten, um die Milliarden-Ausgaben für die Corona-Krise wenigstens teilweise wieder einzutreiben, könnte sie – weil natürlich alternativlos – auf den Weg bringen. Doch ehe sich die Steuer- und Beitragserhöhungen im Geldbeutel der Bürger spürbar auswirken, wäre die vermeintliche „Deutschland-Retterin“ Merkel dann bei einer verschobenen Bundestagswahl bis Sommer 2022 schon weg.

Zweitens, selbst die große Mehrheit der Bundestagsabgeordneten wäre sicher froh über ein zusätzliches Mandatsjahr mit sicheren Sitzen, weiteren Diäten und Ansprüchen für ihre Pensionen. Viele fürchten ohnehin um ihre Wahlkreise und Listenplätze, egal ob sie für SPD, FDP, AfD oder Linke im Parlament sitzen. Bei CDU und CSU sieht es nicht viel anders aus. Nur die Grünen wären wohl gegen eine Wahlverschiebung, weil sie sich durch reguläre Wahlen im Bundestag dank besserer Ergebnisse ausbreiten könnten.

Damit nicht genug: Als heimliche CDU-Vorsitzende herrscht die Kanzlerin, angesichts des Totalausfalls ihrer Nachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK), ohnehin über die Partei. Beim nächsten Parteivorsteher zieht Merkel die Strippen, alles andere wäre ein Wunder der Demokratie.

Obendrein geht‘s in Merkels Kanzlerwahlverein hoch her. Gleich drei von der CDU-Tankstelle, die keine guten Freunde sind, kämpfen um die Nachfolge der gescheiterten und nur noch amtierenden AKK. Es sind Basisliebling Friedrich Merz, Grünen-Freund Armin Laschet und Muttis Eitelster Norbert Röttgen. Am Ende könnte womöglich auch noch Corona-Inspektor Jens Spahn ins Rennen eingreifen. Wenig Platz für viel Personal (alle vier) aus Nordrhein-Westfalen.

Als heimliche Vorsitzende müsste sich Merkel über das Personalangebot gruseln. Schließlich kann es aus ihrer Sicht keiner so gut wie sie. Also, dann doch lieber noch einmal als Kanzlerin weiterregieren und so indirekt auch die Linie der CDU mitbestimmen?

Zudem könnte Merkel in der EU als Kanzlerin weiter dafür sorgen, dass ihre höchst umstrittene wie auch gefährliche Asyl-Einwanderungspolitik der offenen Grenzen unumkehrbar wird.

Für ihre Verbohrtheit beim Asyl mit all seinen Risiken spräche, dass sie gleich mit einer kompletten fünften Amtszeit nachlegt.

Was hieße das für Deutschland? Noch länger Merkel mit ihrer Politik der gnadenlosen Alternativlosigkeit und ihren nicht enden wollenden Zumutungen ertragen? Dann dürfte das für viele Bürger die Weihnachtsbotschaft der Neuzeit sein:
Fürchtet Euch doch!
Das Gros der Willigen würde jedoch fröhlich anstimmen:
Freue, freue Dich o Merkelheit!

Wirklich noch einmal vier Jahre Merkel? Für eine qualifizierte Minderheit in der Tat eine grausame Vorstellung – für das Gros der mitlaufenden Masse jedoch nicht. Denn Mutti macht das schon. Sie fährt uns in die Krise und holt uns wohl wieder raus, denken die Folgsamen, Gutgläubigen und Ängstlichen genauso wie die treue Schar der Sehr-Gut-Menschen.

Schließlich hat Kanzlerin Merkel ihr Volk in der Corona-Krise im wahrsten Sinne des Wortes voll im Griff. Es scheint ihr offensichtlich zu gefallen, wie alle artig folgen, wenn man ihnen nur genug Furcht einjagt. Wohl deswegen redet Mutti Merkel mit ihrem Volk nicht so gern auf Augenhöhe, sondern lieber wie eine Erzieherin mit ihren Kindern.

Und die Methode scheint erfolgreich: „Je mehr sie die Bürger knechtet, desto höher sind ihre Zustimmungswerte“, geben Unionsfunktionäre zu. Sie wundern sich geradezu: „Dabei sind wir absolut wirklichkeitsimmun.“

Mitte November erreichte die Beliebtheit Merkels im ARD-Deutschlandtrend mit 74 Prozent in dieser Regierungsperiode sogar ihren Höhepunkt. Nur einen Monat zuvor fand dagegen eine INSA-Umfrage von reitschuster.de heraus, dass die Kanzlerin mit 20 Prozent die Liste der unbeliebtesten Politiker Deutschlands anführt.

Also je nachdem, wie man die Umfragen bestellt, ist Kanzlerin Merkel der beliebteste genauso wie der unbeliebteste Politiker – Gut und Böse in einer Person.

Literarisch Bewanderte greifen hier gerne zu Allegorien. Sie nehmen eine Prise schwarzen Humor, wenn sie in Merkel gar eine neue Herrin der Ringe sehen: „Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.“ (J.R.R. Tolkien)

Soso. Allerdings wird Merkel schon ärgerlich, wenn der eine oder andere Ministerpräsident nicht gleich ihrem rigiden Kurs folgt. „Es gab durchaus ein bisschen unterschiedliche Vorstellungen“, räumt dann die CDU-Kanzlerin diplomatisch ein. Das heißt im Klartext, es hat gekracht. Und sie vergisst nichts, ist nachtragend und meint es dann mit Widerständlern bitter ernst.

Warum soll sie also mit den Bürgern anders umspringen?

In den neuen Medien wie Tichys Einblick beschrieb der Herausgeber Merkels Politik respekterzeugender Furcht in ihrem 16. Regierungsjahr wie folgt: „Wie düstere Gesellen bedroht uns eine Politik, die in Angst erstarrt ist. Wir sollen uns fürchten. Wir sollen uns fürchten, damit wir gehorchen, und wenn wir gehorchen, sind sie gnädig mit uns.“

Wie würde Merkel ihr Weiterregieren rechtfertigen – etwa so?

Ein Merkel-Klassiker aus vergangenen Jahren könnte für die Begründung ihre Amtszeitverlängerung taugen: „Ich muss meinen Dienst für Deutschland tun.“ Die weitere Rede schriebe sich wie von selbst. Angesichts der tiefwirkenden Corona-Krise nehme sie sich entgegen ihrer früheren Äußerungen „nun doch noch einmal in die Pflicht“. Sie werde dabei all ihre „Gaben und Talente in die Waagschale“ werfen.

Sie wolle „Europa und Deutschland in den schwersten Stunden seit dem Weltkrieg als stabiler Faktor zur Verfügung stehen“. Für das Wohl der Menschen müsse man manchmal auch eigene Pläne hintenanstellen. Sie fordere alle Bürger auf, mit ihr den Weg für die Sicherung von Arbeitsplätzen und Wohlstand gemeinsam zu gehen. Die Aufgabe werde für alle schwerlich genug. „Bitte seien Sie dabei!“

Ja, so wäre das sicher möglich, und der begeisterte Applaus großer Teile der staatstragenden Presse, insbesondere der öffentlich-rechtlichen Sender, wäre ihr gewiss.

Denn in Hintergrundrunden könnte Merkel auch noch auf die desolate Lage in der CDU-Führung und die Schwächen der potenziellen Vorsitzenden verweisen, begleitet von nickenden Köpfen sogenannter Qualitätsjournalisten nebst ihren Chefredakteuren.

Da ist es dann auch egal, dass Merkel einmal bekannte: „Ich brauche lange, und die Entscheidungen fallen spät – dann stehe ich aber auch dazu.“
Letztlich gibt es immer wieder radikale Wenden von Politikern.

Der frühere CSU-Chef und heutige Innenminister Seehofer hat es durch seine häufigen Kurswechsel in der Öffentlichkeit bereits zum unglaubwürdigen „Drehhofer“ gebracht.

Selbst an der Spitze des Kanzleramts zeigten sich die Amtsinhaber sehr wendig. Hier nur ein paar Bestseller:

CDU-Kanzler Helmut Kohl führte im Juli 1991 für den Aufbau-Ost den Solidaritätszuschlag ein, obwohl er die deutsche Einheit eigentlich ohne Steuererhöhungen finanzieren wollte und der „Soli“ bestenfalls nur ein Jahr lang gelten sollte.

SPD-Kanzler Gerhard Schröder erhöhte entgegen seinen Wahlversprechen nach der Bundestagswahl im Herbst 2002 gleich eine ganze Reihe von Steuern wegen schlechter Haushaltslage.

Diese politische Lüge brachte ihm dann immerhin den Steuersong in der Gerd-Show ein: „Denn nun habt Ihr mich gewählt und jetzt habt Ihr den Salat – ich bin noch mal‘n paar Jahre euer Kanzler!“ Mehr noch: „Was du heute kannst versprechen, darfst du morgen wieder brechen.“ Und deswegen: „Ich erhöh‘ euch die Steuern, gewählt is‘ gewählt, ihr könnt mich jetzt nicht mehr feuern, das is‘ ja das Geile an der Demokratie.“

Hier gibt’s den Gerd-Show-Songtext zum Nachlesen und hier zum Anschauen. Der Hit von Stimmenimitator Elmar Brandt brachte es sechs Wochen lang auf Platz eins der deutschen Charts.

Das Geile an der Demokratie ist tatsächlich, dass es nach Wahlen kein Rückgaberecht für die Bürger gibt. Für nicht eingehaltene Versprechen finden Spitzenpolitiker immer schnell eine Begründung. CDU-Kanzler Konrad Adenauer könnte mit seiner Lebensweisheit Merkel für eine Amtszeitverlängerung geradezu inspiriert haben: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden.“

Nun, ja. Ob die Bevölkerung so viel Weisheit in den nächsten, viel härter werdenden Jahren noch verträgt?

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Olaf Opitz (62) war langjähriger bundespolitischer Korrespondent u.a. beim „Focus“. Nach meiner Rückkehr aus Moskau 2012 arbeiteten wir gemeinsam im Berliner Hauptstadtbüro des Nachrichtenmagazins. Dort habe ich Olaf Opitz kennen und schätzen gelernt.
Der diplomierte Kulturwissenschaftler startete 1985 seine Laufbahn bei der Berliner Tageszeitung „Der Morgen“. Dort absolvierte er die Redakteursarbeit vom Spiegeltisch bis zur Setzerei. Zugleich war er als Fotoreporter unterwegs. Im Herbst 1989 berichtete und fotografierte er als Parlamentsreporter über Mauerfall und deutsche Einheit. Er veröffentlichte im „Morgen“ noch vor dem Mauerfall am 9. November 1989 das erste Interview eines DDR-Mediums mit Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley vom Neuen Forum. Gleichzeitig schrieb er noch als Autor für das erste unabhängige ostdeutsche Jugendmagazin „Chance“. Im Oktober 1990 ging er nach Bonn, baute dort das „Morgen“-Büro auf und informierte als Korrespondent seine Leser über die Bundespolitik. Nach der Einstellung des Blattes durch den Springer-Verlag wechselte er im Juni 1991 als politischer Korrespondent in das Bonner Büro der „Berliner Morgenpost“. Im Oktober 1992 gehörte er als politischer Korrespondent der Parlamentsredaktion in Bonn zur Gründungsmannschaft des Nachrichtenmagazins „Focus“. Nach dem Berlin-Umzug berichtete er ab 1999 aus der Hauptstadt. Er ist regelmäßiger Gesprächspartner beim Nachrichtensender Phönix. Als „gelernter DDR-Bürger“ hat er ein besonderes Gespür für Probleme mit Meinungsfreiheit und Demokratie, das ich sehr zu schätzen weiß und mit dem er mich regelmäßig inspiriert. 


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Bild: Semir Sakic/Shutterstock
Text: gast

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75 Kommentare
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Cesulto
8 Monate zuvor

Ich traue ihr nicht einmal mehr einen Wettkampf zu. – Ich wähle keine Grünen, aber ich finde es gut, daß Habeck Bundeskanzler werden will. Seit Gerhard Schröder der erste, der Bundeskanzler werden WILL. Steinmeier, Steinbrück und Schulz wollten nicht wirklich. Scholz auch nicht.

Andreas Kiss
Antwort an  Cesulto
8 Monate zuvor

Ich will auch! Bin sicherlich deutlich qualifizierter, als ein Märchenbuchautor. Es sei denn, das stellt ein Qualitätsmerkmal da. Als parteiloser, transatlantischer, mehrsprachiger, kriegsgedienter Ex-Soldat mit festen europäischen Wurzeln bin ich wahrscheinlich überqualifiziert.

Cesulto
Antwort an  Andreas Kiss
8 Monate zuvor

Es geht darum, daß jemand Bundeskanzler werden will und Merkel oder einen anderen „Christdemokraten“ ernsthaft herausfordert.

Wie gesagt, ich wähle keine Grünen. Aber Kohl hatte auch gemeint, das Abendland würde untergehen, wenn Gerhard Schröder Kanzler würde. Es ging aber nicht unter. Es ging erst unter, als Kohls Mädchen Bundeskanzlerin wurde.

Soll denn immer ein „Christdemokrat“ Kanzler sein?

Ian C.
8 Monate zuvor

Selbstverständlich wird sie (mindestens) noch eine Runde drehen. Und zur Not wird das Amt des Bundespräsidenten eben mit neuen Befugnissen ausgestattet, und sie wechselt das Büro, so wie Adenauer es auch schon einmal vorhatte. Dieses Wesen ist mit uns noch lange nicht fertig, die Umsetzung ihrer rot-rot-grünen Mischung aus Nero-Befehl und Morgenthau-Plan noch nicht bis zur letzten Konsequenz umgesetzt.

Peter Raabe
8 Monate zuvor

Ein in weiten Teilen spekulativer und dennoch hochamüsanter Artikel. Wenn es allerdings tatsächlich so kommen sollte, wünsche ich mir einen ausführlichen Reitschuster-Artikel zu der Frage, auf welche Weise ich mich am schnellsten und schmerzlosesten in den Hades begeben kann.

Andreas Kiss
Antwort an  Peter Raabe
8 Monate zuvor

Walhalla ist schöner. Dort gibt es jeden Tag ein Festmahl an Wotans/Odins Tafel.

altersblond
Antwort an  Andreas Kiss
8 Monate zuvor

Solange es kein gegrillter Uckermärkischer Fettsteiß ist, der da auf den Tisch kommt, solls mir recht sein.

Hannes
8 Monate zuvor

Merkel ist an ihrem Ziel angekommen, nämlich endlich über ein Land diktatorisch herrschen zu können, so wie es ihren politischen Vorstellungen und ihrem Charakter entspricht. Jetzt, da sie ihr Ziel erreicht hat, will sie das logischerweise das auch noch ein bisschen genießen. Deshalb wird sie auch noch weiterhin Kanzlerin bleiben. Für eine Staatsführerin wie sie stehen – losgelöst von jedweder demokratischer Einschränkung –  goldene Zeiten bevor.

Rolf
8 Monate zuvor

Ich bin dafür, dass die Merkel noch eine Runde macht. Was wäre denn die Alternative? Solange die GroKo an der Macht ist, wird nichts Besseres nachkommen. Wie wärs denn mit einem Kanzler Söder, Spahn oder Habeck?  Nein, die Frau Merkel soll die Suppe auslöffeln die sie allen eingebrockt hat. Ohne eine (hoffentlich friedliche) Revolution von unten wird es nicht gehen. Der sich anbahnende Wirtschaftskollaps in der EU und Deutschland wird dafür sorgen.

Captain Beefheart
Antwort an  Rolf
8 Monate zuvor

Wie soll denn die (friedliche) Revolution aussehen? Da muss schon die Polizei und alles was dazu gehört auf der Seite des Volkes stehen. Ich hätte auch lieber wahre Demokratie in Deutschland.

Ete
8 Monate zuvor

Es wäre der Todesstoß für Deutschland, die Freiheit und das Christentum in Europa, wenn diese Frau ihr verhängnisvolles Machwerk der Zerstörung der westlichen Welt fortführen dürfte.

Alex Chara
8 Monate zuvor

Sollte Merkel nochmals vorhaben, 4 Jahre dranzuhängen, verlasse ich dieses Land. Denn irgendwann muss man die Reißleine ziehen. Hätte ich keine Kinder mit sozialem Umfeld und Schule / Studium, wäre dies schon passiert.

kritik2020
Antwort an  Alex Chara
8 Monate zuvor

In der NWO der Globalisten müssen sie sich dann aber einen wirklich ruhiges Plätzchen aussuchen…, bis es die letzte Insel erwischt hat

Xiaoxia
Antwort an  Alex Chara
8 Monate zuvor

Den Gedanken haben mein Mann und ich seit 2015. Nur, welches Land steht zur Option? In den europäischen Nachbarländern sieht es z. T. nicht viel besser aus. Man hat seine Verbindungen, seine Wurzeln hier. Und ab einem gewissen Alter wird es nicht einfacher, sondern schwerer. Ich denke, es ist gar nicht so einfach, alles hinter sich zu lassen. So hart es klingt, aber es muss seitens der Herrschenden noch viel schlimmer kommen, bis hier Hunderttausende aufwachen. In der Hoffnung, sie wachen dann endlich auf und jagen diese Verbrecher aus ihren Ämtern.

Theresia Zimmermann
Antwort an  Xiaoxia
7 Monate zuvor

Ja, das ist die einzige Möglichkeit. Hier bleiben, ein starkes Gegengewicht bilden um alles daran zu setzen, diese Schandregierung hinaus zu jagen. Aber dazu braucht es natürlich „aufgewachte “ Deutsche. Aber noch schläft der feige Michel, wer wird ihn wecken??

kritik2020
8 Monate zuvor

Zitat: „Schon mehr als 15 Jahre im Amt und kein Ende der Ära Merkel? Wer weiß das schon, wenn er sich bei Hofe in Berlin umhört….“

Da hilft nur Lindemann und sein Song „Wer weiß das schon“ (wie recht er hat!):

https://www.youtube.com/watch?v=lZNb0E4vB5Y

kritik2020
Antwort an  kritik2020
8 Monate zuvor

Schön, dass die dislikenden Trolle hier wieder unterwegs sind…. Antifa, Anonymous, Dienste…. Fragen über Fragen…. Oder lieben die alle Lindemann und seine philosophischen Texte nicht?!

A,Bucher
Antwort an  kritik2020
8 Monate zuvor

Von mir haben Sie jedenfalls kein Dislike bekommen. (Ich bin allerdings auch kein Troll.) Ich kenne nur Erwin Lindemann, den 66jährigen Wuppertaler Lottogewinner von Loriot. Weitere Lindemänner sind mir bisher nicht bekannt. Aber vielleicht nach dem Anklicken Ihres Links. 😉

Jasmin Gerigk
Antwort an  kritik2020
8 Monate zuvor

@Kritik 2020

Machen Sie sich nichts draus.  Auf ‚Daumen runter‘ tippen kann jeder, der nur eine halbe Hirnzelle hat. Für mich gilt nur die Kritik, die mit Argumenten kommt. Aber das kriegen „Halbzeller“ eben nicht hin????????

Nurmalso
Antwort an  Jasmin Gerigk
8 Monate zuvor

Meine These: Für „Daumen hoch“ braucht man auch nicht mehr Hirnzellen als für „Daumen runter“. Oder gibt es Studien, die das Gegenteil beweisen? 🙂

 

Jasmin Gerigk
Antwort an  Nurmalso
8 Monate zuvor

Dafür einen????hoch von mir! Gutes Argument!

B.H.
Antwort an  kritik2020
8 Monate zuvor

Ach, M.Sachse, längst enttarnt !!!

B.H.
Antwort an  kritik2020
8 Monate zuvor

Ach M. Sachse, längst enttarnt ….

xandru
8 Monate zuvor

Von Amerika lernen heißt auszählen lernen? Nein, die Mittel in der Bundesrepublik Neuland lauten nicht Dominion und Symantec, sondern Agitprop und Kompromat. Alte Schule.

Jasmin Gerigk
8 Monate zuvor

Auf Tichys Einblick war gestern ein Artikel, der ausführte, dass Brinkhaus sich in Stellung bringt für den Parteivorsitz. Brinkhaus hatte einmal geäußert, das zwischen ADM und ihm kein Blatt Papier passe, und man muss ja feststellen,  dass es für die beiden bisher geräuschlos lief. Für Merkel und die Möglichkeit, ihre Kanzlerschaft zu verlängern wäre Brinkhaus sicher von Vorteil. Ich würde bei Merkel soweit gehen, dass sie auch Brinkhaus „ins Rennen“ geschickt hat.

Aber letztlich ist es egal, wer nach der Zonenerika kommt. Alle etablierten Politiker haben unter Kohl und Merkel gelernt, wie die eigene Macht gesichert, wie genetztwerkt wird, wie man über die Bevölkerung hinweg regiert, wie andere, widersprechende Parteigenossen abgeräumt werden, und wie man ohne Widerstand an der Auflösung Deutschlands als eigenständige Nation arbeitet, um in der EU zu verschwinden.

Die deutsche Demokratie ist von allen Parteien ausgehöhlt worden, ist zu einer Parteiendiktatur geworden, in der sich nun auch noch die 16 Landesfürsten mit Merkel zum Sowjet zusammenschließen. Während andere noch von ‚Räten‘ faseln, hat ADM den obersten Rat schon umgesetzt. Nun muss sie nur noch daran arbeiten, dass sie die Diskussionsorgien in diesem Rat beendet. Das schafft sie, und dann steht ihr nichts mehr im Wege für ein dauerhaftes Durchregieren.

Manfred Thöne
8 Monate zuvor

Tja, eigentlich ist dem Artikel nichts hinzuzufügen! Alle Möglichkeiten laufen auf ein Ziel hin, ohne Merkel geht da nix. Machen wir uns da mal nichts vor. Nur sie und nur sie allein hat alles im Griff. Leider kommt dann im Januar die verflixte Wahl der Blockflötenpartei CDU. Das könnte ein kleiner Stolperstein werden. Merkel treibt nur noch eins an: WIE VERHINDERE ICH MERZ!!! Dieser kleine Stolperstein muß weggeräumt werden. Dieser persönliche Krieg hat noch keinen Sieger herausgebracht. Sollte Merz sich durchsetzen ist es Essig mit Kanzlerin auf Lebenszeit. Jetzt sind die Mannen, äh ich meine Frauen, zu Höchstleistungen aufgerufen diesen weißen alten Mann zu verhindern. Ich bin mir sicher, dass schafft sie. SALVE ANGELA

caesar
8 Monate zuvor

Merkel muß unbedingt weiter machen.Die Zerstörung Germanys ist noch nicht vollendet.

Paul J. Meier
Antwort an  caesar
8 Monate zuvor

Das kann auch ein Grund sein, warum sie aufhört. Sie kann dann die Schuld ihrem Nachfolger in die Schuhe schieben. Diese Lawine an Fehleinscheidungen und ihre Folgen ist nicht mehr aufzuhalten.

Otto Fischer
8 Monate zuvor

Ich bin dafür, dass die Migrantenkönigin im Amt bleibt, weil ich ansehen möchte, wie ihr Kartenhaus einstürzt und sie verhafte wird. Sie muss als mahnendes Beispiel dienen um zu zeigen, wie man eine Demokratie zur Diktatur umbaut. Übrigens, sollte man niemals wieder einen kinderlosen Kanzler/in einsetzen und ihre Dauer auf maximal 8 Jahre beschränken. Vetternwirtschaft und Machterhalt sind einfach zu groß. Ich will, das man diese Frau und ihre unmittelbaren Helfer für immer in den Knast wirft oder besser, wie in Frankreich auf ein Schafott führt. Ich liefere das Holz und übernehme alle Kosten. Möge die Hexe der Uckermark als mahnendes Beispiel dienen für die Verbrechen am deutschen Volke!

Holger Kammel
Antwort an  Otto Fischer
8 Monate zuvor

Was den nun, Guillotine oder Scheiterhaufen? Aber ich gebe zu, angesichts unseres weiblichen, politischen Personals frage ich mich auch gelegentlich, ob Hexenverbrennungen so eine schlechte Idee waren. Nicht, das das männliche Personal besser wäre. Dann haben wir ja noch die Diversen, so wie Helge Lindh. Ich kenne seine geschlechtliche Ausrichtung zwar nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher, daß er divers ist.  Divers intelligent.

Hansgeorg Voigt
8 Monate zuvor

Ich habe seit einem Jahr eine Wette mit einem Kollegen, studierter Politologe mit linksgrünem gewerkschaftlichen Touch, der mit einem WDR Journalisten liiert ist, eine Wette um eine Flasche Champagner laufen, dass Frau Merkel noch eine Wahlperiode macht. „Mach‘ et noch mal, Angie“ wird es heißen. Der will das einfach nicht glauben, aber ich bin mir sicher, dass es so kommt. Die Flasche Champagner ist mir sicher! Während Diktatoren wir Putin, Xi Ping sich über Verfassungsänderungen oder die KPCh die politische Herrschaft sichern, wählen wir „Demokraten“ eine neue Ersatzkaiserin, die unser Land in eine gesellschaftliche Starre verfallen lässt. Alles war sich an Opposition bildet, alles was an Kritik läuft, wir einhellig von den Medien, Journalisten und der Politik und den NGOs regelrecht weggebissen. Die erneute Verschiebung des Parteitags ist Ausdruck dessen, dass im Hintergrund weitere Fäden gezogen werden, denn einen digitalen Parteitag auf die Beine zu stellen, ist nun wahrlich keine Hexenwerk. Die Diadochenkämpfe zwischen Söder, Merz, Laschet und Röttgen sind mehr als peinlich und Divide et Impera – das ist Merkels System. Und so bewirkt die gesellschaftliche Starre, dass wir keinen Schritt bei den Themen Migration, Energie, Wirtschafts- und Bildungspolitik weiter kommen. Wie nach der Ära Kohl ist Deutschland bald wieder der kranke Mann Europas. Aber vielleicht kollabiert dann auch die EU, was derzeit auch ein paar positive Effekte hätte.

Hans-Hasso Stamer
Antwort an  Hansgeorg Voigt
8 Monate zuvor

Merkel und ihre Hofhunde – ein zutreffendes Bild. Die Opposition eingemeindet, quasi an der Regierung beteiligt, die eigentliche Opposition diffamiert und zersetzt. Für wen wäre ich? Kanzler Dr. Curio! Leider ist das ausgeschlossen. Würde ein solches Szenario drohen, bekämen wir hier eine US-demokratische „Wahl“. Aber die kriegen wir vielleicht auch so, als Briefwahl „wegen Corona“. Mit behördlicher Auszählung und Software von MS. Wie sagte Stalin einst so schön? „Es kommt nicht darauf an, wer eine Wahl gewinnt. Es kommt darauf an, wer sie auszählt.“ (sinngemäß). Wenn schon DDR 2.0, dann richtig.

S.L.
Antwort an  Hansgeorg Voigt
7 Monate zuvor

„Divide et Impera“.

Und nach dem Vorbild der Regierungsdarsteller wird auch im Öffentlichen Dienst verfahren. Selbst Leute, von denen ich das nicht dachte, spielen das grausame Spiel mit. Sehr demoralisierend und sehr schlimm.

Mein Freundeskreis hat sich verkleinert, obwohl ich dachte, meine Kontakte sorgsam auszusuchen. :-((((

Karina Gleis
8 Monate zuvor

Sie ist noch nicht fertig mit Deutschland. Die völlige Zerstörung unserer Heimat wird sie nicht anderen überlassen. Die Briefwahl „wegen Corona“ dürfte auch schon beschlossene Sache sein.

U. J. Gottlieb
8 Monate zuvor

Fragen wir mal andersherum: Wer vom jetzigen „Führungspersonal“ könnte denn überhaupt Kanzler? Laschet? Gott bewahre. Röttgen? Niemals. Spahn? Schwer einzuschätzen. Von der Leyen? Die politische One-Woman-Wrecking-Crew. Söder? Der mit den härtesten Maßnahmen und den höchsten Coronazahlen gleichzeitig. Brinkhaus? Ein Mann aus Gütersloh. Die Stadt der Bertelsmänner und -frauen. Keinen möchte ich als Kanzler/in (m/w/d) sehen.Im Übrigen ist das Nachfolgedilemma die Crux der Machtbesessenen. Sie umgeben sich mit fortdauernder Amtszeit nur mit Schwächlingen und Leichtgewichten, damit der Stuhl nicht angesägt wird. Merkel ist da keine Ausnahme. Und irgendwann formt sie dann ihre Raute und sagt mit ernster Miene: „Es ist nun mal keiner da.“

Hänschen Klein
Antwort an  U. J. Gottlieb
8 Monate zuvor

Sie plädieren also für ein „weiter so“ mit Merkel mangels geeigneter Nachfolger? Ist Merkel denn geeignet? Kann sie Kanzler? Ich denke, sie hat in den letzten 15 Jahren hinreichend oft bewiesen, dass sie es nicht kann.  Was sie kann, ist Machterhalt.

Ich vermute, dass Merkel Generalsekretär der Vereinten Nationen werden möchte. Der Job wird am 01.01.2022 frei. Das ist kein politisches Amt in Deutschland und keines in Europa. Passt doch alles.

Aber das sind narürlich nur Spekulationen. Ein paar Monate (aber wohl nicht länger) werden wir uns  noch gedulden müssen, bis Merkel ihre weiteren Pläne offenbart bzw. offenbaren muss. Bis dahin bleibt es auf jeden Fall spannend. Dieser Frau ist alles zuzutrauen, allerdings nichts Gutes.

Marc
8 Monate zuvor

Herr Opitz: Etwas haben Sie vergessen. Den Kanzleramt Anbau für 600 Millionen. Natütlich wird es Teuerer und dauert Länger. Davon will Sie auch noch Was haben. Sonst hätte Sie sich das nicht genehmigen lassen.

https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/wo-bleibt-die-kritik-am-geplanten-600-millionen-anbau-des-bundeskanzleramts

fragolin
8 Monate zuvor

Wie es ausschaut, hat Merkel nicht nur Ambitionen, Kanzlerin auf Lebenszeit zu werden (ich kann es nur immer wiederholen: ich glaube erst an ihren Abgang, wenn ich ihn sehe), sondern auch, das Land in einem Zustand zu hinterlassen, der es lange Zeit niemandem mehr ermöglichen wird, an diesem Rekord zu kratzen.

 

Felizitas
8 Monate zuvor

Guten Morgen Herr Opitz! Danke für Ihre Kolumne. Seitdem mir bekannt ist, das die Bundestagswahl bis zu 48 Monate in die Zukunft verschoben werden kann…ahne ich Schreckliches! Wozu doch ein Virus in der Politik“ nützlich“ sein kann? Beispiel: für Menschen die ohne Papiere hier einreisen wollten; war es nicht möglich die Grenzen zu schließen und Kontrolle auszuüben. War auch gar nicht schlimm , als die Grenzen oh Wunder durch C doch geschlossen und kontrolliert wurden! Die Menschen wurden einfach per Flugzeug ins Land gebracht….heimlich….nachts. Ich bin mir ziemlich sicher das Frau M. weiter am Stuhl kleben bleibt. Wenigstens bis sie unser Land komplett zerstört hat.

Mike
Antwort an  Felizitas
8 Monate zuvor

Ich  sehe das genauso wie  sie. Den wandelnden Hosenanzug werden wir  erst wieder los wenn sie aus dem Kanzleramt getragen wird. Covid machts möglich und die Hofschranzen behalten ihre Pöstchen noch weitere Jahre und unsere Haltungsjournalisten dürfen weiter auf der AFD , den Coronagegnern und den Identitären herumhacken. Friede Freude Eierkuchen und natürlich Allah nicht vergessen.

Das Mutzelchen
Antwort an  Mike
8 Monate zuvor

Habe neulich mal gelesen, dass der werte Göttergatte seinen Vertrag bei der Leopoldina verlängert habe…. Würde natürlich ins Bild passen und nix mit Rückzug in die Uckermark. Kann aber diese Aussage nicht verifizieren. Jemand anders hier vielleicht….?

Hans-Hasso Stamer
8 Monate zuvor

Vielen Dank, Herr Opitz. Hoffentlich behalten Sie nicht recht, aber ich fürchte wie Sie, dass uns „Mutti“ erhalten bleibt. Sie haben bei der Zeitung „Der Morgen“ gearbeitet. Die hatte ich zu Wendezeiten abonniert und es war die einzige Zeitung in meinem Leben, die ich je geradezu mit Begeisterung gelesen und jeden Tag sehnlichst erwartet habe. Ich war sehr traurig, als sie eingestellt wurde: Vom Westen aufgekauft und dann eingestellt, da potente Konkurrenz, wenn ich mich recht erinnere. „Der Morgen“ war einfach zu gut, da kam keine Westzeitung mit.

Olaf Opitz
Antwort an  Hans-Hasso Stamer
8 Monate zuvor

Vielen Dank Herr Stamer,

„Der Morgen“ (Wissen, was wichtig ist) war für uns 1989 ff. wirklich eine sehr schöne Zeit mit wirklich freiem Journalismus und vielen unkonventionellen Ideen. Denn wir haben schon zuvor von Freiheit geträumt und sie für eine gewisse Zeit erleben dürfen. Von diesen Hoffnungen und Träumen ist leider nicht viel übrig geblieben. Persönlichkeitsrechte und Meinungsfreiheit sind wieder bedroht, das hätten wir 1989 nie geglaubt – und zwar aus den eigenen Reihen durch eine Ex-DDR-Bürgerin.

 

Hans-Hasso Stamer
Antwort an  Olaf Opitz
8 Monate zuvor

„Von diesen Hoffnungen und Träumen ist leider nicht viel übrig geblieben. Persönlichkeitsrechte und Meinungsfreiheit sind wieder bedroht, das hätten wir 1989 nie geglaubt – und zwar aus den eigenen Reihen durch eine Ex-DDR-Bürgerin.“
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Da sprechen Sie mir aus dem Herzen, Herr Opitz. Dass ich am Ende meines Lebens das noch einmal erleben muss, wo ich schon für die Wende meine berufliche Existenz drangeben musste (was ich aber als Freiberufler in der DDR vorausgesehen und akzeptiert hatte), das habe ich gesundheitlich nicht verkraftet. Zumal auch mein eigener (längst erwachsener) Sohn (in Ungarn lebend) noch auf der Gegenseite steht. Da ist es für mich ein großer Trost, hier Gleichgesinnte zu finden.
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Die wahren Demokraten sind hier. Man erkennt es schon daran, dass von „uns“ kaum jemand links „vernichten“ will. Rechts und links, beide Seiten der Medaille, alle Seiten einer Gesellschaft gehören zu dieser. Ich bin nur dagegen, dass eine Seite dominiert. Ich sehe mein Land von „links“ übernommen und dagegen wehre ich mich mit aller mir verbleibenden Kraft.

Indigoartshop
Antwort an  Hans-Hasso Stamer
8 Monate zuvor

Ich kann Ihnen nur zustimmen. Als Wessi war für mich der Morgen eine Offenbarung. Ich habe die Zeitung mit Begeisterung gelesen. Die letzte Ausgabe habe ich gut verwahrt.

Olaf Opitz
Antwort an  Indigoartshop
8 Monate zuvor

Vielen Dank an unsere früheren Leser! Da kommt nach 30 Jahren Freude auf. Leider wurde „Der Morgen“ am 11. Juni 1991 durch den Springer-Verlag zum Schutz der „Welt“ eingestellt. Ich habe auch noch ein paar allerletzte Exemplare – sie sind historisch.

Manfred Thöne
Antwort an  Olaf Opitz
8 Monate zuvor

Habe selten so eindeutige Kommentare zu einem Artikel gelesen. Sie haben damit voll ins „Schwarze“ getroffen. Man sollte auch erkennen, dass wir alle umgangssprachlich aber sowas von „die Schnauze voll“ haben von dieser netten Dame, dass eine Amtszeit bis ans Ende ihrer Tage uns zu Höchstleistung antreibt, zu kommentieren, was das Zeug hält!!!

Pauline
Antwort an  Hans-Hasso Stamer
8 Monate zuvor

Ich wünsche einen schnellen natürlichen Abgang !