Trotz Corona: Ungezwungenes und fröhliches Leben in Rio Ein Corona-Lagebericht vom Zuckerhut

Ein Gastbeitrag von Joachim Kaune

„Corona-Hölle Brasilien: Volle Strände, volle Särge“, so titelte die BILD in gewohnter Art. Emotionen verkaufen sich, nüchterne Warnungen des Chefredakteurs Reichelt vor der wirtschaftlichen Katastrophe nicht. Während unsere Regierung die Wirtschaft in die Knie zwingt und den Couch-Potato-Helden ausruft, packe ich kurzentschlossen meinen Koffer und entfliehe dem deutschen Lockdown –  allen Warnungen zum Trotz – nach Brasilien. In die Reihe der Länderberichte zu Corona möchte ich von dort eine Beschreibung vom Sehnsuchtsort Copacabana einreihen.

Im hippen Hostel im Stadtteil Leme angekommen, trug keiner der Gäste den gewohnten Mund-Nasen-Schutz. Für mich als Neuankömmling aus Deutschland erzeugte dies eine Mischung aus Unbehagen und Erleichterung. Eine ferne Erinnerung an das Leben vor 2020 wird wach. An ungezwungene und fröhliche Momente, ohne schlechtes Gewissen, moralisierende Nachbarn oder diffuse Angst. Beim Gang zum Strand der Copacabana herrscht fröhlicher Trubel – und Normalität. Bars, Cafés und Restaurants sind geöffnet. Dicht gedrängt und lautstark grölend verfolgt eine Gruppe Männer das laufende Fußballspiel. Der Strand ist voller Menschen. Jung und Alt, alle feiern das Leben. Wem das nicht gefällt, der bleibt zuhause. Jeder entscheidet für sich selbst über Masken und Mindestabstände. Man sieht Familien mit ihren Kindern beim Spielen. Gruppen von Jugendlichen beim Grillen. Das Fleisch duftet herrlich, es wird laut gelacht und aus einer der umliegenden Boxen spielt immer ein Sommerhit. Die von der BILD angekündigten Särge sind hier nicht in Sicht. Das Wasser ist lauwarm und die Wellen laden zum Wellenreiten ein. Zurück aus dem Wasser auf dem nach deutscher Gepflogenheit platziertem Handtuch versetzt einen die Lektüre der deutschen Leitmedien in zurück in eine Parallelwelt, wie im Film „Matrix“. Man zweifelt am eigenen Verstand. Der Blick wechselt immer zwischen Handy mit düsteren Bildern und dem bunten Treiben am Strand.

Zurück auf der Dachterrasse des Hostels entsteht ein Corona-Diskurs mit anderen Gästen. Professor Ioannidis von der Stanford University ist allen Reisenden ein Begriff, man kennt die Zahlen zur Sterblichkeit wie bei einer leichten Grippe. Auch von der Häufung der Vorerkrankungen bei 94% laut Daten der Gesundheitsbehörde CDC aus den USA hat man gehört. Die schwedische Inhaberin stellt die deutsche Berichterstattung zur Corona-Politik ihres Landes in Frage. Nur der tschechische Arzt würde sich gegen Corona impfen lassen, jedoch nur mit dem konventionellen Impfstoff von AstraZeneca. Keiner hat eine diskursfähige Erklärung, wieso Corona – und der Umgang mit Corona – passiert und wer davon profitiert. Mögliche Erklärungsversuche sind einfach zu ungeheuerlich.

Einige der Gäste haben sich länger im Hostel einquartiert. Dazu gehören diverse Anfangzwanziger, genannt „Volunteers“, die gegen Kost und Logis bei Frühstück und Rezeption helfen und ansonsten in der Sonne chillen. Ein polnischer Software-Entwickler und ein Tontechniker der Öffentlich Rechtlichen haben sich auf unbestimmte Zeit einquartiert. Das schnelle Internet vor Ort bietet die erforderliche Infrastruktur. Je nach Bedarf lassen sich Fragen von neidischen oder moralisierenden Kollegen durch einen neutralen Hintergrund beim Video-Telefonat vermeiden. Das deutsche Handy wird ganz einfach umgeleitet. Das Alles klingt paradiesisch, ein freies und fröhliches Leben für unglaublich privilegierte Menschen, während vielen Gastronomen und Frisören in Deutschland die Insolvenz droht. Von noch tiefergehenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Lockdown-Politik ganz zu schweigen. 

Trotzdem habe ich für Donnerstag den Rückflug nach Hause gebucht. Ins Gepäck kommen Entspannung und die Überzeugung, dass Freiheit und Selbstbestimmtheit Grundrechte sind, keine Entscheidung nach Gutdünken der der Politik. Wir müssen uns für sie entscheiden und sie einfordern. Mir hat die Copacabana jedenfalls gut getan. Vielleicht fahren Merkel, Söder und Lauterbach auch einmal dorthin, möglichst lange. Das würde ihnen sicher gut tun. Und Deutschland auch.

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Bilder: Maarten Zeehandelaar/Shutterstock
Text: Gast

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Cariocadagêma
21 Tage zuvor

Kann ich voll bestätigen. Ich war im März 2020, als der Wahnsinn in Deutschland seinen Lauf nahm, in Rio und hätte die Zeit genießen können, wenn ich nicht regelmäßig auf das blöde Handy geglotzt hätte. Dort war nicht nur das Wetter besser, wenige hatten bisher von der Covid Hysterie Kenntnis genommen und an der Avenida Atlântica wurde gefeiert wie eh und je. Sonntag morgen war eine pro Bolsonaro Demonstration, die ganze Copacabana war in gelb/grün gehüllt, es müssen Hunderttausende Präsidentenfans gewesen sein (oder 1500, wie ARD, ZDF und die Berliner Polizei wohl gezählt hätten). Hatte dann aufgrund der Angst, nicht mehr nach Hause zu kommen, den vorerst letzten Flieger nach Frankfurt genommen, bin aber zwischenzeitlich beruflich noch ein paar Mal in Brasilien, genauer in Campinas bei São Paulo gewesen. Dort hatte sich im Laufe des Sommers dann doch noch ein Covidiotismus entwickelt, viele Leute liefen mit angsterfülltem Blick mit den Maulkorb im Gesicht durch die Straßen, auch in Parks sah man solche Zeitgenossen oder beim Sport. Dazu muss man sagen, dass der Brasilianer nach meiner Erfahrung viel fernsieht, das Programm NOCH dümmer ist als in Deutschland (eine Kunst) und dort den Menschen, wie vermutlich hierzulande (ich habe den blöden Kasten vor einigen Jahren abgeschafft), pausenlos die neuesten Todeszahlen um die Ohren gehauen werden, die Panik wird also auch in Brasilien künstlich erzeugt. Die Restaurants und auch die Läden mussten zumindest im Staate São Paulo zeitweise schließen, weshalb wir immer sehr dankbar waren, dass ein Wirt seine Kneipe auf Anklopfen an die geschlossene Jalousie kurz öffnete, um Einlass zu gebieten. Dort wie immer, rappelvoll, Fußball im Fernseher, Bier und Caipirinha, beim Tor der richtigen Mannschaft wird sich umarmt – Brasilien halt. Besonderen Andrang um die Krankenhäuser habe ich nicht erkennen können, es sind umgekehrt weniger Sirenen von Polizei und Rettungswagen zu hören als üblich – ähnlich übrigens wie in meiner deutschen Heimatstadt und ich wohne zwischen zwei Krankenhäusern. Vielleicht hat die Kriminalität auch Covid, wer weiß. Vor 14 Tagen war ich wieder da. Ausnahmezustand light (bei uns so liebevoll als „Lockdown“ verharmlost) Samstag und Sonntag, alle Geschäfte bis auf Supermärkte zu, auch die Parks mussten schließen, die Bänke in den Grünanlagen teilweise gesperrt, aber dennoch weniger Maskenfanatiker. Unser Wirt öffnete wieder seine Jalousie, alles war gut
Für die Coronagläubigen: trotz meines unverantwortlichen Superspreaderkandidatenverhaltens war auch der letzte Test negativ.

Abschließend möchte ich dem Autor In einer Sache widersprechen: bitte die Merkels, Spahns, Drostens, Wielers, Lauterbachs und wie sie alle heißen nicht an die Copacabana schicken, ich möchte da auch wieder hin. In Saudi Arabien oder Pakistan sind sie besser aufgehoben.

 

Katsha
23 Tage zuvor

Eine Freundin war vor 2 Woche in der DomRep und kam auch sehr entspannt zurück. Regeln gab es da auch. Aber nicht zu vergleichen mit DL. Vor allem hatte Sie das Gefühl, dass die Menschen sich dort gegenseitig sehr zugewandt und relaxt sind.

Dietmar Walther
23 Tage zuvor

Wenn Alle die sich vor dem Virus fürchten eine Maske tragen, Abstand halten und sich impfen lassen ist doch alles Paletti, die Anderen können dann wieder in ihrer „Alten Normalität“ Leben.!  Also ihr „Vorsichtigen“, schützt Euch selber und geht den Anderen nicht auf den Keks. Wenn ich Angst davor habe mit dem Auto zu fahren, dann muß ich eben zu Fuß gehen und kann doch anderen Menschen nicht das Fahren verbieten.

Joachim
23 Tage zuvor

Hier im Süden von Brasilien (Santa Catarina) läuft das Leben „wie immer“ – mit der Ausnahme der locker gehandhabten Pflicht zum Tragen der, teilweise selbst angefertigten „Kopf-Windel“, deren Schutzwirkung weltweit in keiner Studie korrekt bewiesen ist. Im hiesigen Sommer ist dieses Teil nach 5 Minuten klatschnass und sollte somit andauernd gewechselt werden …

Der Strand, die Restaurants, die Shoppings sind gut besucht – allerdings fehlen die ausländischen Touristen. Dies ist sicherlich Teil des weltweiten Plans zur Vernichtung des Mittelstands, der insbesondere von deutschen regierungshörigen Massenmedien in extremer Weise gefördert wird.

Die Infektionszahlen etc. sowie die notwendigen Daten für die Impfungen (Ort, welche Altersgruppe) werden täglich in Facebook von den jeweiligen Stadtverwaltungen bekanntgegeben – einschließlich der aufsummierten Fälle (Genesene, Verstorbene, etc.). Eigentlich vorbildlich, denn in Deutschland muß man lange nach diesen Daten suchen.

Wenn wir diese Informationen an Deutsche in Deutschland weitergeben, dann glaubt uns dies kein Mensch – das ist die Folge der Dauer-Berieselung mit (absichtlich?) nicht neutralen Informationen.

katsha
Antwort an  Joachim
23 Tage zuvor

@Joachim: Was meinst du damit: „Wenn wir diese Informationen an Deutsche in Deutschland weitergeben, dann glaubt uns dies kein Mensch“. Informationen gibt es ja in DL auch, allerdings deren Interpretation und evidenzbasierter Einordnung lässt sehr zu wünschen übrig.

Peter Horn
23 Tage zuvor

Der Gastautor hat seine Vergnügungsreise mit der Vorstellung angetreten, es werde ihm schon nichts passieren. Mit dieser Vorstellung am Kopf ist er dort auf andere Menschen getroffen, die das Coronavirus ebenfalls nicht als Bedrohung ansehen, und mit anderen Touristen gesprochen und hat an der Copacabana das Leben genossen. Es sei ihm gegönnt, und hoffentlich hat er sich nicht angesteckt. Klar, ein wenig neidisch bin ich auch.

Gewiss, ich bin mit ihm grundsätzlich einer Meinung, dass jeder eine Risikoeinschätzung für sich selbst treffen sollte. Das Problem dabei ist, dass dazu auch die Verantwortung für mögliche Konsequenzen für andere gehört. Das ist nun einmal auch für freiheitlich denkende Individuen die Grenze der Freiheit. Wer diese Feststellung als Moralisieren, bezeichnet, hat dies Prinzip nicht verstanden oder wille es nicht verstehen.

Ein Journalist mit Rechercheabsicht hätte mit der Gesundheitsbehörde Kontakt aufgenommen, mit Ärzten gesprochen und ein Krankenhaus aufgesucht. hätte man sich zumindest eine Aussage darüber gewünscht, wie seine Ein- und Ausreisen verlaufen sind. Was war mit Tests, was mit Quarantäne?

Herrn Meiers Bericht sagt nichts darüber aus, welches Risiko für ihn und andere dort tatsächlich bestand. Indem er die Frage ausblendet, kann er sich jetzt bestätigt fühlen. Leider hat er aber damit andere Menschen in ihrem von Wunschdenken getriebenen Irrtum bestätigt, dass eine Gefahr, die man nicht sieht, nicht existiert. Das sollte gerade denen einleuchten, die alle Leute als unwissende Schafe betrachten, die zu Erzählungen über Pläne der geheimen Drahtzieher, uns zu versklaven, die Stirn runzeln.

TS
Antwort an  Peter Horn
23 Tage zuvor

Daß der Bericht eine Momentaufnahme aus einer privilegierten Wohlstands-Wohlfühlblase ist dürfte wohl unbestritten den meisten Lesern klar sein.       Zum Wohlstandsprivileg gehört aber auch daß die gesundheitliche Gefahr selbst im Falle einer Infektion deutlich geringer sein dürfte als bei anderen, und vermutlich auch sonst hat der Autor im Umfeld der Reise wahrscheinlich eher wenig Kontakt zu Risikogruppen, das gehört zur persönlichen Risikoeinschätzung nunmal auch dazu.     Und zur Verantwortung für die Allgemeinheit gehört nicht nur das Befolgen nützlicher Schutzmaßnahmen sondern auch daß man sich gegen Maßnahmen stellt bei denen die Kollateralschäden weitaus größer als der Nutzen sind.   Es ist Irrsinn zu versuchen mit einem totalen Lockdown einen bereits weit verbreiteten Erreger aufzuhalten anstelle sich auf weniger gravierende Maßnahmen zu beschränken die auch so schon einen großen Teil der Folgen begrenzen können. Es ist davon auszugehen daß der nächste Virus bzw. Mutation deutlich schneller kommt als die aktuell bereits angerichteten Schäden an Gesellschaft, Gesundheit und Wirtschaft verheilt sind, denn gegen die Vielzahl an Erregern und Mutationen kommt man selbst mit einer optimal verlaufenden Impfaktion (die wir hier weder vom Wirkstoff noch von der Organisation her haben) nur kurzfristig an.

Dietmar Walther
23 Tage zuvor

Hans;  Die Berichterstattung über die katastrophalen Zustände kam aus Rio de Janeiro, weshalb wurde sie denn nicht vor Ort des Geschehens gemacht.? Wenn ich von einem Schlittenhundrennen in Alaska berichten will, begebe ich mich dazu ja auch nicht nach Mombasa.!  Dann findet man in Ihrem Link folgendes: „„Das öffentliche Gesundheitssystem hat sich nicht auf diese zweite Welle vorbereitet. Die lokale Regierung ist inkompetent und verantwortungslos, es fehlt ihr an Transparenz und es gab sogar Korruption “, sagt Mário Viana, Präsident der Manaus Medical Union.“  Die Gründe sind also ausschliesslich in diesem maroden Gesundheitssystem und bei kriminellen Politikern zu suchen.! Dieser Grippevirus neuerdings Corona genannt, scheint dann wohl kaum der Hauptübeltäter zu sein, aber das dachte ich mir schon!

TS
Antwort an  Dietmar Walther
23 Tage zuvor

„Die Gründe sind also ausschliesslich in diesem maroden Gesundheitssystem und bei kriminellen Politikern zu suchen!“ – da fühlt man sich als Auswanderer gleich wie zu Hause!

Finn
23 Tage zuvor

Ich versteh Euch einfach nicht. Ein subjektiver Bericht eines Urlaubers ist doch weit von jeder Recherche entfernt. Dass ich als Urlaub nicht mitbekomme was in den Kliniken oder bei den Bestattern passiert muss doch jedem von alleine klar sein. Ich will hier keine Diskussion anzetteln, darüber was wahr ist und was nicht. Aber dieser Artikel erinnert mich an meine Nachbarn die damals in Jamaica im Luxuhotel abgestiegen sind, sich mit der Bedienung über das Leben auf der Insel unterhalten haben und als Jamaica-Experten zurückgelehrt sind.

Also ganz frei davon, wie die Lage in Brasilien ist – dieser Artikel gibt mir höchstens einen Einblick, ob man an der Copacabana Urlaub machen kann oder nicht.

Hans
Antwort an  Finn
23 Tage zuvor

Ich empfehle dem Urlauber mal einen Abstecher z.B. nach Manaos.

https://www.france24.com/es/programas/en-foco/20210209-brasil-manaos-pandemia-covid19-oxigeno

Pete

Freitag
Antwort an  Hans
23 Tage zuvor

Und was machen wir, wenn die da von einem Virus gar nichts wissen?

Dietmar Walther
23 Tage zuvor

Wäre es tatsächlich so wie die Systemmedien es uns fälschlicherweise berichten, dass die Menschen in Rio durch Corona Leiden und in großer Zahl Sterben würden, bekämen wir pausenlos die Horrorbilder von überfüllten und kollabierenden Kliniken und in Kühlcontainern aufgestapelte Leichen zu sehen.! ( Siehe Bergamo und New York.!!!) Da dies aber nicht der Fall ist sollte somit jedem klar sein, „DA GIBT ES SOLCHE BILDER AUCH NICHT“  und es wird nur „wieder mal“ der Versuch gemacht Panik zu schieben. Der Reporter steht am Strand von Rio, die Menschen tummeln sich im Hintergrund im Meer und ER berichtet von den desaströsen Zuständen dort obwohl er die Möglichkeit hätte, in einer Klinik oder einem Bestattungsinstitut bzw. Krematorium zu filmen, tut es aber nicht.! Damit hat der regierungsfreundliche Journalismus wieder mal gezeigt, dass es gute Gründe gibt diesen Medien absolut nicht mehr zu trauen.! Ihr Systembüttel solltet euch was schämen, ein Boris Reitschuster hat mehr Mut und Charakter im kleinen Finger, als ihr Hofberichterstatter im ganzen Körper.!

Hans
Antwort an  Dietmar Walther
23 Tage zuvor

Das sind zwar auch nur Bilder, aber woher nimmst Du den Beweis, dass dem nicht so ist?

Weil nicht ist, was nicht sein darf?

https://www.france24.com/es/programas/en-foco/20210209-brasil-manaos-pandemia-covid19-oxigeno

Freitag
Antwort an  Hans
23 Tage zuvor

Hans, die Bilder aus Italien mit Militärlastern die man als Massenexodus verkauft hat, hatten ganz profane Ursachen. Ich wiederhole das jetzt hier nicht alles wieder, aber keine Leichenberge. Genauso wie die angeblichen Leichenberge und überlastete Krematorien in Ostdeutschland. Selbst wenn die Medien aus Brasilien jetzt irgendwas melden: Ich habe keine Lust da jedesmal tagelang auf Wahrheitssuche zu gehen was denn nun wirklich war. Ich gehe davon aus, dass ab 20 Uhr (pünktlich zur ehemaligen Ausgangssperre; war dies der Grund warum gerade 20 Uhr?) gequirlter Mist erzählt wird, solange bis sich das Gegenteil erhärtet. Es ist eigentlich sogar so, dass ich das alles gar nicht mehr anschaue/anhöre bzw. nur noch um herauszufinden was das Regime als nächstes vor haben könnte.

Idgie
23 Tage zuvor

Hat jemand einen aktuellen Bericht über die katastrophale Gesundheitsversorgung in Brasilien für „Nicht-Reiche“? Lt TAZ etc geht in Manaus der Sauerstoff aus.Danke!

Petra B
23 Tage zuvor

Sehr gut geschrieben und erzählt, habe mich an die Copacabana gebeamt gefühlt 😀