Inflation ist die größte Angst der Deutschen Neue Umfrage von INSA

Klima, Klima, Klima: Nachdem der polit-mediale Komplex mehr als zwei Jahre fast rund um die Uhr Angst vor Corona geschürt hat, ist nun der Angst-Dauerbrenner „Klima“ wieder zurück. Gefühlt hat man es regelmäßig weniger mit Journalismus zu tun als mit Panikmache. Die gut für rotgrüne Politik und mit ihr verbundene Lobbyisten und Geschäftemacher ist. Denn beim Thema „Klima“ geht es nicht nur um den Umbau, also die Transformation der Industriegesellschaft, wie wir sie kennen. Es geht auch um einen Milliarden-Reibach. Für die Nutznießer und ihre fanatischen Unterstützer und nützlichen Idioten in den Redaktionen dürfte deshalb das Ergebnis einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA frustrierend sein. Die mehr als 2.000, repräsentativ ausgewählten und per Telefon und online befragten Männer und Frauen aus ganz Deutschland (ob Diverse dabei waren, kann ich Ihnen nicht sagen), haben trotz Dauer-Klima-Berieselung in den Medien nicht die Haupt-Sorge, die man sich im polit-medialen Komplex wünscht. Im Gegenteil. Sie neigen zu einer politisch inkorrekten Angst.

Aber sehen Sie selbst – hier die Antworten auf die Frage: „Vor welchen der folgenden Dinge haben Sie in diesem Jahr persönlich am meisten Angst?“

 

Annährend ein Drittel der Befragten (31 Prozent) hat vor einer Geldentwertung in diesem Jahr am meisten Angst. 25 Prozent macht die weltpolitische Lage am meisten Angst. Die anderen abgefragten Antwortoptionen erreichen jeweils einen einstelligen Wert: Neun Prozent nennen den Klimawandel, jeweils acht Prozent den sozialen Abstieg sowie Spannungen durch den Zuzug von Ausländern, jeweils fünf Prozent nennen die Corona-Pandemie sowie Kriminalität und jeweils zwei Prozent Terrorismus sowie Wohnungsnot. Weitere zwei Prozent haben vor keiner der abgefragten Optionen Angst. Jeweils ein Prozent kann oder will hier keine Einschätzung abgeben.

 

Mit zunehmendem Lebensalter der Befragten sinkt tendenziell der Anteil derer, welche vor der Geldentwertung in diesem Jahr am meisten Angst haben, von 38 bis 41 Prozent bei den 18- bis 49-Jährigen bis auf lediglich 17 Prozent bei den ab 70-jährigen Umfrageteilnehmern. Entsprechend umgekehrt verhält sich der Alterstrend bei allen, denen die weltpolitische Lage am meisten Sorge bereitet, sowie tendenziell bei jenen, welche die Spannungen durch den Zuzug von Ausländern angeben (von 3 auf 12 Prozent). Insgesamt nennen Befragte zwischen 18 und 59 Jahren jeweils relativ-mehrheitlich die Inflation (30–41 Prozent), während Umfrageteilnehmer ab 60 Jahren jeweils relativ-mehrheitlich die weltpolitische Lage anführen (34 bzw. 39 Prozent).

 


Einzig Befragte mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 4.000 Euro oder mehr sind sich uneins, ob ihnen die Geldentwertung (30  Prozent) oder die aktuelle weltpolitische Lage (31 Prozent) in diesem Jahr am meisten Angst bereitet. Somit geben diese die weltpolitische Lage häufiger als die anderen Einkommensgruppen an (31 zu 21–24 Prozent). Auch der Klimawandel wird von den Umfrageteilnehmern in der obersten Einkommensgruppe am häufigsten genannt (13 zu 5–10 Prozent). Das zeigt, dass „Klima“ auch ein Luxusproblem ist. Allen anderen Einkommensgruppen macht die Inflation jeweils relativ-mehrheitlich am häufigsten die meiste Sorgen (30–35 Prozent).

 

Bei allen Befragtengruppen überwiegt jeweils (knapp) relativ-mehrheitlich der Anteil derer, welchen in diesem Jahr die Geldentwertung die meisten Sorgen bereitet (29–32 Prozent). Befragte, welche sich links der politischen Mitte positionieren, nennen außerdem häufiger als die beiden anderen Befragtengruppen den Klimawandel (14 zu 8 bzw. 6 Prozent). Umfrageteilnehmer, welche sich rechts der Mitte einordnen, geben die Spannungen durch den Zuzug von Ausländern (deutlich) am häufigsten an (16 zu 3 bzw. 8 Prozent). Diese führen hingegen die weltpolitische Lage seltener als die beiden anderen Befragtengruppen an (22 zu 26 bzw. 28 Prozent).

 

Wähler der AfD (30 Prozent), der FDP (34 Prozent) sowie der Linke (43 Prozent) haben jeweils relativ-mehrheitlich vor der Inflation in diesem Jahr am meisten Angst. Wähler der SPD nennen knapp relativ-mehrheitlich die weltpolitische Lage (30 Prozent). Wähler der Union sind zwischen Geldentwertung (31 Prozent) und der weltpolitischen Lage (30 Prozent) gespalten. AfD-Wähler führen außerdem deutlich am häufigsten die Spannungen durch den Zuzug von Ausländern an (24 zu 1–9 Prozent) und Grünen-Wähler erwartungsgemäß den Klimawandel (24 zu 2–12 Prozent).

Die Umfrage zeigt: Die Ängste der Menschen lassen sich nur bedingt durch Medien und Politik steuern. Obwohl das Thema Inflation eher auf Sparflamme gekocht wird – zumindest im Vergleich mit dem Thema Klimawandel, macht es den Menschen mit Abstand am meisten Sorgen. Auch die immer noch anhaltende Angstmache von Lauterbach & Co. in Sachen Corona und Pademien verpufft geradezu. Das macht zumindest etwas Hoffnung. Und zeigt, wie weit die Lebenswirklichkeit in den Medien und in der Breite der Bevölkerung auseinandergeht.

PS: Es kann durchaus sein, dass Sie in anderen Umfragen ganz andere Ergebnisse bekommen. Wenn man etwa, statt nach der größten Angst zu fragen, den Teilnehmern einer Umfrage verschiedene mögliche Ängste angibt, und sie dann unbegrenzt auswählen dürfen, ist es hoch wahrscheinlich, dass sehr viele dabei dann Klima-Angst als eine von vielen angeben – und dieses Thema als „kleinster gemeinsamer Angst-Nenner“ dann auf Platz eins kommt. Ich halte so ein – leider verbreitetes – Vorgehen aber für höchst problematisch. Zumal solche Umfragen dann manipulativ präsentiert werden können (etwa mit Schlagzeilen wie: „Klima ist die am weitesten verbreitete Angst“).

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