Nichts wie weg? Auswandern – aber richtig! Auswander-Papst Heuermann gibt Tipps für alle, die aus Deutschland wegziehen wollen

Immer öfter erreichen mich Zuschriften von Menschen, denen es reicht: Die aus „dem besten Deutschland aller Zeiten“ – laut Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier – weg möchten. Das Weite suchen. Und zwar grundlegend. Mein subjektiver Eindruck ist, dass immer mehr Menschen mit dem Gedanken spielen, ihren Landsleuten zu sagen: „Ich bin dann mal weg.“ Wanderten laut Statista im Jahr 1991 noch knapp 600.000 Menschen aus Deutschland aus, und stieg diese Zahl bis 2012 mit einigen Wellen eher langsam an, so gab es danach einen richtigen „Auswanderungs-Boom“: 2016 wanderten 1,36 Millionen Menschen aus, 2019 waren es auch noch 1,2 Millionen. Offenbar coronabedingt gab es 2020 einen Rückgang auf knapp unter eine Million – immer noch viel mehr als in den 1990ern (die genauen Zahlen nach Jahren finden Sie hier).

Die Statistikbehörde Eurostat zählte laut Handelsblatt Anfang 2020 knapp 1,1 Millionen Bundesbürger, die im europäischen Ausland lebten. Damit traf das auf fast jeden 76. Deutschen zu. Bundesbürger in außereuropäischen Ländern sind dabei gar nicht mitgezählt. Weil das Thema so viele bewegt, und weil mich auch immer wieder Menschen fragen „wohin“, habe ich einen der versiertesten Experten auf diesem Gebiet zum Interview geladen: Christoph Heuermann. Der Gründer des Portals „staatenlos.ch“ hat die Beratung für Auswanderer zu einem Beruf gemacht. Wie kaum ein Zweiter ist er in der Materie. Sehen Sie sich hier das Video mit ihm an. Und mit seinen Tipps: Auch für wenig Betuchte und Familien mit Kindern bieten sich Chancen, ins Ausland zu gehen – was ich mir vor dem Gespräch gar nicht so konkret vorstellen konnte. Hier geht es zu dem Interview:

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Hier noch ein Auszug aus meinem aktuellen Wochenbriefing – Sie können es hier unverbindlich, kostenlos und jederzeit widerrufbar abonnieren.

Liebe Leserinnen und Leser,

der Sonntag hat mich aufgewühlt. Ich kam mit schlotternden Knien nach Hause, nach acht Stunden Berichterstattung von den verbotenen Corona-Demonstrationen in der Hauptstadt. Ein Mitarbeiter aus meinem Team hat aus meinen Aufnahmen aus dem Livestream und aus seinen eigenen zwei kurze Streifen zusammengeschnitten, die aufwühlen. Mehrere Kollegen und Freunde haben mich angerufen oder angeschrieben, nachdem sie die Szenen gesehen haben, und waren ihrerseits aufgewühlt. Ja schockiert. Einige schrieben mir, dass sie weinen mussten. Und dass sie danach lange nicht einschlafen konnten.

Was mich fast genauso betroffen gemacht hat wie die Szenen selbst: Dass ich, als ich abends, müde und aufgewühlt, meinen Text zu den Demos schrieb, in der ersten Version noch sinngemäß von einem für Berlin üblichen Vorgehen der Polizei schrieb. Das zeigt, wie leicht man auch selbst den Verdrängungsmechanismen zum Opfer fällt, die man bei anderen so gerne kritisiert. Die Seele weigert sich offenbar, allzu Unangenehmes wahrzunehmen. Ich denke, sehr, sehr vielen Menschen geht es so mit dem, was heute in unserem Land geschieht. Es ist so verführerisch, sich alles schön zu denken, schönzureden.

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!
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Bild:  Shutterstock
Text: br

 

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