SPD-Nachwuchs fordert Pornos von ARD und ZDF Jung-Politiker auf Sex-Tripp

Die Sozialdemokraten scheinen ein untrügliches Gespür dafür zu haben, wie man sich unbeliebt macht und bei der früheren Stammwählerschaft für Kopfschütteln und Entfremdung sorgt. Kaum hat die „Queer-SPD“ in Berlin  gefordert, dass schon Siebenjährige ihr Geschlecht frei wählen können, sorgen jetzt die Jusos für neue Schlagzeilen. Ja genau, der Parteinachwuchs, der unter anderem die Möglichkeit von Abtreibungen bis zum neunten Monat forderte, also faktisch bis zur Geburt. Die jungen Sozialdemokraten, die Kevin Kühnert den ultimativen Karriere-Booster beschert haben, fordern jetzt in Persona des Kreisverbandes Berlin-Mitte Pornos im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Also gebührenfinanziert. Und zudem Pornos im Biologie-Unterricht. Titel des Juso-Antrages für den SPD-Landesparteitag im November: „Auf in die neue Pornozeit!“

Wie bitte? – werden Sie jetzt vielleicht sagen, genauso wie ich. Die Grundidee der öffentlich-rechtlichen Sender ist ja, dass sie einen Bildungsauftrag haben, für Ausgewogenheit in der Berichterstattung sorgen und da ein Angebot in Sachen Unterhaltung und Information schaffen, wo dieses nicht vorhanden ist. In den Frühzeiten der Bundesrepublik mag es so ein Defizit an Unterhaltung noch gegeben haben; heute, in den Zeiten von Privatsendern und Internet, ist so ein Defizit eher nicht festzustellen. Auch Pornographie ist nach meinem bescheidenen Wissensstand durchaus erhältlich.

Die Jusos begründen ihre Forderung damit, dass es um ethische, feministische Pornos gehe. Denen müsse man eine Chance geben, neben qualitativ nicht hochwertigen Pornos. Denn die würden rassistische oder sexistische Vorurteile befördern. Zitat: „Da vor allem im Internet kostenlose Pornographie konsumiert wird, muss auch feministischer Porno gebührenfrei, dauerhaft und niedrigschwellig verfügbar sein“, heißt es von den Jusos.

Die Berliner Juso-Spitze: Sinem Tasan-Funke und Peter Maaß

Allerdings sollten die Gebühren-Sender die politisch korrekten Pornos nicht im normalen Programm senden, sondern nur in ihren Mediatheken bereitstellen. Entscheidend sei die  „Darstellung von Vielfalt an Körperformen, Geschlechtern, ethnischer Herkunft, Sexualität und Sexualpraktiken“. Also quasi-Quoten-Pornos. Das erinnert an einen alten Witz aus der Sowjetunion: Generalsekretär Leonid Breschnew wundert sich, dass das erste und einzige Bordell, dass man als Experiment im Sozialismus erlaubt hat, keine Kunden anzieht: „Ich verstehe es nicht! Dabei haben wir alles richtig gemacht! Wir haben extra nur Mitarbeiterinnen ausgesucht, die seit mindestens 60 Jahren Mitglied der Kommunistischen Partei sind!“

Mehr ist zu dem absurden Vorschlag der Jusos in Sachen „öffentlich-rechtliche Pornos“ eigentlich nicht zu sagen.

Dafür ist noch auf den zweiten Vorschlag des Berliner SPD-Nachwuchses zu verweisen: „Bienen und Blüten – das ist Bio-Unterricht von vorgestern“ – so beschreibt die BZ den Vorstoß: „Auf den künftigen Stundenplan gehört Pornografie-Bildung als fester Bestandteil im Sexualkunde-Unterricht. Das fordert der SPD-Nachwuchs im Kreisverband Mitte.“ Das Blatt spricht von einer „Porno-Offensive bei der SPD-Jugend“. Das Ziel: „Jugendliche vor falschen Erwartungen und Rollenbildern zu schützen und den Umgang mit Pornos thematisieren.“

Nach dem betreuten Informieren, das uns die großen Medien bieten, und dem betreuten Denken, das angestrebt wird, soll jetzt also auch das betreute Porno-Schauen kommen.

Erzählt man Freunden und Bekannten im Ausland von solchen Vorstößen, halten sie einen für verrückt.

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Bild: Shutterstock / SPD/Berlin

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