Umfrage-Hammer: Die Mehrheit hat die „Ampel“ satt Nur Minderheit rechnet damit, dass die Koalition durchhält

Was für eine Ohrfeige für Scholz, Habeck, Lindner & Co: Die Deutschen stellen ihrer „Ampel-Koalition“ ein vernichtendes Zeugnis aus. Das ergibt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Insa“, das dazu 2138 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger per Telefon und Online befragte. Auf die Frage, ob diese Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2025 hält, antwortet nicht einmal mehr jeder Dritte mit Ja. Eine relative Mehrheit (35 Prozent) geht von einem vorzeitigen Ende der Ampel aus.

Noch eindeutiger und vernichtender für die Ampel wird das Ergebnis, wenn man nicht nach der Erwartung, sondern nach dem Wunsch fragt: Nur noch 29 Prozent wünschen sich, dass die jetzige Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode hält. Und, noch bitterer für Scholz und Genossen: Mit 37 Prozent wünscht sich das eine relative Mehrheit ausdrücklich nicht!

Das sind vernichtende Zahlen und wie immer, wenn es politisch turbulent ist, gibt es vermehrt Politikwitze. Der Neueste: „Früher kostete es 23 Pfennige, wenn man sich verwählt hat, heute kostet es die Existenz.“

Aber nun zu den Ergebnissen im Einzelnen. Hier die Antwort auf die Frage nach der Erwartung – nicht zu verwechseln mit der Frage nach dem Wunsch, die ich später aufgreife:

„Ich erwarte, dass die Ampel-Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode des Bundestages im Jahr 2025 hält.“

Die Befragten sind in der Frage gespalten, ob sie erwarten, dass die Ampel-Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode des Bundestages im Jahr 2025 hält (32 Prozent) oder nicht (34 Prozent). Bezeichnend auch: Ein Viertel der Befragten (25 Prozent) weiß nach eigener Aussage nicht, ob Rot-Grün-Gelb bis zum Ende der Legislaturperiode halten wird oder nicht, und neun Prozent machen dazu keine Angabe. Überzeugung von einer Regierung und ihrer „Haltbarkeit“ sind anders aus.


Nur 18- bis 29-Jährige glauben mehrheitlich, dass die Koalition halten wird (37 Prozent). Alle anderen Altersgruppen glauben jeweils mehrheitlich, dass die Koalition nicht bis zum Ende der Legislaturperiode halten wird (33 bis 39 Prozent).

 

Während Befragte aus dem Westen Deutschlands gespalten sind, ob sie erwarten, dass die Ampel-Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode des Bundestages im Jahr 2025 hält (34 Prozent) oder nicht (32 Prozent), erwarten dies Befragte aus dem Osten relativ-mehrheitlich nicht (44 Prozent).

 


Während Befragte links der Mitte relativ-mehrheitlich erwarten, dass die Ampel-Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode des Bundestages im Jahr 2025 hält (49 Prozent), tun dies Befragte der politischen Mitte (40 Prozent) und rechts davon (47 Prozent) jeweils relativ-mehrheitlich nicht.

 


Während Wähler der SPD (61 Prozent) sowie der Grünen (66 Prozent) logischerweise jeweils absolut-mehrheitlich und Wähler der Linken (39 Prozent) relativ-mehrheitlich erwarten, dass die Ampel-Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode des Bundestages im Jahr 2025 hält, tun dies Wähler der Union (47 Prozent) relativ-mehrheitlich und Wähler der AfD (75 Prozent) absolut-mehrheitlich nicht. Wähler der FDP sind sich diesbezüglich uneins (40 Prozent stimmen zu, 38  Prozent stimmen nicht zu). Für eine Regierungspartei ist dieses Ergebnis besonders blamabel.

Aber nun weg von der Erwartung hin zu den Wünschen der Befragten – die ja ganz anders ausfallen können.

„Ich wünsche mir, dass die Ampel-Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode des Bundestages im Jahr 2025 hält.“ 

Eine relative Mehrheit von 37 Prozent der Befragten wünscht sich nicht, dass die Ampel-Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode des Bundestages im Jahr 2025 hält. 29 Prozent wünschen sich dies hingegen. Annähernd ein Viertel der Befragten (24 Prozent) weiß hier keine Antwort und neun Prozent machen dazu keine Angabe. Drastischer ausgedrückt: Weniger als drei von zehn Deutschen hat den klaren Wunsch, diese Regierung möge sich halten. In der Schule nennt man so etwas: sitzengeblieben.

Nur Befragte zwischen 18 und 29 Jahren wissen hier relativ-mehrheitlich keine Antwort (33  Prozent), wohingegen sich Befragte aus den anderen Altersgruppen jeweils relativ-mehrheitlich nicht wünschen, dass die Ampel-Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode des Bundestages im Jahr 2025 hält (38 bis 42 Prozent).

 


Auch wenn in Ost wie West jeweils der Anteil derer überwiegt, welche sich nicht wünschen, dass die Ampel-Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode des Bundestages im Jahr 2025 hält, ist dieser Wunsch nach einem vorzeitigen Ende der „Ampel“ bei Befragten aus dem Osten Deutschlands deutlich häufiger als bei denen aus dem Westen Deutschlands (47 zu 35  Prozent).

 

Während sich Befragte links der Mitte relativ-mehrheitlich wünschen, dass die Ampel-Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode des Bundestages im Jahr 2025 hält (48 Prozent), tun dies Befragte der politischen Mitte (44 Prozent) relativ-mehrheitlich und Befragte rechts der Mitte (53 Prozent) absolut-mehrheitlich nicht. Damit ist klar: Obwohl die FDP in dieser Regierung ist, kommt sie nur links der Mitte an – und selbst da nur halbwegs.

 


Wähler der SPD (66 Prozent) sowie der Grünen (67 Prozent) wünschen sich jeweils absolut-mehrheitlich, dass die Ampel-Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode des Bundestages im Jahr 2025 hält. Beachtlich, dass auch hier jeweils ein Drittel diesen Wunsch nicht äußert – obwohl es sich quasi um ihre eigenen Parteien handelt. Wähler der Linken (42 Prozent) und der FDP (43 Prozent) tun dies jeweils relativ-mehrheitlich und Wähler der Union (54 Prozent) sowie der AfD (80 Prozent) jeweils absolut-mehrheitlich nicht.

Die Ergebnisse sind eine kolossale Klatsche für die Regierung. In einem Jahr derart desaströse Umfragewerte zu erreichen, das ist schon eine Kunst. Besonders fatal ist das Ergebnis für die FDP. Dass fast jeder zweite Wähler der Partei, bei der er noch vor einem Jahr sein Kreuz gemacht hat, möchte, dass die von ihr mitgebildete Regierung vorzeitig abtritt, sollte bei Linder und Co. sämtliche Alarmglocken schellen lassen – wenn sie die dazu nötige Bodenhaftung noch haben.

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